Am 20./21. Mai startet die DM-Saison

BC Tromm empfängt die 37. Doublette-DM

Schon zum fünften Mal seit 2012 richtet der BC Tromm eine deutsche Meisterschaft aus. Also beinahe schon Routine, wenn der Bundesligameister der Jahre 2013/2014 am 20./21. Mai die 256 TeilnehmerInnen der 37. DM Doublette empfängt. Spielort ist wieder das in waldiger Kulisse gelegene Vereinsgelände in Grasellenbach. Die erste Spielrunde beginnt am Samstag um 10 Uhr; die Einschreibung läuft am Freitag von 18 bis 20 Uhr sowie am Sonnabend von 8 bis 9:30 Uhr. Praktische Informationen zur DM gibt der BC Tromm auf seiner Website.

Inzwischen liegen die Meldungen aller zehn Landesverbände vor, siehe Startliste.

Vorjahr. 2016 beim BC Rockenhausen hatten Joël und Jonathan Albiger vom BC Tromm den Titel geholt. Beide sind nicht mehr im DPV-Bereich gemeldet. Ihre Finalgegner, Niclas Zimmer und Sascha Wagner aus Freiburg bzw. Schwetzingen (Foto), sind hingegen ebenso am Start wie die beiden Bronze-Teams des Vorjahres: Till-Vincent Goetzke und Daniel Reichert (NiSa02) sowie Pascal Keller und Sönke Backens (BaWü10). Von den 256 TeilnehmerInnen standen 112 (44 %) auch 2016 im DM-2:2-Starterfeld. Am höchsten ist dieser Anteil im NRW-Aufgebot (52 %).

Etwas mehr auf dem Spiel als sonst steht für die Landesverbände Hessen und NRW. 2016 in Rockenhausen hatten elf der 13 Hessen-Teams das DM-Hauptfeld erreicht und damit vier DM-Tickets hinzugewonnen.  Spannend zu sehen, ob das hessische Aufgebot diese Rekordquote nun auf heimischem Grund verteidigen kann. Umgekehrt NRW, von dessen 25 Teams im Vorjahr nur acht die Poule-Runde überstanden. Die Teams von Rhein und Ruhr werden bemüht sein, den Verlust von fünf DM-Startplätzen wieder zu kompensieren.

Frauen. Mit 25 weiblichen Aktiven (9,8 %) wird die bisherige Höchstzahl 26 (2011) fast erreicht. Über dem Durchschnitt liegt der Frauen-Anteil in den Aufgeboten von BaWü (17,6 %) und NiSa (16,7 %); im 40-köpfigen NRW-Aufgebot steht hingegen nur eine Frau (2,5 %). Die 25 DM-Starterinnen verteilen sich auf fünf Frauen- und 15 Mixte-Teams. In Team BaWü11 gemeldet ist mit Verena Gabe (Schwetzingen) auch die neue Nr. 1 der DPV-Frauenrangliste.

Vereine. Vertreten sind exakt 100 Vereine, am stärksten Saar-Bundesligist BC Niedersalbach mit zehn Aktiven, gefolgt von 1. Münchener KWU (8), PC Burggarten Horb und 1. PC Viernheim (je 7). Für 58 Teams (45 %) haben sich Aktive aus verschiedenen Vereinen verabredet; in zwölf Fällen sogar über LV-Grenzen hinweg. Besonders aufnahmefreudig war diesmal NiSa mit drei externen Aktiven in seinem 24-köpfigen Aufgebot. Berlin, Nord, Ost, RhPf und Saar schicken ausschließlich „Landeskinder“ zur DM.

Alt und Jung. Mit einem Altersschnitt von 41,1 Jahren ist das DM-2:2-Starterfeld etwa ein Jahr jünger als in den beiden Vorjahren. Die jüngsten Aufgebote entsenden die Landesverbände Nord und Saar (Mittelwert je ca. 36 Jahre). Gemeldet wurden 6 Jugendspieler, 19 Espoirs (zusammen ca. 10 %) sowie 62 Aktive (25,2 %) aus der Altersklasse 55plus; diese Werte liegen im Trend der letzten Jahre.

Ranglisten-Aspekt. 207 Gemeldete (80,9 %) sind bereits im DPV-Ranking notiert. Aus den Top 10 fehlt mit Sascha von Pleß (NiSa) nur einer. Aus den Top 50 sind immerhin 40 Namen gemeldet. Die zwölf – am Maßstab der Rangliste – stärksten Teams, darunter neun BaWü-Duos, wurden durchweg von ihren Landesverbänden für die Poule-Runde gesetzt, allen voran die Meister des Jahres 2014, Daniel Reichert und Till Goetze, die an den Pos. 2 und 4 der Rangliste stehen. Punktbestes Team ohne Poule-Setzplatz ist Berl03 mit Dominique und Vater Boris Tsuroupa, die neuerdings beide für Zehlendorf 88 spielen und zusammen acht Meister-Titel in die Waagschale werfen können.

Informationen für DM-Neulinge

DM-Modus. Die 128 teilnehmenden Teams spielen zunächst in 32 Vierer-Poules. Soweit möglich, werden nur Teams aus verschiedenen Landesverbänden in einen Poule gelost.  Für die 37 Teams aus BaWü kann diese Vorgabe in fünf Fällen nicht eingehalten werden. Die Sieger und Zweitplatzierten der Poule-Vorrunden erreichen die erste DM-Hauptrunde (1/32-Finale). Dort werden Poule-Sieger gegen Poule-Zweite gelost. Die übrigen Teams setzen die DM im 1/32-Finale des B-Turniers fort. DM-Hauptfeld und B-Turnier werden im strikten K.o.-System bis zum Finale fortgesetzt. Teams, die am B-Turnier nicht teilnehmen können, sind gehalten, dies der Turnierleitung unmittelbar nach der Poule-Phase anzuzeigen.

Ranglisten-Wertung. Drei Punkte gibt’s für das Erreichen des DM-Hauptfelds und für jede gewonnene Partie dort. Macht für die deutschen Meister 21 Punkte. Siege im B-Turnier werden mit einem Punkt gewertet. Alle Punkte zählen im laufenden Jahr dreifach.