Daniel Orth, frischgebackener Deutscher Meister im Tête-à-tête, hat den Sprung in die Top 10 der DPV-Rangliste nur knapp verpasst. Mit 201 Punkten rangiert der Spieler von den Allstars Rhein-Neckar Schwetzingen nun an Pos. 12 der Einzelwertung. Orth hat sich seit 2014, das er auf Pos. 415 abgeschlossen hatte, kontinuierlich nach oben gespielt. Vizemeister Raphael Gharany (1. MKWU) verbesserte sich auf Rang 32.

Insgesamt platzierten sich 89 der 128 DM-StarterInnen in den Punkterängen, 81 von ihnen standen schon vorher im Ranking. Von 437 vergebenen Punkten (ungewichtet) entfielen 56 auf das B-Turnier, das diesmal nur 49 Aktive zählte. Ähnlich übersichtlich wie in der Vorjahren lief es für die Frauen: Sieben der elf Starterinnen konnten 21 Punkte sammeln; 2015 waren für 12 Starterinnen 28 Punkte verbucht worden. Bemerkenswert: Dagmar Knobloch (BF Alzey) sorgte als 1/16-Finalistin für die beste Platzierung des LV Rheinland-Pfalz.

Im Vergleich der Landesverbände räumten Bayern, Ost und NRW überdurchschnittlich viele Punkte ab:

DM_11_2016_RLP-nach-LV

Im Vergleich der Vereine waren 1. Münchner KWU (45 Punkte), Düsseldorf sur place (33) und BC Niedersalbach (27) am erfolgreichsten; alle drei Clubs kamen mit fünf SpielerInnen in die Punkteränge. Die Vereinsrangliste enthält weiterhin 267 Einträge; 86 platzierte Vereine (32 %) sind mit sechs oder mehr Aktiven in der Einzelwertung vertreten, schöpfen also das Wertungskontingent aus. An der Spitze des Vereinsvergleichs gab es nur geringfügige Verschiebungen.

Auf die DM Triplette 55+ und die DM Triplette Frauen, die beide nur für die separaten Ranglisten zählen, folgt 2016 nur noch eine Wertung für die allgemeine DPV-Rangliste: Das Stuttgarter Schlossplatzturnier am SO 09.10. ist das fünfte und letzte DPV Masters des Jahres.

Hinweise zu den DPV-Rankings bitte an rangliste@petanque-dpv.de

Beim Tête-à-Tête wurde am Samstag bis zum Achtelfinale gespielt. Gleich 7 Teams aus NRW erreichten in Neunkirchen die Runde der letzten Acht. Heute Morgen zog Malte Berger (NRW01) als erster Spieler ins Halbfinale ein. Er setzte sich mit 13:6 recht deutlich gegen Peter Scholten durch.

Noch nicht im TaT-Halbfinale ist Daniel Orth, der heute Morgen zunächst einmal die Tireurbahn betrat. Mit 22:11 setzte er sich hier klar gegen Jens Riedel durch und zieht so als erster ins Halbfinale Tireur ein.

Daniel Orth

Daniel Orth

Neben Daniel Orth sind auch noch Daniel Dalein (Titelverteidiger Tireur) und Raphael Gharany in beiden Wettbewerben dabei. Beide spielen derzeit das Viertelfinale TaT: Raphael gegen den Düsseldorfer Marc May und Daniel gegen Patrice Wolff.

******** Update Viertelfinale********************************

Während sich Daniel Orth mit 13:7 relativ klar gegen Regis Pförtner durchsetzen konnte, waren die Spiele von Patrice Wolff und Raphael Gharany deutlich enger. Jeweils mit 13:10 setzten sich die beiden gegen ihre Gegner Daniel Dalein und Marc May durch.

********* Update Viertelfinale Tireur ************************

Bei den Tir de précision haben sich nach Daniel Orth auch Patrik Lichte, Raphael Gharany und Ramon Sylvain fürs Halbfinale qualifiziert. Patrik musste dabei gegen Titelverteidiger Daniel Dalein nach 22:22 ins Stechen. Knapp auch die beiden anderen Viertelfinals: Raphael setzte sich erst mit dem letzten Sauschuss auf 31:26 von Peter Weise ab, der dann nicht mehr kontern konnte. Und Sylvain Ramon musste bei seinem 32:30 gegen Benjamin Lehmann ebenfalls den letzten Sauschuss abwarten.

