Sieben auf dem Weg zum C-Trainer

Vom 9. bis zum 12. Juli 2018: intensive Tage in der Sportschule Hachen. Hier fand das Aufbaumodul, bzw. der 1. fachspezifische Lehrgang in der Trainerausbildung „C“ des BPV NRW statt. Sieben Kandidaten und drei Referenten hockten von ziemlich früh bis wirklich ganz spät zusammen und hatten nur ein Thema: Pétanque.

Es geht dabei in erster Linie darum, wie wir unseren schönen Boule-Sport entwickeln und an andere weitergeben können. Wir diskutieren und erarbeiten pädagogische, technische und soziale Fähigkeiten, wir basteln an Trainingsplänen für verschiedene Zielgruppen und Niveaus, wir intensivieren und sensibilisieren unsere Beobachtungsgabe für Bewegungszusammenhänge per Video und wir stellen uns immer wieder der Frage, wie können wir mit Spaß und Empathie unsere Leute motivieren. Auch geistig – und entdecken dabei die einfache Erkenntnis:

Wer nur von Boule etwas versteht, versteht auch davon nichts. Der Horizont des Trainers geht über das rein sportlich-technische weit hinaus, er erfüllt eine wichtige gesellschaftliche Rolle. Sei es als Bildungspartner für Jugendliche, als Vermittler des Fair Play für aktive Spieler und nicht zuletzt als Anreger und Beweger für den älteren Teil der Menschheit.

Dieser Aufgabe war sich die Hachener Gruppe sehr bewusst und arbeitete intensiv daran. Doch der Weg ist noch nicht zu Ende. Die Teilnehmer müssen noch einige Stationen bewältigen, um dann Anfang des nächsten Jahres im Rahmen eines zweiten Seminars ihre Lizenz als C-Trainer in Empfang zu nehmen.

Teilnehmer:

Benjamin Ehrenfeld NRW, Matthias Etrich Hessen, Christian Paffrath NRW, Bettina Tittes NRW, Ralf Steidl BaWü, Karl-Heinz Stumpf NRW, Moritz Leibelt NRW

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