Die Fieberkurve beim Blick auf gleich fünf Weltmeisterschaften mit deutscher Beteiligung ab dem 2. Mai 2019 in Almeria/Spanien steigt. Die Vorbereitungen sind längst abgeschlossen, letzte Tests und Trainings absolviert. Bis zum Wurf der ersten Zielkugel auf internationalem Parkett können die DPV-Spieler/innen und -Verantwortlichen frei entscheiden, wie sie die Zeit bis dahin verbringen. Bevor am 29. April in Frankfurt eine Maschine Richtung Südeuropa startet, macht sich nun auf eigene Initiative noch einmal ein ganzer Tross rund um unsere WM-Herren auf den Weg zum Vergleich auf heimischem Boden.

Manuel Strokosch und Robin Stentenbach werden am 27. April gemeinsam beim EBC Open in Köln antreten und gleich am nächsten Tag, dem 28. April, beim Doublette-Turnier in Krauthausen. Ebenfalls dabei sind der Bundestrainer Philipp Zuschlag in Begleitung seiner Kollegen Frank Lückert, Sebastian Lechner und Andreas Kreile. Die vier Verantwortlichen werden die Mannschaften auch in Spanien coachen.

Für alle, die die Gelegenheit nutzen möchten, eventuell gegen die DPV-WM-Herren anzutreten, hier noch einmal ein paar Informationen zu den Spielern:

Robin Stentenbach

Robin Stentenbach (24) war bereits 2014 Deutscher-Vize-Meister im Tête à Tête. Ebenfalls zweiter wurde er bei der Deutschen Meisterschaft Triplette 2017. Im selben Jahr holte er seinen ersten DM-Titel im Tête und belegte den 1. Platz bei den Deutschen Meisterschaften Doublette. 2015 und 2016 holte er für den DPV jeweils in der Altersklasse „Espoirs“ einen 3. Platz bei den Europameisterschaften und in 2018 erreichte er mit der Nationalmannschaft einen 5. Platz bei der Triplette-Weltmeisterschaft in Kanada.

Manuel Strokosch

Manuel Strokosch (24) wurde 2015 Deutscher Meister Doublette (damals siegte er im 1/8-Finale gegen Robin Stentenbach 13:09!). 2011 holte er bei der Jugend-WM den zweiten Platz, war an einem 3. Platz bei der EM-Espoirs ebenfalls beteiligt und 2018 folgte ein sensationeller 3. Platz bei der Tête-Europameisterschaft. Bei letzterem Wettbewerb besiegte Manuel u.a. die Pétanque-Ikone Joel Merchandise aus Belgien gleich zweimal und brachte einen der aktuell weltbesten Spieler, den mehrfachen Weltmeister Henry Lacroix aus Frankreich, mit einem 11:13 ordentlich ins Schwitzen.

Manuel und Robin treten nun also noch auf den zwei Doublette-Turnieren in NRW an, bevor sie sich einmal mehr dem Vergleich mit der Weltspitze im Pétanque stellen. Mancher mag sich fragen: Was, wenn die beiden letzten Tests nicht gut verlaufen? Was bedeutet das für die Spieler dann auf den Europameisterschaften? Nun: bei den Deutschen Meisterschaften Tête à Tête 2018 ist Manuel bereits in den Poules mit 11:13 und 12:13 ausgeschieden – kurz darauf folgte der 3. Platz bei der Europameisterschaft in derselben Disziplin.

Generalproben sind also in erster Linie dazu da, herauszufinden, wie man es nicht machen sollte. Wir wünschen allen Gegnern des DPV-WM-Teams in Köln und Krauthausen ein gutes Händchen und viel Glück!

Das gesamte Achtelfinale dieser WM, Deutschland gegen Madagaskar, kann man sich hier ansehen:

Nach dem sensationell souveränen und entsprechend mit 13:1 deutlichen Sieg, geht die 48. Weltmeisterschaft für das DPV-Team mit dem Viertelfinale weiter. Hier wartet mit der Mannschaft aus dem Senegal die nächste „harte Nuss“ – was nicht weiter verwundert, einfacher werden die Gegner auf diesem Niveau ohnehin nicht mehr.

Auch diese Partie wird live auf Facebook unter „DPV Kader“ übertragen – um 14:30 Uhr (Ortszeit: 20:30 Uhr in Deutschland) gehts los.

Die Halle ist rappelvoll. Nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft sucht das kanadische Publikum nach neuen Lieblingen – und das steht die Deutsche Nationalmannschaft natürlich gerne zur Verfügung. Wir berichten hier live – der Blog wird regelmäßig aktualisiert.

 

Erste Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf knapp 8 m und legt seine erste Kugel knapp 20 cm gerade davor.

Senegal schießt und trifft, der Punkt jetzt gut 60 cm rechts hinter der Sau beim Gegner.

Robin legt einen Punkt, der gute 15 cm besser als die gegnerische Kugel ist.

Senegal schießt und trifft nur als Streifschuss, Robins Kugel ist jetzt besser als vorher.

Senegal schießt noch einmal, trifft als Carreau, die Schusskugel liegt ebenfalls bei der anderen Kugel dieses Teams, rechts versetzt am Schweinchen – es sind gut 60 cm Platz.

Raphies Kugel verspringt, landet gut 90 cm links neben der Sau.

Sascha schießt, wollte wohl beide Kugeln der Senegalesen aus dem Spiel nehmen, trifft aber nur eine einzeln – Punkt weiter beim Gegner.

Raphie legt einen schönen Punkt, 30 cm rechts neben die Sau.

Es folgt wieder ein Streifschuss der Senegalesen – Punkt immer noch bei Raphie.

Senegal hat noch zwei Kugeln, schießt noch einmal – ein Loch.

Mit ihrer letzten Kugel legen die Gegner, doch die bleibt zu kurz, landet 90 cm rechts versetzt vor dem Schweinchen.

Sascha legt einen zweiten Punkt.

Spielstand: 2:0 für Deutschland!

 

Die zweite Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf knapp 7 m und legt eine Kugel 40 cm rechts vor die Sau.

Senegal schießt ein Carreau, rollt nach, hat jetzt 30 cm rechts vor der Sau den Punkt.

Sascha schießt ein Loch.

Mit der zweiten Kugel trifft er, aber die Gegnerkugel rollt nach rechts weg, hat jetzt mit 70 cm Abstand den Punkt.

Robin legt eine Kugel viel zu kurz. Sie bleibt 1,10 m gerade vor dem Schweinchen liegen.

Raphie schießt die Sau, trifft, sie fliegt aber nur gute 3 m nach hinten. Der Punkt ist jetzt bei einer Schußkugel unseres Teams, 1,20 m hinter dem Schweinchen.

Senegal legt, die Kugel verspringt, ist wahrscheinlich zu lang, es wird gemessen.