Um 13:10 beginnen nun die Halbfinale in TaT.

********** Update Halbfinale ********************************

Erster Finalist ist Raphael Gharany. Mit 13:4 setzte er sich klar gegen Malte Berger durch. Schnell ging Raphael mit 6:0 in Führung und kontrollierte die Partie bis zum Ende.

Im anderen Halbfinale sah es zunächst ebenfalls gut für Daniel Orth aus. 6:0 nach zwei Aufnahmen. Doch dann kam Patrice Wolff immer besser ins Spiel. Nach 5:6 konnte sich der Saarländer über 9:6 absetzen. Daniel glich zum 9:9 aus musste seinem Gegner aber wieder bis zum 9:12 ziehen lassen. Wieder der ausgleich zum 12:12. In der letzten Aufnahme kann Patrice mit der letzten Punkt legen, aber Daniel hat noch zwei Kugeln auf der Hand. Die erste locht, aber mit der letzten Kugel trifft er zum 13:12 Erfolg.

Daniel Orth und Raphael stehen sich nun im Finale des Tête-à-Tête gegenüber. Beide haben aber auch noch die Chance zum Titelerfolg bei Tir de précision. Dort beginnen gleich die Halbfinals. Daniel muss da gegen den Besten des Viertelfinals ran, Sylvain Ramon. Und Raphael schießt gegen Patrik Lichte.

************ Update: Finale Tete & Tireur ****************************************

Die Finale im Tête und im Tir de précision lauten gleich. In beiden Disziplinen kämpfen Daniel Orth aus Baden-Württemberg und Raphael Gharany aus Bayern um den Meistertitel. Im ersten Halbfinale besiegte Daniel Orth den Niedersachsen Ramon Sylvain. Im zweiten Halbfinale ließ Gharany seinem Gegner Patrik Lichte keine Chance – beim Stande von 40:21 und drei verbleibenden Kugeln zog der Münchner ungefährdet in sein zweites Finale ein.

Zunächst spielen Orth und Gharany um den Tireur-Titel. Im Anschluss daran findet das Tête-Finale statt. Beide stehen zum erstenmal in einem Finale und können so auch ihre erste Meisterschaft gewinnen.

In Neunkirchen-Seelscheid werden an diesem Wochenende zwei Deutsche Meister Titel ausgespielt. Im Tête-à-Tête treten 128 Starter gegeneinander an und im Tir de précision stellen sich 20 Tireure dem Titelkampf.

Tête

Die TaT wird zum 36. Mal ausgespielt. Mit 36 Teilnehmern stellt der Landesverband Baden-Württemberg das größte Starterfeld. Der Titelverteidiger Anthony Caquelard geht als RhPf01 an den Start. Titelverteidugungen sind allerdings eher selten. Nur zweimal gelang dies: 2009 konnte Jean-Luc Testas seinen Titel von 2008 wiederholen und Tufik Faci konnte 2011/12 gewinnen.

Tir de précision

Die Tireure suchen zum 15. Mal ihren Meister. Titelverteidiger ist Daniel Dalein aus Baden-Württemberg. Anders als in allen anderen Disziplinen ist Daniel damit auch automatisch gesetzt. Er komplettiert die 19 Starter aus den Landesverbänden.

Eröffnung

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Um 9.45 Uhr eröffnet Vereinspräsident Alfred Eckl die Deutschen Meisterschaften in Neunkirchen Seelscheid. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Karin Bandow freute er sich das Neunkirchen bereits zum 3. Mal Ausrichter einer DM sind.

Hitzeschlacht

Kalt ist es nicht gerade. Bei wolkenlosem Himmel dürften Temperaturen von deutlich über 30 Grad erreicht werden. Und da Schatten mangelware ist, werden die aktiven „heiße“ Wettkämpfe absolvieren müssen. Der Veranstalter hat mit Wassereimern und Duschen aber bestens vorgesorgt.

 

24 Jugend-Triplettes, darunter Nationalteams aus  Spanien, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn und Nepal, starten am 10./11. September auf Einladung der dpj bei ihrem 1. Internationalen Jugendturnier. Ort des Geschehens ist das Schloss Langenburg im Kreis Schwäbisch Hall (BaWü).

