Unserem Mitspieler Michael Lindhof (Erlenbacher Krebsbachbouler) fiel beim Studium des Reglements eine Unstimmigkeit auf, an dieser Stelle vielen Dank für die Mitarbeit!

Der Verweis in Artikel 16 Absatz 4 auf Artikel 8 Absatz 2 ist falsch, richtig muss der Verweis auf Artikel 8 zu Absatz 3 führen.

Der falsche Verweis war in der Praxis unschädlich, weil völlig unlogisch. Zusätzlich sind einige kleine redaktionelle Änderungen eingeflossen, die aber an den Artikeln nichts ändern.

Wir bitten, die Änderung auf diesem Weg zur Kenntnis zu nehmen, die Regelheftchen können in Artikel 16 Absatz 4 leicht korrigiert werden, streiche an betreffender Stelle Absatz 2,

setze Absatz 3.

…. Auszug Artikel 16 Absatz 4

Geworfene Kugeln dürfen nicht noch einmal gespielt werden. Jedoch müssen Kugeln noch einmal gespielt werden, die zwischen Wurfkreis und Zielkugel durch eine Kugel oder Zielkugel aus einem anderen Spiel, durch ein Tier oder irgendeinen beweglichen Gegenstand (Ball usw.) angehalten oder von ihrer Bahn abgelenkt werden, sowie in der in Artikel 8 Absatz 3 beschriebenen Situation.

….

 

Das Reglement auf unserer Website sowie die links zur französischen und englischen Ausgabe sind auf neuem Stand und können unter

https://deutscher-petanque-verband.de/regeln/

eingesehen werden.

Bei der nächsten Auflage des Regelheftes fließen die Änderungen selbstverständlich ein.

Die Bundesliga-Aufstiegsrunde 2018 (27./28. Okt.) ist am späten Nachmittag in Gersweiler beendet worden. Glückwunsche gehen ins Saarland an die unbesiegten Petanque-Freunde Saarbrücken, nach Hessen an den zweifachen Bundesliga-Meister BC Tromm und nach Nordrhein-Westfalen an den SV Siemens Mülheim, der mit einem 4:1 in Runde 5 noch den Berliner Vertreter boule devant aus den Aufstiegsrängen verdrängte. 

Tabelle nach Runde 5

 

Ergebnisse der Runden 5, 4, 3, 2 und 1

Blick in die Gersweiler Halle:

Team-Aufstellungen und Team-Fotos siehe Artikel vom 08.10.2018

 

Nicht weniger als drei volle Wettkampftage, nämlich FR 30.11. bis SO 02.12., mit nicht weniger als 462 Partien (das Doppelte einer DM inkl. B-Turnier) hat die CEP angesetzt, um aus 16 Mannschaften einen Nachfolger für den noch amtierenden EuroCup-Sieger ABC Draguignan zu finden.

Spielort ist das 1998 in Saint-Yrieix-sur Charente, einem 7000-Einwohner-Vorort von Angoulême, eröffnete und 2011 erweiterte Hallen-Boulodrome „Gilbert Louis“. Gastgeber ist das Comité Départemental de la Charente (des frz. Verbands FFPJP), das in seinem Einladungsschreiben die Hoffnung ausspricht, dass sich die Gäste nicht davon abhalten lassen, die kulinarischen Spezialitäten der Region zu probieren, namentlich die gefleckten Weinbergschnecken (Cagouille) und den Pineau des Charentes. Saint-Yrieix wird auch 2019 und 2020 das EuroCup-Finale ausrichten.

