Im Finale setzte sich Michale Dantung mit 38 zu 25 Punkte gegen Jens Riedel durch.
Beide Tireure haben sich in den Vorrunden in die TopTen geschossen. (Jens 48, Michael 49).

Nichael Dantung

Jens Riedel

 

 

 

Die neuen Deutschen Meister TaT und TIR stehen fest!

Meister TaT: Toufik Faci (NRW 08), Vizemeister Jannik Schaake BaWü 09)

Meister TIR: Oscar Hodonou (Nord 01), Vizemeister Manuel Strokosch (Saar 05)

Alle Einzelergebnisse können auf den DM Seiten abgerufen werden.

Bilder unten: Finalisten der Wettbewerbe und unsere Schiedsrichter.

Allen, die diese DMs möglich gemacht haben und sich unermüdlich gekümmert haben, sage ich auf diesem Wege DANKE!

 

update: 9. Plätze DM TaT

Saar 02 Eileen Jenal, Saar 05David Kosmalla, NRW 07 Jens Birkmeyer, BaWü 10Matthias Ungerer, NRW 20 Stefan Eisenhut, Bayern 11 Andreas Kreile, Bayern 12 Dang Tuyen Nguyen, BaWü 06 Marcel Raab (siehe angefügtes Bild)

Guten Morgen, wir melden uns bei schönstem Wetter von der Tromm zurück.

 

 

Als Nachhänger zu den gestrigen Viertelfinale Tireur die Bilder der Preisträger 5. Plätze.

 

Daniel Orth

Burkhard Jeurink

Martin Becker

Nicholas Mari

 

 

Der Tireurwettbewerb lief weiter ohne Probleme ab, die Ergebnisse der Viertelfinale können dem pdf. unten entnommen werden.

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Für heute melden wir uns ab…

 

Das Wetter hat sich deutlich gebessert, die Poulerunde ist vorbei, die 32tel Finalspiele sind bereits aufgenommen. Die einzelnen Begegnungen können der DM Seite entnommen werden. Eine tolle Bilanz haben Bayern mit +5 und Hessen mit +4 Qualitätsplätzen zu verzeichnen! Leider wollten 16 Teilnehmer am B-Turnier nicht mehr teilnehmen, B muss nun mit aussergewöhnlich vielen Blancs beginnen! Schade! 

 

Der Tireurwettbewerb hat die Vorrunde abgeschlossen. Die Ergebnisse sind dem angegfügten pdf. zu entnehmen. Bisher führen Toufik Faci, Oscar Hodonou, Daniel Orth und Pascal Müller das Feld an und bilden die Köpfe der Viertelfinals A bis C.

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Der Himmel meint es nicht sonderlich gut mit uns, das hält aber niemanden ab, sich bei der 38. Tat und der 17 TIR mit den besten Aktiven des Boulesports zu messen.

Nach Begrüßung, Auslosung und Bekanntmachung der Besonderheiten konnten die Spiele fast auf die Minute pünktlich aufgenommen werden, der Wettbewerb der Tireuers begann schon um neun Uhr.

Leider können wir aufgrund von Schwierigkeiten mit dem FTP Zugang die Ergebnisse nicht unmittelbar ins Netz stellen. Die Ergebnisse der TaT sind nicht berührt.

Hier aber ein paar Ergebnisse der ersten TIR Runde:

Manuel Strokosch, Saar: 33

Nicholas Mari, Bayern: 31

Florian Ballmann, RLP: 16

Marco Kowalski, Hessen: 10

 

Der Ausrichter und Gastgeber, BC Tromm, bietet wieder einmal alles auf, Offizielle, Spieler, Angehörige, kurzum alle, die hier sind, zufrieden zu stellen. Hierfür schon jetzt ein dickes Dankeschön!

