Einträge von Christoph Roderig

,

Mit Abstand das schönste Spiel

Die Konzepte, die die DPV-Landesverbände beim DOSB für einen Pétanque-Sport entlang der 10 Hygiene-Leitplanken des Bundes eingereicht haben, sollen nicht nur Lippenbekenntnisse sein. Hier gibt es nun einen ersten Vorschlag, wie insbesondere der nötige Abstand im Verlaufe einer Partie problemlos gewahrt werden kann.

Anders, als wir es aus unserem Regelwerk kennen, sind vorläufig nicht nur 2m Abstand zum Gegner und zum Schiedsrichter einzuhalten, sondern auch zu den Mitspieler/innen unseres eigenen Teams.

Um das möglichst einfach zu gestalten, gibt es diesen Vorschlag, wie eine Boulebahn in 2m-Zonen eingerichtet wird. Gleichzeitig wird klar definiert, in welchem Bereich sich Spieler/innen von Team A aufzuhalten haben, wenn sie gerade keine Kugel werfen dürfen, und in welchem Bereich Team B.

Und auch, wenn sich beide Spieler/innen eines Teams auf dem Spielfeld befinden, bieten die 2m-Einteilungen (Zonen) eine gute Orientierung, ob man gerade den Abstand einhält, der gefordert ist.

Alles weitere erklärt sich in dem kleinen Video:

Bereit für eine Rückkehr


Ein Klick auf das Bild öffnet die PDF-Datei.

Der Spielbetrieb ist noch nicht wieder freigegeben – aber…

…die Zeichen stehen auf Lockerungen!

Zunächst einmal gilt unser Dank den Vertreter/innen der 10 DPV-Landesverbände, mit deren Unterstützung der Vorstand Unterlagen erstellt und eingereicht hat, für die unser Verband ausdrücklich durch den DOSB gelobt wurde. Hierbei ging es darum, wie der Boule– und Pétanque-Sport in Deutschland unter Berücksichtigung der „10 Leitplanken“ des DOSB wieder ausgeübt werden könnte. 

Grundsätzlich gilt auch nach einer Lockerung:

  • Distanzregeln einhalten
  • keine Körperkontakte
  • nur Freiluft-Aktivitäten
  • keine Fahrgemeinschaften
  • Vereinsheime bleiben geschlossen
  • keine Versammlungen oder Feste
  • kein Wettkampfbetrieb
  • Risikogruppen besonders schützen
  • nur kleine Trainingsgruppen

Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens sind geschaffen – Pressemitteilung des DOSB

SPORTDEUTSCHLAND ist bereit für die Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen einen klar strukturierten Weg aufgezeigt, wie unter Berücksichtigung der 10 DOSB-Leitplanken und der sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Fachverbände ein verantwortungsvolles Sporttreiben wieder möglich ist. Die Sportminister*innen der Länder haben sich in ihrer Telefonkonferenz am Montag einstimmig für eine schrittweise Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sport- und Trainingsbetriebs in enger Abstimmung mit den Konzepten des organisierten Sports entschieden und gestern Abend den entsprechenden Beschluss dazu gefasst. Das Gesamtkonzept wird nun der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsident*innen für die Gespräche ab dem 30. April übergeben.

„Wir freuen uns sehr, dass die Sportminister-Konferenz sich so eindeutig hinter eine schrittweise und an die Situation angepasste Rückkehr in den Vereinssport gestellt hat. Die unzähligen positiven Effekte des Sports fehlen unseren Mitgliedern und damit der Gesellschaft von Tag zu Tag mehr,“ sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Wir sind überzeugt, dass die Verantwortlichen in allen Verbänden und Vereinen diesen Wiedereinstieg höchst verantwortungsvoll und vorbildlich umsetzen werden und dabei die Gesamtlage der Coronakrise in der Gesellschaft stets im Blick behalten. Oberstes Gebot ist und bleibt die Eindämmung der Pandemie und die Gesundheit in der gesamten Bevölkerung.“

Der DOSB hat mittlerweile die 10 DOSB-Leitplanken konkretisiert und sie mit der Rahmensetzung durch die Sportminister-Konferenz (SMK) synchronisiert. Die Konzepte der Spitzenverbände für die praktische Umsetzung in den jeweiligen Sportarten beinhalten die konkreten Übergangs-Regeln für einen ersten Schritt in das vereinsbasierte Sporttreiben. Leitplanken und Konzepte finden Sie hier.

In den DOSB-Leitplanken und den überprüften Übergangs-Regeln der Verbände wird deutlich, dass es sich zunächst um ein „neues“ vereinsbasiertes Sporttreiben handelt, das ausschließlich auf Freiluftaktivitäten abzielt und vollumfänglich die behördlichen Regelungen berücksichtigt. Die Lust an der Bewegung, die Freude an der frischen Luft und das Gemeinschaftserlebnis (auf Distanz) stehen im Vordergrund. „Sobald wir ein positives Signal von der Politik bekommen, werden unsere 16 Landessportbünde und die Landesfachverbände in enger Kommunikation mit den Vereinen vor Ort eine sachgerechte Umsetzung sicherstellen. Durch kleine Trainingsgruppen und unsere qualifizierten Übungsleiter*innen und Trainer*innen sowie die unzähligen Verantwortungsträger*innen in den Vereinen sind wir auch in der Lage, Kindern und Jugendlichen sowie älteren Vereinsmitgliedern ein Bewegungsangebot zu unterbreiten.“ so Veronika Rücker,  Vorstandsvorsitzende des DOSB.

