Der zweite Tag

beginnt wieder mit Workshops, auch heute ganz im Zeichen des Breitensportes.
Werner Prix und Hanjo Fingerle besprechen mit sieben Anwärtern, die Prüfer für das Boule Sportabzeichen werden wollen, die allgemeinen Fragen, die die Prüflinge aus ihrer Vorbereitung mitgebracht haben.
Allgemeine Pétanque-Regeln, besondere Voraussetzungen für die Prüfer oder die Abnahme des Boule Sportabzeichens wurden diskutiert, die Fragen dazu beantwortet.

Die einzelnen Prüfungen wurden anhand der Infotafeln zunächst besprochen und dann mit allen überlegt, wie der Aufbau exakt, schnell und nachvollziehbar vorgenommen werden kann.In zwei Gruppen wurde dann der Aufbau der Stationen geübt und gleich danach für die ersten Prüfungen genutzt.


Werner und Hanjo nahmen sich die Zeit,  die Schwierigkeiten der einzelnen Stationen noch einmal vor Ort darzustellen und praktische Tipps für eine erfolgreiche Prüfung zu geben. Gleich die ersten Prüflinge zeigten, wie’s richtig geht: Ein klares Bronze für Dagmar und das sichere Erreichen von Silber und nur knapp verfehltes Gold für Wolfgang waren die positiven Ergebnisse des ersten Durchgangs.

Zweiter Programmpunkt des Tages war der Workshop „Bouleangebot in Groß- und Spartenvereinen“. Viele ehemalige Leistungssportler stellen mit der Zeit fest, dass sie ihren Sport nicht mehr in der gewohnten Art und Weise ausführen können und suchen nach Alternativen.
Hier können Boule als Freizeitsport und Pétanque als Wettkampfsport gute Alternativen bieten, denn körperliche Betätigung, soziale Kontakte und nicht zuletzt das sich Messen im Wettkampf können beim Boule und Pétanque bis in das höhere Alter gelebt werden.

Es folgte als weiterer Workshop das Thema „betriebliche Gesundheitsförderung“, der ebenfalls unter der Moderation von Dirk Engelhard durchgeführt wurde. Hier wurden die Möglichkeiten der Vernetzung von Betrieben/Verwaltungen/Dienstleistern mit den Vereinen diskutiert, um unseren Sport auch außerhalb von Vereinen in anderen Gruppen zu verankern. Der Topf der Ideen füllte sich, eine weiterer Topf musst auf die Schnelle angeschafft werden, der auch nicht leer blieb.

Nun müssen all die Ideen geordnet und bewertet werden, um ein strukturiertes Vorgehen zu entwerfen, mit dem wir unseren Sport erfolgreich auch als Breitensport platzieren können.
Der neu konstituierte Breitensportausschuss wird so seine erste große Aufgabe zu bewältigen haben – viel Erfolg dabei.
Letztlich blieb auch der Spaß nicht auf der Strecke, wie an den Vortagen begannen gegen 17:00h die Mini-Turniere, die diesmal Andrea aus Fürth als Siegerin sahen.