Pétanque bei den World Games 2005

Das End-Classement

Am 20.07.2005 um 17.00 Uhr fanden bei den World Games 2005 in Duisburg die Final-Runden statt. Bei den Herren kämpften Madagascar und Frankreich um Gold, bei den Damen Thailand und Frankreich.

Die Madegassen konnten bis zum Stand von 5:5 gut gegen die Franzosen bestehen. Dann folgte allerdings eine völlig verpatzte Aufnahme für das Team vom Indischen Ozean, im Verlaufe derer zweimal vergeblich auf die Zielkugel geschossen wurde. Am Ende machten hier die Franzosen 6 Punkte und Madagascar erholte sich nach dem folgenden 5:11 nicht mehr. Frankreich konnte schließlich mit einem 13:5 die Goldmedaille der World Games 2005 nach Hause holen.

Im Spiel der Damen brachten sich die Französinnen schnell mit 9:3 in Führung. Thailand hatte auf die durchschnittliche Distanz von 8,5 bis 9,5 m keine Antworten auf die sauber gelegten Kugeln und präzisen Treffer ihrer Gegnerinnen. Diese Partie musste allerdings gegen 17:45 Uhr unterbrochen werden. Ein heftiger Wirbelsturm fegte mit enormen Geschwindigkeiten große Mengen Staub und Steinchen über den Platz, gefolgt von heftigen Regenfällen.

Schiedsrichter Patrick le Bars unterbrach also die Partie, alle Mannschaften suchten Schutz in den umliegenden Zelten. Hier stellte sich dann heraus, dass die Dame aus der Mitte der thailändischen Mannschaft sich in dem heftigen Wind größere Staubpartikel ins Auge gefangen hatte. Sie musste ärtzlich behandelt werden und hatte bei Wiederaufnahme des Spiels erhebliche Schwierigkeiten mit ihrer Sehfähigkeit.

Derart gehandicapt konnten die Thailänderinnen den Damen aus Frankreich erst recht nichts mehr entgegensetzen und mussten sich schließlich mit 3:13 geschlagen geben. Ebenfalls Gold also für die Damen aus dem Mutterland des Pétanque.

Die Platzierungen im Einzelnen.

Damen:

Gold: Frankreich

Silber: Thailand

Bronze: Deutschland

4. Platz: Israel

5. Platz: Italien

6. Platz: Schweiz

Herren:

Gold: Frankreich

Silber: Madagascar

Bronze: Belgien

4. Platz: Deutschland

5. Platz: Spanien

6. Platz: Schweiz

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