In späteren Lockerungs-Schritten, die im Falle von weiterhin beherrschbaren Neuinfektionszahlen ggf. anstehen, werden sich der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen dann auch mit Bewegungsangeboten in der Halle auseinandersetzen und dabei ebenso wie bisher als Handlungsmaxime stets im Blick haben, die Risiken für Infektionen zu minimieren. Sukzessive sollen anschließend auch die Rückkehr zum Wettkampfbetrieb und Kontakt- sowie Zweikampfsportarten in den Blick genommen werden, sobald die Pandemie-Situation hierfür reif ist.

Licht am Ende des…

Der Dachverband der Kugelsportarten in Deutschland, DBBPV, hatte unter maßgeblicher Mitwirkung der DPV-Landesverbände und deren Vorstand entlang der „10 DOSB-Leitplanken“ angepasste, sportspezifische Übergangsregeln erarbeitet und fristgerecht eingereicht. Heute erreichte uns diese Pressemitteilung des DOSB!

Hoffnung auf Rückkehr zum Sport

Die Zwischenbilanz gibt Anlass zur Hoffnung: Nach vollständiger Einstellung des Sportbetriebs und Schließung aller Sportstätten in SPORTDEUTSCHLAND aufgrund der Corona-Pandemie sehen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Landessportbünde (LSB) Signale, die eine Wiederaufnahme des Sporttreibens in den einzelnen Bundesländern ermöglichen. Dazu gab es am Samstag bei einer Videokonferenz der 16 Landessportbünde (LSB-Konferenz) gemeinsam mit dem DOSB ein einstimmiges Votum.

„Der eingeschlagene Weg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist erfolgreich und sollte daher fortgesetzt und mit Umsicht an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung muss unverändert Priorität haben.“ So Jörg Ammon, der Stellvertretende Sprecher der LSB und Präsident das Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV). „Zur Gesundheitsvorsorge dient insbesondere das Sporttreiben. Dies haben wir in der Konferenz erörtert und waren uns alle zusammen mit dem DOSB einig, dass unter bestimmten Vorkehrungen der Startschuss zur Rückkehr in den Vereinssport gegeben werden kann.“

Freizeit- und Breitensport ermöglichen
Der organisierte Sport in Deutschland ist bereit. Im Schulterschluss zwischen dem DOSB und den 16 Landessportbünden wird nun das Angebot an die politischen Verantwortungsträger in Bund und Ländern konkretisiert. Dieses soll bereits am kommenden Montag in die Sportministerkonferenz sowie die weiteren Abstimmungen auf Bundesebene einfließen. „Nach den positiven Rückmeldungen der Sportminister*innen der Länder haben wir unser Angebot an die Politik für eine Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens weiterentwickelt. Neben 10 DOSB-Leitplanken liegen nun auch angepasste sportartspezifische Übergangs-Regeln der Fachverbände für einen ersten vorsichtigen Schritt ins vereinsbasierte Sporttreiben vor. Wir sind somit auf einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg vorbereitet und hoffen nun zeitnah auf ein bundeseinheitliches Signal der Öffnung durch die Politik“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

„Die unzähligen positiven Effekte des Sports auf die Mitglieder in den rund 90.000 Sportvereinen in Deutschland fehlen der gesamten Gesellschaft von Tag zu Tag mehr. Mit dem nun vorliegenden Paket aus Leitplanken und spezifischen Regeln für die einzelnen Sportarten ist eine gute Handlungsgrundlage für die Umsetzung in den Vereinen geschaffen,“ so BLSV-Präsident Ammon weiter. Nach den gemeinsamen Vorstellungen von organisiertem Sport und der Sportministerkonferenz der Länder wird ein erster Schritt der Lockerung ausschließlich für Bewegungsangebote im Freiluftbereich gelten, zudem sind umfassende weitere Regelungen, wie Mindestabstand und Hygienevorgaben zu beachten. Dabei bleiben die Sportheime, deren Umkleiden und Gastronomiebereiche und Hallen geschlossen. Bei positivem Verlauf können später die nächsten Schritte zur weiteren Öffnung erfolgen.

Der organisierte Sport verzichtet ganz bewusst auf eine Positivliste von Sportarten, denn es geht um angepasste Bewegungsangebote für alle Mitglieder in den Vereinen. „Seitens des Sports können wir mit bewährten Strukturen und den unzähligen erfahrenen Verantwortungsträger*innen einen wertvollen Teil dazu beitragen, dass Deutschland wieder in Bewegung kommt. Dabei sind wir uns der besonderen Chancen und Risiken bewusst und werden deshalb stets nach der Maxime handeln, dass Infektionsrisiken so weit wie irgend möglich minimiert werden müssen“, sagte DOSB-Präsident Hörmann. In den nächsten Schritten soll über die Nutzung von Hallen, die Rückkehr zum Wettkampfbetrieb sowie über Kontakt- und Zweikampfsportarten diskutiert werden.

Leistungssport nach bundeseinheitlichen Regeln
Die LSB-Konferenz hat sich darauf verständigt, dass für Bundeskader-Athlet*innen das Training sowohl im Indoor- wie im Outdoor-Bereich wieder geöffnet werden sollte. Für Landeskader-Athlet*innen dagegen sollte das Training zunächst im Outdoorbereich beginnen. Um Ungleichbehandlung zu verhindern, sollten die Regeln in allen Bundesländern einheitlich gelten.

Übergangs-Regeln und Rahmenbedingungen…

…für ein angepasstes Sporttreiben beim Boule- und Pétanque-Sport, jenseits des organisierten Wettkampfsports – nach Lockerung der Einschränkungen!

Joachim Kamrad, DBBPV-Präsident

Liebe Boulebegeisterte in den Landesverbänden des DPV, mit folgendem Statement adressiert der DOSB (auch) den Deutschen Boule Boccia und Pétanque-Verband:

„Wir wollen durch angepasste Regeln im Sport ein bestmögliches Maß an sozialer Distanz ermöglichen, um unserer gemeinsamen Verantwortung dabei auch weiterhin gerecht zu werden, die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus auf einem für unser Gesundheitssystem beherrschbaren Niveau zu halten.