16 Vereinsmannschaften (weitere Fotos  siehe CEP) hatten sich am letzten Juli-Wochenende an vier Standorten in 7er-Gruppen für die bevorstehende Endrunde qualifiziert. Hier die Gruppen-Einteilung:

  • GRUPPE A  >
    FRA C.A.S.E.  Nice / JER Carrefour / DEN Boule Hedebo / GBR Baldock Town PC
  • GRUPPE B >
    MON CB Monegasque / SVK Hohenlohe PK / LUX Riganelli / FIN Helsingin
  • GRUPPE C >
    BEL Pachy Waterloo / POL Zywiecki KB / NOR Groruddalen (Oslo) / SUI Leman PC
  • GRUPPE D >
    ITA Giacomo Arbustini / GER BV Ibbenbüren / SWE PC Malmö / NED CdB Les Cailloux Zeist

BV Ibbenbüren. Stehend: Bruno Absalon, Marc Bouwers, Erik Groote, Frank Günther, Mathias Künnecke; hockend: Alexander Streise, Petra Seehausen, Shemsedin Berisha, Jennifer Schüler, Hermann Streise.

Wie uns Frank Günther vom BV Ibbenbüren wissen ließ, kann der Bundesliga-Meister 2017 in Bestbesetzung nach Frankreich fahren und wird es nach Günthers Einschätzung dennoch schwer haben, in der einleitenden 4er-Gruppen-Phase (jeder gegen jeden) das EuroCup-Viertelfinale zu erreichen.

Für die Viertelfinals werden die Gruppen A und D sowie die Gruppen B und C überkreuz gepaart: A1 – D2, A2 – D1, B1 – C2 und B2 – C1. Entsprechend geht’s auch für die untere Hälfte im so genannten „FedCup“ weiter: A3 – D4, A4 – D3, B3 – D4 und B4 – D3.

Mit diesen Viertelfinals endet der Sonnabend, und noch immer sind auch die Verlierer nicht ausgeschieden. Denn neben den Halbfinals in EuroCup und FedCup steht am Sonntag früh noch eine Platzierungsrunde an.  Erst in der Finalrunde am Sonntag ab ca. 14 Uhr können sich zwölf der 16 Teams auf die Zuschauer-Tribüne zurückziehen.

Die genannten Begegnungen bestehen jeweils aus elf Partien in drei Runden: Auf sechs Tête-à-têtes, darunter ein Frauen-Match, folgen zwei Triplettes und dann drei Doublettes mit jeweils einer Mixte-Paarung. „Single“-Siege zählen 2 Pkte, „Triples“-Siege 5 Pkte und „Doubles“-Siege 3 Punkte, so dass jeweils 16 Punke benötigt werden, um eine Begegnung zu gewinnen. In der Gruppenphase gehen diese Punkte in die Tabellenwertung ein; die anschließenden K.o.-Begegnungen können hingegen ohne Nachteil beendet werden, sobald ein Team die 16-Punkte-Marke erreicht hat.

Der EuroCup wird als Wettbewerb der nationalen Mannschaftsmeister seit 1998 ausgetragen. Bei der Premiere in Kopenhagen waren gerade mal fünf  Länder vertreten; der schwedische Club siegte. Seither hat sich der EuroCup kontinuierlich auf zuletzt 28 Teilnehmer – aus derzeit 41 CEP-Mitgliedsvebänden – vergrößert. In der Siegerliste stehen erst sechs Verbände: Frankreich (11), Belgien (3), Italien (3) sowie Schweden, Schweiz und Monaco (je 1). In die Endrunde waren zuletzt jeweils acht Teams eingezogen; ab diesem Jahr sind’s 16.

Am Stuttgarter Schlossplatzturnier, das schon traditionell das Ende der DPV-Ranglistensaison markiert, beteiligten sich diesmal – bei bestem Herbstwetter – 87 Teams. Weiterlesen

Nicht der große Medaillenregen bei Espoirs und Jugend bei den Europameisterschaften 2018. Aber sehr gute und gute, wenn auch unglückliche Platzierungen lassen das Team zu Recht feiern. Weiterlesen

Ein toller Erfolg für den DPV – möglich gemacht durch Pascal Müller.

Der Nationalspieler aus dem Espoirs-Herren-Team schoss sich beim Tireur-Wettbewerb bis in das Finale und musste sich erst hier dem neuen Europameister Tyson Molinar aus Frankreich geschlagen geben. Diese Silbermedaille ist ein weiterer Riesenerfolg für den DPV auf internationalem Parkett – Danke Pascal Müller!