 

 

Kein anderer Verein bringt in Sachen DM-Ausrichtung so viel aktuelle Erfahrung ein wie der BC Tromm. Seit seinem Einstand 2012 hat Hessens zweifacher Bundesliga-Meister (2013 f.) bereits sechs nationale Titelkämpfe über die waldgesäumte Bühne seiner Grasellenbacher Anlage gebracht. Weiterlesen

Bundesligist PC Burggarten Horb (BaWü) erlebt am Wochenende nicht nur sein Debüt als DM-Gastgeber, sondern auch die Premiere der Frauen-DM im Tir de précision. Auf ihrer Vereinswebsite weisen die Horber u. a. auf die zahlreichen Baustellen und Umleitungen hin, die im letzten Teil der Anreise zusätzlichen Zeitaufwand verursachen. Die Einschreibung läuft wie gewohnt am Freitag (18 bis 20 Uhr) und am Samstag (8 bis 9:30 Uhr); für die Tireur-Starterinnen endet die Einschreibung am Samstag allerdings schon um 8:30 Uhr.

Starterfeld und Tireur-Wettbewerb

Wegen des Teilnahmeverzichts des LV Berlin und einer verspätet eingereichten Meldung kam es gemäß DM-Richtlinie (Abs. 2.1) zu einer Nachverteilung von Startplätzen: Fürs Triplette konnten BaWü, NRW und Hessen je ein zusätzliches Team melden; im Tir de précision durfte BaWü eine weitere Teilnehmerin nominieren. So ergeben sich folgende Teilnehmerfelder (in Klammern die 2016 errungenen Qualitätsplätze):

 LV BaWü Bay Hess NiSa Nord NRW Ost RhPf Saar
 3:3 17 (8) 6 (3) 8 (4) 6 (2) 3 (2) 14 (7) 2 (1) 3 (1) 5 (3)
 Tir 4 2 2 2 1 3 1 1 1

Für die Tireur-Konkurrenz erhielten die Landesverbände je angefangene 300 Lizenzspielerinnen einen Startplatz. 2018 kann die Siegerin ein persönliches Startrecht beanspruchen. Der Ablauf der neuen Meisterschaft folgt exakt dem Muster der offenen Tireur-DM: Aus einer Vorrunde für alle 17 Starterinnen qualifizieren sich die besten acht für vier Knockout-Duelle: 1. gegen 8., 2. gegen 7., 3. gegen 6. und 4. gegen 5. Danach entscheiden Halbfinale und Finale über die Medaillenverteilung.

Im Vorjahr vorn und wieder da

Die Titelverteidigerinnen (NiSa01), hier bei der NPV-Landesmeisterchaft 2017.

Lea Mitschker, Birgit Schüler und Daniela Volpini, die 2016 in Sankt Wendel – nicht unbedingt erwartet – den Meistertitel holten, gehen erneut als NiSa01 an den Start. Ihre damaligen Finalgegnerinnen, Marliese Milautzcki, Simone Seitz und Natascha Sieling, sind als Hess02 ebenfalls wieder dabei. Mit Diane McPeak-Ferkinghof, Heide Loebers und Karin Voigtländer (NRW02) greift auch ein Bronze-Team des Vorjahres erneut nach einer vorderen Platzierung. Verena Gabe, die Nr. 1 der DPV-Frauenrangliste und Bronze-Gewinnerin 2016, steht diesmal mit Lokalmatadorin Muriel Hess und Ann-Kathrin-Hartel als BaWü03 auf der Startliste.

Fakten zum Triplette-Starterfeld

Vereine. Die 192 Gemeldeten gehören 106 verschiedenen Vereinen an (Vorjahr: 111). Mit je fünf Starterinnen sind SKV Unterensingen (BaWü) und TV 1880 Dreieichenhain (Hess) am stärksten vertreten. Zu keiner anderen DM werden so viele Teams mit gemischter Vereinszugehörigkeit gemeldet wie hier; lediglich in zwölf Teams (19 %) spielen alle drei für denselben Club.

