DPV-Kommunikationsausschuss

Kommunikationsausschuss

Ulrich Becker
Vorsitzender

Vizepräsident Kommunikation

NN
Ausschussmitglied

Wolfgang Vianden
Ausschussmitglied
LV NRW

Holger Franke
Ausschussmitglied
LV Baden-Würtemberg

Der Kommunikationsausschuss ist per Email über  den Vorsitzenden
kommunikation@petanque-dpv.de
für Fragen, Anliegen und Probleme erreichbar.

Aktuelle News – Presse & DPV

young-meeting und Jugendverbandstag in Duisburg

Ein Bericht aus der Zeit vor dem Shutdown

Am 07./08. März kamen in der Sportschule Wedau die Vertreter*innen der Landes-Pétanquejugenden und der Jugendvortand zum alljährlichen Treffen zusammen. Parallel dazu trafen sich wieder interessierte Jugendliche zum young-meeting (dazu im Folgenden mehr).

 

Die Delegierten tauschten sich untereinander und mit dem Jugendvorstand über die Jugendarbeit in Ihren Landesverbänden und in der dpj aus. Besonderes Augenmerk lag neben diesem Austausch auf der Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt (PsG), für die die dpj und der DPV in 2020 noch einige strukturelle Änderungen vornehmen müssen. Leider blieben bei den Wahlen der Vorstandsmitglieder zwei Posten vakant, sodass der Jugendvorstand noch engagierte Menschen zur Mitarbeit sucht (bei Interesse bitte melden unter jugend@petanque-dpv.de).

Dass ein solches Engagementjede Menge gute Ergebnisse bringen kann, zeigt der Bericht zum young-meeting von der jungen Engagierten Marie Hoffmann:

Dieses Jahr, am 7./8. März, hat wiederholt das young-meeting mit dem Jugendverbandstag stattgefunden. Dazu haben sich der dpj-Vorstand, sowie die Jugendwarte aller vertretenden Bundesländer und 6 Jugendliche aus Hessen, NiSa und NRW in der Sportschule Duisburg-Wedau zusammengefunden.

Am Samstag, den 7. März, sind alle nach und nach um 13:00 Uhr in Duisburg angekommen. Nachdem sich jeder in seinem Zimmer eingecheckt hat wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen in das Wochenende gestartet. Um 13:45 Uhr hat der Jugendverbandstag begonnen, indem die Jahresberichte von den Landesverbänden vorgestellt worden sind. Danach wurde Stück für Stück die vorgegebene Tagesordnung abgearbeitet. Wir, die Jugend, konnten somit etwas hinter die Kulissen der Landesverbände schauen und entdecken welche Arbeit hinter den Jahresereignissen steckt.

Gegen 15:30 Uhr hat das young-meeting begonnen. Daran haben dieses Jahr Pascal Neu und Kati Kuipers aus Niedersachsen, Kim Stenzel und Julia Pfeiffer aus Hessen und Jamie-Lee Busse und Marie Hoffmann aus NRW unter der Leitung von Andreas Endler teilgenommen. Während den 2 Tagen haben wir uns mit diesen 3 Hauptthemen beschäftigt:

1)      Wie kann man Boule „noch cooler“ gestalten?

2)      Kalender mit allen Terminen

3)      Juniorteam

Dazu, wie man Boule „noch cooler“ gestalten kann, sind uns Motto-Turniere in den Sinn gekommen. Darunter haben wir uns Turniere mit bestimmten Themen wie Hawaii, Schwarzlichtlicht, Handicap oder Cocktails vorgestellt.

Unter dem Kalender mit allen Terminen verstehen wir ein App in der man jegliche Turniere eintragen kann, sodass man eine vollständige Übersicht hat, auf die jeder zugreifen kann. Dennoch steht dazu noch nichts fest.

Das Juniorteam war ein Punkt über den am meisten gesprochen wurde. Das Juniorteam ist eine Gruppe Jugendlicher aus jeglichen Landesverbänden, die sich übers Jahr hin selbstausgewählten Projekten widmen und somit im Kontakt mit dem dpj stehen, um diese auch durchzuführen. Am Wochenende ist das Juniorteam entstanden, sodass schon viel geplant worden ist. Zum Beispiel gibt es eine Whatsapp-Guppe sowie eine Instagram-Seite und in Zukunft sind Treffen sowie Absprachen geplant.

