Arbeitstreffen des DBBPV (Deutscher Boccia-, Boule- und Pétanque Verband)

Der Deutsche Boccia Verband war in Augsburg Gastgeber eines Verbandstags-vorbereitenden Treffens der Boules-Spitzenverbände

Augsburg, 21.1.2006.

Die Deutschen Kugelsportverbände sind im DBBPV organisiert, der wiederum Spitzenfachverband des DSB ist.

Größter dieser Einzelverbände ist der Deutsche Pétanque Verband, organisiert in 10 Landesverbänden, ca. 600 Vereinen und knapp 14.000 lizenzierten Mitgliedern.

Der Deutsche Boccia Verband folgt mit etwa einem dutzend Vereinen in zwei Bundesländern (Bayern und Baden-Württemberg) und etwa 600 Mitgliedern.

Kleinster Verband ist der Deutsche Boule Lyonnaise Verband, bestehend aus 4 Vereinen in Hessen und Baden-Württemberg und gesamt 200 Mitgliedern.

In Augsburg traf man sich an diesem Wochenende, um die ordentliche Jahresversammlung des Gesamtverbandes am 29.4.2006 bei Karlsruhe vorzubereiten.

Hintergrund sind die Bemühungen, alle notwendigen Auflagen zur Spitzensportförderung durch Bundesinnenministerium und Bundesbeschaffungsamt erfüllen zu können. Die DPV-Damen konnten zuletzt einen Vizeweltmeistertitel und den dritten Platz bei den Worldgames vorweisen, die Bocciaherren des DBV sind derzeit Dritte der Europameisterschaften.

Auch strebt man an, in Zukunft enger zusammen zu arbeiten und sich regelmäßig auszutauschen.

Nach der vierstündigen, sehr produktiven Sitzung, welche durch eine kurze Beschreibung der jeweiligen Sportart und Verbandstätigkeit der drei Fachpräsidenten eingeleitet wurde (Alfred Geierhos, DBV, Klaus Eschbach, DPV, Franz Schollasch, DBLV), luden die Gastgeber des DBV die erschienenen Gäste zu einer Probepartie in die schöne Bocciahalle des SSV Anhausen (übrigens Herkunftsort von Bernhard Langer) bei Augsburg ein.

Bild: Arbeitsgruppe des DBBPV am 21.1.06. Giuseppe Venuti, Franz Schollasch, Alfred Geierhos, Joseph Dick, Peter Blumenröther, Klaus Eschbach und Alexander Bauer.

Bild: Die Boccia-Halle des SSV Anhausen

Bild: Alexander Bauer, Peter Blumenröther, Joseph Dick und Klaus Eschbach vor einer den Klausurtag positiv beschließenden Partie Boccia. 

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