Der Punkt ist noch bei unserer Kugel.

Auch die nächste Kugel des Senegal verspringt, bleibt aber als Punkt einen guten Meter links auf Höhe der Zielkugel liegen.

Raphie legt einen Punkt, 60 cm gerade hinter das Schweinchen.

Senegal schießt – und trifft, Punkt wieder beim Gegner.

Es wird eine weitere Kugel dazu gelegt, dann noch eine dritte – drei Punkte beim Gegner.

Spielstand: 3:2 für Senegal

 

Die dritte Aufnahme

Senegal wirft die Zielkugel so weit, dass die Schiedsrichter messen müssen. Der Wurf ist gültig, das sind also knappe 10 m.

Senegals erste Kugel verspringt, bleibt 1,30 m rechts hinter der Sau liegen.

Robin macht einen Punkt, 60 links versetzt vor der Sau.

Senegal legt einen Punkt 15 cm rechts neben das Schweinchen.

Sascha schießt ein Loch, mit dem zweiten Schuss trifft er, Punkt wieder bei Deutschland.

Die nächste Kugel von Senegal verspringt, fliegt knapp 2 m nach rechts und spielt keine Rolle.

Mit der nächsten Kugel bleibt der Spieler zu kurz, landet über einen Meter gerade vor der Zielkugel.

Die Senegalesen legen weiter, haben aber wieder kein Glück, diese Kugel läuft über 1,50 m durch.

Mit der letzten Kugel erwischt der Spieler die vordere seines Teams, die wird ein Stück gedrückt, die gespielte Kugel bleibt als Punkt liegen.

Raphie schießt und trifft, Punkt wieder bei Deutschland.

Robin legt einen zweiten Punkt.

Raphie legt eine weitere dazu – drei Punkte für Deutschland.

Spielstand: 5:3 für Deutschland

 

Die vierte Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf über 9 m und legt einen Punkt 70 cm rechts versetzt vor die Sau.

Senegal legt eine Kugel, die knapp besser ist als unsere.

Robin legt den Punkt 50 cm links hinter die Zielkugel.

Senegal schießt ein Loch.

Als nächstes legen die Gegner eine Kugel, die einen guten Meter hinter dem Schweinchen landet. Punkt bei Deutschland.

Senegal schießt erneut ein Loch – es kommen noch zwei Kugeln vom Milleu.

Der bleibt mit seiner ersten Gelegten zu kurz, bleibt über einen Meter links versetzt vor der Sau liegen.

Es kommt die letzte Kugel der Senegalesen – und die macht 2 cm links neben der Sau den Punkt.

Sascha schießt ein Loch – und auch mit seiner zweiten Kugel trifft er nicht.

Raphie geht in den Kreis – er schießt und trifft, die gegnerische Kugel rollt aber nur 30 cm nach hinten.

Raphie schießt noch einmal – ein Loch. Ein Punkt beim Gegner.

Spielstand: 5:4 für Deutschland

 

Die fünfte Aufnahme

Senegal wirft die Sau auf 9 m und legt eine Kugel direkt links daneben.

Raphie schießt, trifft auch, aber die Kugel rollt nur 20 cm nach hinten links, macht immer noch einen guten Punkt.

Sascha schießt ein Loch.

Robin legt eine Kugel, die 40 cm links neben der Sau landet.

Raphie geht in den Kreis – und schießt ein Carreau. Punkt bei Deutschland, knapp 40 cm Platz.

Senegal legt eine Kugel, die durchläuft, bleibt 70 cm hinter der Sau liegen.

Die nächste Kugel des Senegal macht 30 cm hinter dem Schweinchen den Punkt.

Raphie geht in den Kreis – und schießt ein Loch.

Es kommt die letzte Kugel von Robin. Er legt einen blitzsauberen Punkt, 7 cm links neben die Sau.

Der Schießer von Senegal trifft mit seinem ersten Schuss die Kugel seiner eigenen Mannschaft.

Senegal legt – die Kugel bleibt weit links vor dem Schweinchen liegen, es können immer noch zwei oder drei Punkte für die Deutsche am Boden sein.

Senegal schießt einen SurPlace – ein Punkt beim Gegner.

Spielstand: 5:5

 

Die sechste Aufnahme

Senegal wirft die Zielkugel auf 8 m und legt eine Kugel 40 cm rechts versetzt an die Sau.

Raphie schießt ein Loch.

Mit seiner zweiten Kugel trifft er, der Punkt bleibt aber bei Senegal.

Robin legt, er hat über einen Meter Platz, seine Kugel mach 30 cm gerade vor dem Schweinchen den Punkt.

Senegal schießt ein Carreau.

Robin legt, seine Kugel verspringt leicht, hat aber 45 cm rechts von der Sau den Punkt.

Senegal schießt ein Loch.

Die gegnerische Mannschaft bespricht sich ausführlich.

Es folgt ein weiteres Loch der Senegalesen.

Senegal legt einen Punkt, 20 cm gerade vor die Zielkugel.

Sascha schießt ein Loch.

Mit seiner zweiten Kugel legt er links neben die Sau – das kann ein Punkt sein, der Schiedsrichter misst, der Punkt ist beim Gegner.

Senegal verlegt die letzte Kugel und macht damit einen Punkt in dieser Aufnahme.

Spielstand: 6:5 für Senegal

 

Die siebente Aufnahme

Senegal wirft die Zielkugel auf knapp 7 m und legt die erste Kugel über 50 cm rechts versetzt hinter die Sau.

Robin trifft im Legen die Zielkugel, die springt zur gegnerischen Kugel, die jetzt wiederum einen guten Punkt hat.

Raphie schießt ein Carreau.

Senegal legt den Punkt 5 cm rechts versetzt vor die Sau.

Raphie schießt ein Carreau.

Senegal legt die nächste Kugel viel zu kurz, eine weitere gelegte rollt dafür über einen Meter durch.

Mit der nächsten Kugel drückt Senegal eine ihrer vorderen, der Punkt ist aber immer noch bei Deutschland.

Es kommt die letzte gegnerische Kugel, mit der gelingt es, wieder die vordere anzuschieben, der Punkt ist jetzt bei Senegal.

Sascha schießt und trifft – mit seiner zweiten Kugel schießt er ein Loch.

Robin schießt ebenfalls ein Loch – ein Punkt beim Gegner.

Spielstand: 7:5 für Senegal

 

Die achte Aufnahme

Senegal wirft die Zielkugel auf gute 7 m und legt eine erste Kugel 40 cm rechts versetzt vor die Sau.

Robins erste Kugel verspringt leicht, bleibt 50 cm rechts hinter der Sau liegen. Mit seiner zweiten Kugel macht er 35 cm rechts neben der Sau einen Punkt.