Gleichzeitig wollen wir aber auch der durch Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen resultierender Vereinsamung und dem Bewegungsmangel sowie den hohen sozialen und psychischen Belastungen in den Familien entgegenwirken. Dies kann u.A. dadurch gelingen, dass wir den vielen Menschen in unserem Land wieder Zugänge zu dem für das physische und psychi­sche Wohlbefinden so wertvolle Sporttreiben in unseren Vereinen ermöglichen.“

Quelle DOSB 14.04.2020

Dazu wurden Leitplanken vom DOSB entwickelt und Vorschläge vom Deutschen Petanque Verband erarbeitet, um diese auf unsere Sportart anzupassen resp. zu präzisieren – die Ergebnisse findet Ihr in diesem Beitrag.

Joachim Kamrad, Präsident des DBBPV e.V.

Die 10 Leitplanken des DOSB:

  • Distanzregelung einhalten
  • Köperkontakte auf ein Minimum reduzieren
  • Freiluftaktivitäten präferieren
  • Hygieneregeln einhalten
  • Umkleiden und Duschen zu Hause

  • Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen
  • Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen
  • Trainingsgruppen verkleinern
  • Angehörige von Risikogruppen besonders schützen
  • Risiken in allen Bereichen minimieren

Für das Boule-Spiel und den Pétanque-Sport bedeutet dies:

Distanzregelung einhalten
  1. Es werden Spielfelder mit dem Fuß, einem Ast oder ähnlichen Hilfsmitteln in den Boden gezogen. Jedes Spielfeld muss immer einen Mindestabstand von 3m zum nächsten Spielfeld haben. Auf Abwurfkreise aus Plastik sollte vorübergehend vollständig verzichtet werden.
  2. Es ist jederzeit ein Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen auf und um das Spielfeld einzuhalten. Die Teams einigen sich vor dem Spiel auf welcher Seite sich die Spieler der jeweiligen Teams während den Aufnahmen bewegen dürfen.
Körperkontakte auf ein Minimum reduzieren
  1. Jede/r Spieler/in hat ein eigenes Maßband. Während eine Person misst, haben alle anderen Teilnehmer/innen den Mindestabstand von 2m einzuhalten.
  2. Jede/r Spieler/in hat eine eigene Zielkugel. Unabhängig davon, wer die Zielkugel für die folgende Aufnahme wirft, darf hierfür immer nur diese eigene Zielkugel nutzen (auch bei ungültigem Zielkugelwurf).
  3. Nach Feststellung der Punkte, nehmen die Spieler/in nach und nach hintereinander die eigenen Kugeln auf, wobei es untersagt ist, Kugeln anderer Spieler/innen mit der Hand zu berühren. Den aktuellen Punktestand notiert jede/r für sich. Auf die Nutzung eventuell vorhandener Spielstandanzeiger an der Bahn sollte verzichtet werden – es sei denn, man einigt sich auf eine einzelne Person, die selbigen exklusiv betätigt.
  4. Auf den obligatorischen Händedruck sowie das „Abklatschen“ und ähnliche Körperkontakte wird grund­sätzlich verzichtet. Dies gilt ebenso für Fuß- oder Ellenbogengrüße.
Freiluftaktivitäten präferieren
  1. Es wird auf die Hallenbenutzung komplett verzichtet.
Hygieneregeln einhalten
  1. Es wird allen Teilnehmer/innen dringend empfohlen, während der Zeit in Gesellschaft anderer Menschen einen Mund-/Nasen-Schutz zu tragen.
  2. In der jetzigen Heuschnupfenphase wird es schwierig sein zwischen Allergikern und anders Erkrankten zu unterscheiden. Kranke Spieler/innen müssen unbedingt zu Hause zu bleiben. Allergiker sollen Taschen­tücher dabei haben und bei starkem Nießen den Platz rasch verlassen.
Trainingsgruppen verkleinern
  1. Bei stark frequentierten Plätzen / begrenzten Spielflächen bieten sich feste Trainingszeiten für kleinere Trainingsgruppen an.
  2. Bevorzugte Spielvarianten sind Tête à Tête (1:1) oder Doublette (2:2). Auf das Triplette (3:3) wird empfohlen zu verzichten.
Risiken in allen Bereichen minimieren
  1. Freizeitspieler/innen werden höflich auf die Leitplanken des DOSB und die Vorschläge des DPV hingewiesen.
  2. Information und Sensibilisierung aller Mitglieder über Homepages, Mailsysteme, fernmündliche oder direkte Kontakte.
  3. Erstellung von sportspezifischen Logos mit entsprechenden Slogans, auch für Werbeartikel.

Die hier aufgelisteten Aspekte eines, den Hygiene-Anforderungen entsprechenden, sicheren Boulespiels, hat der DBBPV, zuzüglich weiterer Unterlagen, beim DOSB fristgerecht zur Prüfung eingereicht.

Ziel ist es, den Verantwortlichen dort eine Entscheidungshilfe im Zusammenhang mit der Frage danach, ob Boule und Pétanque im öffentlichen Raum zeitnah wieder zugelassen werden kann, an die Hand zu geben.

Wortbildmarke unterstreicht den wichtigsten Aspekt.

Das Logo „Mit Abstand das schönste Spiel!“ wird sich auf einer ganze Reihe unterschiedlicher Merchandising-Angebote finden, die ab dem 4. Mai 2020 im dann neu eröffneten DPV-Online-Shop erworben werden können.

Organisierter Wettkampfsport: wenn „Ja“ dann „unter welchen Umständen"?