Altersverteilung. Elf DM-Teilnehmerinnen (5,7 %) zählen zu den Altersgruppen Jugend und Espoirs, vier weniger als 2016. Von 39 % auf 45 % geklettert ist hingegen der Anteil der Altersgruppe 55+. Das Durchschnittsalter steigt damit auf ca. 50,5 Jahre; deutlich darunter liegt nur das Aufgebot des LV Ost (42,7 Jahre), am deutlichsten darüber das NiSa-Aufgebot (54,1).

DPV-Ranking. Aus den Top 10 der DPV-Frauenrangliste stehen sieben Namen auf der Startliste; wegen ihres Einsatzes bei der parallelen Espoirs-EM in Frankreich mussten Eileen Jenal (2.) und Luzia Beil (7.) auf die DM-Teilnahme verzichten. 132 DM-Aktive (69 %) sind bereits im DPV-Ranking platziert. Mit 89 % (8 von 9) ist dieser Anteil im RhPf-Aufgebot besonders hoch.

Auslosungen und Ergebnisse werden ab Samstag zeitnah auf DM aktuell veröffentlicht.

Schon am frühen Freitagnachmittag  trafen die ersten Aktiven auf der von alten Bäumen gesäumten Boule-Anlage des RKV Ensdorf ein. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich mit dem durchaus kniffligen Terrain, unterteilt in großzügig bemessene Spielfelder, vertraut zu machen. Pünktlich um 18 Uhr startete die Einschreibung und immerhin 62 TeilnehmerInnen nutzten bis 20 Uhr die Möglichkeit, Lizenzen und – soweit nötig – Athletenerklärungen abzugeben.

Am SA 26.08. startete die DM pünktlich um 9:00 Uhr mit den ersten vier Teilnehmern der Tireur-DM. Bei der sich anschließenden Eröffnungszeremonie ergriffen neben den DPV-Vertretern auch Patrik Lauer, Landrat im Kreis Saarlouis, und Fredi Lay vom gastgebenden RKV das Wort. Umrahmt wurde die Zeremonie vom Bläser-Ensemble der Musikfreunde 1904 Ensdorf, die mit „Glückauf, der Steiger kommt“ an die saarländische Bergarbeiter-Tradition erinnerten und mit der Nationalhymne ein würdiges Startsignal für die 36. DM der Pétanque-Solisten setzten.

Mit etwas Verspätung konnten nun die Poule-Spiele beginnen, die zur Hälfte auf dem gegenüber liegenden Sportplatz angesetzt werden mussten. In seinem ersten Spiel unterlag der spätere deutsche Meister noch Hessens Youngster Temur Kurbanov knapp mit 10:13. Um den Rotasche-Nerv einzuschränken, hatte die Turnierleitung beschlossen, alle 32 Barrage-Spiele auf dem Hauptplatz anzusetzen. Auch dank der disziplinierten Spielweise der Aktiven konnte die Poule-Runde bereits um 14:30 Uhr abgeschlossen werden, so dass nun zusätzliche Zeit für die Tireur-Vorrunden zur Verfügung stand. Gegen 16 Uhr stand Hermann Streise mit 36 Punkten als Vorrunden-Bester fest. Enttäuschend verlief die Vorrunde für Titelverteidiger Raphael Gharany, der mit 19 Punkten das Weiterkommen verfehlte und dabei auch DPV-Sportdirektor Jürgen Hatzenbühler (20) an sich vorbeiziehen sah. Die 1/4-Final-Paarungen:

1./8. > Hermann Streise (NRW) – Pascal Müller (RhPf)
2./.7. > Mohsen Dridi (NRW) – Daniel Orth (BaWü)
3./6. > Matthias Laukart (BaWü) – Temur Kurbanov (Hess)
4./5. > Leon Gotha-Jecle (BaWü) – Andreas Ludwig (Saar)

Hermann Streise konnte an sein Vorrunden-Ergebnis nicht anknüpfen und musste Pascal Müller mit 26 zu 44 ins Halbfinale ziehen lassen.  Bemerkenswert: In fünften Atelier erzielte der Espoirs-Nationalspieler die volle Punktzahl: Sau aus – aus allen vier Distanzen! Während Daniel Orth und Matthias Laukart ihre Gegner deutlich distanzierten, rettete sich Leon Gotha-Jecle mit einem Punkt Vorsprung vor Andreas Ludwig  ins Halbfinale.