Senegal schießt und trifft, Punkt wieder vorne beim Gegner.

Sascha legt einen guten Punkt, 20 cm gerade hinter die Sau.

Senegal schießt und trifft – Punkt wieder bei der vorderen Kugel.

Sascha legt ein Kugel 5 cm links versetzt hinter die Sau.

Senegal schießt und trifft wieder. Keine der Schusskugeln bleibt im Spiel.

Raphie legt eine Kugel 15 cm rechts neben die Sau.

Senegal schießt ein Loch.

Auch mit der zweiten Kugel schießt Senegal ein Loch.

Raphie legt einen weiteren Punkt – insgesamt zwei bei Deutschland.

Spielstand: 7:7

Die neunte Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf gute 9 m und macht mit der ersten Kugel 60 cm gerade vor der Sau einen ganz guten Punkt.

Senegal legt ebenfalls, die Kugel verspringt gute 2,50 m nach links.

Mit der nächsten Kugel machen die Senegalesen 50 cm hinter der Sau den Punkt.

Robin legt eine Kugel 15 cm links vor die Sau.

Senegal schießt und trifft – Punkt wieder beim Gegner hinter dem Schweinchen.

Sascha legt – seine Kugel verspringt nach links weg.

Mit seiner zweiten Kugel bleibt Sascha zu kurz.

Raphie schießt ein Loch.

Mit seiner zweiten Kugel legt er einen guten Punkt.

Senegal schießt ein Carreau.

Es kommen noch zwei gegnerische Kugeln.

Die nächste gelegte Kugel macht ebenfalls einen guten Punkt.

Und auch die nächste gegnerische Kugel kommt rein – 4 Punkte bei Senegal.

Spielstand: 11:7 für Senegal

 

Die zehnte Aufnahme

Senegal wirft die Zielkugel auf gute 9 m und legt die erste Kugel 30 cm rechts versetzt hinter die Sau.

Raphie schießt ein Loch.

Robin legt einen Punkt 15 cm links neben die Sau.

Senegal schießt und trifft.

Die nächste Kugel von Robin rollt einen guten Meter durch.

Sascha schießt auf die Sau – ein Loch.

Auch der zweite Sauschuss trifft nicht.

Raphie legt die letzte Kugel der deutschen Mannschaft 50 cm rechts neben das Schweinchen.

Senegal schießt und trifft, es kontern allerdings einige Kugeln mit, es wird nicht das gewünschte Ergebnis erreicht, anschließend zwei Punkte zu haben.

Senegal legt einen sicheren zweiten Punkt.

Deutschland verliert 7:13 gegen Senegal.

Diese Seite wird laufend aktualisiert.

Wenn unsere Mannschaft die Lockerheit beibehält, die wir hier beim Warmspielen beobachten durften, dann könnte es schwer werden für Madagaskar – es ist nicht völlig ausgeschlossen, hier auch als Sieger vom Feld zu gehen.

Erste Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf knapp 8 m und legt einen Punkt, 40 cm gerade rechts neben die Sau.

Madagaskar legt 12 cm rechts.

Sascha schießt und entsorgt die Kugel sicher.

Die nächste Kugel der Madegassen landet an derselben Stelle wie zuvor.

Sascha schießt ein Loch.

Raphie geht in den Kreis und wird schießen – ein Carreau, zwei Punkte bei Deutschland.

Madagaskar legt den Punkt 13 cm links von der Zielkugel.

Raphie schießt noch ein Carreau – drei Punkte für Deutschland, die beste Kugel 25 cm rechts von der Sau.

Madagaskar legt eine Kugel zu lang – gut 35 cm rechts versetzt hinter die Sau, liegt an 2. Position. Der Schießer schießt auf unsere Punktkugel, trifft auch, aber die Sau geht nach rechts, liegt jetzt 10 cm direkt vor unserer Kugel. Er schießt noch einmal, trifft voll die Sau – Neuaufnahme…

Spielstand 0:0

Zweite Aufnahme

Robin wirt die Zielkugel auf knapp 7 m. Seine erste Kugel verspringt, bleibt 1,60 m rechts versetzt vor der Sau liegen.

Madagaskar legt einen Punkt leicht versetzt links knapp 30 cm vor die Sau.

Sascha schießt einen SurPlace.

Madagaskar schießt ebenfalls, trifft, aber der Punkt bleibt bei Deutschland, es sind rund 1,50 m Platz zum Legen.

Madagaskar legt eine Kugel 1,60 m vor die Zielkugel – Punkt bleibt bei Deutschland.

Madagaskar legt den Punkt knapp 30 cm links versetzt hinter die Zielkugel.

Sascha schießt ein Loch.

Raphie geht in den Kreis und schießt ein SurPlace.

Madagaskar legt einen Punkt, direkt in den Konter von Raphies Kugel.

Raphie schießt noch einen SurPlace, ohne, dass seine Kugel mit weggeht.

Madagaskar legt eine Kugel durch, gut 50 cm zu lang.

Robin legt einen sicheren weiteren Punkt.

Spielstand: 4:0 für Deutschland!

Dritte Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf gute 9m und legt seine erste Kugel direkt rechts daneben.

Madagaskar schießt, trifft, aber der Punkt ist immer noch bei Deutschland – jetzt gut 1,20 m Platz.

Madagaskar legt einen Punkt, knapp 5 cm direkt hinter die Sau.

Sascha schießt ein Loch.

Sascha trifft, die gegnerische Kugel macht einen kleinen Hüpfer und bleibt 50 cm rechts versetzt hinter der Zielkugel liegen.

Robin legt einen Punkt 40 cm links neben die Sau.

Madagaskar schießt ein Carreau, hat jetzt zwei Punkte am Boden.

Raphie geht Richtung Kreis, die Spieler besprechen sich.

Raphie legt einen schönen Punkt, knapp 20 cm rechts versetzt vor die Sau – im Konterbereich der hinteren Kugel von Madagaskar.

Madagaskar schießt – ein Loch!

Der Spieler schießt noch einmal – trifft, Punkt wieder hinten bei Madagaskar.

Raphie geht in den Kreis und legt einen Punkt, knapp besser als die gegnerische Hintere, links versetzt vor der Sau.

Madagaskar schießt ein Loch.

Spielstand: 5:0 für Deutschland!

Vierte Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf knapp 8 m und legt seine erste Kugel zu kurz, rund 1 m vor die Sau.

Madagaskar legt eine Kugel, die verspringt, landet (wahrscheinlich sogar schlechter als die von Robin) hinter der Sau. Es wird gemessen – Deutschland muss spielen.

Die zweite Kugel von Robin macht 30 cm direkt vor der Zielkugel den Punkt.

Madagaskar schießt ein Carreau, hat jetzt den Punkt 40 cm links versetzt am Schweinchen.