Im Rahmen der letzten Konferenz der DPV-Landesverbände mit ihrem Vorstand, konnte noch keine einheitliche Botschaft dazu erarbeitet werden, ob und ab wann in der Saison 2020 wieder ein organisierter Wettkampfsport stattfinden kann. Der als Gast zugeschaltete CEP-Präsident Mike Pegg bestätigte in seinem Grußwort in die Runde, dass diese Problematik sich im überwiegenden Teil der Nationalverbände widerspiegelt.

Für Deutschland spielen unterschiedliche Aspekte in den LV eine wesentliche Rolle. Der Liga-Spielbetrieb in den großen Landesverbänden wie BaWü oder NRW hat, Stand April 2020, eigentlich keine Chance mehr, klar strukturiert durchgeführt zu werden. In kleineren Verbänden, wie dem LV Nord, mit deutlich weniger Vereinen, wäre dies schon eher noch möglich.

Andererseits haben LV wie Nord oder Ost die zusätzliche Herausforderung zu meistern, dass ihre Pétanque-Fachverbände gleich die Vorgaben verschiedener Bundesländer im Zusammenhang mit der Krisen-Bewältigung berücksichtigen müssen.

Auch im Zusammenhang mit Qualifikationsturnieren, Landes- oder Deutschen Meisterschaften, gibt es noch unterschiedliche Ansichten.

Ein nächster, wichtiger Termin in diesem Zusammenhang ist der 04. Mai 2020, an dem der Gesetzgeber darüber informieren wird, welche Aktivitäten im öffentlichen Raum überhaupt wieder zugelassen werden können.

Insofern haben sich die DPV-Landesverbände mit ihrem Vorstand darauf verständigt, am 06. Mai 2020 eine nächste Konferenz durchzuführen, im Rahmen derer dann über den weiteren Verlauf der Saison 2020 im organisierten Wettkampfsport diskutiert werden soll.

Fest steht jedenfalls heute schon, dass auch der zweite Spieltag der Deutschen Pétanque Bundesliga verschoben werden muss. Hier ist nicht nur ein Austragungsort ausgefallen, der Termin liegt darüber hinaus auch ohnehin sehr nah an den bereits abgesagten Terminen. Im Zusammenhang mit Sinn und Zweck einer Deutschen Pétanque Bundesliga 2020 ist darüber hinaus auch die Entscheidung des Europäischen Pétanque Verbandes (CEP) bezüglich der Europäischen Mannschaftsmeisterschaften abzuwarten, die am Wochenende 25./26. April 2020 erarbeitet werden soll.

Für den Fall, dass ein organisierter Wettkampfsport in der Saison 2020 doch noch möglich wird, hat der DPV bereits ein Papier mit den hierzu erforderlichen Übergangs-Regeln erarbeitet, das dann zum Tragen kommt.

Es ist natürlich schade, dass es den DPV-Landesverbänden bislang nicht gelingt, eine klare Linie zur Kommunikation an die Vereine, die Spielerinnen und Spieler zu finden – eine solche wäre auch Sicht der meisten Verantwortlichen sehr hilfreich.

DPV-Präsident Michael Dörhöfer brachte es in einem schriftlichen Grußwort an die LV-Vorstände mit der Feststellung auf den Punkt: „Für den Moment sind wir als Boulespieler/innen ja schon froh und dankbar, wenn es grundsätzlich wieder erlaubt wird, ein Tête oder Doublette im öffentlichen Raum zu bestreiten!“

,

La pétanque a perdu une icône

Die weltweite Corona-Pandemie hat einen Mann das Leben gekostet, um den nun das weltweite Pétanque trauert: Daniel Voisin.

Als Spieler war er ein absoluter Champion, als Berater war sein Wissen und seine Souveränität grenzenlos, als Trainer war er ebenso väterlicher Freund wie zielstrebiger Ausbilder, insbesondere für die ganz jungen Athleten. Nun ist er tot. Im Alter von 81 Jahren hat auch er den Kampf gegen das Covid 19-Virus verloren.

Mehr als fünf Jahre lang hat Daniel Voisin als Bundestrainer des Deutschen Pétanque Verbandes diesen Sport in unserem Land bereichert. Diejenigen, die mit ihm arbeiten durften, haben nicht nur seine Expertise, sondern auch seine Leidenschaft, gepaart mit großer Gelassenheit, bewundert. Seine Arbeit gehört heute noch zu den Fundamenten des Trainings und der Ausbildung der Deutschen Nationalmannschaften.

Daniel Voisin lebt nicht mehr, aber in den Geschichtsbüchern des Deutschen Pétanque Verbandes und des internationalen Pétanque bleibt er lebendig. Wir verneigen uns, dankbar für die Zeit mit ihm, und wünschen seinen Angehörigen viel Kraft und Tapferkeit in diesen schweren Stunden.

,

Triplette-WM in Lausanne/Schweiz ebenfalls verschoben

Der Europäische Pétanque-Verband, CEP, meldet, dass die Weltmeisterschaft Triplette vom 16. bis 19. Juli 2020 in der Arena La Vaudoise in Prilly-Lausanne/Schweiz auf das Jahr 2021 verschoben wird. Der Beschluss erfolgte per Videokonferenz der FIPJP, an der am Samstag, dem 11. April 2020, auch der Präsident des Organisationskomitees Lausanne 2020, Christian Cosandey, teilgenommen hat.

Die Entscheidung fiel in Anbetracht der zahlreichen Unsicherheiten unter gesundheitlichen Aspekten aufgrund der anhaltenden Covid 19-Pandemie. So kann weder heute schon gesagt werden, ob die teilnehmenden Nationen ihre Teams überhaupt werden ausreisen lassen dürfen, noch, ob die Schweiz zu diesem Zeitpunkt die Einreise aus anderen Ländern erlaubt. Ebenso unsicher ist es, ob die Arena in Lausanne bis dahin wieder für den Sportbetrieb freigegeben wird. In den Beschluss waren neben dem WM-Organisationskomitee auch Vertreter/innen des Schweizer Kanton Waadt, der Stadt Lausanne sowie weitere Behörden involviert.

