Nachtrag zu Edingen-Neckarhausen

Aufgrund der vorgerückten Stunde beim 1. DPV Masters 2012, wurde das Endspiel nicht mehr ausgetragen. Die elsässische Equipe wollte mit Hinweis auf die noch anstehende Heimfahrt und den am Morgen wartenden Werktag nicht antreten. Daraufhin einigten sich die Spieler in Absprache mit der Jury und mit meiner Zustimmung im Finale zu teilen. Der Turniersieg ging per „Münzwurf“ an Sönke, Gerrit und Mahmut.

Dieser durchaus immer mal wieder auftretende Sachverhalt führte jetzt im Nachhinein zu berechtigten Bedenken bzgl. der Wertung des Endspieles für die DPV Rangliste. Um diesbzgl. zu einer fundierten Entscheidung zu kommen, haben Ulli Brülls und ich alle Argumente gegen und für eine Wertung des Endspieles incl. einer genauen Darstellung des Herganges von Gerrit in den Sportausschuss des DPV gegeben und um ein Votum gebeten.

Der Sportausschuss hat sich klar für eine Vergabe der 3 Ranglistenpunkte für Sönke, Gerrit und Mahmut ausgesprochen. Zusätzlich wurde jedoch angemahnt, in Zukunft aufmerksam mit dem Thema umzugehen. Es soll wie folgt gehandhabt werden:

Tritt eine Mannschaft zum Finale nicht an, so wird das Spiel für den Gegner als Sieg gewertet incl. Vergabe der Ranglistenpunkte. Diese Regelung gilt natürlich auch in jeder anderen Rundes eines Turnieres.

Ist es jedoch so, dass man sich nur gemeinsam auf ein „Teilen“ einigt, und die Jury dem aufgrund der äußeren Gegebenheiten zustimmt, werden keine Punkte für das nicht gespielte Endspiel vergeben.

Ich denke, dass wir mit der Aufarbeitung von Edingen-Neckarhausen und der vorgegebenen Marschrichtung für die Zukunft eine angemessene und klare Regelung gefunden, sowie die Transparenz der sportlichen Wertungen in der DPV Rangliste gewahrt haben.

Christian Groß 

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