DPV-Trainerausschuss

Trainerausschuss

Jürgen Hatzenbühler
Vorsitzender

DPV Beauftragter Trainerwesen

Bettina Thum
Ausschussmitglied
LV Baden-Würtemberg

Martin Koch
Ausschussmitglied
LV Nord

Heinrich Tewald
Ausschussmitglied
LV Baden-Würtemberg

Norbert Koch
Ausschussmitglied
LV NRW

Der Trainerausschuss ist per Email über  den Vorsitzenden
trainerwesen@petanque-dpv.de
für Fragen, Anliegen und Probleme erreichbar.

Aktuelle News – Trainerbereich

Ausbildung „Trainer/-in C – Leistungssport Petanque“

Im November2020 gibt es die Möglichkeit im nördlichen Teil Deutschlands an einer C-Trainer Ausbildung Leistungssport Pétanque teilzunehmen.

Der DPV bietet in diesem Herbst wieder eine fachliche Ausbildung
„Trainer/-in C – Leistungssport Petanque“ vom 16. bis 20.11.2020
(plus einem Prüfungslehrgang im Folgejahr) in Schüttorf an.

Bewerbungen können ab sofort an den Beauftragten für das Trainerwesen Martin Koch gerichtet werden:  trainerwesen@petanque-dpv.de.

Eine Liste mit Vormerkungen liegt schon vor.

Druck

Struktur der Ausbildung „Trainer/-in C – Leistungssport Petanque“:
Die fachliche Gesamtausbildungsdauer umfasst 90 Lehreinheiten und wird in mehreren Modulen angeboten.

  • Ein Wochenseminar (Montag bis Freitag) = 45 Lerneinheiten.
  •  Eine Hospitation, die von zertifizierten Trainern angeboten wird, inkl. eines Berichtes, werden mit 10 Lerneinheiten anerkannt.
    Eine Liste mit Trainern wird zu Beginn der Ausbildung übermittelt.
  • Eine Hausarbeit mit einem trainingsspezifischen Thema. Die Themen und organisatorische Abwicklung der Hausarbeit wird in der Seminarwoche besprochen.  
    Die Hausarbeit wird mit 15 Lerneinheiten anerkannt.
  • Als Lernerfolgskontrolle nach Abschluss der genannten Module findet ein Abschluss-Lehrgang an einem Wochenende (Freitagsabend bis Sonntag-Mittag) im Folgejahr statt (Termin wird noch genannt). 20 Lerneinheiten.  
  •  
  • Voraussetzungen für den Lizenzerwerb sind:
  • der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem überfachlichen Basismodul „Sportartübergreifendes Wissen Trainer C“ im Umfang von 30 Lerneinheiten.
    Solche Lehrgänge werden vom Landessportbund, den Kreis- und Stadtsportbünden oder Sportschulen angeboten und können wohnortnah absolviert werden.
  • Der aktuelle Nachweis eines „Erste-Hilfe-Kurses“ (nicht „Sofortmaßnahmen“!)
  • Vorlage des Ehrenkodex

Kosten:

  • Für das Wochenseminar, die Begleitung der Hausarbeit und die Lernerfolgskontrolle ist eine Teilnehmergebühr zu entrichten.
  • Die Kosten betragen:
    • Wochenseminar 180,00 €
    • Lernerfolgskontrolle als Wochenendseminar inklusive Begleitung der Hausarbeit 60,00 €
      Teilnehmergebühr (ohne Übernachtungen/Verpflegung)  
    • gesamt :    240,00 €    

 

Teilnehmer sollten ihre Vereine und Landesverbände auf entsprechende Zuschüsse anfragen,

Auskünfte zu Zuschüssen müssen von den Teilnehmern selbst initiiert werden.

Für Übernachtungsmöglichkeiten bitten wir individuell nachzufragen.

Die Teilnehmergebühr wird in 2 Raten fällig. Eine erste Rate von 180,00 € ist vor Beginn des Wochenseminars zu entrichten, der Rest wird vor dem Wochenendseminar fällig.

schriftliche Anmeldung per E-Mail bis 30.09.2020 an:
trainerwesen@petanque-dpv.de

Weitere Auskünfte erteilt: Martin Koch Tel.: 0177-7317804

Änderungen aus organisatorischen Gründen vorbehalten!