Am Sonntagmorgen kam es zu einer spannenden Achtelfinal-Partie, in der sich mit Jan Garner und Raphael Gharany zwei Favoriten gegenüber standen. Nach ständigen Hin und Her konnte Raphy die Partie mit 13:12 für sich entscheiden.

Anschließend kam es im Halbfinale der Tireur-Meisterschaft zu einem wahren Krimi, als Daniel Orth bei 16 Punkten Rückstand vor dem letzten Atelier noch mit drei Sau-Treffern auf 33 zu 34 herankam, aber den 9-m-Schuss 10 cm zu kurz platzierte. Gegner Matthias Laukart hatte die Zielkugel viermal knapp verfehlt und konnte seinen Einzug ins Tireurfinale kaum glauben. Zwischen den beiden Youngstern Leon Gotha-Jecle und Pascal Müller herrschten hingegen klare Verhältnisse: 21:40 für den Pfälzer.

Im Tête-Viertelfinale traf Robin Stentenbach dann auf Vorjahressieger Daniel Orth, für viele das vorgezogene Endspiel dieser DM. Dieses Match wurde auch von beiden nahezu perfekt und auf Augenhöhe durchgespielt; erst ein unglückliches Casquet von Daniel beim Stande von 9:9 führte Robin auf die Siegerstraße.

Im Tireur-Finale setzte Pascal Müller seinen Kurs fort und gewann mit 40:34 seinen ersten DM-Titel. Umso erstaunlicher, dass er noch am Vortag gesagt hatte, ihm liege dieser Wettbewerb gar nicht und er sich darum bei der EM-Espoirs ganz aufs Triplette konzentrieren wolle.

Die anschließenden Tête-Halbfinals bestritten Robin Stentenbach gegen Raphael Gharany und David Monti gegen Leon Gotha-Jecle. Leon hatte Routinier David lange im Griff und führte das Spiel auch über weite Strecken an. Doch zwei zu defensiv gespielte Aufnahmen brachten David in Vorteil und sicherten seinen 13:11-Sieg. Wie schon gegen Daniel musste Robin gegen Raphael alles geben und siegte am Ende 13:9 in einer lange ausgeglichenen Partie.

Das DM-Team

Im Finale war Robin nicht mehr zu bremsen und erlaubte seinem Gegner gerade mal drei Punkte. Für den Bad Godesberger Bundesliga-Spieler war’s der vorläufige Abschluss einer überwältigend gut gespielten Saison; endlich hatte er sich mit einem unumstößlichen Titel belohnt. Danke auch an Raphy und Daniel, die ihm als erste und ohne jeden Gram gratulierten.

Das Schiedsrichter-Kollegium

Bei der abschließenden Siegerehrung würdigte SBV-Präsident Ralf Schneider die Arbeit des DPV und vor allem das außerordentliche Engagement der Mitglieder des RKV Ensdorf, die bei ihrer DM-Premiere eine rundum gelungene Veranstaltung organisiert hatten.

Besonderer Dank gilt auch der Turnierleitung aus Alfons Schulze Niehus, Wolfgang Vianden, Christine Arndt und Bernd Meyer-Kirschner, dem Schiedsrichterteam Hansi Dörr, Dieter Eckmeier, Josef Speziale, Ralf Nagengast und Thomas Schwander sowie den Web-TV-Machern, namentlich Ulrich Becker, Rosario Italia, Dieter Eckmeier und Ralf Nagengast, die kurzfristig eingesprungen waren.

