DBBPV ­- CEP -­ FIPJP – INSTP

Der DPV und seine übergeordneten Verbände und Vereinigungen

Der DPV ist nicht, wie viele glauben, Mitglied im DSB. Jedenfalls nicht direkt. Der DSB hat die Vorgabe gemacht, dass alle Kugelsportverbände in einem Dachverband zusammengschlossen sind und so Mitglied sind. Deshalb wurde 1988 der

Deutsche Boccia-, Boule-, und Pétanque-Verband eV

gegründet.

Geführt wird der Verband, zumindest auf dem Papier, zur Zeit von den 3 Präsidenten:

Alfred Geierhos

Boccia Bund Deutschland eV, derzeit ca. 750 Mitglieder

Andreas Mauro

Deutscher Boule Verband Sektion Lyonnaise, derzeit ca. 200 Mitglieder

Klaus Eschbach

Deutscher Pétanque Verband eV, derzeit ca. 14.000 Mitglieder

Weitere Funktionäre

Alfred Dick, Schatzmeister

Ulrich Koch, Sportwart

Gisbert Lammers, Jugendwart

Vertreter des Gesamtverbandes und Geschäftsführer: Klaus Eschbach

CEP  

Die Confédération Européenne de Pétanque wurde 1999 gegründet. Motor und maßgeblicher Gestalter war Karsten Köhler.

Durch den Zusammenschluss der europäischen Verbände hat Europa im Weltverband wesentlich mehr Gewicht bekommen um bei Entscheidungen mitzureden. Eine Lücke zur Durchgängigkeit vom Verein, über National- und Weltverband wurde damit geschlossen. Gleichartige Verbände gibt es auch in Asien, Ozeanien und Afrika. Ziel ist es, die Weltmeisterschaft in naher Zukunft alle 2 Jahre stattfinden zu lassen. In den Zwischenjahren finden dann die Kontinentalmeisterschaften statt. Dies funktioniert bereits bei den Frauen seit 2001, bei der Jugend seit 2000.

Derzeit hat die CEP 27 Mitgliedsstaaten. Geführt wird die CEP von einem 4-köpfigen Präsidium und 7 weiteren Vorstandsmitgliedern.

Gschäftsführender Vorstand:

Präsident: Flemming Jensin, Dänemark

Vizepräsident: Reinhold Borré, Belgien

Generalsekretär: Loek van Tiggelen, Niederlande

Tresorier: Klaus Eschbach, Deutschland

Weitere Vorstandsmitglieder:

Fabio Ballauco, Italien

Bruno Fernandez, Slowakei

Hortensia Hermida Torres, Spanien

Paul Lamonica, Monaco

Marco Longari, Luxemburg

Mike Pegg, Großbritannien

Edmond Seuillard, Frankreich

Amtssprache ist English und Französisch.

Weitere Infos: www.cep-petanque.com

FIPJP  

Die Féderation Internationale de Pétanque et Jeu Provençal wurde am 8. März 1958 in Marseille gegründet. Ihr gehören derzeit 61 nationale Verbände an mit rund 600 000 Lizenzspielern. Geführt wird der FIPJP durch ein Exekutivkommite mit

Claude Azema, Präsident, Frankreich

Alain Cantarutti, Generalsekretär, Frankreich

Michel Signaire, Schatzmeister, Frankreich

unterstützt wird das Führungstrio von

Jean Amiot, Schweden

Bernard Aurouza, Kanada

Moudher Atallah, Tunesien

Edmond Conter, Luxemburg

Abdelaziz Dohli Bennani, Marokko

Claude Keberlé, Schweiz

Suphounarth Lamlert, Thailand

Antonio Napolitano, Italien

Roger Petermaus, Belgien

Die 10 größten Verbände sind (in Klammern ca. Lizenzspieler)

1. Frankreich (410 000),

2. Spanien (33 000),

3. Thailand (26 000),

4. Algerien (20 000),

5. Niederlande (18 000),

6. Deutschland (14 000),

7. Belgien (12 000),

8. Marokko (8 500),

9. Schweden (7 200),

10. Japan (5 000).

Seit 1959 werden Weltmeisterschaften für Senioren ausgetragen, seit 1987 für die Jugend und seit 1988 für die Damen.

Seit 2000 eigene Weltmeisterschaft im Tir Individuell, bei der Jugend seit 2001 und bei den Damen seit 2002. Den Weltrekord teilen sich derzeit zwei Franzosen: Philippe Quintais (2002) und der Jugendspieler Kevin Malbec (2005) mit je 62 Punkten, Thongsri Tharnakord aus Thailand führt mit 49 (2004) die Damenrangliste an.

Jedes Jahr während der Weltmeisterschaft findet der Internationale Kongress statt. Er ist oberstes Beschlussorgan des Verbandes. Jede Nation hat darin Stimm- und Vorschlagsrecht, die vom Präsidenten oder seinem Stellvertreter der Mitgliedsverbände wahrgenommen werden.

In den letzten Jahren gab es neben dem Kongress auch Arbeitssitzungen, um sich über  speziellen Themen zu beraten: Reglement, WM-Turniersystem, Pétanque Patenschaften Ost usw. Auch daran habe ich teilgenommen.

Amtssprache ist Französisch und Englisch. Weitere

Infos: www.fipjp.com

INSTP  

Das Internationale North Sea Pétanque Tournament wurde 1980 von Holland und Belgien gegründet, mit dem Ziel einen internationalen Gegenpol zu der französischen Pétanque-Übermacht zu gründen und um freundschaftliche Beziehungen zwischen den Nordsee-Anrainernationen aufzubauen. Der

Turniermodus mit drei Herren-, einem Damen- und einem Jugendteam mit Hin- und Rückrunde ist international einmalig und verlangt allen Akteuren ein Höchstmaß an Kondition und Können ab. 1982 trat Großbritannien dem Verband bei, 1984 Schweden und 1986 West-Deutschland. Seit 1990 sind alle Nordseestaaten komplett dabei, also auch Norwegen und Dänemark.

Jedes Jahr im April findet das sog. Springmeeting statt. Hier trifft sich das North Sea Comitee um Beschlüsse zu fassen und um den kommenden Austragungsort zu besichtigen und die Organisationsvorbereitung zu prüfen.

Das Comitee besteht aus dem Präsidenten, Andrew Lloyd und seiner Frau Diana Lloyd als Sekretärin, Großbritannien, und den 7 Präsidentinnen, bzw. Präsidenten der Nordseenationen. Zuvor führten Gründervater Leo van Craeyelt und seine Frau Maria 25 Jahre das N.S.C.

Eine weitere Arbeitssitzung findet jedes Jahr während des Nordseecups statt.

Amtssprache ist Englisch.

Weitere Infos: www.northseapetanque.com

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