 

Der DPV-Leistungssportausschuss freut sich, mit Sönke Backens einen echten Hochkaräter zur Unterstützung – in erster Linie des Damen-Kaders – gewonnen zu haben.

Der Freiburger ist lizensierter B-Trainer, was dem höchsten Trainergrad im Pétanque-Sport entspricht. Neben dem Ausbilderzertifikat des Deutschen Olympischen Sportbundes ist er Dozent in den Fächern Anatomie und Physiologie. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Bereich Mentaltraining, insbesondere für den Boule- und Pétanquesport.

Sönke bringt persönliche Erfahrungen als DPV-Nationalspieler mit: 2011 trat er im Deutschen Trikot bei der Europameisterschaft in Göteborg an, 2012 bei der WM in Marseille und 2016 bei der WM in Antananarivo. National wurde er mehrfach Landesmeister im Saarland und in Baden Württemberg, sowie ebenfalls nicht nur einmal Sieger der DPV-Masters-Serie – und er stand auch schon ganz oben auf dem Siegertreppchen Deutscher Meisterschaften.

Das gesamte Team im DPV-Leistungssport freut sich über die Verstärkung – und auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit in den kommenden Jahren!

Statement des DPV-Vizepräsidenten Sport, Martin Schmidt, zur Beendigung der Zusammenarbeit mit den Bundestrainern.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte es wiederholt deutliche Unterschiede bzgl. der Bewertung von Rollen innerhalb des DPV-Leistungssports gegeben.

So gab es bei den Trainern der Senioren-Kader zunehmend stärkere Abkoppelungstendenzen bis hin zur Autonomie von den verantwortlichen Personen im DPV.  Der von mir im Auftrag des Präsidiums gesteckte Rahmen wurde immer wieder, sowohl in persönlichen Treffen als auch in späteren Videokonferenzen, in Frage gestellt.

Dies betraf Entscheidungen, wie konkret die Zuständigkeiten einzelner Trainer für bestimmte Kader (Frauen, Herren, Senioren 55+) definiert sein und eingehalten werden müssten. Darüber hinaus wurde beansprucht, Entscheidungen über die Teilnahme an Turnieren überwiegend eigenverantwortlich im Trainerstab zu fällen. Hier gab es den klaren Trend, fast nur noch international, und hier am liebsten in Frankreich, anzutreten. Meine Vorschläge (weniger Frankreich, mehr Deutschland/Belgien/Niederlande/Dänemark usw.) verhallten ungehört und wurden im Nachgang zusätzlich wissentlich verkehrt wiedergegeben. Ebenso gab es keine Reaktion auf den Vorschlag, französische Spitzenspieler nach Deutschland zum Training einzuladen.

Die Trainer sind lt. ihren Verträgen individuelle „Auftragnehmer“ und haben jederzeit auch die Freiheit, Aufträge abzulehnen. Vom Leistungssportausschuss ist ausdrücklich gewünscht, dass die Trainer in einem klar strukturierten Team arbeiten. Dies bedeutet, dass einzelne Trainer auch Kadergruppen übergreifend eingesetzt werden (z.B. in Sachen Athletik, Ernährung, Mental) und dass andere Trainer festen Kadergruppen zugeordnet sind.

Gerade in Bezug auf die Verantwortlichkeiten gab es keine Anzeichen, aus denen sich eine Bewegung aufeinander zu erkennen ließ. Der O-Ton eines Bundestrainers in einem Interview: „…haben wir auf Bitten des DPV Namen zu den Kadergruppen geschrieben“, zeigte, dass über eine Umsetzung nicht ernsthaft nachgedacht wurde.

In den Differenzen, die sich aus dieser unterschiedlichen Sicht zwischen DPV-Leistungssport-Ausschuss und Trainerstab auf die beschriebenen Aspekte ergaben, standen die nun betroffenen Bundestrainer als Wort- und Meinungsführer im Vordergrund. Nicht nur der Ton wurde in diesen Auseinandersetzungen immer schärfer, auch der Druck, den die Trainer in Richtung der Verantwortlichen aufzubauen versuchten, nahm zu.

