Deutscher Meister Tête-à-tête 2019

Jan Garner (Deutscher Meister Tête-à-tête 2019)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutscher Vize-Meister Tête-à-tête 2019

Matthias Laukart Deutscher Vize Meister Tête-à-tête 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beste Chancen, demnächst erstmals auf Platz 1 der DPV-Rangliste zu überwintern, hat der dreifache deutsche Meister 2018 Toufik Faci von Bundesligist Düsseldorf sur place. Dank des Titelgewinns in der Tête-Konkurrenz führt er nun das nationale Ranking an, mit immerhin 37 Punkten Vorsprung auf die bisherige Nr. 1, Robin Stentenbach, ebenfalls aus NRW. Seine bislang beste Jahresendplatzierung hatte Faci 2012 mit Pos. 2 verbucht, damals noch für den BC Edingen-Neckarhausen; Ende 2017 war der frühere Nationalspieler gar nicht mehr in den Top 10 vertreten.

Für die DM beim BC Tromm waren insgesamt 441 Punkte zu vergeben, davon 60 für 30 von 48 B-Turnierstartern. Zwölf Ranglisten-Neueinsteiger kamen mit insgesamt 26 Punkten in die Wertung. So stehen nun 1.269 Namen in der Liste.

Im Vergleich der Landesverbände kamen die 12 Starter aus Bayern auf zusammen 61 Punkte und damit auf den besten Schnitt (5,08), gefolgt von Hessen (4,86) und Nord (4,60). Ganz am Ende dieser Skala rangierte diesmal NiSa, das sich zwar über 15 Punkte für Jan Garners Bronzeplatz freuen durfte, aber auf nur 4 weitere Punkte kam, alle aus dem B-Turnier. Unterm Strich erzielten die zwölf NPV-Starter einen Schnitt von 1,58 Punkten.

Im Vergleich der Vereine lag der BC Tromm weit vorn: Mit gleich sechs DM-Qualifizierten sammelte der DM-Gastgeber 33 neue Punkte, was ihn in der Vereinsrangliste von Pos. 16 auf Pos. 13 klettern ließ. Souverän und mit nun über 1.000 Punkten angeführt wird das Club-Ranking weiter von Düsseldorf sur place. Alle drei Nicht-Bundesligisten in den Top 10 kommen aus BaWü, nämlich Freiburger Turnerschaft (3.), Rhein-Neckar Allstars Schwetzingen (6.) und BC Stuttgart (7.).

An der DM im Solo-Pétanque waren diesmal neun Frauen beteiligt, die sich zusammen 16 RL-Punkte erspielten, ein Schnitt von 1,78. Demgegenüber waren 425 Punkte für die 119 männlichen Teilnehmer anzuschreiben, ein Schnitt von 3,57.

Siehe Einzelrangliste und Vereinsrangliste und Ranglisten-Statistik (Vergleich der Landesverbände)

Letzte Gelegenheit, Punkte für die allgemeine Rangliste zu holen, ist das DPV Masters (3:3) am SO 14.10. auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Hinweise zu Fehlern in den Ranglisten bitte an rangliste@petanque-dpv.de

Die neuen Deutschen Meister TaT und TIR stehen fest!

Meister TaT: Toufik Faci (NRW 08), Vizemeister Jannik Schaake BaWü 09)

Meister TIR: Oscar Hodonou (Nord 01), Vizemeister Manuel Strokosch (Saar 05)

Alle Einzelergebnisse können auf den DM Seiten abgerufen werden.

Bilder unten: Finalisten der Wettbewerbe und unsere Schiedsrichter.

Allen, die diese DMs möglich gemacht haben und sich unermüdlich gekümmert haben, sage ich auf diesem Wege DANKE!

 

update: 9. Plätze DM TaT

Saar 02 Eileen Jenal, Saar 05David Kosmalla, NRW 07 Jens Birkmeyer, BaWü 10Matthias Ungerer, NRW 20 Stefan Eisenhut, Bayern 11 Andreas Kreile, Bayern 12 Dang Tuyen Nguyen, BaWü 06 Marcel Raab (siehe angefügtes Bild)

Guten Morgen, wir melden uns bei schönstem Wetter von der Tromm zurück.

 

 

Als Nachhänger zu den gestrigen Viertelfinale Tireur die Bilder der Preisträger 5. Plätze.

 

Daniel Orth

Burkhard Jeurink

Martin Becker

Nicholas Mari

 

 

Der Tireurwettbewerb lief weiter ohne Probleme ab, die Ergebnisse der Viertelfinale können dem pdf. unten entnommen werden.

