Vom 1. bis 3. März 2019 nimmt eine DPV-Nationalmannschaft am „2. International Pétanque de Sète“ in Südfrankreich teil.

Das Turnier ist nicht nur quantitativ (512 Triplette-Mannschaften) sondern auch in diesem Jahr wahrscheinlich qualitativ extrem stark besetzt. Neben Altmeister Christian Fazzino („Pétanque-Spieler des 20. Jahrhunderts“) trifft die DPV-Auswahl voraussichtlich auch auf die mehrfachen Weltmeister Dylan Rocher und Henry Lacroix.

André Skiba, Jannik Schaake, Sascha Koch – Coach Sebastian Lechner

Für Deutschland treten André Skiba, Jannik Schaake und Sascha Koch an, begleitet wird das Team von Coach Sebastian Lechner.

Wenige Kilometer von Sète entfernt lebt seit einigen Jahren der ehemalige Chefredakteur der Zeitschrift „Pétanque International“, Klaus Tröstrum, der die DPV-Redaktion (neben Coach Sebastian Lechner) mit aktuellen Informationen versorgen wird. Das Team der DPV-Berichterstattung ist gleichzeitig bei der Premiere des Länderpokal 55+ im saarländischen Gersweiler und wird von dort informieren.

Wir wünschen unserem Team viel Erfolg in diesem hochkarätig besetzten Wettbewerb!

Hallo liebe Sportfreunde,

anbei findet ihr den Spielplan für die Bundesliga-Saison 2019.

Bitte merkt euch schon jetzt die Termine vor und besucht die Spieltage. Die teilnehmenden Mannschaften freuen sich sehr über Zuschauer und Fans und die Ausrichter geben sich viel Mühe für die Gastmannschaften und die Zuschauer ein großes Angebot an Speisen und Getränken anzubieten. Also lasst euch ein solches Event in eurer Nähe nicht entgehen.

thumbnail of Spielplan

Die deutsche Delegation zum Star Masters in Pattaya/Thailand

Hinten von links nach rechts:
DPV-Ehrenpräsident Klaus Eschbach (hier als Schiedsrichter im Einsatz)
der „Colonel“ Prarop, Coach der thailändischen Nationalmannschaften
Raphael Gharany, Vincent Probst, DPV-Bundestrainer Philipp Zuschlag

Vorne von links nach rechts:
Sascha Löh, Pascal Keller, Marco Lonken, Moritz Rosik

Beide DPV-Teams schaffen es bis zum Viertelfinale, Team Keller/Lonken/Rosik im A- und Team Gharany/Löh/Probst im B-Turnier.

Insgesamt kann ein positiver Schlussstrich unter die Beteiligung der deutschen Teams beim Starmasters gezogen werden. Deutschland erzielt einige Erfolge gegen Top-Mannschaften und glänzt immer wieder mit geschlossenen Mannschaftsleistungen – und dies war eines der Hauptziele bei diesem internationalen Wettkampftraining.

Vincent Probst, Raphael Gharany und Sascha Löh vor einer Partie gegen eine thailändische Mannschaft.

Natürlich freut man sich auch über die sportlichen Erfolge: Sascha Löh gewinnt das Sponsoren Triplette-Turnier. Marco Lonken und Vincent Probst erreichen das Finale im Doublette Vorbereitungs-Turnier – und müssen sich erst hier einem ehemaligen Weltmeister geschlagen geben. Im Hauptturnier Doublette erreichen die deutschen Mannschaften das 1/8 Finale. Sogar die bärenstarke Pétanque-Nation Thailand wird im eigenen Land geschlagen. Weitere Siege gab es auch gegen andere starke Teams wie denen aus La Réunion, Malaysia, Indonesien…

Die beiden deutschen Teams zeigen immer wieder, dass Sie auf diesem internationalen Top-Niveau auch gewinnen können. Als Beobachter stellt man fest, dass die Leistungen mit den Herausforderungen wachsen. Je stärker und präziser die jeweiligen Gegner auftraten, umso hochklassiger wurden auch die Kugeln unserer Nationalspieler. Ganz wichtig hierbei: die mentale Disposition stimmt, die Nerven sind da, die deutschen Teams zeigen starke spielerische Leistungen auch auf schwerem Untergrund und teils extremen Bedingungen. Der Eindruck reiht sich auch ein wenig ein in die Ergebnisse bei den letzten WM & EM.