Siehe auch:
DM Tête-à-tête 2017 Classement.pdf
DM Tête-à-tête 2017 – Alle Resultate
DM Tireur 2017 – Alle Resultate.pdf

Die Medaillen-Gewinner im Tête-à-tête

 

Deutscher Meister: Robin Stentenbach (NRW)

 

Vizemeister: David Monti (RhPf)

 

Platz 3: Leon Gotha-Jecle (BaWü)

 

Platz 3: Raphael Gharany (Bay)

 

Platz 5: Florian Börger (NRW)

 

Platz 5: Daniel Orth (BaWü)

 

Platz 5: Andreas Ludwig (Saar)

 

Platz 5: Jens Riedel (Ost)

 

Platz 9: Matthias Laukart (BaWü)

 

Platz 9: Alexander Bauer (Bay)

 

Platz 9: Kevin Krohmer (BaWü)

 

Platz 9: Vincent Probst (Bay)

 

Platz 9: Michael Schöttler (NRW)

 

Platz 9: Michael Schaper (NiSa)

 

Platz 9: Mohsen Dridi (NRW)

 

Platz 9: Jan Garner (NiSa)

 

B-Turnier Platz 1: Pascal Müller (RhPf)

 

B-Turnier Platz 2: Marcus Faltermann (Hess)

 

B-Turnier Platz 3: Klemens Mattes (NRW)

 

B-Turnier Platz 3: Lasse Stentenbach (NRW)

Die Medaillengewinner im Tir de précision

 

Deutscher Meister: Pascal Müller (RhPf)

 

Deutscher Vizemeister: Matthias Laukart (BaWü)

 

Halbfinalist: Daniel Orth (BaWü)

 

Halbfinalist: Leon Gotha-Jecle (BaWü)

 

Viertelfinalist: Andreas Ludwig (Saar)

 

Viertelfinalist: Temur Kurbanov (Hess)

Viertelfinalist: Mohsen Dridi (NRW)

 

Viertelfinalist: Hermann Streise (NRW)

 

Mehr Publikum verdient gehabt hätten „Les enfants du feu“, die den Ensdorfer Bouleplatz am  späten Samstagabend zur Manege ihrer spektakulären Feuer-Artistik machten.

Texte und Bilder: Thomas Schorr, Wolfgang Vianden, Ulli Brülls

Austragungsort der 37. Deutschen Meisterschaft im Tête-à-tête sowie der 16. Deutschen Meisterschaft im Tir de précision ist am letzten August-Wochenende das saarländische Ensdorf, südöstlich von Saarlouis. Der gastgebende RKV Ensdorf, 1965 zunächst als Rasenkraftsportverein gegründet und seit 1985 auch im Boule-Sport aktiv, hat im Vorfeld große Anstrengungen unternommen, um seine Anlage (Im Sportzentrum, 66806 Ensdorf) für eine gelungene Premiere als DM-Ausrichter herzurichten. Siehe Vereinswebsite.

Da Gold und Silber, dort Silber und Gold

Sportlich richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf Daniel Orth (Rhein-Neckar Allstars Schwetzingen) und Raphael Gharany (1. Münchner KWU). 2016 in Neunkirchen-Seelscheid hatten sich die beiden doppelt duelliert: Im Tête-Finale setzte sich Orth mit 13:1 durch, während Gharany das Tireur-Finale mit 40:33 für sich entschied. Beide können dieses Jahr erneut in beiden Konkurrenzen auf eine vordere Platzierung hoffen.

Aus dem aktuellen DPV-EM-Team stellt sich neben Gharany auch Jannik Schaake (BaWü01) einem weiteren Formtest. Aus dem weiblichen Espoirs-EM-Team sind Luzia Beil (Bay12) und Eileen Jenal (Saar07) gemeldet, aus dem männlichen Espoirs-EM-Quartett haben sich Vincent Probst (Bay03) und Pascal Müller (RhPf02) für Ensdorf qualifiziert.