Für die dpj ist diese Veranstaltung nicht nur willkommene Gelegenheit, sich für frühere Einladungen anderer Jugendverbände in der C.E.P. zu revanchieren, sondern auch ein weiterer Vorbereitungsschritt auf die Ende Oktober anstehende Jugend-Europameisterschaft in Monaco. Der DPV-Nachwuchs wird mit drei Teams vertreten sein. Nominiert sind:

Lea Becker (RhPf), Luzia Beil (Bay), Eileen Jenal (Saar), Dominique Probst (Bay), Leon Gotha (BaWü), Sebastian Junique (Berlin), Sven Laube,  Maurice Racz (beide Saar) und Jasper Schlüpen (NRW).

Temur Kurbanov (Hess) steht als möglicher Nachrücker zur Verfügung. Anna Scherer (Hess) wird das österreichische Team komplettieren, das mit nur zwei Aktiven anreisen kann. Nach der Ankunft der TeilnehmerInnen am Vorabend beginnt das Turnier am Samstag früh mit fünf Runden nach Schweizer System. Nach Tabellenstand werden für den Sonntag drei Achter-Gruppen (ABC) gebildet, die ab Viertelfinale im K.o.-Verfahren weiterspielen. Spielpausen wird ein Tireur-Wettkampf füllen.

Ein gemeinsames Dinner mit anschließender Disco am Lagerfeuer ist für den Samstagabend geplant, beste Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, abseits des sportlichen Wettbewerbs. Gastgeber ist hier die nahegelegene Boule-Schule Nesselbach. Dort hatte zuletzt das deutsch-französische Jugendkader-Treffen stattgefunden.

Der DPV bedankt sich bei Unterstützern und Sponsoren, darunter auch das Schloss Langenburg selbst, ohne deren großzügiges Engagement dieses aufwändige Einladungsturnier nicht realisierbar gewesen wäre. Bleibt zu wünschen, dass das Ereignis zahlreiche Pétanque-SpielerInnen nach Langenburg locken wird, die sich als Zuschauer auf hochklassigen Sport freuen dürfen.

Siehe auch: Veranstaltungsflyer und Zeitplan

Mit großer Unterstützung unserer belgischen Freunde vom Petanqueclub Maaseik, zuvorderst zu nennen Geert Peers und Karen de Jong mit ihren tatkräftigen Helfern, wurde es möglich mit einem großen Kontingent von Spielerinnen und Spielern an den beiden Turniertagen teilzunehmen. Weiterlesen

Nachdem die FIPJP für den in den WM-freien Jahren stattfindenden Confederations Cup im südböhmischen Frymburk Absagen der Kontinentalmeister aus Amerika und Ozeanien bekam, wurden wir kurzfristig zu diesem Wettbewerb eingeladen. Weiterlesen

Die Nominierung um das Team für eine Europa- oder Weltmeisterschaft zusammen zustellen ist ein Vorgang der auch in der Vorbereitungsphase zu Änderungen führen kann. Weiterlesen

Zum dritten Mal, nach Doublette mixte (2010) und Triplette (2014), ist der BC Neunkirchen-Seelscheid (NRW) am 27./28. August DM-Gastgeber. Auf dem Programm stehen die 36. DM Tête-à-tête und die 15. DM im Tir de précision. Nützliche DM-Infos finden sich auf der Website des Vereins. Alle zehn Landesverbände haben ihre TeilnehmerInnen rechtzeitig und vollständig gemeldet, siehe Startliste.

Vier Ex-Meister. Sieben Viertelfinalisten des Vorjahres greifen wieder nach einer vorderen Platzierung, darunter auch Titelverteidiger Anthony Caquelard (RhPf01) und sein Finalgegner Jan Garner (NiSa01), der ein Jahr zuvor in Furth im Wald auf dem obersten Treppchen gestanden hatte. 41 DM-1:1-Teilnehmer waren auch 2015 beim BC Tromm dabei. Neben Caquelard und Garner sind zwei weitere Ex-Meister am Start: Jean-Luc Testas in den Jahren 2004, 2008 und 2009 (BaWü02) und Klemens Mattes 1997 (NRW02). 

Elf aus 128. Der Anteil der weiblichen DM-Starter ist beim Tête-à-tête regelmäßig niedriger als bei Doublette und Triplette. Diesmal haben sich elf Frauen (vier davon in BaWü, aber keine in NRW) qualifiziert. 2015 wurden zwölf, 2014 sogar 15 DM-Starterinnen gezählt. Für die beste Frauen-Platzierung 2015 hatte Eileen Jenal (Saar) mit Erreichen des Achtelfinals gesorgt.