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Für heute melden wir uns ab…

 

Das Wetter hat sich deutlich gebessert, die Poulerunde ist vorbei, die 32tel Finalspiele sind bereits aufgenommen. Die einzelnen Begegnungen können der DM Seite entnommen werden. Eine tolle Bilanz haben Bayern mit +5 und Hessen mit +4 Qualitätsplätzen zu verzeichnen! Leider wollten 16 Teilnehmer am B-Turnier nicht mehr teilnehmen, B muss nun mit aussergewöhnlich vielen Blancs beginnen! Schade! 

 

Der Tireurwettbewerb hat die Vorrunde abgeschlossen. Die Ergebnisse sind dem angegfügten pdf. zu entnehmen. Bisher führen Toufik Faci, Oscar Hodonou, Daniel Orth und Pascal Müller das Feld an und bilden die Köpfe der Viertelfinals A bis C.

thumbnail of DM_Tireur_2018_Anfang_V2_Start

Der Himmel meint es nicht sonderlich gut mit uns, das hält aber niemanden ab, sich bei der 38. Tat und der 17 TIR mit den besten Aktiven des Boulesports zu messen.

Nach Begrüßung, Auslosung und Bekanntmachung der Besonderheiten konnten die Spiele fast auf die Minute pünktlich aufgenommen werden, der Wettbewerb der Tireuers begann schon um neun Uhr.

Leider können wir aufgrund von Schwierigkeiten mit dem FTP Zugang die Ergebnisse nicht unmittelbar ins Netz stellen. Die Ergebnisse der TaT sind nicht berührt.

Hier aber ein paar Ergebnisse der ersten TIR Runde:

Manuel Strokosch, Saar: 33

Nicholas Mari, Bayern: 31

Florian Ballmann, RLP: 16

Marco Kowalski, Hessen: 10

 

Der Ausrichter und Gastgeber, BC Tromm, bietet wieder einmal alles auf, Offizielle, Spieler, Angehörige, kurzum alle, die hier sind, zufrieden zu stellen. Hierfür schon jetzt ein dickes Dankeschön!

 

 

Kein anderer Verein bringt in Sachen DM-Ausrichtung so viel aktuelle Erfahrung ein wie der BC Tromm. Seit seinem Einstand 2012 hat Hessens zweifacher Bundesliga-Meister (2013 f.) bereits sechs nationale Titelkämpfe über die waldgesäumte Bühne seiner Grasellenbacher Anlage gebracht. Weiterlesen

Schon am frühen Freitagnachmittag  trafen die ersten Aktiven auf der von alten Bäumen gesäumten Boule-Anlage des RKV Ensdorf ein. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich mit dem durchaus kniffligen Terrain, unterteilt in großzügig bemessene Spielfelder, vertraut zu machen. Pünktlich um 18 Uhr startete die Einschreibung und immerhin 62 TeilnehmerInnen nutzten bis 20 Uhr die Möglichkeit, Lizenzen und – soweit nötig – Athletenerklärungen abzugeben.

Am SA 26.08. startete die DM pünktlich um 9:00 Uhr mit den ersten vier Teilnehmern der Tireur-DM. Bei der sich anschließenden Eröffnungszeremonie ergriffen neben den DPV-Vertretern auch Patrik Lauer, Landrat im Kreis Saarlouis, und Fredi Lay vom gastgebenden RKV das Wort. Umrahmt wurde die Zeremonie vom Bläser-Ensemble der Musikfreunde 1904 Ensdorf, die mit „Glückauf, der Steiger kommt“ an die saarländische Bergarbeiter-Tradition erinnerten und mit der Nationalhymne ein würdiges Startsignal für die 36. DM der Pétanque-Solisten setzten.

Mit etwas Verspätung konnten nun die Poule-Spiele beginnen, die zur Hälfte auf dem gegenüber liegenden Sportplatz angesetzt werden mussten. In seinem ersten Spiel unterlag der spätere deutsche Meister noch Hessens Youngster Temur Kurbanov knapp mit 10:13. Um den Rotasche-Nerv einzuschränken, hatte die Turnierleitung beschlossen, alle 32 Barrage-Spiele auf dem Hauptplatz anzusetzen. Auch dank der disziplinierten Spielweise der Aktiven konnte die Poule-Runde bereits um 14:30 Uhr abgeschlossen werden, so dass nun zusätzliche Zeit für die Tireur-Vorrunden zur Verfügung stand. Gegen 16 Uhr stand Hermann Streise mit 36 Punkten als Vorrunden-Bester fest. Enttäuschend verlief die Vorrunde für Titelverteidiger Raphael Gharany, der mit 19 Punkten das Weiterkommen verfehlte und dabei auch DPV-Sportdirektor Jürgen Hatzenbühler (20) an sich vorbeiziehen sah. Die 1/4-Final-Paarungen:

1./8. > Hermann Streise (NRW) – Pascal Müller (RhPf)
2./.7. > Mohsen Dridi (NRW) – Daniel Orth (BaWü)
3./6. > Matthias Laukart (BaWü) – Temur Kurbanov (Hess)
4./5. > Leon Gotha-Jecle (BaWü) – Andreas Ludwig (Saar)

Hermann Streise konnte an sein Vorrunden-Ergebnis nicht anknüpfen und musste Pascal Müller mit 26 zu 44 ins Halbfinale ziehen lassen.  Bemerkenswert: In fünften Atelier erzielte der Espoirs-Nationalspieler die volle Punktzahl: Sau aus – aus allen vier Distanzen! Während Daniel Orth und Matthias Laukart ihre Gegner deutlich distanzierten, rettete sich Leon Gotha-Jecle mit einem Punkt Vorsprung vor Andreas Ludwig  ins Halbfinale.

Am Sonntagmorgen kam es zu einer spannenden Achtelfinal-Partie, in der sich mit Jan Garner und Raphael Gharany zwei Favoriten gegenüber standen. Nach ständigen Hin und Her konnte Raphy die Partie mit 13:12 für sich entscheiden.

Anschließend kam es im Halbfinale der Tireur-Meisterschaft zu einem wahren Krimi, als Daniel Orth bei 16 Punkten Rückstand vor dem letzten Atelier noch mit drei Sau-Treffern auf 33 zu 34 herankam, aber den 9-m-Schuss 10 cm zu kurz platzierte. Gegner Matthias Laukart hatte die Zielkugel viermal knapp verfehlt und konnte seinen Einzug ins Tireurfinale kaum glauben. Zwischen den beiden Youngstern Leon Gotha-Jecle und Pascal Müller herrschten hingegen klare Verhältnisse: 21:40 für den Pfälzer.

Im Tête-Viertelfinale traf Robin Stentenbach dann auf Vorjahressieger Daniel Orth, für viele das vorgezogene Endspiel dieser DM. Dieses Match wurde auch von beiden nahezu perfekt und auf Augenhöhe durchgespielt; erst ein unglückliches Casquet von Daniel beim Stande von 9:9 führte Robin auf die Siegerstraße.

Im Tireur-Finale setzte Pascal Müller seinen Kurs fort und gewann mit 40:34 seinen ersten DM-Titel. Umso erstaunlicher, dass er noch am Vortag gesagt hatte, ihm liege dieser Wettbewerb gar nicht und er sich darum bei der EM-Espoirs ganz aufs Triplette konzentrieren wolle.

Die anschließenden Tête-Halbfinals bestritten Robin Stentenbach gegen Raphael Gharany und David Monti gegen Leon Gotha-Jecle. Leon hatte Routinier David lange im Griff und führte das Spiel auch über weite Strecken an. Doch zwei zu defensiv gespielte Aufnahmen brachten David in Vorteil und sicherten seinen 13:11-Sieg. Wie schon gegen Daniel musste Robin gegen Raphael alles geben und siegte am Ende 13:9 in einer lange ausgeglichenen Partie.

Das DM-Team

Im Finale war Robin nicht mehr zu bremsen und erlaubte seinem Gegner gerade mal drei Punkte. Für den Bad Godesberger Bundesliga-Spieler war’s der vorläufige Abschluss einer überwältigend gut gespielten Saison; endlich hatte er sich mit einem unumstößlichen Titel belohnt. Danke auch an Raphy und Daniel, die ihm als erste und ohne jeden Gram gratulierten.

Das Schiedsrichter-Kollegium

Bei der abschließenden Siegerehrung würdigte SBV-Präsident Ralf Schneider die Arbeit des DPV und vor allem das außerordentliche Engagement der Mitglieder des RKV Ensdorf, die bei ihrer DM-Premiere eine rundum gelungene Veranstaltung organisiert hatten.

Besonderer Dank gilt auch der Turnierleitung aus Alfons Schulze Niehus, Wolfgang Vianden, Christine Arndt und Bernd Meyer-Kirschner, dem Schiedsrichterteam Hansi Dörr, Dieter Eckmeier, Josef Speziale, Ralf Nagengast und Thomas Schwander sowie den Web-TV-Machern, namentlich Ulrich Becker, Rosario Italia, Dieter Eckmeier und Ralf Nagengast, die kurzfristig eingesprungen waren.