Allerdings haben sich diesmal nicht wenige Top-Aktive gegen einen DM-Start entschieden. Neben Orth (BaWü02) sind aus den Top 10 der DPV-Rangliste nur Jan Garner (NiSa01) und Robin Stentenbach (NRW05) für Ensdorf gemeldet. Aus den Top 50 finden sich lediglich 18 Namen auf der Startliste wieder.

Weitere Daten zum Starterfeld 1:1

Im Tête-à-tête-Starterfeld stehen zwölf Frauen, eine mehr als im Vorjahr. Neben Berlin geht mit NRW (26 Startplätze) auch ein großer Landesverband ganz ohne weibliche Aktive an den Start.

Die 128 Pétanque-Solisten stammen aus 75 Vereinen. Sechs Clubs sind mit je vier Aktiven vertreten: BC Edingen-Neckarhausen, BC Rastatt, Freiburger Turnerschaft, 1. Münchner KWU, BC Tromm und Saubrenner Wittlich.

Das Altersspektrum reicht von 16 bis 76 Jahren. Acht Jugend- und acht Espoirs-Aktive stehen 31 Vertreter der Altersgruppe 55+ gegenüber. Mit 40,3 Jahren liegt der Altersschnitt der DM-Starter nur unwesentlich über dem Vorjahreswert. Auf das im Schnitt jüngste Aufgebot (30,7 Jahre) setzt der Saarländische Boule-Verband (SBV).

Datenstand: DO 24.08.

Siehe Startliste 1:1 und Startliste Tireur. Über Auslosungen und Ergebnisse berichtet der DPV zeitnah unter DM aktuell.

 

 

 

Beim Tête-à-Tête wurde am Samstag bis zum Achtelfinale gespielt. Gleich 7 Teams aus NRW erreichten in Neunkirchen die Runde der letzten Acht. Heute Morgen zog Malte Berger (NRW01) als erster Spieler ins Halbfinale ein. Er setzte sich mit 13:6 recht deutlich gegen Peter Scholten durch.

Noch nicht im TaT-Halbfinale ist Daniel Orth, der heute Morgen zunächst einmal die Tireurbahn betrat. Mit 22:11 setzte er sich hier klar gegen Jens Riedel durch und zieht so als erster ins Halbfinale Tireur ein.

Daniel Orth

Daniel Orth

Neben Daniel Orth sind auch noch Daniel Dalein (Titelverteidiger Tireur) und Raphael Gharany in beiden Wettbewerben dabei. Beide spielen derzeit das Viertelfinale TaT: Raphael gegen den Düsseldorfer Marc May und Daniel gegen Patrice Wolff.

******** Update Viertelfinale********************************

Während sich Daniel Orth mit 13:7 relativ klar gegen Regis Pförtner durchsetzen konnte, waren die Spiele von Patrice Wolff und Raphael Gharany deutlich enger. Jeweils mit 13:10 setzten sich die beiden gegen ihre Gegner Daniel Dalein und Marc May durch.

********* Update Viertelfinale Tireur ************************

Bei den Tir de précision haben sich nach Daniel Orth auch Patrik Lichte, Raphael Gharany und Ramon Sylvain fürs Halbfinale qualifiziert. Patrik musste dabei gegen Titelverteidiger Daniel Dalein nach 22:22 ins Stechen. Knapp auch die beiden anderen Viertelfinals: Raphael setzte sich erst mit dem letzten Sauschuss auf 31:26 von Peter Weise ab, der dann nicht mehr kontern konnte. Und Sylvain Ramon musste bei seinem 32:30 gegen Benjamin Lehmann ebenfalls den letzten Sauschuss abwarten.