Das Finale der Tireur-EM wird hier live übertragen:

https://www.laliga4sports.es/noticias/el-tiro-de-precision-de-la-petanca

Alle drei Teams des DPV beenden den 1. Wettkampf-Tag mit einer positiven Sieges-Bilanz.

Das Team der Junioren holte nach der knappen Niederlage von 8:10 gegen Monaco und dem ebenso hart erkämpften 13:10-Sieg gegen England noch einen deutlichen 13:1-Sieg gegen Andorra. Anschließend musste sich unser Nachwuchs nach zähem Ringen den starken Spaniern mit 11:13 geschlagen geben. Versöhnlich endete der Tag aber für diese Mannschaft mit einem sicheren 13:7-Sieg gegen die Türkei. 3:2 Siege sind angesichts der knappen Niederlagen für diese Mannschaft ein gutes Ergebnis.

Denkbar knappe Niederlage der Junioren mit 11:13 gegen Spanien.

Das Damen-Espoir-Team weist nach dem ersten Tag im Wettbewerb „Jeder gegen Jeden“ ebenfalls positive Bilanz vor. Dem erkämpften 13:11-Sieg gegen die Türkei folgte der deutliche Erfolg von 13:3 gegen die Tschechische Republik. Anschließend mussten sich die Belgierinnen unseren starken Damen mit 13:5 geschlagen geben.

Eine heftige Klatsche kassierte dieses DPV-Team allerdings anschließend mit eine 0:13 gegen die beeindruckend souverän aufspielenden Spanierinnen. (Hier hat sich durch unsere verteilte Kommunikation – ein Teil der Berichte wurde in Deutschland geschrieben – leider ein heftiger Fehlerteufel eingeschlichen, wofür wir uns vor allem bei der Mannschaft entschuldigen! Auf Grund eines falsch gemeldeten Ergebnisses der CEP-Turnierleitung, hat die Redaktion zuhause leider eine kleine Fehlermeldung produziert.) Das war leider falsch. Wahr ist:

Unser Team hat dann gegen die mitfavorisierten und vom Publikum frenetisch unterstützten Spanierinnen auf Augenhöhe agiert und in einem harten Kampf erst spät die Dominanz der Spanierinnen anerkennen müssen. Was ein 8:13 nach sich zog.

Das Freilos für unsere Mannschaft in der letzten Runde des Tages bot dann Gelegenheit, diese Niederlage zu verarbeiten. Hier heißt es also in der Zwischenbilanz 3:1 Siege.

Nach schwungvollen Siegen gegen starke Gegnerinnen kassierten unsere Espoir-Damen ein Fanny durch Spanien.

Das Herres-Espoirs Team des DPV war mit einem deutlichen 13:0 gegen die Niederlande in den Tag gestartet. Anschließend musste man sich mit 10:13 den überraschend starken Spielern aus Finnland geschlagen geben. Auch die folgende Partie gegen die Türkei war ein Nervenkrimi. Nach Ablauf der Zeit stand es in der letzten Aufnahme 10:9 für die Türken. Hier gelang es den DPV-Spielern aber mit 2 Punkten die Aufnahme und das Spiel zum Endstand 11:10 einzufahren. In der letzten Begegnung des Tages ging es gegen die Schweiz. Ein souveräner 13:6-Sieg war das Ergebnis – und eine neue Wortschöpfung erblickte ebenfalls das Licht der Welt: „Die Schweiz haben Leon und ich eben schön ko surplacet!“, strahlte Pascal nach dem Spiel. Die Zwischenbilanz von 3:1 Siegen beschert dem DPV-Team aktuell den 4. Platz in der Tabelle ihres Wettbewerbes.

Beim 9:10 in der letzten Aufnahme der Partie machen die Herren-Espoirs zwei wichtige Punkte zum 11:10 gegen die Türkei.

Beide haben die Bahn 2, die im offiziellen Stream dieser Europameisterschaft gezeigt wird, gezogen. Weiterlesen