Sascha schießt ein Loch.

Raphie geht in den Kreis, er legt seine Kugel 15 cm links versetzt hinter die Sau.

Madagaskar schießt – ein Loch.

Der zweite Schuss ist ebenfalls ein Loch.

Der nächste Schuss sitzt, Punkt wieder bei Madagaskar – aber wieder gute 50 cm Platz.

Raphie legt wieder einen sicheren Punkt, 30 cm rechts versetzt hinter die Sau.

Madagaskar schießt ein Loch.

Sascha legt einen zweiten Punkt.

Spielstand 7:0 für Deutschland!

Fünfte Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf knappe 9 m und legt seine erste Kugel gut 35 cm rechts versetzt vor die Sau.

Madagaskar schießt, trifft, aber der Punkt bleibt bei Deutschland – jetzt gut 1,20 m Platz.

Madagaskar legt, die Kugel verspringt, macht aber einen knappen Meter rechts neben der Sau den Punkt.

Robin legt einen Punkt 35 cm gerade vor die Sau.

Madagaskar legt, die Kugel verspring und landet 1,50 m rechts hinter der Zielkugel.

Auch die nächste Kugel der Madegassen macht keinen Punkt, rollt auf gut 60 cm nach hinten durch.

Madagaskar schießt ein Carreau, hat jetzt 20 cm links versetzt vor der Sau den Punkt.

Sascha schießt einen SurPlace.

Madagaskar legt mit der letzten Kugel, 30 cm links versetzt hinter die Sau, der Punkt bleibt bei Deutschland.

Das deutsche Team berät sich.

Raphie geht in den Kreis – er legt seine Kugel etwas schlechter als die letzte der Madegassen.

Sascha schießt ein Loch.

Raphie schießt – trifft – zwei Punkte bei Deutschland.

Spielstand: 9:0 für Deutschland!

Sechste Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf gute 8 m und legt seine erste Kugel einen knappen Meter vor die Sau.

Madagaskars Kugel verspringt wieder – aber die Kugel ist leicht besser als unsere.

Robin legt den Punkt gut 30 cm direkt vor die Sau.

Madagaskar schießt und trifft – es bleibt aber wieder ein guter Meter Platz zum Legen.

Raphie legt, die Kugel verspringt, nimmt die Sau mit, Punkt jetzt knapp 90 cm links bei Madagaskar.

Raphies zweite Kugel mach 50 cm links versetzt hinter dem Schweinchen den Punkt.

Madagaskar schießt – und trifft, es bleiben aber weiter gut 90 cm Platz.

Sascha legt – 10 cm links hinter  vor die Sau.

Madagaskar schießt ein Loch.

Madagaskar schießt noch ein Loch.

Madagaskar schießt noch einmal, trifft, aber der Punkt scheint noch bei Deutschland zu sein.

Sascha legt einen sicheren zweiten Punkt.

Spielstand: 11:0 für Deutschland!

Siebte Aufnahme

Robin wirft die Zielkugel auf knapp 9 m und legt seine erste Kugel wunderbar leicht versetzt 20 cm rechts hinter das Schweinchen.

Madagaskar schießt und trifft – aber der Punkt bleibt einen guten Meter links versetzt von der Sau bei Deutschland.

Madagaskar legt einen Punkt direkt vor die Zielkugel.

Sascha schießt ein Loch.

Sascha schießt noch ein Loch.

Raphie schießt und trifft, Punkt bleibt aber gut 40 cm rechts versetzt vom Schweinchen bei Madagaskar.

Robin legt den Punkt gut 30 cm links versetzt hinter die Sau.

Madagaskar schießt ein Loch.

Madagaskar schießt und trifft – es bleiben aber 40 cm Platz zum Legen.

Raphie legt einen Punkt 10 cm links neben die Sau.

Madagaskar schießt ein Loch.

Madagaskar schießt und trifft, Punkt jetzt bei der Kugel links.

Spielstand: 11:1 für Deutschland

Achte Aufnahme

Madagaskar wirft die Zielkugel auf knapp 8 m und legt die erste Kugel gut 30 cm gerade vor die Sau.

Sascha schießt ein Loch.

Sascha schießt und trifft – der

Punkt bleibt aber 40 cm rechts neben der Sau bei Madagaskar.

Robin legt den Punkt direkt links neben die gegnerische Kugel.

Madagaskar schießt und trifft – Punkt wieder beim Gegner, 40 cm rechts.

Robin legt den Punkt 15 cm direkt vor die Sau.

Madagaskar schießt und trifft, die Sau geht mit, der Punkt ist jetzt 25 cm rechts versetzt von der Zielkugel beim Gegner.

Raphie legt einen Punkt 20 cm rechts versetzt vor die Sau – in den Konterbereich zu der Gegnerkugel.

Madagaskar schießt, schrappt Raphies Kugel aber nur leicht an, die jetzt als Punkt direkt im Konter der gegnerischen Kugel liegt.

Madagaskar schießt noch einmal und trifft sauber, der Punkt ist wieder bei der hinteren Gegnerkugel.

Raphie legt einen Punkt, wieder in den Konter der gegnerischen Kugel – absolut genial!

Madagaskar schießt ein Loch.

Spielstand: 12:1 für Deutschland

Neunte Aufnahme

Unsere Partie ist für gute 10 Minuten unterbrochen, weil die Zielkugel von der Nebenbahn auf unserer gelandet ist.

 

Robin wirft die Zielkugel auf gute 8 m und legt seine erste Kugel 20 cm gerade links daneben.

Madagaskar schießt ein Loch, schießt unmittelbar noch einmal – und nun ein SurPlace.

Sascha schießt ein Loch.

Es folgt eine kurze Einmischung einer Schiedsrichterin, die meint, dass die Zielkugeln der beiden Bahnen weniger als 2 m auseinander liegen.

Sascha schießt ein Carreau – Punkt jetzt 35 cm rechts versetzt hinter der Sau bei Deutschland.

Madagaskar schießt und trifft, der Punkt bleibt bei Deutschland, aber es bleibt jetzt ein guter Meter Platz zum Legen.

Madagaskar legt einen Punkt knapp 90 cm rechts versetzt vor die Sau.

Robin legt einen Punkt 70 cm links versetzt von der Zielkugel.

Madagaskar legt, die Kugel verspringt, der Punkt ist noch bei Deutschland.

Mir der nächsten Kugel legt Madagaskar einen Punkt, 25 cm links versetzt vor die Sau.

Raphie schießt – Carrau.

 

Deutschland schlägt Madagaskar 13:1

Im Achtelfinale wartet nun die Nation auf das DPV-Team, die die amtierenden Weltmeister stellt. 

Auch diese Partie wird wieder live bei Facebook unter „DPV Kader“ übertragen.

