1. Internationale Petanque-Trophee der Damen in Chamrousse bei Grenoble

TEIL 2 - Der Tir de Précission

Bilder: Spielgelände – Annas Tir-Wettbewerb in der Kälte nach dem grossen Regen – Buffet vor Spielbeginn – Maryan Barthélémy (Quarterback Sport Marketing) und Marc Alexandre (Moderation grosser Events im Pétanque), ein nachdenklicher Daniel und die Regenspiele am Samstag Nachmittag und Abend:

Chamrousse 2007 – der Tir de Précission

Jedes Team konnte eine Spielerin in den Wettkampf schicken, also Acht in Summa.

Die ersten vier genossen noch das Privileg, bei optimalen Bedingungen ohne Nebel, Regen und Kälte schiessen zu können.

Zu ihnen gehörten:

Angélique Papon (Frankreich 1) 34 Punkte

Rosario Inès (Spanien) 31 Punkte

Anastasia Jeandriens (Belgien) 25 Punkte

Marie-Christine Virebayre (Frankreich 2) 24 Punkte

Die restlichen vier Spielerinnen mussten erst noch ihr Barragespiel beenden, bevor sie in diesen Wettkampf eingreifen konnten.

Während die Wolken die Sicht begannen zu vernebeln, folgten rasch Regenschauer und Dunkelheit (es war mittlerweile Abend geworden).

Karin Rudolfs (Niederlande) 30 Punkte hatte noch das Glück, zuerst antreten zu können. Bei Mouna Beji (Tunisien) 18 Punkte, Anna Lazaridis (Deutschland) 18 Punkte und zuletzt Jacqueline Grosso (Italien) 18 Punkte

waren die Bedingungen so ungünstig, dass man nicht mehr von fairen Verhältnissen gegenüber den anderen Teilnehmerinnen sprechen kann. Alle drei blieben folglich weit unter ihren Möglichkeiten.

Bild: Mouna Beji – Tireur des tunesischen Vizeweltmeisters – hatte auch das Pech so spät am Tir-Wettbewerb starten zu müssen.

Jacqueline Grosso – kein berauschender Schußstil – so wie man bei den italienischen Damen weder von einheitlichem Schussstil noch von einem genügenden Schwung des Wurfarms sprechen kann. Die Kugel wird zumeist vom tiefsten Punkt des Wurfarms in einer kurzen Bewegung nach vorne geschleudert. Imposant hingegen die hohe Trefferquote!

Dennoch bleibt die Statistik, die bei ihr wie auch bei den italienischen Männern dieses Wurfstils von nur wenigen Carreaux und Palets spricht, die nahe genug am Bouchon liegen blieben, um ihrerseits Druck aufzubauen.

Bild: Endlich fanden sich ein paar dutzend Besucher zum Finale am Sonntag Nachmittag ein. Die Zuschauerresonanz war erschreckend gering!

Somit hatten sich für das Halbfinale qualifiziert:

Angélique Papon (Frankreich 1) gegen Anastasia Jeandriens (Belgien) und

Rosario Inès (Spanien) gegen Karin Rudolfs (Niederlande),

welches am darauffolgenden Sonntag bei meist strahlendem Sonnenschein ausgespielt werden konnte.

Angélique Papon führte nach 3 Ateliers schon ansehnlich, als ihr mit den letzten 8 Schuss kein einziger Treffer mehr gelang. Diese unerwartete Schwäche nutzte die junge Belgierin Anastasia Jeandriens, um Angélique zu überflügeln und gewann mit 26:22 gegen die französische Damenweltrekordhalterin (mit 61 Punkten 2006 in Grenoble erziehlt).

Im anderen Halbfinale schaffte die Spanierin in einem hart umkämpften Duell einen 30:26-Sieg gegen die Niederländerin Karin Rudolfs.

Bild: Keine Spannung kam beim Finale auf: Zu deutlich siegte die Spanierin Rosario Inès – die beim Finale unterlegene Anastasia Jeandriens gratuliert höflich – das Zuschauerinteresse war für Frankreich den Trefferqualitäten und der Spannung des Finalwettkampfes angepasst mäßig bis gar nicht vorhanden. Inès war schon einmal 2004 Dritte der Weltmeisterschaften in diesem Wettbewerb gewesen.

Daniel Voisins Aufgabe beim Finale des Tir-Wettbewerbs war es, Füße der Teilnehmerin und Ausrichtung der in ihre Ausgangspositionen zurückgelegten Kugeln von der Stelle der Schießerin aus zu überprüfen.

Das Finale, das vor vielen Kameras aufgezeichnet wurde, war ein recht schwaches. Vielleicht irritierten gerade die grossen, auf sie gerichteten Übertragungsgeräte die beiden Spielerinnen, jedenfalls erledigte die Spanierin Rosario Inès mit ihren 28 Punkten ihre Aufgabe standesgemäß aber ohne zu glänzen, während Anastasia Jeandriens, völlig von der Rolle, nur 6 Punkte (gleich 2 Treffern auf 20 Schuss) markieren konnte.

Es folgt als nächstes FOLGE 3: Bilder des grossen Damenevents von Chamrousse und damit Zusammenfassung aller Tage

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