Insbesondere Präsident Christian Cosandey bedauert die Notwendigkeit der Entscheidung. Er betont aber, dass die nächste Triplette-Weltmeisterschaft trotzdem in Lausanne stattfinden wird und fügt hinzu, dass er dann mit seinem Team den Wettbewerb und die damit einhergehenden Feierlichkeiten noch schöner machen wird, als es schon ursprünglich geplant!

,

Grüße und Ideen zur Osterzeit

Liebe Boule- und Pétanque-Freundinnen und Freunde,

tonnenweise Stahl und Eisen würden in normalen Zeiten an diesen Tagen, fein aufgeteilt in kugelrunde Portionen zwischen 680 und 800 g, auf großen Turnieren durch die Gegend geworfen und wieder aufgehoben.

Auf den Bouleplätzen, in den Vereinen unseres Landes, ständen eine Menge Menschen hinter Biertisch-Garnituren, Theken, in Küchen oder hinter Grills. Sie würden Brötchen schmieren, Kaffee kochen und ausschenken, Salate verkaufen oder Würstchen wenden.

Und die Helfer, die diese Arbeit zu den Turnieren gerne und mit Freude erledigen, sind häufig die älteren Menschen in unseren Clubs. Rentner, zum Teil hochbetagt, die an solchen Tagen auf ihr geliebtes Spiel verzichten und lieber dafür sorgen, dass es allen anderen gut geht.

 

Zur Zeit wirft aber niemand Kugeln. Und zur Zeit sitzen gerade diese zuverlässigen, hilfsbereiten und fleißigen Menschen aus unserem Sport, die älteren „Semester“, zuhause und schauen vielleicht eher sorgenvoll in die Zukunft.

Wollen wir zur Osterzeit nicht gerade diese tollen Menschen aus unseren Vereinen besonders herzlich grüßen? Wollen wir nicht einfach mal „Danke!“ sagen, für Ihre Unterstützung, die sie im Moment nicht leisten dürfen?

Uns hier im DPV würde es besonders freuen, wenn jeder und jede aus den Vereinen einfach mal zum Telefon greift und ein paar aufmunternde Worte für „seine“ oder „ihre“ Veteranen findet.

„Am Ende wird alles gut sein. Wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende.“, hat John Lennon gesagt.

Das schöne Wetter an diesen Feiertagen macht die Vorfreude besonders groß, darauf, dass sich die Türen wieder öffnen, dass das Flatterband rund um unsere Bahnen verschwindet – und darauf, dass uns jemand sorglos und fröhlich eine Bratwurst in ein Brötchen legt!

Wir wünschen Euch eine hoffnungsvolle, eine frohe und fröhliche Osterzeit!

Für den DPV-Vorstand und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

Michael Dörhöfer
DPV-Präsident

,

Organisierter Pétanque-Sport in Zeiten der Krise

Das Coronavirus und die Folgen für den Spielbetrieb im Petanque. Der Deutsche Petanque-Verband mit dem aktuellen Überblick und den wichtigsten Informationen – von den Nationalmannschaften bis zu den lokalen Vereinen.

Was ist grundsätzlich beim Petanque zu beachten?

Entscheidungen über tiefgreifende Maßnahmen wie die Aussetzung der Saison, Spielabsagen oder Turniere müssen sich im Zuge des Coronavirus‘ streng an den Vorgaben und Verfügungen der zuständigen Behörden und Gesundheitsexperten orientieren und danach richten. Aspekte des gesamten öffentlichen Lebens und der zielgerichteten Bekämpfung der Corona-Krise sind zu berücksichtigen, der Petanquesport stellt hier lediglich einen Teilbereich dar. Petanque kennt keine Grenzen und so sind Entscheidungen auch von unseren Nachbarländern zu berücksichtigen.

Aktueller Stand EM / WM 2020

Verschoben: 
EM Damen Torrelavega, Spanien von Juni zum 29.10 – 01.11.2020
Worlgdames Damen Birmingham, USA von 2021 auf 15.07 – 25.07.2022
 
Offen:
WM Herren Lausanne, Schweiz 16.07 – 19.07.2020
Eurocup Vorrunde 23.07 – 26.07.2020
EM TaT, Doub, Mixet Doub Riga, Lettland 18.09 – 20.09.2020
EM Espoirs / Jugend, Saint Pierre les Elbeufs, Frankreich 01.10 – 04.10.2020
Eurocup Finale, Saint Yreix sur Charente, Frankreich 26.11 – 29.11.2020

Aktueller Stand nationale Turniere (ohne Masters)

Verschoben: 
Bundesliga / Ligen, 1. Spieltag 18.04.2020, Termin offen
DPJ Jugendländermasters 25.04.2020, Termin offen
 
Abgesagt:
Qualifikationen Doublette, Landesverbände 02.05 – 03.05.2020
DM Doublette, Halle 16.05 – 17.05.2020
 
Offen (LM inkl. Quali):
Bundesliga / Ligen 2. Spieltag 23.05.2020
LMs Triplette, Landesverbände 29.05 – 30.05.2020
DM Triplette, Tromm 13.06 – 14.06.2020 
LMs Mixte, Landesverbände 04.07 – 05.07.2020
DM Mixte, Diefflen 18.07 – 19.07.2020
LMs TaT, Landesverbände 08.08 – 09.08.2020
DM TaT, Tromm, 22.08 – 23.08.2020
Bundesliga 3/4 Spieltag / Ligen, 29.08 – 30.08.2020
LMs Ü55, Landesverbände 29.08 – 30.08.2020
DM Ü55, Berlin, 12.09 – 13.09.2020
DM Jugend, Boostedt, 12.09 – 13.09.2020
DM Frauen Triplette/Tireur, Mannheim, 19.09 – 20.09.2020
Bundesligaaufstiegsrunde, Düsseldorf, 24.10 – 25.10.2020
Länderpokal, Gersweiler, 07.11 – 08.11.2020
Sichtung, 13.11.2020

Aktueller Stand Nachbarländer

Frankreich: keine französischen Meisterschaften in 2020; Teamwettbewerbe sollen stattfinden; alle Turniere bis 30.06. abgesagt.