Das Team aus Madagaskar hat bereits in der Vorrunde die (wie immer) hoch favorisierten Spieler aus Frankreich besiegt. Nach einem 10:12 Rückstand wurde hier, sehr zur Überraschung von Quintais, Lacroix und Rocher, der Sack zugemacht.

Für das DPV-Team ist mit dem Erreichen des 8tel-Finales schon mehr als das Minimal-Ziel erreicht. In die Partie gegen diese – auf dem Papier – deutlich überlegenen Gegner gehen unsere Spieler auf der höchsten Stufe der Gelassenheit. Die Mannschaft ist sich einig, dass sie „ein schönes Spiel“ haben will, im dem einer für alle und alle für einen sämtliche Register ziehen werden.

Der Setzbaum dieser Endrunde macht ebenfalls deutlich, dass es nach einem Sieg gegen Madagaskar nicht wesentlich einfacher werden würde.

Nach der Niederlage gegen Monaco kommt es jetzt in der Barrage zum Wiedersehen mit der Tschechischen Nationalmannschaft. Hier muss das Deutsche Team jetzt als Sieger vom Platz gehen, ansonsten ist die WM beendet.

Auch diese Partie wird wieder live auf Facebook unter „DPV Kader“ übertragen.

Die DPV-Spieler tun sich zunächst schwer. Nach drei Aufnahmen steht es bereits 5:0 für Tschechien, als die Deutschen den ersten Punkt holen. Auch die folgenden beiden Aufnahmen kann das Team für sich entscheiden – aktuell steht es 5:4 für Tschechien.

Die Tschechen legen gut – aber Raphie schießt auch gut. Gerade folgte das zweite Carreau auf eine gute Punktkugel des Gegners. Das könnte jetzt ein Päckchen werden, das in der Tat sehr hilfreich wäre!

Aber der Tschechische Tireur bleibt hartnäckig. Er legt einen Punkt, mitten in das „Nest“ der drei Punkte, die da vorher für unser Team lagen. Moritz schießt und trifft, die gegnerische Kugel geht aber nicht weit genug aus dem Bild. Robin schießt ein Loch – so bleibt es bei einem Punkt für die DPV-Mannschaft.

Neuer Spielstand: 5:5

Die erste Kugel von Robin wird geschlagen. Raphie schießt ein Loch, auf das aber mit seiner nächsten Kugel ein SurPlace folgt. Zwei Punkte bei Deutschland, trotzdem geht der Schießer der Tschechen in den Kreis, schießt aber ein Loch. Der Leger unserer Gegner kann mit seiner zweiten Kugel keinen echten Beitrag dazu leisten, einen der beiden Punkte am Boden zu eliminieren. Auch der Milleu schlägt im Legen keinen der beiden Punkte. Der Schießer legt, erwirkt aber auch keine positive Änderung für sein Team. Die Tschechen haben keine Kugeln mehr – unser Team hat noch drei.

Moritz schießt „für Platz“ – ein Loch. Er schießt noch einmal und trifft.

Es kommt noch ein Kugel von Robin, die begrenzt erfolgreich ist. Aber immerhin bleibt ein Punkt für Deutschland übrig.

Neuer Spielstand: 6:5 für Deutschland.

In der nächsten Aufnahme missglückt der Sauwurf der Deutschen. Die Tschechen verlegen den Kreis weiter nach hinten und platzieren die Sau auf 8 m. Robin legt mit seiner ersten Kugel einen Punkt, gerade links 20 cm neben dem Schweinchen. Der gegnerische Leger bleibt zu kurz. Er legt noch einmal, doch diese Kugel rollt gute 40 cm durch.

Tschechien entschließt sich zu schießen – ein Loch, gute 20 cm zu lang, aber kerzengerade.

Der Milleu legt eine Kugel, die den Punkt von Robin leicht berührt und ein wenig nach außen verschiebt, dabei aber ebenfalls gute 40 cm zu lang wird. Die zweite Kugel des Milieu verspringt und spielt für die Aufnahme keine Rolle. Es kommt die letzte Kugel des Teams von Schießer. Der legt einen Punkt, frei rechts neben die Sau, knappe 5 cm besser, als die Kugel von Robin.

Raphie schießt – ein Loch. Er schießt noch einmal – und trifft knapp so, dass der Punkt wieder bei Deutschland ist. Robin und Moritz verlegen ihre restlichen drei Kugeln deutlich – ein Punkt für Deutschland.

Neuer Spielstand: 7:5 für Deutschland. 

Sascha wird für Moritz eingewechselt.

Die Partie läuft wahnsinnig zäh und muss ständig für mehr als eine Minute unterbrochen werden, weil auf der Nebenbahn Kanada gegen Schweden in der Barrage spielt. Ist ein Kanadischer Spieler im Kreis, wird rundherum Bewegungslosigkeit erwartet. Gelingt eine Aktion der Kanadier, ist ein ohrenbetäubender Lärm in der Halle – und zwar jedes Mal.

Zurück zum Spiel der Deutschen, hier zeigt die Einwechslung von Sascha bereits Wirkung. Wieder haben die Deutschen Kugelvorteil – aber diesmal nutzen sie ihn auch. Sascha schießt zum Schluss ein Carreau für 6.

Deutschland gewinnt 13:5 – und steht morgen im 8tel-Finale der 48. Petanque-Weltmeisterschaft!