Etwas jünger. Mit einem Altersmittel von ca. 40 Jahren ist das Feld etwas jünger als bei den bisherigen DM-Terminen 2016 und deutlich jünger als bei der Tête-à-tête-DM 2015 (43,4 Jahre). Die im Schnitt jüngsten Aufgebote entsenden Hessen (32,9) und Saar (33,0). Die Spanne der Geburtsjahre reicht von 1947 bis 2001. Mit 19,7 % ist der Anteil der 55plus-Spieler wieder deutlich geringer als in den anderen DM-Disziplinen. 14 DM-Starter (11 %) gehören zu den Altersgruppen Jugend und Espoirs.

Landesverbände. 2015 hatten BaWü (+1), Bayern (+1), NRW (+2) und Saar (+1) die Zahl ihrer Qualitätsstartplätze steigern können, während Hessen (-1), NiSa (-3) und Ost (-1) Einbußen gegenüber 2014 hinnehmen mussten; vergleiche DM-1:1-Quoten seit 2008

Wieder Düsseldorf. Die 128 TeilnehmerInnen kommen aus 77 Vereinen. Einmal mehr ist Düsseldorf sur place mit sechs Aktiven am stärksten vertreten.

Ranglisten-Aspekte. 111 DM-Teilnehmer (86,7 %) sind bereits in der DPV-Rangliste platziert, 40 von ihnen rangieren in den Top 100. Die Top-20-Spieler sind in Neukirchen-Seelscheid aber nur durch Jan Garner (1.), Daniel Reichert (7.), Jens-Christian Beck (10.), Niclas Zimmer (13.), Moritz Rosik (16.) und Jean-Luc Testas (19.) vertreten. Die Doublette-Meister dieses Jahres (Joël und Jonathan Albiger) fehlen hingegen ebenso wie die amtierenden Triplette-Meister (Mika Everding, Dominique Tsuroupa, Sascha von Pleß). Von den 32 DM-Startern mit den besten Ranglisten-Platzierungen sind 21 in den Poule-Runden gesetzt. Unter allen Ungesetzten haben Moritz Rosik (NRW11), Robin Stentenbach (NRW10), Patrice Wolff (Saar07) und David Dörr (NRW22) die meisten RL-Punkte.

B-Beteiligung. 2015 erlebte das B-Turnier mit 58 von 64 möglichen Startern die bisher beste Beteilung bei einer DM 1:1. Bleibt zu wünschen, dass dieser Wert in Neunkirchen-Seelscheid noch einmal übertroffen und die Teilnahme hier ebenso zur sportlichen Selbstverständlichkeit wird wie in der B-Konkurrenz jedes anderen Turniers.

Und die Tireure?

Zu den 20 gemeldeten Startern gehören neben Titelverteidiger Daniel Dalein (BaWü) drei weitere Ex-Meister: Jens Riedel aus dem LV Ost (2014), Niclas Zimmer (2011, 2012) und Jean-Luc Testas (2008), beide aus BaWü. Außer Zimmer und Testas zählt kein Teilnehmer zu den Top 50 der DPV-Rangliste. Einzige weibliche Starterin ist Eileen Jenal (Saar), zugleich auch einzige Jugendspielerin im Feld. Gespannt sein darf man auf die Leistungen in Zahlen: 58 Punkte, erzielt von Manual Strokosch bei der Jugend-DM 2010, blieben seither als inoffizielle DPV-Bestleistung stets ungefährdet.

Artikel 2 (1) der Neufassung des zwischenstaatlichen Abkommens über das Deutsch-Französische Jugendwerk von 2005 definiert die Aufgaben des DFJW:

„Das Deutsch-Französische Jugendwerk hat die Aufgabe, die Beziehungen zwischen Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und für die Jugendarbeit Verantwortlichen in beiden Ländern zu vertiefen. Zu diesem Zweck trägt es zur Vermittlung der Kultur des Partners bei, fördert das interkulturelle Lernen, unterstützt die berufliche Qualifizierung, stärkt gemeinsame Projekte für bürgerschaftliches Engagement, sensibilisiert für die besondere Verantwortung Deutschlands und Frankreichs in Europa und motiviert junge Menschen, die Partnersprache zu erlernen. Das Deutsch-Französische Jugendwerk ist ein Kompetenzzentrum für die Regierungen beider Länder. Es fungiert als Berater und Mittler zwischen den verschiedenen staatlichen Ebenen sowie den Akteuren der Zivilgesellschaft in Deutschland und Frankreich.“ (https://www.dfjw.org/dfjw)

Wie wäre dieser Denkansatz des DFJW besser umzusetzen, als durch sportlichen Austausch im Jugendsport – speziell mit Frankreich durch ein „Pétanque-Trainingslager“.