Luxemburg: keine Veranstaltungen in 2020.

Belgien: (alle 3 Verbände) alle Meisterschaften abgesagt.

Aktueller Stand Masters / Turniere

Es gibt derzeit keine Zusage für ein Turnier aufgrund der gesetzlichen Vorgaben.

Das gilt für Landes-/Regionalligen und darunter

Der Spielbetrieb im regionalen Petanque ist derzeit bundesweit ausgesetzt. Da alle öffentlichen und privaten Sportanlagen für den Publikumsverkehr gesperrt sind, kann auch kein Trainingsbetrieb stattfinden. Dieser Anordnung ist im Sinne der Bekämpfung des Coronavirus‘ streng Folge zu leisten.

Für diese Spielklassen sind die einzelnen Landesverbände (insgesamt 10) zuständig. Auch hier gilt in Bezug auf mögliche Eingriffe in den Spielbetrieb durch den Coronavirus folgendes: Entscheidend sind die Verfügungen der zuständigen Gesundheitsbehörden, an ihnen wird sich streng orientiert.

Die Präsidentinnen und Präsidenten der Landesverbände haben im Rahmen diverser Telefon­konferenzen deutschlandweit für den Petanquesport beschlossen, den Spielbetrieb aufgrund der jeweiligen staatlichen Verfügungslagen bis auf Weiteres auszusetzen. Hier gilt ebenfalls, dass eine Fortsetzung des Spielbetriebs mindestens 10 Tage vorher angekündigt werden soll.

Die Landesverbände sind bestrebt, möglichst einheitliche Lösungen für das weitere Vorgehen zu finden. Mit Blick auf die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten und Voraussetzungen sind individuelle Entscheidungen und Maßnahmen der Landesverbände für ihre Wettbewerbe gleichwohl nicht ausgeschlossen.

Aufgrund der föderalen Struktur des DPV ist jeder Verband in seinem Verbandsgebiet für den Ligabetrieb satzungsgemäss zuständig. Dies gilt auch für Pokal- oder sämtlichen anderen Wettbewerbsformen. Grundsätzlich liegt es im Interesse aller Vereine und Verbände, wenn Nachholtermine gefunden, alle Spiele der Saison 2020 ausgetragen und die Spielzeit regulär beendet werden könnte.

Derzeit ist es allerdings nicht möglich, eine seriöse Einschätzung abzugeben, wann die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Einklang mit den Empfehlungen bzw. Vorgaben der zuständigen Behörden umzusetzen ist und ob dies noch in der aktuellen Spielzeit geschehen kann. Wenn es nötig ist, wird die Aussetzung erneut verlängert oder möglicherweise auch der Spielbetrieb der aktuellen Saison komplett eingestellt – immer abhängig und in Einklang mit der behördlichen Verfügungslage.

Die spielleitenden Stellen der Verbände stehen in ständigem Austausch miteinander. Eine Koordinierungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von DPV und den Landesverbänden bespricht sich unter Leitung des DPV-Präsidiums wöchentlich und stimmt weitere Maßnahmen ab.

Der DPV setzt sich gemeinsam mit seinen 10 Landesverbänden intensiv mit allen Szenarien auseinander. Dazu gehören auch die denkbaren Varianten, wie in Bezug auf die nächste Saison verfahren wird, wenn ein Abbruch der laufenden Spielzeit nötig werden sollte. Es wird versucht, im Sinne der Vereine die bestmöglichen Lösungen zu entwickeln und in Abstimmung mit den Klubs das sinnvollste Vorgehen umzusetzen.

Es können zu diesem Zeitpunkt keine seriösen Informationen dazu veröffentlicht werden, wann der Pétanque-Sport in Deutschland wieder zur Normalität zurückfindet. In Absprache mit den Verantwortlichen in den Landesverbänden erfolgt ein Update zum 23. April 2020.

,

Einführung einer 2. Deutschen Pétanque Bundesliga?

Der Sportausschuss hat sich seit der im März 2019 im Hauptausschuss des DPV begonnenen Debatte um die Einführung einer zweiten Bundesliga intensiv mit verschiedenen Vorschlägen aus den Reihen der Landesverbände und einzelner Boulefreunde befasst. Im Ergebnis legt der Sportausschuss dem Hauptausschuss zwei Varianten zur Diskussion vor. Variante I (in Form der Varianten Ia und Ib) richtet vorerst keine zweite Bundesliga ein, stattdessen wird die erste Bundesliga um vier Mannschaften erweitert. Variante II sieht die Einführung einer eingleisigen zweiten Bundesliga vor.