Resüme des 2. Tages von petanque-aktuell.de

Resumé Tag 2

Die Vorrunde schloss die Deutsche Nationalmannschaft mit 2 Siegen aus 5 Spielen ab und landete denkbar knapp als 24. in der nächsten Runde des Hauptturniers. Hier erwischten die Deutschen sogar mit Monaco und Tschechien einen machbaren Poule.
Doch zunächst zum heutigen Vormittag. Die deutsche Equip wirkte gegen die Schweiz ein wenig überfordert. Die Folge: Ein 5:13. Wer die Jungs kennt weiß, dass sie alle deutlich besser spielen können, als sie es auf dieser WM zeigen. Natürlich geht ein Petanquespiel schnell und in einem hart umkämpften Match wie beispielsweise gegen die Schweiz wirft man nicht mehr als 16 Kugeln. Dennoch ist hier mit Sicherheit fraglich, wieso keiner der Spieler mehr als 50% bringen konnte.
Natürlich spielt der Kopf eine große Rolle, aber die Besten Deutschlands sollten in der Lage sein hier ein wenig besser zu spielen. Im Spiel gegen die Slowakei hatten die Jungs kaum angefangen, schon war das Spiel wieder vorbei.
Die Slowaken leisteten keinen Widerstand und gaben sich nach nur 4 Aufnahmen geschlagen. Also nicht wirklich ein Spiel, bei dem die Jungs wieder ein wenig ins Turnier eintauchen konnten. Im "Entscheidungsspiel" gegen Tunesien, welches sich am Ende doch nicht als Entscheidungsspiel entpuppen sollte, wirkten unsere Jungs wiedermals überfordert und verloren mit 7:13. Mit einer Schussleistung, die um die 50% lag, war es eben schwer gegen Mannschaften, die gute Tireure im Team hatten. Patrick Emile beispielsweise hatte mit 15 Schüssen mehr Treffer (12 Treffer), als die gesamte deutsche Mannschaft mit 27 Schüssen (10 Treffer).
Unsere Jungs schienen etwas ratlos gegen die durchschnittlich bis guten Equips aus Schweden, Schweiz und Tunesien zu wirken. Die eigene Leistung stand einem Spielfluss immer wieder im Weg. Es fehlten einfach die Phasen, in denen unsere Jungs mal über 3-4 Aufnahmen 5 oder mehr Kugeln pro Aufnahme brachten, auch um sich selbst zu zeigen, was sie können. Die Folge ist ein, bis dato, über zwei Tage "Dahingeplätscher" der Spiele. Zu gut um gegen die schlechten Nationen zu verlieren, aber einen Tick zu schwach um den besseren Paroli zu bieten.
Das ist sicher nicht der Anspruch unserer Jungs und wir sind sicher, dass sie alles daran setzen werden um gleich gegen Monaco nochmals eine Schippe drauf zu legen - um das Petanque zu zeigen, das sie eigentlich spielen können.
Für uns wird es nun leider etwas zu spät und wir melden uns morgen wieder - hoffentlich mit einem deutschen 8tel-Finale!
ALLEZ DEUTSCHLAND!

Das war ein Satz mit X, in dieser Zwischenrunde gegen den aktuellen Tabellen-Führer Monaco. Die Monegassen machen keine Fehler, unserem Team verunglückt die eine oder andere Kugel. Es war schnell eine klare Sache.

Nach 1:12 gibt es noch ein 4er-Päckchen für die DPV-Spieler, anschließend macht Monaco den Sack zu.

Endergebnis 13:5 für Monaco, jetzt geht es noch in die Barrage gegen Tschechien.

Deutschland bleibt im Wettbewerb und spielt nur vor großem Publikum – an das sie sich bei einem Weiterkommen gewöhnen müssen – gegen die junge Mannschaft aus Tschechien.

Kurz zum System: Deutschland ist mit Tschechien in einem Dreier-Poule, in dem die beste Mannschaft gesetzt ist (wahrscheinlich, es ist nicht klar ersichtlich, ist dies das Team aus Monaco). Gewinnt Deutschland diese Partie, werden sie gegen den Poule-„Kopf“ spielen müssen. Verlieren sie dann diese Partie, spielen sie noch einmal eine Barrage gegen Tschechien.

Aber zunächst einmal sollte ja dieses aktuelle Spiel nach Hause gebracht werden – hier steht es aktuell, nach drei Aufnahmen – 4:0 für Deutschland.

Auch diese Partie wird wieder live bei Facebook übertragen auf den Seiten des „DPV Kader“.

Dieser Beitrag wird aber auch wieder laufend aktualisiert – auch wenn das große Publikum kaum bis keinen Platz lässt, sich mit dem Laptop dazwischen zu setzen.

Tschechien verkürzt in der vierten Aufnahme auf 4:3.

Die tschechischen Spieler kommen nun mit dem Boden besser zurecht als zu Anfang der Partie, legen zwingende Kugeln. Aber die Deutsche Mannschaft setzt dem eine beeindruckende Trefferquote inkl. einiger Carreaux entgegen – das wird mit einem Viererpäckchen belohnt. 

Neuer Spielstand nach fünf Aufnahmen: 8:3 für Deutschland!

Die Deutschen spielen jetzt annähernd fehlerfrei – die Tschechen allerdings auch. Es ist ein Wettkampf auf Augenhöhe, der am Ende der sechsten Aufnahme einen Punkt für Deutschland bringt.

Neuer Spielstand: 9:3 für Deutschland!

Auch die folgende Aufnahme gestaltet sich zäh. Auf gut gelegte Kugeln folgen saubere Treffer – das gilt für beide Mannschaften. Kaum eine Gelegenheit, hier mehr als einen Punkt mitzunehmen, die meisten Kugeln liegen als Treffer oder Schusskugeln weit auf dem Feld verteilt oder sogar im Aus. Trotzdem haben die Deutschen auch hier die Nase vorn, bringen den Punkt mit nach Haue.

Neuer Spielstand: 10:3 für Deutschland!

Überraschende Wende in der achten Aufnahme. Kaum gut gelegten Kugeln der Mannschaften folgen Löcher. Sogar Sascha trifft zweimal hintereinander nicht – und Robin bleibt mit seinen Kugeln jeweils deutlich außerhalb des Geltungsbereiches. Eine toll gelegte Kugel von Raphie kann auch nichts mehr ändern – die Tschechen bleiben cool, behalten die Übersicht, machen taktisch alles richtig und nehmen aus dieser Aufnahme drei Punkte mit.

Neuer Spielstand: 10:6 für Deutschland!

In der folgenden Aufnahme hat Tschechien seine erste Kugel deutlich durchgelegt, aber auch Robin kommt mit seiner ersten nicht näher als 70 cm an die Zielkugel – macht allerdings den Punkt. Der Leger aus Tschechien verspielt auch seine zweite Kugel ohne eine Punkt zu holen. Überraschend bleibt anschließend der Milleu der Mannschaft mit seiner ersten Kugel gute 2 m zu kurz.

Wahrscheinlich ist es auch eine Nervensache, für die Teams dort zu spielen, weil auf der Nebenbahn die Kanadier gegen die Schweden kämpfen – hier wird jede Kugel der Einheimischen durch selbige im Publikum lautstark (und das ist noch untertrieben) gefeiert.

Im Spiel der Deutschen ist es dem tschechischen Milleu jetzt gelungen, einen Punkt zu machen. Raphie geht in den Kreis um zu schießen, offensichtlich hat unsere Mannschaft die Positionen gewechselt – und er trifft auch.

Der Schießer der Tschechen ist nun an der Reihe, einen möglichst zwingenden Punkt zu legen. Ansonsten kann es hier schon sehr eng für unsere Gegner werden. Dies gelingt ihm allerdings zumindest mit seiner ersten Kugel nicht. Die letzte Kugel der Schweden ist allerdings genial, macht 20 cm rechts vom Schweinchen den Punkt. Sascha schießt (ich verliere von hier aus gerade ein bisschen den Überblick) – ein Loch. Nun muss er warten, weil der Kanadier auf der Nebenbahn sich im Kreis konzentriert.