Bereits seit vielen Jahren existiert dieser „Deutsch/Französische Austausch-Lehrgang“. Im jährlichen Wechsel treffen sich jeweils 6 ausgewählte Jugendnationalspieler/innen beider Nationen, 3 Französische und 2 deutsche Nationaltrainer für eine ganze Woche um intensiv miteinander zu trainieren.

Nachdem schon 2014 diese besondere Art eines Intensiv-Lehrgangs in Nesselbach, Nähe Schwäbisch Hall, in der Boule-Anlage „Boule-Kunst“ bei Dieter Killian (http://boule-kunst.de/) durchgeführt wurde, war man 2015 in Forbach (F) zu Gast. Die Gastfreundschaft und auch die optimalen (Trainings-, Freizeit- und Kultur-) Bedingungen in Nesselbach waren auch in diesem Jahr Grund genug, wieder in der Region Hohenlohe bei Dieter Quartier zu beziehen.

Der Lehrgang diente neben den bereits erwähnten Aspekten auch der Teamfindung für die anstehende Europameisterschaft in Monaco (Ende Oktober).

Wie auch im letzten Jahr kamen die aktuell für die EM relevanten Spieler/innen zum Einsatz:

  • Luzia Beil (Bayern),
  • Leon Gotha (BaWü),
  • Sven Laube (Saar),
  • Maurice Racz (Saar),
  • Eileen Jenal (Saar) und
  • Temur Kurbanov (Hessen).

Als Dolmetscherin in diesem Jahr hatte sich dankenswerterweise die Espoir-Spielerin Hanh Nguyen (NRW) angeboten, die ihre Sache über die ganzen Tage mit Bravour gemeistert hat.

In Bezug auf Leistungssport waren selbstverständlich die intensiven Trainingsintervalle für die zuständigen Bundestrainer Andrea Schirmer und Bernd Wormer von besonderer Relevanz. Die gegenseitige Kennenlernphase der beteiligten Spieler/innen wurde im ersten Trainingsabschnitt durch die inzwischen obligatorische Mixte(D/F)-Doubletten  absolviert.

In insgesamt 16(!) Spielen über die ganze Woche, bei denen das reine Resultat (zumindest für uns Deutsche) keine Rolle spielte, hatten die Spieler/innen sowohl in den Doubletten, als auch in den Tripletten die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen als Vorgaben zu erfüllen. Bei der großen Anzahl von konzentriert absolvierten Spielen hatten die Bundestrainer die Möglichkeit, unterschiedlichste Schwerpunkte punktuell zu testen: Unterschiedlichste Teamkonstellationen, variable Positionsvorgaben innerhalb der Teams, taktische Vorgaben, Konzentration auf die Optimierung des individuellen Bewegungsablaufs im Spiel, … Grundsätzlich wurde sowohl vor, als auch direkt nach den Spielen der jeweilige Schwerpunkt vorgegeben, bzw. die Umsetzung besprochen. Nur selten bietet sich den Bundestrainern solch eine ideale Möglichkeit, direkt auf etwaige Korrekturmaßnahmen der unterschiedlichen Bereiche zu reagieren und umgehend im Wettbewerb auf deren Auswirkungen eingehen zu können.