Verworfen wurden im Laufe der Diskussion Überlegungen, eine zweite Bundesliga mehrgleisig einzurichten, d.h. in verschiedene Regionalligen (Nord/Süd oder Nord/Mitte/Süd) zu unterteilen. Solche Modelle würden die Zahl der Mannschaften, die in der Bundesliga gebunden sind, von heute 12 auf mindestens 32 Mannschaften steigern. Dies erscheint mit Blick auf den mit einer Bundesligateilnahme verbundenen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand für die Spielerinnen und Spieler und ihre Vereine unrealistisch und würde die Landesligen in nicht vertretbarem Maße schwächen. Darüber hinaus erfordert ein so großes Feld bei gleichzeitiger Regionalisierung eine deutlich höhere Anzahl an Schiedsrichtern und DPV-Verantwortlichen.

Sowohl die bisherigen Diskussionen im Hauptausschuss des DPV als auch die Befragung der Bundesliga-Mannschaften der Saison 2019 zeigen, dass die grundsätzliche Idee der Einführung einer zweiten Bundesliga mehrheitlich befürwortet wird. Gleichzeitig wird es dabei aber als wichtig erachtet, die finanziellen Belastungen und den Reiseaufwand für die Vereine im Blick zu behalten.

Der reguläre Spielbetrieb einer zweiten Bundesliga könnte (frühestens) mit der Saison 2022 starten. Mit einem Beschluss zur Einführung und der neuen Bundesliga-Richtlinie auf dem Verbandstag 2020 würde die Bundesliga-Saison 2021 zur „Übergangssaison“, an deren Ende die Zusammenstellung der zweiten Bundesliga erfolgt. Der Sportausschuss schlägt den Landesverbänden vor, die vorgelegten Varianten im Jahr 2020 zu diskutieren und auf der Sitzung des DPV-Hauptausschusses im Oktober 2020 eine Entscheidung über die Varianten herbeizuführen, so dass zum Verbandstag im November 2020 eine entsprechende Bundesliga-Richtlinie zur Beschlussfassung vorbereitet werden kann.

VARIANTE 1a: AUFSTOCKUNG DER 1. DPB AUF 16 MANNSCHAFTEN

  • Aufstockung der ersten Bundesliga auf 16 Mannschaften
  • Regionalisierung in zwei Bundesliga-Gruppen
    (Bundesliga Nord und Bundesliga Süd)
  • Änderung des Modus: drei Spieltage in Gruppen
    Jeder gegen Jeden (Vorrunde = sieben Begegnungen), am vierten Spieltag Halbfinals und Finals der vier Gruppenersten und Gruppenzweiten
    (Finalrunde = zwei Begegnungen)

Als langfristige Entwicklungsperspektive ist die Einführung einer zweiten Bundesliga möglich. Dabei setzt sich mit je acht weiteren Mannschaften pro Region die Struktur der ersten Bundesliga nach unten fort (-> 2 x 8 = 16 Mannschaften in 1. DPB plus 2 x 8 = 16 Mannschaften in 2. DPB). Zwischen erster und zweiter Bundesliga erfolgen die Auf- und Abstiege direkt, für den Aufstieg aus den Landesverbänden in die zweite Bundesliga wird wie gewohnt eine Aufstiegsrunde durchgeführt.

VARIANTE 1b: AUFSTOCKUNG DER 1. DPB AUF 16 MANNSCHAFTEN

  • Aufstockung der ersten Bundesliga auf 16 Mannschaften
  • Regionalisierung in zwei Bundesliga-Gruppen
    (Bundesliga Nord und Bundesliga Süd)
  • Änderung des Modus: drei Spieltage in Gruppen
    Jeder gegen Jeden (Vorrunde = sieben Begegnungen), am vierten Spieltag Halbfinals und Finals der vier Gruppenersten und Gruppenzweiten (Finalrunde = zwei Begegnungen)

UMGANG IM ÜBERGANGSJAHR 2021 (Variante 1a)

UMGANG IM ÜBERGANGSJAHR (Variante 1b)

–> wie oben, der PV Ost wird der Gruppe DPB-Nord zugeordnet.

VARIANTE 2: EINFÜHRUNG EINER ZWEITEN BUNDESLIGA

  • Einführung einer eingleisigen (nicht regionalisierten) zweiten Bundesliga analog zur ersten Bundesliga
  • Beibehaltung des Modus in der ersten Bundesliga, außer Anzahl der Auf- / Absteiger:
  • aus der ersten Bundesliga steigen zwei (statt bisher drei) Mannschaften in die zweite Bundesliga ab, um stabile Entwicklung an der Spitze zu ermöglichen
  • aus der zweiten Bundesliga steigen vier Mannschaften (statt drei) ab, um dynamische Entwicklung in den Landesverbänden zu ermöglichen.

UMGANG IM ÜBERGANGSJAHR 2021

Option 1

  • im Übergangsjahr 2021 erfolgt in der 1. DPB kein Abstieg
  • im Übergangsjahr 2021 wird keine Bundesliga-Aufstiegsrunde gespielt
  • die 2. DPB wird aus den Landesmeistern gebildet (10), die beiden übrigen Startplätze gehen an die Vizemeister aus den beiden lizenzstärksten Landesverbänden BaWü und NRW.

Option 2

  • im Übergangsjahr 2021 steigen zwei (drei / vier) Mannschaften aus der 1. DPB in die 2. DPB ab
  • im Übergangsjahr 2021 wird wie gewohnt eine Bundesliga-Aufstiegsrunde gespielt 
  • die zwei (drei/vier) bestplatzierten Teams der Aufstiegsrunde steigen in die 1. DPB auf, die übrigen Landesmeister in die 2. DPB, die verbleibenden Startplätze in der 2. DPB gehen an die Vizemeister aus BaWü und NRW.

Es wurde ein Online-Forum eingerichtet, in dem jede/r die Varianten diskutieren kann, der oder die sich mit Klarnamen dort anmeldet – hier klicken.

