[img:431:links]Am 1. Mai 2004 machte der neue deutsche Trainer Daniel Leguet seinen „Antrittsbesuch“ bei mir in Ettenheim. Es ging darum, letzte Feinabstimmungen zu machen und die Terminplanung für 2004 festzulegen.

Daniel Leguet wohnt bei Dijon, ist 45 Jahre alt und hat bis jetzt für den französischen Verband gearbeitet. Seine letzte offizielle französische Mission war die Sitzung der französischen Junioren und die Auswahl der Kaderspieler im vergangenen Monat. Ihm obliegt auch die Trainerausbildung. Wer öfters im Internet surft, hat sicherlich schon viele interessante Trainingsübungen enteckt, die aus der Feder von Daniel Leguet stammen.

Ab 1. Mai läuft sein Vertrag für den DPV, zunächst auf 1 Jahr, mit der Option auf Verlängerung. Seine Aufgaben für den DPV:

– Sichtung und Auswahl der Spieler für den Kader

– Auswahl des DPV-Teams für die WM

– Betreuung des DPV-Teams bei Turnieren und bei der WM

– Aus- und Weiterbildung der Trainer

Am 04. – 06. Juni wird Daniel Leguet die im Mai ausgefallene Sichtung nachholen. Bei der DM Triplette wird er ebenfalls dabei sein und die Kaderspieler beobachten. Auch den Nordseecup wird er nutzen, um die Spieler zu beobachten um danach das WM-Team benennen zu können. Den letzten Schliff wird dieses Team dann bei einem 4-tägigen Trainingsaufenthalt bei Dijon erhalten, und zwar vom 01. – 05. September 2004, also 3 Wochen vor der WM.

Während des Dijon-Aufenthaltes ist die Teilnahme am National in Quetigny (bei Dijon).

Die 2. Sichtung im November wird, wie geplant, am 13. und 14. stattfinden.

[img:429:rechts]Meine erste persönliche Begegnung mit Daniel Leguet ist mir noch gut in Erinnerung. Beider WM Jugend 2001 in Lons-Le-Saunier betreute er im Auftrage der FFPJP die Nationalmannschaft von Tschechien, die in unserem Poule spielte und dort eigentlich die Außenseiterrolle inne hatte. Das erste Spiel in diesem Poule hatten wir gewonnen, zweiter Gegner war Tschechien. Dominique Tsuroupa musste vor dieser Runde den Arzt aufsuchen und hatte im ersten Spiel leichte Probleme. Deshalb wollte ich Ihn schohnen – er war ja beim Tireur-Wettberwerb der Top-Favorit nach seinem großartigen Ergebnis der Vorrunde am Abend zuvor – und wechselte Tobias ein. Dem gewieften Trainer Daniel Leguet gelang es daraufhin, die Tschechen so zu motivieren, dass wir das Spiel nach anfänglicher 6 : 0 Führung noch knapp verloren haben und dann über einen Sieg in der Barrage weiter im Turnier waren.

Die Gespräche in Ettenheim waren sehr konstruktiv und ich bin mir sicher, dass unser Team auch in diesem Jahr, nach der Aera Hubert Arians, gut und professionell betreut wird.