Nachdem wir am Sonntag unsere Ideen vorgestellt haben und die Erwachsenen Verbesserungsvorschläge geben und Kritik ausführen konnten ließen wir das Zusammenkommen mit einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen und verabschiedeten uns gegen 14:00 Uhr.

Marie Hoffmann

Im Zuge der Aktualisierung der gültigen Corona-Schutz-Verordnung sind auch die Corona-Regeln zum Boule- und Pétanque-Sport aktualisiert worden.

In Abstimmung mit der Hygiene-Beauftragten des DBBPV, Dr. Miriam Zago, sind hier zwei wesentliche Erleichterungen eingeflossen.

  1. ein Mundschutz muss nur noch in geschlossenen Räumen getragen werden, solange an der frischen Luft der gesetzliche Mindestabstand eingehalten wird.
  2. es sind wieder sportliche Wettkämpfe mit bis zu insgesamt 10 Personen zulässig, z.B. Fußball mit fünf gegen fünf Spieler/innen. Für den Pétanque-Sport bedeutet dies, dass – unter Einhaltung des Mindestabstandes – auch wieder Triplette-Partien gespielt werden dürfen.

Was größere und kleinere Turniere angeht, sind die Regelungen sehr stark von den Vorgaben in den einzelnen Bundesländern abhängig und können entsprechend nicht pauschal mitgeteilt werden.

Im Zuge der Prozessoptimierung im administrativen Bereich des Deutschen Pétanque Verbandes startet in Kürze ein neues Online-Portal. Hier können sich alle Haupt- und Ehrenamtlichen im DPV einloggen und mit allem eindecken, was sie zur Ausübung ihrer Tätigkeit benötigen. Dem abschließenden Bestell-Vorgang sind jeweils zwei Kontroll-Instanzen vorgeschaltet, um Fehler zu verhindern oder zumindest zu vermindern.

Die Vielfalt der inzwischen eingesetzten Bekleidung, Gast-Geschenke für internationale Einsätze, sonstigen Werbemitteln, Arbeits- und Informationsmaterial, hat in den letzten Jahren einen immer weiter steigenden Aufwand, Fehlerquellen und Terminkollisionen generiert. Zukünftig lässt sich alles rund um diese Themen annähernd automatisiert gestalten und verwalten. Zu den Nutzer/innen des neuen Online-Portals gehören hierbei nicht nur die Aktiven aus dem Team rund um den DPV-Leistungssportausschuss, wie Trainer/innen oder Kaderspieler/innen. Auch das DM-Team, die Mitglieder in den Ausschüssen und die Schiedsrichter, sollen an dem neuen System partizipieren.

Die Unterschiede in den jeweiligen Ausstattungen reichen hierbei von „minimal“ bis „offensichtlich“ – eine Bandbreite, die ohne elektronische Unterstützung nur schwer zu beherrschen wurde. So ist es z.B. so, dass ausschließlich die sportlich Aktiven das Hoheitszeichen, den Bundesadler, auf ihrer Kleidung tragen. Bei der Ausstattung des Kommunikationsteams wird der Aufdruck „Team Broadcast Communication“ ergänzt, die Kleidung des DM-Teams ist in der Grundfarbe nicht weiß, sondern rot – und bei den Schiedsrichtern gibt es noch wesentlich deutlichere Unterscheidungen.

Das neue Online-Portal für die Offiziellen im DPV

Zu den Give-Aways zählen neben PINs, Wimpeln, Urkunden oder Zielkugeln inzwischen auch Tassen, Multifunktionstücher und einiges mehr. All dies, plus der Adressen der Empfänger, deren Bekleidungsgrößen, Bestand und Bedarf wird nun zukünftig in einem transparenten Online-Prozess abgebildet.

Gesponsert wird das neue Instrument aus dem Kreis der Dienstleistungsunternehmen, die den DPV jeweils mit unterschiedlichsten Artikeln beliefern.