Auch wenn innerhalb der Trainingsintervalle nahezu grundsätzlich der sportliche Wettbewerb im Vordergrund stand, waren außerhalb der reinen Trainingszeiten in diesem Jahr wieder eine Fülle an Programmpunkten im Freizeit- und Kulturbereich vorbereitet, bei denen Dieter Killian durch seine vielfältigen Beziehungen und Kontakte vor Ort maßgeblich beteiligt war:    

  • Montag:

Besuch des Waldkletterparks beim Schloss Langenburg (http://www.waldkletterpark-hohenlohe.de/Herzlich-Willkommen?id=41) mit unterschiedlichsten Klettermöglichkeiten im „Funparcours“ und als Abschluss im „Teamparcours“ – jeweils mit (zweisprachiger) fachlich sorgfältiger Einweisung durch erlebnispädagogische Fachkräfte, die uns während des gesamten Aufenthalts zur Verfügung standen

  • Mittwoch:

Morgens: Offizieller Empfang durch und auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Langenburg

Gegen Abend: „Konzentrationstraining“ beim Bogenschießen, angeleitet durch einen ausgebildeten Trainer im Bogenschießen

Anschließendes Grillfest mit Hamburgern von Dieter

  • Donnerstag:

Orientierungslauf (Nationen-)gemischter 2er-Gruppen im Stadtzentrum Schwäbisch Hall mit 6 Aufgaben. Sowohl kulturelle Sehenswürdigkeiten der Stadt, als auch Mahnmale/Erinnerungsstätten an die schlimmen Verbrechen der jüngsten deutschen Vergangenheit des letzten Weltkrieges mussten gefunden und die damit verbundenen Aufgaben/Fragen gelöst werden.

Um 17 Uhr hatten schließlich die Spieler/innen die Aufgabe, am „Globe-Theater“ auf der Kocherinsel in Schwäbisch Hall für unseren Pétanquesport „Werbung“ zu machen – Touristen/Besucher/Neugierige zu informieren und zum Mitspielen zu animieren. Dazu wurde auch in einem offiziellen Pressebericht („Hohenloher Tagblatt“ http://www.swp.de/crailsheim/lokales/landkreis_schwaebisch_hall/Jugend-Nationalteams-aus-Deutschland-und-Frankreich-trainieren-intensiv;art1223081,3954732) im Vorfeld informiert. Zahlreiche Neugierige ließen sich nur zu gern von den Jugendspieler/innen anleiten und integrieren, so dass (zum Glück) mit einsetzendem Regen um 18.30 Uhr das Spektakel abgebrochen werden konnte

  • Freitag:

Ab 14 Uhr war die Bevölkerung in einer Pressemitteilung zum „öffentlichen Showtraining“ geladen.

Sehr viele Interessierte fanden sich bereits vor 14 Uhr ein und konnten so mit viel Bewunderung und Applaus das Halbfinale und das Finale des Schusswettbewerbes verfolgen. Auch die beiden anstehenden Abschluss-Tripletten wurden mit viel Anerkennung belohnt.

Als Tagesabschluss und für die Spieler/innen und Trainer als Lehrgangs-Abschluss wurde der Freitag mit bunt zusammengewürfelten Teams noch etliche Spiele mit allen Anwesenden gespielt, was erwartungsgemäß bei Allen gut ankam und auch bis in die späten Abendstunden kein Ende nehmen wollte.

 

 

Eine anstrengende Woche, aber in jedem Jahr aufs Neue das gemeinsame Resümee:

„Ein intensives Erlebnis , das sowohl die Zusammenarbeit und auch Freundschaft mit Frankreich, als auch die Zusammengehörigkeit innerhalb des Deutschen Kaders enorm unterstützt und festigt“.

 

Bericht als pdf-Datei mit Bildern.

Nach beschwerlicher Anreise ist die deutsche Delegation in Frymburk angekommen. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurden die Spielpaarungen für den nächsten Tag ausgelost. Deutschland ist zusammen mit Spanien, China und Tunesien in der Gruppe B.

In der Gruppe A stehen Thailand, Tschechien, Madagaskar und Frankreich. Unser erstes Spiel heute am Samstag, 8:30 Uhr ist gegen den amtierenden Weltmeister Spanien anschließend kommen China und Tunesien.

Modus: Die Teams werden in zwei Gruppen mit jeweils 4 Mannschaften gelost. Jedes Team spielt gegen alle anderen Teams in der Gruppe. Es werden jeweils 2 Doubletten (je 1 Punkt) und anschließend ein Triplette (2 Punkte) gespielt. Steht es nach diesen zwei Runden 2:2, muss die vierte Spielerin, die nicht im Triplette spielte, im Schießwettbewerb antreten und über Sieg oder Niederlage entscheiden. Am Sonntag spielen dann die Gruppenersten das Halbfinale und das Finale. Die 3. und 4. Platzierten spielen un die weiteren Plätze.

Zwischen-Infos gibt’s auf der DPV-Facebook-Seite.