Um 13:10 beginnen nun die Halbfinale in TaT.

********** Update Halbfinale ********************************

Erster Finalist ist Raphael Gharany. Mit 13:4 setzte er sich klar gegen Malte Berger durch. Schnell ging Raphael mit 6:0 in Führung und kontrollierte die Partie bis zum Ende.

Im anderen Halbfinale sah es zunächst ebenfalls gut für Daniel Orth aus. 6:0 nach zwei Aufnahmen. Doch dann kam Patrice Wolff immer besser ins Spiel. Nach 5:6 konnte sich der Saarländer über 9:6 absetzen. Daniel glich zum 9:9 aus musste seinem Gegner aber wieder bis zum 9:12 ziehen lassen. Wieder der ausgleich zum 12:12. In der letzten Aufnahme kann Patrice mit der letzten Punkt legen, aber Daniel hat noch zwei Kugeln auf der Hand. Die erste locht, aber mit der letzten Kugel trifft er zum 13:12 Erfolg.

Daniel Orth und Raphael stehen sich nun im Finale des Tête-à-Tête gegenüber. Beide haben aber auch noch die Chance zum Titelerfolg bei Tir de précision. Dort beginnen gleich die Halbfinals. Daniel muss da gegen den Besten des Viertelfinals ran, Sylvain Ramon. Und Raphael schießt gegen Patrik Lichte.

************ Update: Finale Tete & Tireur ****************************************

Die Finale im Tête und im Tir de précision lauten gleich. In beiden Disziplinen kämpfen Daniel Orth aus Baden-Württemberg und Raphael Gharany aus Bayern um den Meistertitel. Im ersten Halbfinale besiegte Daniel Orth den Niedersachsen Ramon Sylvain. Im zweiten Halbfinale ließ Gharany seinem Gegner Patrik Lichte keine Chance – beim Stande von 40:21 und drei verbleibenden Kugeln zog der Münchner ungefährdet in sein zweites Finale ein.

Zunächst spielen Orth und Gharany um den Tireur-Titel. Im Anschluss daran findet das Tête-Finale statt. Beide stehen zum erstenmal in einem Finale und können so auch ihre erste Meisterschaft gewinnen.

In Neunkirchen-Seelscheid werden an diesem Wochenende zwei Deutsche Meister Titel ausgespielt. Im Tête-à-Tête treten 128 Starter gegeneinander an und im Tir de précision stellen sich 20 Tireure dem Titelkampf.

Tête

Die TaT wird zum 36. Mal ausgespielt. Mit 36 Teilnehmern stellt der Landesverband Baden-Württemberg das größte Starterfeld. Der Titelverteidiger Anthony Caquelard geht als RhPf01 an den Start. Titelverteidugungen sind allerdings eher selten. Nur zweimal gelang dies: 2009 konnte Jean-Luc Testas seinen Titel von 2008 wiederholen und Tufik Faci konnte 2011/12 gewinnen.

Tir de précision

Die Tireure suchen zum 15. Mal ihren Meister. Titelverteidiger ist Daniel Dalein aus Baden-Württemberg. Anders als in allen anderen Disziplinen ist Daniel damit auch automatisch gesetzt. Er komplettiert die 19 Starter aus den Landesverbänden.

Eröffnung

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Um 9.45 Uhr eröffnet Vereinspräsident Alfred Eckl die Deutschen Meisterschaften in Neunkirchen Seelscheid. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Karin Bandow freute er sich das Neunkirchen bereits zum 3. Mal Ausrichter einer DM sind.

Hitzeschlacht

Kalt ist es nicht gerade. Bei wolkenlosem Himmel dürften Temperaturen von deutlich über 30 Grad erreicht werden. Und da Schatten mangelware ist, werden die aktiven „heiße“ Wettkämpfe absolvieren müssen. Der Veranstalter hat mit Wassereimern und Duschen aber bestens vorgesorgt.