DBBPV kann Ärztin als Hygiene-Beauftragte gewinnen

Auf seiner nächsten Sitzung möchte der DBBPV-Vorstand die Dermatologin Frau Dr. med. Miriam Zago in das neue Amt der Hygiene-Beauftragten berufen. Miriam wird den Vorständen in Verbänden und Vereinen mit Rat und Tat zur Seite stehen, sollte es im weiteren Verlauf der Corona-Krise im Bezug auf Belange des Pétanque-Sports Informationsbedarf geben. Außerdem ist ihre Expertise gefragt, sollte es zu neuen, erweiterten oder modifizierten Leitlinien seitens des DOSB oder der Bundesregierung kommen.

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Leitlinien zum Pétanque-Sport in Corona-Zeiten

Das Dokument mit den Leitlinien des DBBPV zum Pétanque-Sport in Corona-Zeiten wurde noch einmal modifiziert. Es wurde der Hinweis auf die Spielstandanzeiger ergänzt. 

Ausschreibung zum Leistunssportreferenten (m/w/d)

Der DPV sucht als Ersatz für Dirk Beckschulte, der sich nach vielen Jahren des Engagement in dieser Position zukünftig anderen Herausforderungen widmen möchte, eine/n neue/n Leistungssportreferenten. Bewerbungen sind bis zum 24.05.2020 an Jürgen Hatzenbühler möglich.

Der DPV bedankt sich herzlich für die langjährige Unterstützung bei Dirk und freut sich, ihn zu gegebener Zeit auch angemessen zu verabschieden.

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Mitgliedsbeiträge 2020 – ist eine Rückforderung zulässig?

Vereine überlegen, für einige Monate ihren Mitgliedern den Beitrag oder zumindest den Abteilung- bzw. Spartenbeitrag zu erstatten. Laut dem aktuellen Rechtstelegramm der DOSB-Führungsakademie widerspricht die Rückzahlung von Abteilungsbeiträgen dem Gesetz und der Satzung eines gemeinnützigen Vereins und gefährdet die Gemeinnützigkeit.

Auch ist eine temporäre Aussetzung der der Beitragserhebung durch den Vorstand nicht zulässig. Im Rahmen seiner Geschäftsführungspflichten ist er für die Erhaltung des Vereinsvermögens und der Vermögensinteressen des Vereins verantwortlich. Dazu gehört auch das Erheben der fälligen Beiträge nach der Satzung des Vereins. D.h. der Vorstand macht sich gegenüber dem Verein haftbar, wenn er die Beiträge nicht erhebt. Daraus folgt, dass der Vorstand nicht ohne Rechtsgrund und ohne Ermächtigung zumindest der Mitgliederversammlung auf die Erhebung von Beiträgen generell verzichten kann. Der (anteilige) Verzicht auf Beiträge einzelner Mitglieder aufgrund von sozialen Erwägungen bleibt davon natürlich unberührt.

Kreativität gefragt!

Wenn denn dann einst (vielleicht schon in diesem Jahr 2020) wieder größere Pétanque-Veranstaltungen möglich werden, was wären die schönsten Ideen für gemeinsame Wettbewerbe, die die ausgefallenen DM und andere Highlights einigermaßen kompensieren könnten? 

Der DPV freut sich über Vorschläge, die vom bundesweiten 6tete bis zu Feier in der großen Halle mit den besten Spielern des Landes im Kampf um einen dann neu kreierten Titel reichen können: schießen, legen, taktische Finessen!

Unter den besten Vorschlägen verlost der DPV spannende Preise, die deutlich über „eine Kleinigkeit“ hinaus gehen werden!

Statement des DPV-Vizepräsidenten Sport, Martin Schmidt, zur Beendigung der Zusammenarbeit mit den Bundestrainern.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte es wiederholt deutliche Unterschiede bzgl. der Bewertung von Rollen innerhalb des DPV-Leistungssports gegeben.

So gab es bei den Trainern der Senioren-Kader zunehmend stärkere Abkoppelungstendenzen bis hin zur Autonomie von den verantwortlichen Personen im DPV.  Der von mir im Auftrag des Präsidiums gesteckte Rahmen wurde immer wieder, sowohl in persönlichen Treffen als auch in späteren Videokonferenzen, in Frage gestellt.