Sascha hat auch mit seiner zweiten nicht getroffen – Robin hat noch eine Kugel und legt – allerdings ohne Ergebnis. Der Punkt bleibt bei den Tschechen.

Neuer Spielstand: 10:7 für Deutschland!

Tschechien wirft die Zielkugel auf gute 9 m und die erste Kugel rund 50 cm vor das Schweinchen. Robins erste Kugel rollt über einen Meter durch – dafür macht er mit der zweiten einen sehr schönen Punkt, 20 cm versetzt rechts vor der Sau.

Tschechien schießt, trifft auch, aber Robins Kugel bleibt nach wie vor als Punkt, jetzt auf ca. 35 cm, rechts versetzt an der Zielkugel liegen.

Der tschechische Milleu versucht tatsächlich, eine der vorderen Kugeln seiner Mannschaft an die Sau zu schieben (auf diesem Boden annähernd unmöglich) – hat anschließend auch den Punkt, der allerdings sauber von Raphie geschossen wird. Weiterhin liegt die 11 für das DPV-Team.

Die letzte Kugel der Tschechen ist perfekt gespielt, sie bleibt in unmittelbarer Nähe (Kugeln berühren sich) an unserer guten Punkt-Kugel liegen. Raphie schießt und trifft sauber einzeln die gegnerische Kugel. 11 liegt wieder für Deutschland. Nun muss der tschechische Schießer sein Team aus der Klemme holen. Der legt und bleibt tragischer Weise über 2 m zu kurz. Punkt bei Deutschland, gute 40 cm Platz. 

Sascha legt einen zweiten Punkt dazu – mit seiner letzten Kugel bleibt er allerdings auch gute 2 m zu kurz – zwei Punkte für Deutschland.

Neuer Spielstand: 12:7 für Deutschland!

Die Sau liegt auf 7 m, Robin legt eine zwingende Kugel, 20 cm links neben das Schweinchen. Die erste gelegte Kugel der Tschechen ist auch nicht schlecht – es muss gemessen werden. Der Punkt ist noch bei Deutschland.

Seine nächste Kugel legt der Spieler aus Tschechien gnadenlos durch – mehr als 2 m. Es wird jetzt ganz eng für Tschechien, die Spieler beraten sich.

Der Milleu der Mannschaft legt einen guten Punkt – Deutschland ist am Zug.

Raphie geht in den Kreis – und entsorgt den Punkt sicher. 13 liegt wieder für Deutschland. Es folgt eine grenzwertig längere Besprechung der gegnerischen Mannschaft, aber das Spiel muss dann sowieso unterbrochen werden, weil das Publikum tobt: Kanada hat gegen Schweden 13:11 gewonnen!

Die Pause dauert gute 5 Minuten, bis sich alles beruhigt hat und die Herren der Schöpfung den Bierstand erreicht haben.

Nun ist der Schießer der Tschechen dann doch endlich im Kreis, er schießt auf die Sau, trifft aber nicht. Im zweiten Versuch trifft er die Zielkugel voll, die prallt aber an einer andern Kugel ab und kommt so zum Liegen, dass der Punkt wieder bei der Deutschen Mannschaft ist.

Die letzte Kugel kommt vom Milleu der Tschechen – und verspringt.

Deutschland besiegt Tschechien in der Zwischenrunde mit 13:7.

Entlang der Buchholz- und Feinbuchholz-Punkte ist das Team des DPV nach der Vorrunde auf Platz 24 der Gesamtwertung – und damit weiterhin im Hauptturnier der Weltmeisterschaft! Weiter geht es jetzt in wenigen Minuten (hier ist es 16:15 Uhr – in Deutschland 22:15 Uhr) gegen die Mannschaft aus Tschechien – wir werden berichten!

Um 14:00 Uhr – Ortszeit Deutschland 20:00 Uhr – startet die 5te und entscheidende Partie für die Deutsche Nationalmannschaft. Nach Siegen gegen England und die Slowakei, sowie den Niederlagen gegen Schweden und die Schweiz, muss jetzt ein Sieg her um sicher in der Weltmeisterschaft zu verbleiben.

Es spielen Moritz Rosik, Raphael Gharany und Robin Stentenbach. Die Partie wird wieder live auf Facebook unter „DPV Kader“ übertragen.

Die Tunesier sind bestimmt keine leichte Aufgabe: technisch und taktisch versierte Spieler. Die Mannschaft hat bereits drei Siege, ist also ziemlich sicher weiter, Deutschland muss hingegen gewinnen – Daumen drücken ist angesagt.

Dieser Beitrag wird laufend aktualisiert.

Tunesien hat den Anwurf, legt eine zwingende Kugel 5 cm vor die Sau, Moritz schießt und trifft – Punkt wieder bei Deutschland. So geht es nun Kugel für Kugel weiter – eine versprengende Kugel bringt den Deutschen einen Nachteil. Obwohl alles getroffen wurde, geht der Punkt am Ende an den Gegner.

Stand 1:0 für Tunesien.

Die zweite Aufnahme – Robin legt zwingend, aber die Tunesier treffen. Auch die zweite Kugel unseres Vorlegers ist perfekt – und siehe da: Tunesien kann auch daneben schießen. Deren Leger verbessert aber Robins Kugel – Moritz geht in den Kreis, schießt und – entsorgt die Kugel der Tunesier sauber. Tunesien legt eine Kugel direkt als Punkt in den Konter zu Robins Kugel. Moritz schießt – ein Loch. Das DPV-Team berät sich. Raphie schießt – ein Loch. Es kommt noch eine Kugel von den Deutschen, die Raphie deutlich verlegt. Tunesien legt einen zweiten Punkt.

Stand 3:0 für Tunesien.

Die dritte Aufnahme – die erste gelegte Kugel der Tunesier ist zwingend – und wird von Moritz sauber entsorgt. Punkt aber immer noch bei den Tunesiern, unsere Schußkugel ist aus. Robin legt einen sauberen Punkt, 40 cm vor die Sau. Tunesien trifft mit Carreau, die Schußkugel bleibt als Punkt 20 cm vor der Sau liegen. Moritz schießt ebenfalls ein Carreau, der Punkt ist jetzt links versetzt an der Sau bei Deutschland. Tunesien legt, verbessert, hat nun den Punkt. Raphi schießt ein Retro, seine Kugel bleibt mit 60 cm Abstand als zweiter Punkt liegen. Tunesien legt, die Kugel verspringt, bewegt aber das Schweinchen. Punkt jetzt in 90 cm Abstand bei Tunesien. Robin legt zwingend eine Kugel direkt vor die Sau. Tunesien schießt, trifft mit Carreau, jetzt zwei Punkte für die Gegner am Boden. Raphie hat die letzte Kugel des DPV-Teams, er wird legen – und macht einen sicheren Punkt, lässt dem Gegner aber gut 50 cm Platz. Tunesien schießt für zwei, trifft mit Carreau, drei Punkte für unsere Gegner.

