Einträge von Christoph Roderig

Stop aller DPV-Aktivitäten bis inkl. 31.03.2020

Aktuell werden nicht nur wir in Deutschland mit Informationen zum Corona-Virus überflutet, über Entwicklungen bei uns zuhause und weltweit. Ständig steigen die Zahlen der Infektionen, teilweise sehr unterschiedlich sind die Berichte über Krankheits-Verläufe und wirklich kritische Fälle.

Es gibt keine Zeile, die man zu dem Thema veröffentlichen könnte, die nicht schon irgendwo steht und die nicht schon jede/r mindestens einmal gelesen hat.

Ebenso stündlich wechseln die Informationen darüber, wie weit man in der Entwicklung eines Gegenmittels und/oder Impfstoffes ist, bzw. welche Maßnahmen die Verantwortlichen in der Regierung beschließen, um die Gefahr weiter um sich greifender Infektionen einzudämmen.

Wir werden als Sportler diese Gefahr nicht verhindern können, uns und andere zu infizieren, wir können sie nur vermindern.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist es offensichtlich, die Gesellschaft in größeren Gruppen von Menschen und darüber hinaus in geschlossenen Räumen zu vermeiden.

Der DPV hat deshalb u.a. die Treffen am Wochenende des 14./15. März 2020 in Stuttgart mit dem DBBPV, dem DPV-Präsidium und den Landesverbänden (Hauptausschuss) abgesagt. Auch – und in erster Linie – weil die meisten Teilnehmer/innen mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen würden.

In einem nächsten Schritt werden nun sämtliche Aktivitäten des DPV im Zusammenhang mit Treffen – aus sportlichen genauso wie aus organisatorischen Gründen – abgesagt.

Und zwar bis inklusive dem 31. März 2020.

Der DPV-Vorstand behält sich vor, genauestens zu verfolgen, wie die weitere Entwicklung in Sachen „Corona“ ist. Sollte sich bis zum Stichtag 31. März 2020 keine Entspannung der Lage abzeichnen, wird weiterhin auf sämtliche oben genannten Aktivitäten verzichtet. Dies wird aber natürlich in jeweils aktualisierten Meldungen veröffentlicht werden.

Allen, die mit dem Rad, zu Fuß oder dem PKW auf die Plätze und Treffpunkte ihrer Vereine gelangen, um dort mit- und gegeneinander zu spielen, sei trotzdem an dieser Stelle noch einmal nahegelegt, grundsätzlich auf eine besondere Nähe zueinander und die üblichen Begrüßungsrituale zu verzichten.

Umfangreiche Informationen zur Corona-Thematik im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten finden sich auf der Homepage des Deutschen Olympischen Sportbundes – hier klicken.

Sète – Sonderseite

Eine knappe Stunde südwestlich von Montpellier liegt das malerische Küstenstädtchen Sète.  Mit seinen knapp 45.000 Einwohnern gehört es zu den größeren Gemeinden in der Region. Am Wochenende des 7./8. März 2020 wird es allerdings turbulent in den Gassen und auf den Plätzen. Das auf 512 Teams limitierte Triplette-Turnier lockt Spitzenteams aus der ganzen Welt nach Südfrankreich.

Auch der DPV nutzt mit zwei Teams des Nationalkaders die Gelegenheit zu einem internationalen Wettkampftraining. In einer Mannschaft treten Sascha Löh, Moritz Rosik und André Skiba an. Löh und Rosik erreichten bei der letzten Triplette-WM in Kanada den fünften Platz, zusammen mit Raphael Gharany und Robin Stentenbach. 

Als zweites Team werden Sascha Koch, Marco Lonken und Vincent Probst um die vorderen Plätze kämpfen. Sascha Koch bringt hier die meiste Erfahrung auf internationalem Terrain ein, er wurde bereits bei mehreren Weltmeisterschaften für den DPV eingesetzt.

Der Bundestrainer Herren, Martin Peter, ist als verantwortlicher Coach vor Ort, unterstützt wird die Delegation außerdem von seinem Trainerkollegen Philipp Zuschlag.

Auf dieser Sonderseite berichten wir in den nächsten zwei Tagen zeitnah über Auslosungen und Ergebnisse.

