Regelauslegung zu Art. 19

Kugeln hinter der Auslinie Eine Kugel (oder ZK), die auf eine im Aus liegende Kugel trifft, ohne jedoch selbst die Auslinie mit ihrem ganzen Durchmesser überschritten zu haben, ist gültig. Es ist nicht zu betrachten, ob die Kugel (oder ZK) ins Aus „hätte gehen müssen“, sondern es zählt einzig die Tatsache, dass diese Kugel (oder die ZK) die Auslinie nicht überschritten hat. Daraus geht hervor, dass knapp im Aus befindliche Kugeln zu entfernen sind, bzw. an einen Ort im Aus-Bereich (Ecke) geschoben werden, an dem nicht die Gefahr des „Auflaufens“ oder des „Rückpralls“ besteht. So lassen sich evtl. Nachteile vermeiden. Der hinzugerufene Schiedsrichter kann nur die Situation am Boden beurteilen, nicht aber den Vorgang der dazu geführt hat.

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