Stand: 6:0 für Tunesien

Die vierte Aufnahme – das Schweinchen jetzt sehr kurz, knapp unter 7 m. Die erste Kugel der Tunesier ist nicht zwingend. Die nachfolgende von Robin schon – Punkt bei Deutschland. Tunesien schießt und trifft. Wieder ein extremes Hochportée von Robin – und wieder ist der Punkt bei den Deutschen. Auch der Tunesier spielt seine Kugel sehr hoch, macht aber keinen Punkt. Tunesien schießt ein Loch, hat jetzt noch zwei Kugeln zu spielen, die Deutschen haben vier. Der tunesische Milleu legt einen sehr sicheren, zwingenden Punkt, den Moritz sofort wegschießt. Eine Kugel kommt noch vom Gegner, die macht aber keinen Punkt. Deutschland hat jetzt für seine letzten drei Kugeln einen guten halben Meter Platz. Raphies erste macht den zweiten Punkt am Boden, die nächste rollt gut 1,5 m durch. Moritz hat die letzte Kugel unseres Teams, er legt – und landet sicher als weiterer Punkt. Nun wird gemessen, denn anscheinend hat sich die Zielkugel zu Gunsten der Deutschen bewegt. Und tatsächlich, da liegen 5 Punkte für Deutschland am Boden.

Stand: 6:5 für Tunesien

Die fünfte Aufnahme, das Schweinchen liegt auf 9,50 m. Robins erste Kugel macht gute 60 cm direkt vor der Sau den Punkt. Tunesien legt eine Zwingende, 20 cm rechts neben das Schweinchen – Moritz schießt ein Loch. Zweiter Versuch – wieder daneben. Robin legt eine Kugel 50 cm zu lang hinter das Schweinchen. Langsam wird es eng für die Deutschen, es kommen noch zwei Kugeln von Raphie, fünf Kugeln haben die Tunesier noch zu spielen. Raphie schießt – ein Loch. Nun muss die letzte Kugeln unseres Teams gelegt werden. Raphie geht in den Kreis – und legt seine Kugel in max. 2 cm Abstand direkt vor das Schweinchen. Tunesien schießt ein SurPlace, ohne das die Zielkugel sich bewegt. Zwei Punkte für die Gegner am Boden. Tunesien schießt weiter, einen Retro auf die hintere Kugel der Deutschen, jetzt sind es drei Punkte für die Spieler aus Nordafrika. Es folgt eine sicher gelegte Kugel als vierter Punkt. Der Milleu hat noch zwei Kugeln, auch die bringt er sicher ins Spiel. Bitter für die Deutschen, Tunesien beendet diese Aufnahme mit 6 Punkten.

Stand: 12:5 für Tunesien

Die sechste Aufnahme, das Schweinchen liegt auf 8 m, die Tunesier legen ihre erste Kugel einen guten Meter durch. Das folgende Hochportée von Robin macht 70 cm links neben der Sau den Punkt. Auch der Tunesier wirft sehr hoch, bleibt gerade, 50 cm vor der Sau als Punkt liegen. Robin verbessert, die Tunesier müssen spielen. Tunesien schießt und trifft, Punkt wieder beim Gegner. Das deutsche Team berät sich eingehend. Moritz schießt – ein Loch. Raphie geht in den Kreis und legt sehr sicher einen Punkt rechts versetzt vor die Sau. Tunesien schießt und trifft, Punkt wieder beim Gegner. Raphie geht wieder in den Kreis – und legt die nächste Kugel 40 cm rechts versetzt hinter die Zielkugel als Punkt. Tunesien legt ebenfalls einen sehr guten Punkt. Moritz schießt und trifft. Punkt wieder bei Deutschland, aber die Tunesier haben noch eine Kugel. Und die verlegen sie! Ausgerechnet den Match-Ball bei 40 cm Platz.

Stand: 12:6 für Tunesien

Die siebente Aufnahme – Robin wirft die Zielkugel auf 8 m und macht links versetzt vor dem Schweinchen in 30 cm den Punkt. Tunesien legt – die Kugel springt auf einen Stein und rollt gute 2 m wieder zurück Richtung Kreis. Die nächste Kugel des gegnerischen Legers rollt über einen Meter durch. Tunesien schießt – und kratzt Robins Kugel nur leicht an, die dadurch noch ein bisschen besser, noch ein bisschen zwingender wird. Der zweite Schuss trifft, aber Robin hat nun über einen Meter Platz um wiederum einen Punkt zu legen. Das macht er auch, allerdings zwingend, direkt 5 cm gerade vor die Sau. Tunesien schießt und trifft. Wieder ein Meter Platz, diesmal für Raphie, um einen Punkt zu legen. Auch seine Kugel kommt zwingend, bleibt gerade, 20 cm vor der Zielkugel liegen. Die letzte Kugel der Tunesier wird von dieser Mannschaft ausführlich besprochen. Tunesien legt, die Kugel ist nicht schlecht, bleibt auf gleicher Höhe der letzten Kugel von Raphie liegen. Moritz schießt ein Loch – und ziemlich direkt noch eines hinterher. Raphie geht in den Kreis und legt eine schöne Kugel, die den zweiten Punkt bedeuten könnte, allerdings gemessen werden muss. Es wird ein Schiedsrichter gerufen. Es bleibt bei einem Punkt für Deutschland.

Stand: 12:7 für Tunesien

Die achte Aufnahme – diesmal wirft Raphie das Schweinchen, auf gute 9 m. Robins erste gelegte Kugel landet auf einem Stein, nimmt Fahrt auf und bleibt 2,5 m hinter dem Schweinchen liegen. Tunesien macht 45 cm links versetzt neben der Sau den Punkt. Robin spielt eine perfekte Kugel, bleibt als Punkt direkt an der Tunesischen Kugel liegen. Die nächste Kugel der Tunesier bleibt fast 2 m zu kurz. Deren Milleu geht in den Kreis, es wird weiter gelegt – er macht einen Punkt, 30 dem versetzt rechts neben der Sau. Moritz schießt ein Loch. Auch mit seiner zweiten Kugel trifft er nicht. Raphie geht in den Kreis – er schießt auf die Sau, trifft aber nicht. Mit seiner letzten Kugel schießt er den gegnerischen Punkt. Tunesien entscheidet sich ebenfalls zu schießen, trifft aber die falsche Kugel. Punkt immer noch bei Deutschland. Erneuter Schuss – daneben. Mein Gott ist das nervenaufreibend – für die Tunesier sicher nicht weniger. Es kommt noch eine Kugel vom Milleu, auch er wird schießen – und trifft…

Das war’s, Deutschland verliert 7:13 gegen Tunesien.