DPV-Länderpokal 55+ in Rastatt – die Sieger

Der DPV-Länderpokal 55+ mausert sich zum Kult. Man kann gar nicht genau sagen, was diese Veranstaltung so besonders macht. Sicher spielt das übersichtliche Teilnehmerfeld, im Vergleich zum traditionellen Länderpokal, eine Rolle. Sicher bringt auch das fortgeschrittene Alter der Beteiligten eine besondere Ruhe und Sachlichkeit in das Turnier. Und ganz bestimmt sind es die endlosen „alten Geschichten“, die im Laufe der Veranstaltung rundherum ausgetauscht und herzlich belacht werden. Unter sportlichen Aspekten steht dieser Länderpokal der „Routiniers“ jedenfalls mit Sicherheit anderen nationalen Wettbewerben in nichts nach.


Das Siegerteam aus dem LV NRW – Damen und Senioren 55+ ungeschlagen.

Insbesondere das Seniorenteam 55+ des Landesverbandes NRW spielte bei diesem Länderpokal in einer anderen Liga als ihre jeweiligen Gegner.

13:2 gegen BaWü, 13:5 gegen Saarland, 13:10 gegen Hessen, 13:6 gegen Nord, 13:7 gegen Ost, 13:5 gegen Bayern, 13:4 gegen Berlin,13:5 gegen Niedersachsen – und als Krönung ein 13:0 in nur drei Aufnahmen gegen Rheinland-Pfalz. Malte Berger, Kamel Bourouba, Christopher Czarnetta und Ersatzspieler Meinhard Schreiber waren ihren Gegnern immer eine Nummer zu groß.

Bestes Seniorenteam 55+: (v.l.n.r.) Coach Stefan Eisenhut, Meinhard Schreiber, Christopher Czarnetta, Malte Berger und Kamel Bourouba.

Nicht ganz so locker wie das Herren-Team aber ebenfalls ungeschlagen zogen die Damen des LV NRW durch diesen Länderpokal. 13:6 gegen BaWü, 13:6 gegen Saarland, 13:4 gegen Hessen,13:4 gegen Nord, 13:5 gegen Ost, 13:12 gegen Bayern, 13:6 gegen Berlin, 13:10 gegen Niedersachsen und 13:9 gegen Rheinland-Pfalz. Bärbel Bringe, Diane McPeak Ferkinghof, Andrea Kache und Anja Haftmann hatten das eine oder andere Mal zu ringen. Ihre letzte Aufnahme im letzten Spiel gegen Rheinland-Pfalz mit vier Schüssen und vier Treffern wurde vom DPV-Kommunikationsausschuss zur „Aufnahme des Wettbewerbs“ gekürt.

Bestes Damenteam: (v.l.n.r.) Diane McPeak Ferkinghof, Anja Haftmann, (Coach) Ellen Vallen, Bärbel Brinkel und Andrea Kache.

Als bestes Team der Kategorie 65+ setzte sich die Mannschaft aus Baden-Württemberg durch. Paul Wurst, Bernd Pfeifer, Jacques Grimaldi und Rosita Nonat brachten mit 13:10 gegen NRW, 13:5 gegen Saar, 13:10 gegen Nord, 13:1 gegen Ost, 13:3 gegen Bayern, 13:5 gegen Berlin und einem 13:0 gegen Niedersachsen immerhin sieben ihrer neun Begegnungen als Sieger zu Ende.


Bestes Team 65+: (v.l.n.r.) Coach Andreas Kempf, Bernd Pfeifer, Rosita Nonat, Paul Wurst und Jacques Grimaldi.


Die Silbermedaille in der Teamwertung holte sich die Mannschaft des LV Nord.


Bronze für den dritten Platz in der Gesamtwertung ging an das Team des LV Hessen.

DPV-Länderpokal 55+ Saison 2020 – das Beste vom Besten

Die Übertragungen von Events des Deutschen Pétanque Verbandes ziehen hunderte Zuschauer jeweils live vor die Monitore.

Genauso interessant sind diese Dokumentationen für viele Interessierte lange nach dem Ende der Wettbewerbe. Fast 300.000 Aufrufe hatten die Mitschnitte von Partien des DPV allein im letzten Jahr.

Und auch für den DPV-Trainerstab sind diese Videos für ihre Arbeit enorm wichtig. Sie verbringen Stunden mit den Spieler/innen vor den Monitoren um zu analysieren und Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen.

Für dieses Jahr hat sich der Kommunikationsausschuss vorgenommen, zum Jahresende ein „Best of“ zusammen zu schneiden und zur Verfügung zu stellen.

Auf Platz 1 schaffte es nach dem ersten Wettbewerb der Saison diese Aufnahme der Landesverbände NRW und Rheinland-Pfalz gegeneinander.