DPV-Bundestrainer Philipp Zuschlag mit Moritz Rosi, Marco Lonken und Pascal Keller – vor einem Spiel gegen Mauritius.

Die „beiläufigen“ Bedingungen, die bei internationalen Fern-Einsätzen dazu gehören, wie die frühzeitige Anreise, ungewohnte Ernährung, Jetlag, Klima etc., werden von unseren Spielern inzwischen eindrucksvoll gemeistert. An dieser Stelle muss sich der DPV einmal mehr bei allen Teilnehmern bedanken, die nicht nur diese Strapazen auf sich nehmen, sondern immer auch Freizeit und Urlaubstage opfern – und in einem gewissen Umfang private Kosten in Kauf nehmen.

Fest steht für die Verantwortlichen im DPV-Leistungssport jedenfalls, dass solche internationalen Wettkampftrainings unabdingbar sind, wenn sich Deutschland mit seinen Mannschaften auf den Sieger-Podesten von Europa- und Weltmeisterschaften wiederfinden will. Das Niveau, auf dem hier um Punkte gekämpft wird, bietet sich unseren National-Teams nicht auf heimischem Boden. Bei Turnieren wie dem Star Masters in Pattaya trifft man vom ersten Spiel an auf Gegner, die durchaus das Potenzial haben, das Gesamt-Turnier zu gewinnen. Abschließend sei noch das Kompliment der vermeintlich „größeren“ Pétanque-Nationen an den DPV weitergegeben, das von allen Seiten immer wieder zu hören war: „Ihr seid auf dem richtigen Weg!“

Im Kampf gegen Jetlag und die extremen klimatischen Unterschiede sind die sechs Nationalspieler mit Coach Philipp Zuschlag bereits einige Tage vor dem Start des 9. Star Masters-Turnier in Thailand angekommen. Vom 20. bis 26. Februar 2019 lockt dieses Event Spitzensportler aus aller Welt nach Pattaya . Die Delegation wurde von DPV-Ehrenpräsident Klaus Eschbach in Empfang genommen, der bereits seit einigen Jahren in dem wunderschönen asiatischen Land lebt. Drei Doublette- und zwei Triplette-Teams formt der Bundestrainer aus dem Kreis der Kaderspieler, die im Kampf um die vorderen Plätze am Ende auf die Siegertreppchen sollen.

Und der Weg auf das Podest wird mit Sicherheit kein Spaziergang – unter den teilnehmenden Nationen finden sich reichlich Weltmeister: Frankreich, Thailand mit 5 Teams, Belgien und Madagaskar. Hinzu kommen in diesem Jahr auch neue Mannschaften wie Kambodscha, Reunion, Senegal (Halbfinalisten der letzten WM), Mauritius, Australien und Japan – sowie diverse Sponsoren-Teams (MS, Team Boulenciel, Team Toro)

 

Die DPV-Delegation,
hinten von links nach rechts: 
Raphael Gharany, Coach Philipp Zuschlag, Marco Lonken, Moritz Rosik
vorne von links nach rechts:
Vincent Probst, Pascal Keller, Sascha Löh, Tanja Löh (als bewährte „gute Seele“) und DPV-Ehrenpräsident Klaus Eschbach.

 

Konzeptionell verfolgen die DPV-Verantwortlichen im nationalen Spitzensport eine Strategie, die sich vor allem darauf stützt, dass die Sportler in den einzelnen Teams einen sehr guten Bezug zueinander haben. „Team-Building“ ist für die Coaches das Thema Nr. 1 um auf internationalem Parkett bestehen zu können. Alle Spieler sind in Sachen Technik und Taktik auf demselben hohen Niveau zuhause – wichtig ist es also, dass sie sich innerhalb einer Mannschaft auf allen Positionen perfekt ergänzen – dass die „Chemie“ stimmt.

Im Rahmen dieses internationalen Wettkampftrainings sollen folgende Team-Zusammenstellungen getestet werden:

Doublette-Teams 1:
Raphael Gharany und Pascal Keller
Sascha Löh und Moritz Rosik
Marco Lonken und Vincent Probst

Doublette-Teams 2:
Raphael Gharany und Moritz Rosik
Vincent Probst und Pascal Keller
Sascha Löh und Marco Lonken

Triplette:
Sascha Löh, Raphael Gharany und Vincent Probst
Marco Lonken, Moritz Rosik und Pascal Keller

Die frühe Anreise ermöglichte natürlich auch diverse sportliche Begegnungen jenseits des Masters, um mit dem Klima und den örtlichen Bedingungen vertrauter zu werden. Gerne hätte die Nationalmannschaft in Begleitung von Klaus Eschbach das „Indoor-Stadium“ besucht, den Sitz des Thailändischen Pétanque-Verbandes, der den einheimischen Sportlern fast ein Tempel ist. Diese Visite scheiterte leider am „Makha Bucha“, einem der drei höchsten thailändischen Feiertage, an dem solche Institutionen geschlossen sind.