,

Aktuelle Meldungen zum Umgang mit der Krise

Termine zum organisierten Wettkampfsport

Das DBBPV- und das DPV-Präsidium stehen im ständigen Austausch mit den Verantwortlichen in den Landesverbänden. In regelmäßigen Video-Konferenzen wird an einer einheitlichen Linie zum Umgang mit der Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf den Pétanque-Sport in Deutschland gearbeitet. Innerhalb dieses Kreises ist man sich einig, dass es keine „Alleingänge“ geben soll, was bedeutet, dass der offizielle Spielbetrieb in Deutschland entweder vollständig oder gar nicht wieder gestartet wird.

Es liegt auf der Hand, dass individuell angesetzte Turniere zu einem aktuell nicht zu verantwortenden „Boule-Tourismus“ führen würden. Der derzeitige Stillstand wird dazu genutzt, dezidiert die Zeit zu planen, die nach einer Normalisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse zu Verfügung steht, um einzelne Wettbewerbe, die ausfallen werden, eventuell nachzuholen.

Die nächste Konferenz der Verantwortlichen findet am 8. April statt. Es herrscht weiterhin Einigkeit darüber, keine Termine zu planen, ab denen ein Spielbetrieb wieder möglich sein könnte, sondern lediglich solche, zu denen weitere Informationen folgen.

DOSB reagiert auch für Trainerlizenzen auf Corona

Dass auch das Bildungswesen der Spitzenverbände mit den Auswirkungen von Kontaktverboten zu kämpfen hat, braucht man kaum erwähnen. Allerdings ergeben sich durch die geänderten und unplanbaren Umstände auch viele organisatorische Unwägbarkeiten, die nichts mehr so lassen, wie es war.

Neben der grundsätzlichen Absage aller Veranstaltungen des DPV bis zum Zeitpunkt von weiteren Entscheidungen des Präsidiums und damit auch der Veranstaltungen zur Trainerausbildung, hat der DOSB-Vorstand am 23. März 2020 beschlossen, die Vorgaben für die DOSB-Lizenzverlängerung und für die maximale Ausbildungsdauer während der Corona-Krise dahingehend zu verändern, dass die Ausbildungsträger bei Bedarf DOSB-Lizenzen, die bis 31. Dezember 2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages verlängern können.

Ebenso kann die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können oder unterbrochen sind, um ein Jahr und damit auf maximal 3 Jahre verlängert werden.

Vereinsversammlungen zukünftig auch virtuell zulässig

Derzeit sieht das Vereinsrecht im BGB vor, dass Mitgliederversammlungen nur als Präsenzversammlungen möglich sind. Nur in der Versammlung können die Vereinsmitglieder ihre Mitgliederrechte ausüben. Wer nicht persönlich kommt, kann bislang nicht abstimmen. Der Gesetzgeber hat nun eine Lösung erarbeitet, die diese Regelung (zumindest vorübergehend) aufhebt.

Künftig sollen virtuelle Mitgliederversammlungen möglich sein, zu denen sich Vorstand und Mitglieder online zusammenschalten können. Mitgliedern soll auch ermöglicht werden, ihre Stimmen schriftlich vor Beginn der Mitgliederversammlung abzugeben.

Weitere Informationen finden sich in der PDF-Datei, die sich mit einem Klick auf das Bild laden lässt.

Neuer Termin für die World Games in Birmingham

Die International World Games Association (IWGA) und das Birmingham Organising Committee (BOC) haben vereinbart, die XI World Games, die ursprünglich vom 15. – 25. Juli 2021 geplant waren, auf den Zeitraum vom 7. – 17. Juli 2022 zu verschieben.

Auch hierzu finden sich weitere Informationen in der PDF-Datei (Klick auf das Bild).

DPV-Kaderarbeit in der Isolation

Der DPV-Leistungssportausschuss wird in den nächsten Tagen erste organisatorische Wege beschreiten, die den Beteiligten auf Grund der erzwungenen persönlichen Distanzierung zwar in der einen oder anderen Form neu entgegen kommen werden, die aber die DPV-Kader mit zeitgemäßen Mitteln auch zu neuen Ufern der Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten und Gemeinsinn bringen können.

Dazu werden u.a. gehören:

  • Zugang zu Webspace auf denen die Spieler/innen persönliche Trainingsanleitungen finden.
  • die Möglichkeit eigene Videos oder andere Dokument hochzuladen, die mit anderen geteilt werden können,
  • Ausschreibung eines Ideen-Wettbewerbes mit Prämierung von Beiträgen für die Homepage

Im Kern geht es bei dieser Art der Kaderarbeit darum, einen regelmäßigen Austausch zu gewährleisten und das Miteinander der Teams lebendig zu halten.

Über die Wirksamkeit dieser Instrumente, die dazu dienen sollen, das erforderliche Training als Vorbereitung nicht nur für internationale Einsätze lebendig zu halten, wird auf der DPV-Homepage laufend berichtet. Sicher lassen sich die Ergebnisse aus dieser Art der Kaderarbeit auch für die Landesverbände oder Vereine nutzen.

Espoir-Bundestrainer Daniel Dias hat per Videobotschaft ein Konzept vorgestellt, das bereits auf breite Zustimmung stößt. 

Anfrage über das DPV-Kontaktformular

Als letzte Meldung in diesem Block noch eine Nachricht, die den DPV über das Kontaktformular auf der Homepage erreichte – und die eines von vielen hoffnungsvollen Signalen für die „Nach-Corona-Zeit“ ist:

Nachricht: Hallo

Ich bin der Gastwirt auf der Tennisanlage des TC an der Sieg. Da die Mitgliederzahlen im Tennis zurückgehen, wurde ein Platz von fünfen stillgelegt. Dort sollen jetzt 3-4 Bouleplätze entstehen. Kann ich von ihnen Informationen zum Bau und Materialbedarf erhalten. Freundliche Grüße Achim K.