Zu diesem Zeitpunkt stand schon fest, dass NRW den Länderpokal 55+ in der Saison 2020 für sich entschieden hat. Trotzdem kämpften beide Teams bis zur letzten Kugel um den Sieg, der schließlich entscheiden sollte, welcher LV diese Runde gewinnt.

Die Damen des Landesverbandes NRW gingen ungeschlagen aus dem Turnier. Eine Ahnung davon, warum das so war, sieht man in diesem Zusammenschnitt:

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Sonderseite Länderpokal 55+ in Rastatt 2020

Der DPV-Länderpokal 55+ in Rastatt ist gestartet – alle 10 Landesverbände haben jeweils drei Teams nach Rastatt geschickt. Volles Haus in der Boulehalle, alle sind bester Laune und es laufen spannende Partien.

Die Ergebnisse der Runde 9

Die Tabelle nach Runde 9

Die Ergebnisse der Runde 8

Die Tabelle nach Runde 8


Die Ergebnisse der Runde 7

Die Tabelle nach Runde 7


Die Ergebnisse der Runde 6

Die Tabelle nach Runde 6


Die Ergebnisse der Runde 5

Die Tabelle nach Runde 5


Die Ergebnisse der Runde 4

Die Tabelle nach Runde 4


Die Ergebnisse der Runde 3

Tabelle nach Runde 3

Die Ergebnisse der Runde 2

Die Tabelle nach Runde 2

Die Ergebnisse der Runde 1

Die Tabelle nach Runde 1


Die Teams der 10 Landesverbände beim Länderpokal 55+ in Rastatt 2020.

In der ersten Runde gibt es schon einige Überraschungen – alle Ergebnisse folgen in Kürze.

Die Vorjahressieger aus dem LV Nord hatten bei der Premiere im letzten Jahr nur gegen den LV Bayern verloren. Diese Begegnung war in diesem Jahr die Erste für beide Teams – und diesmal trugen die Nordlichter den Sieg mit 2:1 nach Hause.

Der Landesverband Ost schlägt Rheinland-Pfalz mit 2:1, sowohl die Herren 55+ als auch die 65+ können jeweils Siege einfahren.

Einen ersten Auftritt der besonderen Art hatte das Team 55+ aus NRW mit Malte Berger, Kamel Bourouba und Christopher Czarnetta. Souverän brachten sie die Partie gegen BaWü 55+ mit 13:2 nach Hause – das Spiel wurde live übertragen, hier gibt es die Aufzeichnung:

Das Quiz zum Länderpokal 55+

Zugegeben: dieses Quiz ist wirklich nur etwas für Veteranen – die richtigen Antworten können hier eingesandt werden. Zu gewinnen gibt es einen Original-2020er-Pin des DPV – bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los, zehn Pins werden insgesamt verlost.

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Die Routiniers lassen es krachen: 55+ DPV-Länderpokal 2020

Die Saison 2020 startet gleich mit einem ersten Höhepunkt: dem DPV-Länderpokal 55+.

Wenn es eine „Hall of Fame“ des Deutschen Pétanque Verbandes gäbe, fänden sich eine ganze Reihe der Namen aus dem Teilnehmerfeld dort. Deutsche Meister und Nationalspieler vergangener Jahre, WM- und EM-Teilnehmer, Serien-Sieger…

Es ist ein sehr großes Stück vom Kuchen der Deutschen Pétanque-Geschichte, das hier serviert wird.

Das Teilnehmer/innen-Feld:

Einige jüngere Leute rücken den Altersdurchschnitt in der Rastätter Boulehalle ein wenig nach unten. Für Bayern ist Matthias Ress als Teamchef vor Ort, Nationalspieler Vincent Probst coacht das Team 55+ der Südlichter.

Der LV Ost hat mit Andreas Endler und Sabine Friedel ebenfalls Begleitung, die aus Altersgründen noch nicht teilnehmen darf.

Die Auslosung:

Der DPV berichtet auf einer Sonderseite zur Veranstaltung durchgängig live.

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Netzwerktreffen am 29. März 2020 ist belegt

DPV-Gleichstellungbeauftragte Susanne Schmidt

Das nächste Netzwerktreffen für Frauen, am 29. März 2020 in der Boulehalle Groß-Gerau ist vollständig ausgebucht. Hier können nur noch die Nachrückerinnen auf der entsprechenden Liste berücksichtigt werden.