Dies betraf Entscheidungen, wie konkret die Zuständigkeiten einzelner Trainer für bestimmte Kader (Frauen, Herren, Senioren 55+) definiert sein und eingehalten werden müssten. Darüber hinaus wurde beansprucht, Entscheidungen über die Teilnahme an Turnieren überwiegend eigenverantwortlich im Trainerstab zu fällen. Hier gab es den klaren Trend, fast nur noch international, und hier am liebsten in Frankreich, anzutreten. Meine Vorschläge (weniger Frankreich, mehr Deutschland/Belgien/Niederlande/Dänemark usw.) verhallten ungehört und wurden im Nachgang zusätzlich wissentlich verkehrt wiedergegeben. Ebenso gab es keine Reaktion auf den Vorschlag, französische Spitzenspieler nach Deutschland zum Training einzuladen.

Die Trainer sind lt. ihren Verträgen individuelle „Auftragnehmer“ und haben jederzeit auch die Freiheit, Aufträge abzulehnen. Vom Leistungssportausschuss ist ausdrücklich gewünscht, dass die Trainer in einem klar strukturierten Team arbeiten. Dies bedeutet, dass einzelne Trainer auch Kadergruppen übergreifend eingesetzt werden (z.B. in Sachen Athletik, Ernährung, Mental) und dass andere Trainer festen Kadergruppen zugeordnet sind.

Gerade in Bezug auf die Verantwortlichkeiten gab es keine Anzeichen, aus denen sich eine Bewegung aufeinander zu erkennen ließ. Der O-Ton eines Bundestrainers in einem Interview: „…haben wir auf Bitten des DPV Namen zu den Kadergruppen geschrieben“, zeigte, dass über eine Umsetzung nicht ernsthaft nachgedacht wurde.

In den Differenzen, die sich aus dieser unterschiedlichen Sicht zwischen DPV-Leistungssport-Ausschuss und Trainerstab auf die beschriebenen Aspekte ergaben, standen die nun betroffenen Bundestrainer als Wort- und Meinungsführer im Vordergrund. Nicht nur der Ton wurde in diesen Auseinandersetzungen immer schärfer, auch der Druck, den die Trainer in Richtung der Verantwortlichen aufzubauen versuchten, nahm zu.

Die komplette Kommunikation mit den Trainern wurde dem Präsidium vorgelegt inkl. deren Vorhaltungen dem DPV-Vizepräsident Sport gegenüber, die an Verunglimpfungen grenzten.

Auf der erreichten Eskalationsstufe blieb dem gesamten DPV-Vorstand keine andere Möglichkeit, als sich in letzter Konsequenz von den beiden betroffenen Trainern zu trennen. Eine weitere, vertrauensvolle Zusammenarbeit konnte ab einem bestimmten Zeitpunkt ausgeschlossen werden. Der DPV bedauert dies zutiefst, sieht sich aber dem sportlichen Erfolg des Verbandes deutlich mehr verpflichtet, als dem Wohlwollen einzelner Personen oder einzelner Gruppen im Pétanque-Sport Deutschlands.

Bei der Bekanntgabe dieser Entscheidung des DPV-Vorstandes wurden zunächst die betroffenen Trainer – vor der entsprechenden Meldung auf der DPV-Homepage – schriftlich informiert, anschließend gab es durch den Sportdirektor eine detailliertere Darstellung der Umstände für die Kaderspieler – und parallel hierzu wurden alle anderen Bundestrainer in persönlichen Gesprächen über den Stand der Dinge informiert. Dies alles geschah innerhalb eines Tages.

Abschließend stelle ich fest: es soll zukünftig der Team-Geist dominieren, nämlich der eines Teams, bestehend aus den Verantwortlichen im Leistungssport-Ausschuss, allen Trainern und allen Spielerinnen und Spielern. Getragen von gegenseitigem Respekt, übergreifender Leistungsbereitschaft und einem der Sache angemessenen Ton im Umgang miteinander und gegenüber Dritten. Das verspricht Erfolg.

 

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