Der erste Poule ist gelaufen und 64 Mannschaften können sich auf den nächsten Poule freuen, die anderen 64 Mannschaften sind vom ausrichtenden Verein SC Käfertal herzlich zum „Blumenpeter“-Begleitturnier eingeladen.

Einigermaßen traurig ist es anzusehen, wie nachlässig einzelne Mannschaften bei der nun wirklich nicht besonders anspruchsvollen Aufgabe sind, ihre Laufzettel zu den Poules auszufüllen. Da fehlen Ergebnisse, da wird nicht eingetragen, wer ausgeschieden ist und wer nicht, immer frei nach dem Motto: „Das sieht man doch!“. Außerdem mussten alleine im ersten Poule 23 von 128 Mannschaften zur Turnierleitung gerufen werden, weil Unterschriften einzelner Teams fehlten. Das beschleunigt so eine große Veranstaltung wie eine Deutsche Meisterschaft natürlich nicht besonders. Jetzt, um 15:45 Uhr fehlen noch 8 Poules und die ersten Stimmen werden laut: „Wann geht es denn endlich weiter?“

Schlußendlich ist es dann immer die Turnierleitung schluld, wenn es nicht weitergeht.

Mittlerweile ist es 16.15 Uhr und von den Poules 3 und 14 fehlen immer noch Ergebnisse, ebenso von Poule 5, obwohl keine Partien mehr laufen.

In den einzelnen Landesverbänden haben sich folgende Quoten der Mannschaften für den zweiten Poule ergeben:

Baden-Württemberg:

38 Mannschaften angetreten

19 ausgeschieden

Bayern:

7 Mannschaften angetreten

4 ausgeschieden

Berlin:

9 Mannschaften angetreten

3 ausgeschieden

Hessen:

10 Mannschaften angetreten

6 ausgeschieden

Niedersachsen:

11 Mannschaften angetreten

5 ausgeschieden

Nord

7 Mannschaften angetreten

3 ausgeschieden

Nordrhein-Westfalen:

23 Mannschaften angetreten

12 ausgeschieden

Rheinland-Pfalz:

5 Mannschaften angetreten

4 ausgeschieden

Saarland:

16 Mannschaften angetreten

16 ausgeschieden

Thüringen:

2 Mannschaften angetreten

2 ausgeschieden

Daraus ergibt sich logisch:

Baden-Württemberg: 19 weiter, Bayern: 3 weiter, Saarland: 10 weiter, Nordrhein-Westfalen: 11 weiter, Hessen: 4 weiter, Berlin: 6 weiter, Niedersachsen: 6 weiter, Rheinland-Pfalz: 1 weiter, Nord: 4 weiter.

Der junge Landesverband Thüringen, seit diesem Jahr ordentliches Mitglied im DPV, wurde zur Eröffnung der Meisterschaften besonders herzlich vom DPV-Präsidenten begrüßt und Klaus riet darüber hinaus den anderen Teams, die beiden Mannschaften aus Ost-Deutschland nicht zu unterschätzen. Das hat offensichtlich gewirkt, Thüringen 1 durfte drei Partien lang DM-Luft schnuppern, Thüringen 2 musste sich mit zwei Spielen um den Bundestitel zufrieden geben. Was nicht ist kann ja noch werden.