Im Herbst wird das nächste Netzwerktreffen in Berlin stattfinden – die Einladung hierzu wird zeitnah verschickt.

Pétanque in Zeiten des Coronavirus

Der Pétanque-Sport ist ein Sport der Begegnung. Spieler/innen reisen kreuz und quer durch Deutschland zu Turnieren. Herzliche Umarmungen, Nähe, Freude über ein Wiedersehen sind hier selbstverständlich, der Händedruck vor und nach dem Spiel ist sogar obligatorisch. Nun steht aber auch der Pétanque-Sport den Herausforderungen einer Prävention vor der Ansteckung mit dem Coronavirus gegenüber.

In den nächsten Tagen machen sich fast 150 Spieler/innen aus ganz Deutschland auf den Weg nach Rastatt, zum Länderpokal 55+. Der DPV-Vorstand sieht sich hier in der Pflicht, im Rahmen seiner Möglichkeiten, die Teilnehmer/innen davor zu warnen, dass diese Begegnung Potenzial hat, das Virus zu multiplizieren. Gleiches gilt natürlich für jedes Spiel der Fußball-Bundesliga, für Messen etc. – die DPV-Veranstaltung ist in dieser Sache kein „Husarenstück“.

Trotzdem möchten wir klarmachen, dass uns die Risiken (und seien sie noch so minimal) bewusst sind, wir aber natürlich auch keine abschließende Lösung zum individuellen Schutz jedes und jeder Einzelnen anbieten können.

Deshalb möchten wir folgende Maßnahmen vorschlagen, die der Prävention dienen können:

  • Jede/r möge sich vor der Abreise kritisch mit der persönlichen, gesundheitlichen Konstitution auseinandersetzen.
  • Es sollte allen gelingen, ggfls. auf besondere Nähe, vielleicht sogar auf den obligatorischen Händedruck (siehe oben) zu verzichten.
  • Menschen, die im Verlaufe der Veranstaltung nicht auf einen Atemschutz verzichten möchten, sollten deshalb keine kritischen Blicke oder entsprechende Kommentare in Kauf nehmen müssen.
  • Noch mehr als sonst ist darauf zu achten, durchgängig und regelmäßig einfachste hygienische Maßnahmen wie das Händewaschen durchzuführen. Ggfls. ist es sogar empfehlenswert, sich jeweils mit einem wirksamen Desinfektions-Mittel auszurüsten.

All diese Vorschläge mögen etwas hilflos erscheinen – das sind sie wahrscheinlich auch, – aber in letzter Konsequenz müsste der DPV diese Veranstaltung absagen, und dies könnte dann eine Signal-Wirkung in alle weiteren Veranstaltungen dieser Saison haben.

Pétanque in Zeiten des Coronavirus verlangt vor allem eines: Besonnenheit. Jede/r kann sich jederzeit in Bus und Bahn, an Haltestellen, im Supermarkt – irgendwo im täglichen Leben anstecken. Jede/r sollte deshalb die beschriebenen Maßnahmen nicht nur zu Anlässen wie einer Sportveranstaltung beherzigen.

Der DPV hofft und wünscht sich, dass die zweite Auflage des Länderpokal 55+ trotzdem so eine gelungene Veranstaltung wird, wie es die Premiere war!

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Pétanque einmal mehr im Rampenlicht

Die bayerische Landeshauptstadt zeichnet jedes Jahr Sportlerinnen und Sportler aus, um deren persönliche Leistung und ihre Bedeutung für die Sportstadt München zu würdigen. Dabei ist sowohl das überregionale Image der Stadt als auch die Vorbildwirkung für den Nachwuchs von Bedeutung.

Die DPV-Nationalspielerinnen Luzia Beil und Domino Probst haben es mit ihrem dritten Platz bei den Espoirs-Europameisterschaften 2019 in Frankreich auf die große Bühne geschafft. Tobias  Moritz wurde für seinen Sieg bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse Cadets geehrt. Ein großer Auftritt, nicht nur für den DPV-Nachwuchs, sondern für den Pétanque-Sport allgemein.


Deutsche Meister unter sich: Niklas Süle vom FC Bayern München hat sich gerne hinter Tobias Moritz eingereiht.

Präsident Michael Dörhöfer war vor Ort, als die DPV-Espoirs-Damen in St. Elbeuf/Frankreich 2019 den dritten Platz bei den Europameisterschaften errungen hatten. Gerne folgte er der Einladung der beiden Sportlerinnen, auch zu der Ehrung dabei zu sein.