Die Deutsche Meisterschaft Doublette Mixte 2019 beim BC Tromm e.V. war ein toller Erfolg mit hochklassigen Partien und einem ebensolchen Finale.

In den Vorrunden zeichnete sich bereits ab, wer sich dort gegenüberstehen würde – so deutlich waren die Siege der späteren Finalisten. Aber auch alle anderen, die sich bis in das  8tel-Finale vorgekämpft und es bis auf den 9. Platz der DM geschafft haben, haben natürlich tolle Leistungen vollbracht.

Bevor es um die weiteren Platzierungen geht, gilt der besondere Dank des DPV natürlich insbesondere den Helfern rund um das Event, ohne die ein solches nicht darstellbar wäre:

Stellvertretend für die vielen Helfer des BC Tromm: das Kern-Orga-Team rund um Vereinspräsident Wolfgang Sittner mit seiner Tochter Alina, Gerlinde Pecher und Anja Bundai.

Coole Truppe, egal wie heiß es her geht: das DPV-DM-Team rund um Alfons Schulze-Niehues, diemal unterstützt durch Klaus-Dieter Kielgast und Hugo Port.

Freuen sich selbst am meisten, wenn sie nicht gebraucht werden: das Schiedsrichter-Team rund um Patrik Le Bars, der bei dieser DM von Andreas Bues, Volker Brückmann und Thomas Wolf unterstützt wurde.

Waren selbst von ihrem Riesenerfolg ein wenig überrascht: Platz 3 für NRW14, Brigitte Kersten und Tom Wierzoch.

Wurden im Halbfinale vom späteren Deutschen Meister überrollt: trotzdem ein toller Platz 3 für BaWü07, Sarah Schwander und Johannes Hirte.

Sie hatten den Vize-Meistern im 4tel-Finale nichts entgegenzusetzen: Platz 5 für BaWü03, Ann-Katrin Weißbäcker und Leon Gotha-Jecle.

Drei Punkte fehlten zum Einzug ins Halbfinale: Platz 5 für BaWü08, Muriel Hess und Tobias Müller – die nur für das Siegerfoto als Triplette posierten!

Eine Spielerin, die es nur mit weniger als zwei Jahren Petanque-Erfahrung ins 4tel-Finale eine DM schaffte: Platz 5 für BaWü32, Perrine Cailloin und Michael Dantung.

Mit den hohen Temperaturen schmolz auch ihr Vorsprung im 4tel-Finale dahin – eine 12:13 Niederlage nach 11:4-Führung: Platz 5 für Hessen01, Sylvia Rugar und Jörg Born.

Platz 9: BaWü22, Natascha Denzinger und Zeki Engin.

Platz 9: BaWü35, Nicole Graf und Rachid Bouchendouha.

Platz 9: Berlin01, Franziska Weßbecher und Stefan Lauche.

Platz 9: Berlin02, Michelle Grauer und Idrissou Abdoulaye – hier mit im Bild, die DPV-Gleichstellungsbeauftragte Susanne Schmidt, die die Siegerehrung gemeinsam mit dem DPV-Vizepräsident Sport vornahm.

Platz 9: NRW24, Renate Koch-Birkmeyer und Peter Scholten-Maghs.

Platz 9: Saar04, Bianca Petrosi und Sergio Petrosi.

Platz 9: BaWü18, Susanne Fleckenstein und Diol Abdoulaye.

Ebenfalls einen 9. Platz erreichte BaWü11 mit Selvakumary Rajakumar und Vallipuram Rajakumar, die allerdings zur Siegerehrung schon abgereist waren.

Sieger im B-Turnier: Hessen05, Jenny Wagner und Loic Elitog.

 

2. Platz im B-Turnier: Saar07, Rita Dahl und Wolfgang Heblich.

 

Das Ausscheiden bei einer Deutschen Meisterschaft bedeutet für die meisten Teams die es betrifft auch eine zeitnahe Abreise. Verständlich, da die Distanzen für die Allermeisten der Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland überwiegend jenseits der 250 km-Grenze für eine Strecke liegen. Da ist man an einem Sonntag nicht böse, wenn man bereits am frühen Nachmittag ein wenig regenerieren kann vor dem folgenden Arbeitstag.

Bei dieser DM darf man sich aber einmal mehr ärgern, dass man das Finale nicht live verfolgt hat. Auch wenn das Ergebnis mit 13:4 für das Team BaWü 12, Mercedes Lehner und André Skiba gegen BaWü 15, Eileen Jenal und Sönke Backens, sehr deutlich erscheint, war es eine packende Partie auf allerhöchstem Pétanque-sportlichen Niveau.