Einige Partien auf den Boulebahnen im örtlichen Lumphini-Park sorgten hier aber für adäquaten Ersatz.

Von Bangkok aus ging es dann mit dem PKW für die Delegation weiter nach Pattaya, an den Ort des Geschehens, wo bereits am Donnerstag, dem 21. Februar, mit einem „Gentleman“-Turnier im Supermelée-Modus der Auftakt der sportlichen Begegnungen stattfand.

Unter den 6 Spielern, die sich am Ende aus den 66 Teilnehmern für das Finale qualifiziert hatten, waren mit Klaus Eschbach und Sascha Löh zwei aus der DPV-Delegation vertreten. Und prompt spielten die beiden, ergänzt um einen Spieler aus dem paradiesischen Mauritius namens Sulin, in einem Team. Eschbach und Löh kennen sich schon über 20 Jahre, Klaus war bereits DPV-Funktionär, als es Sascha im Jahr 2000 als erstem Spieler überhaupt gelang, gleich drei der damals noch insgesamt vier Deutschen Meistertitel zu erkämpfen. Hier stimmt jedenfalls die Chemie – und so war es kaum verwunderlich, dass sich das DPV-Team mit einem souveränen 13:4 den Turniersieg sicherte. 

 

Die Turniersieger: Sulin, Sascha und Klaus

Auch zum ersten Doublette-Turnier vor Ort gibt es erfreuliches zu berichten. Hier siegten sich Marco Lonken und Vincent Probst souverän durch vier Runden – und mussten sich erst in der letzten Partie dem Team des Belgiers Claudy Weibel geschlagen geben – der übrigens auch im Jahr 2000 seinen größten sportlichen Erfolg feiern konnte, als er mit der belgischen Nationalmannschaft Weltmeister wurde.

Marco und Vincent im Spiel gegen Claudy Weibel.

Bei den ebenfalls gestarteten Tireur-Wettbewerben war die Betriebstemperatur für die DPV-Teilnehmer Sascha Löh und Marco Lonken leider noch nicht so optimal. Beide schafften es nicht, sich für die Endrunde zu qualifizieren. Umso mehr Potenzial bleibt unseren Nationalspielern nun, sich auf Siege in den kommenden Turnieren des Star Masters zu konzentrieren.

Natürlich bleiben wir an der Kugel und werden weiter berichten!

Nachdem der DPV auch Doublette-Turniere in der Reihe der alljährlichen DPV-Masters zulässt, hat sich die Pétanque-Abteilung des TV Fürth mit ihrer offenen Stadtmeisterschaft für diese Serie beworben und qualifiziert.

Die Premiere eines DPV-Masters-Doublette-Turniers findet nun also – pünktlich zum 15jährigen Bestehen der „Spielgemeinschaft Boule-Freunde LIM Fürth“ – am 05. Oktober 2019 auf dem Vereinsgelände, Am Europakanal 50 in Fürth statt. Insider wissen, dass die Kugel-Freunde 2012 dem TV Fürth beigetreten sind und seitdem dort die Boule-Abteilung bilden.

Das Vereinsgelände der Franken bietet eine ganze Reihe von unterschiedlichen Böden und sucht also schon nach „Allroundern“, wenn es darum geht, am Ende auf den vorderen Plätzen zu landen.

Durch die jährlich stattfindenden Offenen Fürther Stadtmeisterschaften – natürlich diesjährig in der 15. Auflage – bringt der Verein auf jeden Fall die nötige Erfahrung mit, Gäste auch jenseits des Wettkampfes bestens zu versorgen.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Vereins – mit einem Klick hier.

Für die „Golden Ager“, die am 2. und 3. März 2019 zur Premiere des Länderpokals 55+ / 65+ antreten, hat sich der DPV etwas Besonderes einfallen lassen. Inspiriert von den beliebten Erinnerung-Shirts, die bevorzugt bei Musikkonzerten verkauft werden, gibt es zu dieser Veranstaltung ebenfalls eine limitierte Serie von Polo- und T-Shirts.

