DM Mixte – (k)ein Sommermärchen

So seh'n Sieger aus

Zumindest für ein Paar wurde die 16. DM Doublette Mixte zum Sommermärchen: für Muriel Hess und Niklas Zimmer. Sie spielten sich ins Finale und dort Ihren Gegner schwindlig und wurden verdient Deutscher Meister. Herzlichen Glückwunsch!

Die anderen suchten sich mehr oder weniger erfolgreich, gegen die Sommerkälte und den eisigen Wind am Sonntag zu schützen.

Aber die Zuschauer hielten aus und sie wurden dafür belohnt. Es gab packende Spiele zu sehen, vor allem in den beiden Halbfinalspielen. Nur noch NRW 3 (links) stellte sich der Übermacht von 3 Teams aus Baden-Württemberg.

Vor allem das Spiel Ahrens/Kunz gegen Hess/Zimmer entwickelte sich zu einen zweieinhalbstündigen Krimi. Beim Stand von 11:11 rettete jeweils ein Sauschuss die Teams vor einen Niederlage. Für Marcel war es nur noch ein kleiner Schritt, um nach dem Meistertitel Triplette schon wieder im Finale zu stehen.

Aber vor dem großen Finale gab es das kleine Finale: Bayern 9, als Nachrücker gestartet gegen BaWü 39.

Auch die Presse interessierte sich für das Großereignis Deutsche Meisterschaft. Ein Reporter der Stuttgarter Nachrichten war vor Ort und ließ sich in die Geheimnisse von Boule und Pétanque einweihen. Die Frage nach dem Unterschied musste ich an diesem Wochenende bestimmt 100 Mal beantworten. Das Interesse und die Neugierde der Passanten war an beiden Tagen groß, der Absatz an Flyern ebenfalls. Wie viele „Neue” sich in Stuttgart anschließen werden, bleibt abzuwarten.

Die Präsentation der Finalisten BaWü 2 und BaWü 1d die beide gesetzt waren. Von den 32 gesetzten Teams haben bis auf 4 alle in der Poulerunde durchgesetzt.

Der präsidiale Sauwurf bei den Finalspielen hat eine lange Tradition. Hier zeigt Jean-Luc Testas, wo er gerne das Schweinchen hätte.

Vor der prächtigen Kulisse des Neuen Schlosses erlebten die Zuschauer ein Finale, wie man es sich öfters wünscht:  Erfahrung gegen jugendlichen Tatendrang. Und die Jugend hatte am Ende die Nase deutlich vorne und den Applaus der Zuschauer.

13:2 für BaWü 2 – die Rollen wurden getauscht.

Es war das erste Mal, dass ich eine Siegerehrung zu Füßen einer Siegessäule durchführen durfte. Sogar der Engel hoch droben hat sich auf das Boulespiel eingestellt. Die Kulisse auf dem Stuttgarter Schlossplatz war großartig!

Die strahlneden Deutschen Mixte-Meister 2011:
BaWü 2 Muriel Hess und Niklas Zimmer

Vizemeister: BaWü 1 Stefanie Schwarzbach und Jean-Luc Testas

3. Platz: BaWü 8 Beate und Armin Hogh

3. Platz: NRW 3 Anke Ahrens und Marcell Kunz

5. Platz: BaWü 6Annalena Szigeth und Frank Maurer

5. Platz: Hessen 8 The Thu Ha Dang und Moritz Hof

5. Platz: NiSa 2: Lea Mitschker und Till-Vincent Goetzke
5. Platz: BaWü 26: Sandra Gotha-Jecle und Gordon Michael – leider ohne Foto

Sieger B-Turnier: Bayern 9 Andres Bärthlein und Andreas Kreile

2. Platz B-Turnier: BaWü 39 Martina und Thomas Wöhrle

3. Platz B-Turnier: Bayern 3 Lore und Tita Vecile

3. Platz B-Turnier: Hessen 13 Lisa Bischoff und Jinzhao Hu

Ein großes Dankeschön an den Ausrichter BC Stuttgart, dessen Präsident das Lob an seine Helfer weiter gibt.

Die 3 Schiedsrichter machten ihre Sache gut: Bernd Hanke, Cornelia Rombach und Oberschiedsrichter Patrick Le Bars.

Zwei, auf die man sich bei dieser DM verlassen konnte. In der Turnierleitung und Jury Gisbert Lammers, langjähriger und verdienstvoller Präsident in Hessen, der es sich nicht nehmen lässt, in der DM-Turnierletungsgruppe mit zu wirken und „Hausmeister” Dieter Eckmeier, der ebenfalls von Freitag- bis Sonntagabend unermüdlich im Einsatz war.

Kaum waren die „Profis” abgereist, die Balken und Schnüre entfernt, gehörte der Schlossplatz wieder den Stuttgarter Boulespielern.

Fotos: Sukjai Eschbach

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