Die komplette Kommunikation mit den Trainern wurde dem Präsidium vorgelegt inkl. deren Vorhaltungen dem DPV-Vizepräsident Sport gegenüber, die an Verunglimpfungen grenzten.

Auf der erreichten Eskalationsstufe blieb dem gesamten DPV-Vorstand keine andere Möglichkeit, als sich in letzter Konsequenz von den beiden betroffenen Trainern zu trennen. Eine weitere, vertrauensvolle Zusammenarbeit konnte ab einem bestimmten Zeitpunkt ausgeschlossen werden. Der DPV bedauert dies zutiefst, sieht sich aber dem sportlichen Erfolg des Verbandes deutlich mehr verpflichtet, als dem Wohlwollen einzelner Personen oder einzelner Gruppen im Pétanque-Sport Deutschlands.

Bei der Bekanntgabe dieser Entscheidung des DPV-Vorstandes wurden zunächst die betroffenen Trainer – vor der entsprechenden Meldung auf der DPV-Homepage – schriftlich informiert, anschließend gab es durch den Sportdirektor eine detailliertere Darstellung der Umstände für die Kaderspieler – und parallel hierzu wurden alle anderen Bundestrainer in persönlichen Gesprächen über den Stand der Dinge informiert. Dies alles geschah innerhalb eines Tages.

Abschließend stelle ich fest: es soll zukünftig der Team-Geist dominieren, nämlich der eines Teams, bestehend aus den Verantwortlichen im Leistungssport-Ausschuss, allen Trainern und allen Spielerinnen und Spielern. Getragen von gegenseitigem Respekt, übergreifender Leistungsbereitschaft und einem der Sache angemessenen Ton im Umgang miteinander und gegenüber Dritten. Das verspricht Erfolg.

 

Wer irgendwas zu verwalten oder zu managen hat, der kennt das mittlerweile zur Genüge: Arbeiten und konferieren im virtuellen Raum. Cloud-Space lässt sich aber auch ganz praktisch im Sport einsetzen, so Jürgen Hatzenbühler, Sportdirektor des DPV. Die Bundestrainer und Nationalspieler sind auch jetzt schon fleißig auf der Cloud unterwegs.

Beschleunigt wird das natürlich durch die derzeit Corona-bedingte Einschränkung konkreter, physischer Trainingsmöglichkeiten. Aber auch ohne die Not der Pandemie war es an der Zeit, die digitale Ergänzung der Trainingsmöglichkeiten zu intensivieren. Daher stellt Hatzenbühler das Kaderwesen digital neu auf.

Die erweiterte Plattform wird vor allem die Kommunikation innerhalb des Kaders und zwischen den Trainern und Spielern ausbauen und vereinfachen. Statt vieler Wege wie mit E-Mail, SMS, WhatsApp, Facebook oder was auch immer wird es dann nur noch einen Ort geben, auf dem Nachrichten, Bilder, Videos ausgetauscht werden, sowohl vom PC wie auch vom Handy. Zum Beispiel kann sich eine Gruppe in einer virtuellen Konferenz gemeinsam ein Video anschauen und darüber diskutieren. Zudem lassen sich Lehrmaterialien hinterlegen, die dann bei Bedarf von den Teilnehmern allein oder in Gruppen genutzt werden können. Nützliche Anwendungen gibt es viele.

Natürlich werden durch die neuen technischen Möglichkeiten die physischen Trainings der Nationalspieler nicht überflüssig, betont Hatzenbühler, doch die Maßnahmen können unabhängig von Ort und Zeit vertieft und begleitet werden. Die neue Plattform basiert auf dem Messaging-Dienst Slack. Es läuft gerade die Einführung für die Trainer, danach sind die Spieler dran. 

Mit Datum vom 4. Mai 2020 hat der DPV die Bundestrainer Martin Peter und Philipp Zuschlag darüber informiert, dass die Zusammenarbeit beendet ist. Der Dank der sportlich Verantwortlichen gilt insbesondere Philipp Zuschlag, der mit seinem Einstieg in das Team im Jahr 2018 maßgeblich an einer Kurskorrektur im Leistungssport des DPV mitgewirkt hat. Von ihm, genauso […]

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