Siehe auch:
DM Tête-à-tête 2017 Classement.pdf
DM Tête-à-tête 2017 – Alle Resultate
DM Tireur 2017 – Alle Resultate.pdf

Die Medaillen-Gewinner im Tête-à-tête

 

Deutscher Meister: Robin Stentenbach (NRW)

 

Vizemeister: David Monti (RhPf)

 

Platz 3: Leon Gotha-Jecle (BaWü)

 

Platz 3: Raphael Gharany (Bay)

 

Platz 5: Florian Börger (NRW)

 

Platz 5: Daniel Orth (BaWü)

 

Platz 5: Andreas Ludwig (Saar)

 

Platz 5: Jens Riedel (Ost)

 

Platz 9: Matthias Laukart (BaWü)

 

Platz 9: Alexander Bauer (Bay)

 

Platz 9: Kevin Krohmer (BaWü)

 

Platz 9: Vincent Probst (Bay)

 

Platz 9: Michael Schöttler (NRW)

 

Platz 9: Michael Schaper (NiSa)

 

Platz 9: Mohsen Dridi (NRW)

 

Platz 9: Jan Garner (NiSa)

 

B-Turnier Platz 1: Pascal Müller (RhPf)

 

B-Turnier Platz 2: Marcus Faltermann (Hess)

 

B-Turnier Platz 3: Klemens Mattes (NRW)

 

B-Turnier Platz 3: Lasse Stentenbach (NRW)

Die Medaillengewinner im Tir de précision

 

Deutscher Meister: Pascal Müller (RhPf)

 

Deutscher Vizemeister: Matthias Laukart (BaWü)

 

Halbfinalist: Daniel Orth (BaWü)

 

Halbfinalist: Leon Gotha-Jecle (BaWü)

 

Viertelfinalist: Andreas Ludwig (Saar)

 

Viertelfinalist: Temur Kurbanov (Hess)

Viertelfinalist: Mohsen Dridi (NRW)

 

Viertelfinalist: Hermann Streise (NRW)

 

Mehr Publikum verdient gehabt hätten „Les enfants du feu“, die den Ensdorfer Bouleplatz am  späten Samstagabend zur Manege ihrer spektakulären Feuer-Artistik machten.

Texte und Bilder: Thomas Schorr, Wolfgang Vianden, Ulli Brülls

Mit seinem ersten zählenden DM-Titel, errungen am SO 27.08. im saarländischen Ensdorf, hat der Bad Godesberger Bundesliga-Spieler Robin Stentenbach Platz 1 der DPV-Rangliste übernommen, nun gefolgt von Jens-Christian Beck (Stuttgart) und Jan Garner (VFPS), die beide 22 Punkte Rückstand auf den neuen Spitzenreiter haben. Bronze-Gewinner Daniel Orth (Schwetzingen) hat sich um vier Positionen auf Rang 4 verbessert. Erstmals in die Top 10 vorgestoßen ist LV-Nord-Mann Oscar Hodonou (Lübeck).

Insgesamt waren 439 Punkte an 91 der 128 DM-Teilnehmer zu vergeben. Elf Namen rückten neu ins Ranking ein. Mit je 27 Punkten für ihre vier Vertreter waren 1. Münchner KWU und BC Saubrenner Wittlich (RhPf) die erfolgreichsten Vereine in Ensdorf. Im Vergleich der Landesverbände herausragend war diesmal der LV Ost, dessen drei Starter allesamt in die K.o.-Runden vorstießen und im Schnitt auf 6,0 RL-Punkte kamen. Der zweitbeste Wert wurde hier für den LV Rheinland-Pfalz registriert, dessen 9 DM-Teilnehmer im Mittel 4,67 Punkte sammelten. Unter den zwölf Frauen, die sich für die Solisten-DM qualifiziert hatten, verbuchten Sylvia Rugar-Bauer (Hess) und Eileen Jenal (Saar) je 6 Punkte fürs Erreichen des 1/16-Finals. Die Espoirs-Nationalspielerin ist damit auf Pos. 2 der DPV-Frauenrangliste vorgerückt, noch 21 Punkte hinter Verena Gabe (Schwetzingen), die in Ensdorf leer ausging.

Die Vereinsrangliste enthält jetzt 279 Einträge, mehr als jemals zuvor. Auf den vorderen Plätzen gab’s nur geringe Verschiebungen: Rhein-Neckar Allstars und BF Malsch haben die Plätze 5 und 6 getauscht; dasselbe taten Münchener KWU und BC Stuttgart mit den Plätzen 8 und 10. Inzwischen sind alle zehn Landesverbände mit mindestens einem Verein in den Top 20 vertreten.