Beide Kleidungsstücke sind „unisex“ und in den Größen M bis 3XL verfügbar. Aus dem Verkauf der Shirts gehen 5,– Euro an den DPV in den Topf zum Ausbau und der Pflege der Aktivitäten in der Altersklasse 55+.

Das T-Shirt kostet 24,– Euro – für einen Aufpreis von 4,– Euro wird der Name und der Landesverband hinten aufgedruckt.

Das Polo-Shirt kostet 36,– Euro – und auch hier kann gegen einen Aufpreis von 4,– Euro der Name und der Landesverband aufgedruckt werden. (Beides analog zu den Abbildungen hier, also: „Norbert; Team Nord“, „Anita; Team BaWü“ usw…

Die individuellen Aufdrucke sind natürlich nur bei Vorbestellung möglich, diese kann per Mail an redaktion@petanque-dpv.de erfolgen. Es wird allerdings darum gebeten, innerhalb der Teams zunächst das Interesse abzufragen – und dann entsprechende Sammel-Bestellungen pro Landesverband aufzugeben.

Die Polo-Shirts fallen relativ klein aus, hier wird empfohlen, eine Größer größer zu bestellen, als man es üblicher Weise tun würde.

Fünf der großen, populären Lizenz-Turniere in Deutschland haben sich für das Jahr 2019 als DPV-Masters-Turnier beworben und den Zuschlag erhalten. Der Reigen von bis zu 8 möglichen Veranstaltungen wird leider nicht gefüllt. Um regional noch breiter aufgestellt zu sein und mehr Interessierten die Möglichkeit zu geben, jenseits der Deutschen Meisterschaften Punkte für die DPV-Rangliste zu sammeln, werden zu den Masters ab diesem Jahr auch Doublette-Turniere zugelassen, wenn sie alle anderen Kriterien, die hierzu gelten, erfüllen.

Das Schweizer System erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Pétanque-Turnieren. Für ein DPV-Masters sind allerdings – aus gutem Grunde – als Spielsysteme ausschließlich KO-ABC(D) und Poules-ABC(D) zugelassen. Immerhin fließen die DPV-Ranglistenpunkte, die bei diesen Turnieren erkämpft werden können, in dieselbe Rangliste, die auch bei Deutschen Meisterschaften zum Tragen kommt. Hier sollen die Kriterien also nicht zu weit auseinander liegen.

© Edingen-Neckarhausen

Die DPV-Masters-Serie startet dieses Jahr am 1. Mai 2019 mit dem Schlosspokal in Edingen-Neckarhausen. Zu diesem Triplette-Wettbewerb traten im Vorjahr 104 Teams an – für den örtlichen Bouleclub – auch bei seiner 37. Auflage des Turniers – keine große Herausforderung. Mit viel Routine werden hier alle Gäste, sowohl was den Verlauf der Wettkämpfe angeht, als auch im Zusammenhang mit einer ausgezeichneten Verpflegung, durch den Tag begleitet. Eine besondere sportliche Herausforderung ist der Schlosspokal durch die hohe Zahl an guten bis sehr guten Spielern und Spielerinnen aus dem Pétanque-Mutterland Frankreich. Im letzten Jahr reiste allein eine Delegation vom Partner-Verein „Club Bouliste Drusenheim“ mit 32 Personen in einem Reisebus an. Der Weg nach Edingen-Neckarhausen lohnt sich also nicht nur wegen der Ranglistenpunkte, sondern auch vor dem Hintergrund des hohen sportlichen Niveaus dieses Pétanque-Turniers. Hier gibt es weitere Informationen zu dem Verein.

© Heinz Zabel, Münster

Weiter geht die DPV-Masters-Serie am 8. Juni 2019 beim Festival de Pétanque in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf. Auch dieses Triplette-Turnier besticht durch eine hohe internationale Beteiligung. Neben Franzosen und Belgiern finden auch immer wieder gute Spielerinnen und Spieler aus den Niederlanden, Schweden oder der Schweiz den Weg an das Rheinufer. Der Spielort ist schon als einzigartig zu bezeichnen. Neben dem Blick über den großen Strom auf die Wiesen der anderen Seite gibt es hier – durch den Höhenunterschied zwischen Promenade und Spielfeldern von ca. 4,50 m – fast einzigartige Möglichkeiten für die Zuschauer, dem Geschehen auf den Feldern zu folgen. Im Rekordjahr 2017 fanden 1.186 Teilnehmer/innen den Weg nach Düsseldorf – und auch für die 23. Auflage des Turniers in diesem Jahr wird mit einem ähnlichen Zulauf gerechnet. Kein Problem für die DM-erfahrene Turnierleitung und die leistungsstarke Truppe, die sich um die Verpflegung kümmert. Mehr zu dem Turnier über diesen Link.

