Sportordnung und Richtlinien – Der Länderpokal und die Deutschen Meisterschaften

Änderungen und Ablauf ab 2006

Ein Verband, der wie der DPV stetig wächst, muss auch die veränderten Bedingungen in seine Satzung, seine Ordnungen und Richtlinien einbauen.

Der LV Thüringen kam in 2004 hinzu und bald kommt vielleicht auch ein LV Brandenburg in die Familie des DPV, dieser wird dadurch natürlich größer! 

Eine Serie von Erklärungen ist nötig – zu Beginn des Jahres und bewußt in der Winterzeit, in der Neues verständlich gemacht werden kann und nicht durch große sportliche Ereignisse im Newsbereich überdeckt wird.

Ich möchte beginnen mit dem ersten anstehenden DPV Event 2006, dem Länderpokal, der Anfang März im hessischen Hungen durchgeführt werden wird.

Hier die alten Eckpfeiler und die Neuerungen im Einzelnen (Anlage 7 der DPV-Sportordnung – siehe auch Link: Verband-Ordnungen):

– gespielt wird in einer Halle am 9. Kalenderwochenende des Jahres

– Spielbeginn Samstag: 11.00 Uhr

– Spielbeginn Sonntag: 09.00 Uhr

– Ein Rauchverbot in der Sporthalle versteht sich von selbst

– Jedes ordentliche Mitglied des DPV (Landesverband) darf ein Team stellen.

– Das Team besteht aus 5 Tripletten (3 mal Senioren, 1 mal Frauen, 1 mal Jugend)

– Die Seniorenmannschaften müssen mit Nummern fixiert werden (Senioren 1, Senioren 2, Senioren 3)

– Alle 5 Tripletten dürfen zukünftig einen Ersatzspieler/ eine Ersatzspielerin aufbieten.

– Allen teilnehmenden Landesverbandsteams müssen die Coaches/Teamchefs des jeweils anderen LV bekannt gemacht werden, da zukünftig eine einzige Auswechslung pro Mannschaft während eines Spiels erlaubt sein wird und diese dem jeweils gegnerischen Landesverbandscoach bekannt gegeben werden muss (Hier ist dringend geboten, dass ein Coach/ Teamchef nicht mehr selbst am Wettkampf in einem Team teilnimmt).

– Gemäß internationalen Bestimmungen kann also während des Spiels, aber nur nach einer abgeschlossenen und vor einer neuen Aufnahme ein Ersatzspieler/ -spielerin eingewechselt werden. Pro Begegnung und Mannschaft nur einmal während eines Matches, maximal aber alle 5 AuswechselspielerInnen in einem Match. 

– Alternativ bleibt für die Seniorenmannschaften die Möglichkeit, nur einen Auswechselspieler einzusetzen. Dieser darf dann in jeder der 3 Seniorenteams weiterhin einmal pro LV-Begegnung eingesetzt werden, und dies zukünftig auch während der Begegnung – nach einer abgeschlossenen und vor einer neuen Aufnahme.

– Eine gültige Lizenz und einheitliche Oberbekleidung sind weiterhin verpflichtend.

– In Senioren- und Frauenteams dürfen keine ‚Minimes‘ eingesetzt werden.

– Voranmeldung der LV mindestens 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei der Geschäftsstelle des DPV

– Meldung der namentlichen Triplettes unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn mit Lizenzvorlage.

– Das neue Spielsystem:

„Gruppenbildung A und B“

Zukünftig wird die Vorrunde in 2 Poulegruppen absolviert:

Gruppe A: 1., 3., 5., 7., 9. -platzierter LV des Vorjahres

Gruppe B: 2., 4., 6., 8., 10. -platzierter LV des Vorjahres

Für Hungen 2006 gilt also:

Gruppe A: LV Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Saarland und Nord

Gruppe B: LV Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin, Rheinland-Pfalz und Thüringen

– Gruppenspiele Jeder gegen Jeden – Folglich 4 Vorrundengruppenspiele.

– Danach qualifizieren sich die Erst- und Zweitplatzierten für das Halbfinale, das über Kreuz ausgetragen wird (1. A gegen 2. B und 1. B gegen 2. A)

– Zeitgleich spielen die LV der 3., 4., und 5. Plätze der Gruppen die Ränge 5 bis 10 aus (3. A gegen 3. B um Platz 5 / 4. A gegen 4. B um Platz 7 / 5. A gegen 5. B um Platz 9)

– Das Spiel um Platz 3 bestreiten die Verlierer der beiden Halbfinals

– Das Finale bestreiten die Sieger der beiden Halbfinals

Änderungen in der Austragung der Deutschen Meisterschaften (Anlage 4 der DPV-Sportordnung – siehe auch Link: Verband-Ordnungen):

– Die Deutschen Meisterschaften der Frauen werden zukünftig als Triplette-Veranstaltung und mit einem Startfeld von 64 Teams ausgetragen.

– In 2006 findet die Veranstaltung noch zeitgleich mit der DM Tete/ Tireur in Hanau, Hessen statt.

– Ab 2007 finden die besagten Veranstaltungen getrennt statt:

Die DM Tete und Tireur am 34. Kalenderwochenende

Die DM Frauen am 38. Kalenderwochenende

– Dem Verbandstag 2006 wird von mir eine Vorlage übermittelt werden, in der eine DM Veteran ab 2008 angeboten werden wird.

– Das DM Startgeld, das die Landesverbände tragen, wird auf 10 € festgelegt.

– Die LV sind gehalten, allen ihren Lizenznehmern die Teilnahme an Qualifikationen zu Deutschen Meisterschaften zu garantieren.

– DMs mit 128-er Starterfeld spielen ein Doppel-Poule-System, solche mit 64-er Starterfeld ein einfaches Poulesystem.

– Samstag: Abgabe der Lizenzen: 10.00 Uhr – Spielbeginn: 11.00 Uhr

– Sonntag: Spielbeginn: 09.00 Uhr

– Neu: Alle Teams, die zukünftig in der ersten Poulerunde ausscheiden, wird ein DM-B-Turnier (DM-Consolante) angeboten, das mit dem Startgeld der Deutschen Meisterschaft abgegolten ist und in dem die Teams in unveränderter Zusammensetzung spielen müssen. Finalisten und Halbfinalisten erhalten hier auch Pokale vom DPV!

– Der ausrichtende Verein kann natürlich darüber hinausgehend zusätzliche Turniere anbieten.

  

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