Hier gelang schon wieder ein fröhlicheres Gesicht: Sönke und Eileen waren als TOP-Favoriten wie eine Dampflok durch die Finalrunden gerauscht – und ihre Fahrt endete abrupt am Prellbock des neuen Deutschen Meister-Teams.

Eileen Jenal, DPV-Nationalspielerin, und Sönke Backens, unbestritten mit einem festen Platz im obersten Bereich der TOP 10 der besten Pétanque-Trainer die wir in Deutschland zu bieten haben, waren bis zum Finale durch diese DM „spaziert“. Lautete ihre Bilanz nach den beiden Spielen im Poule noch 26:20, so kamen hinter dem Doppelpunkt in der Folge und in der Summe nicht mehr viele Zähler hinzu. In den fünf Partien ab dem 32stel-Finale bis in das Finale gab das Team insgesamt 10 Punkte ab – 65:10 – ein sehr seltener Wert!

Strahlende Deutsche Meister Doublette Mixte 2019: André Skiba und Mercedes Lehner.

Ganz so deutlich stellte sich die Bilanz von Mercedes Lehner (mit 14 Jahren nun jüngste Deutsche Meisterin aller Zeiten bei den Senioren) und André Skiba (ebenfalls DPV-Nationalspieler) nicht dar. Hier ist sicher zu erwähnen, dass der Mehrfach-Deutsche Meister Jean-Luc Testas mit seiner Partnerin Patricia Stocksauer vom Team Lehner/Skiba im 32stel-Finale mit 13:0 aus dieser DM verabschiedet wurde. Und auch die Vorjahres-Finalisten in der Disziplin Mixte, Sarah Schwander und Johannes Hirte, bekamen im Halbfinale nach fünf Aufnahmen und einem 13:1-Ergebnis vom neuen Deutschen Meisterteam einen freundlichen Händedruck.

Das beeindruckende Finale auf hohem internationalen Niveau muss nicht im Detail beschrieben werden, es steht hier noch einmal als Live-Mitschnitt zur Verfügung.

Leider gibt es in dieser Aufzeichnung einige Aussetzer, dies ist der Bandbreite des Mobilfunks für DFÜ auf dem Gelände des Ausrichters BC Tromm e.V. geschuldet. Das Ressort Kommunikation im DPV denkt darüber nach, wie ausrichtende Vereine einer Deutschen Meisterschaft darin unterstützt werden können, für die Live-Übertragungen ein festes WLAN auf dem Platz zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zu dieser Deutschen Meisterschaft mit allen Platzierten folgen.

 

Im Hintergrund läuft dann das zweite Halbfinale dieser DM: Sarah Schwander und Johannes Hirte gegen Mercedes Lehner und André Skiba.

Die Partie endete 13:2 für das Team aus Baden Württemberg. Das andere Halbfinale entschieden Mercedes Lehnert und André Skiba in fünf Aufnahmen mit 13:1 für sich.

Die Partie endete mit 13:3 für Eileen Jenal und Sönke Backens.

Die Partie endete mit 13:12 für das Team aus Baden-Württemberg.

Das 16tel-Finale der DM Mixt 2019 ist ausgelost und wurde zum Teil schon gespielt.

Ein erste Überraschung ist die Deutlichkeit, mit der die Titelverteidiger Anna-Maria Bohnhoff und Toufik Faci ihre Partie gegen Eileen Jenal und Sönke Backens verloren haben. 13:3 stand es am Ende für die Letztgenannten, denen es damit als erste gelang, sich in dem Teilnehmerfeld der letzten 32 für das 8tel-Finale am morgigen Sonntag zu qualifizieren.

So sieht es nun auf der großen Anzeigetafel an der Turnierleitung aktuell aus (klicken zum Vergrößern):

Das Spiel Bohnhoff/Faci gegen Jenal/Backens wurde zum größten Teil live gestreamt, die Aufzeichnung des Ganzen kann man sich hier anschauen:

Schon um 9:30 Uhr waren die Teilnehmer/innen der 24. DM Mixte froh, an der Begrüßung im Vereinsheim des Bouleclub Tromm teilnehmen zu dürfen – so sehr brannte bereits die Sonne draußen auf die Köpfe der 128 Teams, der Besucher und Offiziellen.

DPV-Vizepräsident Martin Schmidt ging in seiner Ansprache darauf ein, dass dies bereits die 10. DM ist, für die der Club die Verantwortung übernimmt. Er erinnerte aber auch an die Gründerjahre des Vereins in den späten 90ern, als auf der Tromm die ersten beiden Bahnen noch mitten im Wald angelegt wurden – und man von den heute über 100 Mitgliedern nur träumen konnte.

Besonders begrüßt wurde durch den DPV-Vize das DM-Team rund um Alfons Schulze-Niehues, der hier im Odenwald durch Hugo Port (Hessen) und Klaus-Dieter Kielgast (NRW) unterstützt wird.

Als Schiedsrichter fungieren auf dieser DM Patric Le Bars (FIPJP und DPV), Andreas Bues (DPV), Volker Brückmann (LV Hessen) und Thomas Wolf (LV Hessen). Hier ging Martin Schmidt in seiner Rede darauf ein, dass mit Patric Le Bars hier der Schiedsrichter im Einsatz ist, der bei der Weltmeisterschaft 2012 in Marseille als Oberschiedsrichter fungiert hatte.

Leider ist die Ton-Qualität der Ansprache beim Videomitschnitt sehr schlecht.

Der Vorsitzende des BC Tromm, Wolfgang Sitten, bedankte sich in seiner Rede zunächst für das Vertrauen des DPV und anschließend bei den vielen Helferinnen und Helfern aus seinem Verein.  

Geschlossen wurde der Reigen der Grußworte vom stellvertretenden Landrat der örtlichen Gemeinde, Volker Buser, der sich hocherfreut zeigte, wieder eine so große Menge von Sportlern zu einem besonderen Ereignis in seiner Region begrüßen zu dürfen.

Pünktlich um 10.00 Uhr lüftete sich dann der Vorhang über der Auslosung auf der elektronischen Anzeige und die Spiele konnten beginnen.

Die großartige Anlage mit dem ebensolchen Vereinsheim des BC Tromm im Odenwald.

An diesem Wochenende, dem 20. und 21. Juli 2019, startet die erste von drei Deutschen Meisterschaften, die der Bouleclub Tromm im schönen Odenwald 2019 ausrichtet.

128 gemischte Doubletten, jeweils ein männlicher und eine weibliche Spielerin, haben sich über ihre Landesverbände qualifiziert und dürfen hier in diesen zwei Tagen mit um diesen DM-Titel 2019 kämpfen.

Das Vereinsheim bietet reichlich Platz zur Entspannung zwischen den Partien.

Noch herrscht die Ruhe vor dem Sturm der über 250 Menschen, die ab 18.00 Uhr mit ihren Lizenzen zur Einschreibung dürfen. Bei den Verantwortlichen und Mitgliedern des BC Tromm herrscht hingegen große Gelassenheit, es weiß schon längst nicht mehr jeder, wieviele Deutsche Meisterschaften auf dieser tollen Anlage schon stattgefunden haben.

Ab morgen ist es dann auch wieder so weit, dass man sich die anstehenden Begegnungen und deren Ergebnisse live hier anschauen kann. Wer sich für das gesamte Teilnehmer/innen-Feld interessiert wird hier fündig.

Und selbstverständlich pickt sich auch das DPV-Video-Team morgen interessante Partien zur Live-Übertragung auf dieser Homepage heraus – und wird am Sonntag spätestens ab den 8tel-Finale ganz dicht dran bleiben, um spannende Bilder zu liefern.

Ein Blick auf die Monitore, auf denen die Teilnehmer/innen sehen, gegen wen sie als nächstes spielen dürfen…

…und ein Blick hinter die Kulissen: von hier aus steuert das DPV-DM-Team den sportlichen Teil der Veranstaltung!

Toufik Faci hat sich mit dem Gewinn der Mixte-DM am Wochenende im saarländischen Diefflen auf Pos. 2 der DPV-Rangliste vorgeschoben, seine Spielpartnerin Anna-Maria Bohnhoff kletterte auf Pos. 71. Ihr gemeinsamer Verein, Düsseldorf sur place, baute seine Führung in der Club-Rangliste aus; der Vorsprung auf den zweitplatzierten PC Burggarten Horb beträgt nun beinahe 200 Punkte. Ex-Spitzenreiter VFPS Osterholz-Scharmbeck sammelte in Diefflen lediglich drei neue Punkte und fiel noch hinter die Freiburger Turnerschaft auf Rang 4 zurück.

Insgesamt wurden für die DM 2:2 mixte 886 Punkte notiert, 22 mehr als 2017, als die Beteiligung am B-Turnier deutlich geringer war. Im Vergleich der Landesverbände waren die Hessen besonders erfolgreich: 21 TeilnehmerInnen sammelten 116 Punkte, was einem Schnitt von 5,52 Punkten entspricht. Zum Vergleich: Die BaWü-Starter kamen auf einen Schnitt von 3,54 Punkten, die Starter aus Rheinland-Pfalz mussten sich im Mittel mit 1,76 Punkten begnügen.

Von den 58 Teams, die zum B-Turnier antraten, konnten 31 mindestens eine Partie gewinnen und damit mindestens einen RL-Punkt verbuchen. Auf das B-Turnier entfielen so 124 Punkte, das sind fast 14 Prozent aller Punkte, die bei dieser DM anfielen. Zur Erinnerung: Siege im B-Turnier werden mit einem Punkt honoriert, die übrigen Siege mit drei Punkten, wobei der Poule-Erfolg als ein einziger Sieg gewertet wird.

In eigener Sache

Zur Erinnerung: Mit der Saison 2018 hatte es einen personellen Wechsel beim DPV-Ranglistenbeauftragten gegeben. Die Übergabe verlief leider nicht so fehlerfrei, wie sich dies alle Beteiligten gewünscht hatten. So waren vorübergehend all jene Aktiven aus den Spezial-Ranglisten für Frauen und die Altersgruppe 55+ verschwunden, die Punkte ausschließlich bei der Frauen-DM der Frauen bzw. bei der Veteranen-DM erworben hatten. Dieser Fehler ist nun behoben. Sollte es im Einzelfall noch falsche Vereinsangaben bzw. fehlerhafte Zuordnungen zur 55plus-Wertung geben, bitten wir die Betroffenen, sich unter Angabe ihrer aktuellen Lizenznummer direkt an rangliste@petanque-dpv.de zu wenden.

Pünktlich um 9:30 Uhr konnten wir die DM mit der Begrüßung aller 128 Teams beginnen. Bis auf 6 Bahnen lagen alle in unmittelbarer Nähe der Turnierleitung. Die Partien konnten pünktlich um 10:00 Uhr gestartet werden. Die 6 Partien am Tennisplatz wurden eine viertel Stunde später gestartet und nach der 2. Partie auf den Hauptplatz verlegt.

Nach dem Poule konnten Bayern, Hessen und Niedersachsen je 2 Startplätze dazugewinnen. Ost und Saarland hielten das Niveau des Vorjahres und außer Baden-Württemberg (-2 Startplätze) verlieren die übrigen Verbände einen Startplatz für 2019.

Schon im 32tel-Finale mussten die ersten Favoriten Federn lassen, darunter Simone Klöpfer und Jens-Christian Beck als Vorjahressieger, Verena Gabe mit Daniel Orth, aber auch Anne Hübchen mit Jan Garner.

Alle Ergebnise siehe DM aktuell für die DM bzw. DM B-Turnier, an dem sich 58 Teams beteiligten.

B-Turnier

Platz 3
Ellen Hagenlocher, Paul Wurst (BaWü19)

Platz 3
Cristina Zimmermann, Loic Elitoc (Hess06)

2. Platz
Simone Seitz, Florian Panitz (Hess02)

Sieger B-Turnier
Sabrina Stepp, Daniel Reichert (BaWü15)

Viertelfinalisten DM Mixte 2018

Christiane Naumann, Andreas Ludwig (Saar07)

Daniela Volpini + Sören Sölter (NiSa07)

Halbfinalisten der DM Mixte 2018

Ann-Katrin Weißbäcker, Leon Gotha-Jecle (BaWü04)

Sylvia Rugar, Jörg Born (Hess03)

Vizemeister DM Mixte 2018

Sarah Schwander, Johannes Hirte (BaWü09)

Deutsche Meister Doublette mixte 2018: Anna-Maria Bohnhoff, Toufik Faci (NRW01)

Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und alle Teilnehmer zu einer gelungenen DM.

Insbesondere möchte ich mich bei der Turnierleitung und den Schiedsrichtern bedanken. Ein besonderes Lob geht auch an den Ausrichter „FV Diefflen“, der uns alle herzlich willkommen hieß.

Ich konnte nur faire Spiele beobachten und hoffe, die Tennisplatz-Teams können uns die Platzprobleme verzeihen. Der FV Diefflen hat mir versprochen, dass er die fehlenden Bahnen für seine nächste DM im Umfeld der Anlage anlegen wird. Mit Sarah Schwander war eine „Fast-Saarländerin“ im Finale, was vielleicht der Grund war, dass über 100 Zuschauer trotz brütender Hitze bis zum Ende ausharrten und mitfieberten.

Bis zum nächsten Mal

Thomas Schorr