© Club Bouliste Berlin

Die nächste Station der DPV-Masters-Serie ist dann am 13. Juli 2019 der große Preis von Berlin auf dem Boulodrome in Tegel. Hier in der Hauptstadt findet sich die erste Sportstätte, die in Deutschland ausschließlich für den Boule- und Pétanque-Sport errichtet wurde. Bereits 1967 bauten französische Alliierte diese Anlage, um ihren Soldaten ein Stück Heimat in die Ferne zu geben. Seit einigen Jahren steht dort auf der Rue Doret auch eine Boulehalle, die in der kalten Jahreszeit zum Pilgerort, nicht nur für die Spieler/innen des Club Bouliste Berlin, wird. Auch hier dürfen sich die Gäste im Kampf um DPV-Ranglistenpunkte auf ein Team mit Jahrzehnte langer Erfahrung freuen, das nicht nur einen sportlich einwandfreien Ablauf sichert, sondern auch in der vereinseigenen Gastronomie für zufriedenen Gesichter sorgt. Hier geht es zum Club de Bouliste Berlin.

© Fehmarn Echo

Wer Meer erwartet, wird am 28. Juli 2019 sicher nicht enttäuscht, denn dann findet mit den Fehmarn Northern Open das nächste DPV-Masters auf der gleichnamigen Insel statt. Dieses „Kleine Schwester“-Turnier der Riesenveranstaltung in Travemünde, die jedes Jahr über 1000 Teilnehmer anzieht, hat sich zu einer festen Größe im deutschen Turnierkalender gemausert. Bereits zum sechsten Mal empfangen die Boulefreunde Fehmarn im idyllischen Hafen Burgstaaken ambitionierte Spielerinnen und Spieler nicht nur aus Deutschland. Eine rege Beteiligung gibt es auch und vor allen Dingen aus den skandinavischen Ländern, die hier nur eine kurze Fährfahrt entfernt liegen. Aber auch Franzosen, Belgier und Gäste aus den Niederlanden sorgen für eine besonders bunte Mischung im Teilnehmerfeld. Die einwandfreie sportliche Leitung des Turniers und die landestypischen Leckereien jenseits der Wettkämpfe sind nur zwei gute Gründe, sich auf den Weg an diesen hübschen nordöstlichen Zipfel zu machen. Anders als bei den anderen DPV-Masters ist hier allerdings eine Voranmeldung erforderlich. Mehr Infos zum Club gibt es hier.

© Jochen Dörsam

Abgerundet wird das diesjährige DPV-Masters-Spektakel am letzten Termin, dem 13. Oktober 2019, beim Schlossplatz-Turnier in Stuttgart. Bereits seit 2007 (damals im Rahmen einer „Französischen Woche“) bietet sich hier dem Pétanque-Sport die Möglichkeit, vor einer einzigartigen Kulisse und mit reichlich Publikum präsentiert zu werden. Ein echtes Erlebnis für alle sportlich ambitionierten Kugelwerfer/innen, die sich von den Wettervorhersagen im letzten Quartal des Jahres nicht abschrecken lassen – und im Schnitt waren das in den letzten Jahren immer mindestens 70 Teams. Für das leibliche Wohl sorgen am Rande der Wettkämpfe das „Café Künstlerbund“ und „Carls Brauhaus“ – auch hier bietet sich erfahrungsgemäß eine breite Palette an Nerven- und Kraftnahrung. Dass ein Turnier von solchem Gewicht im größten Landesverband des DPV auch in sportlicher Hinsicht auf der höchsten Stufe der Gewissenhaftigkeit geleitet wird, bedarf eigentlich keiner zusätzlichen Erwähnung. Hier geht es zum Boule-Club Stuttgart.

Wir wünschen allen Teilnehmer/innen, die sich auf die Wege machen, viel Erfolg im Kampf um DPV-Ranglistenpunkte! Hier noch einmal die Beispieltabelle zur Ranglistenwertung: