Liebe Pétanque-Freunde,

längst sollte hier der dritte und letzte Teil des Berichts über das EuroCup-Finale in Rastatt erschienen sein, dieser konnte aber immer noch nicht fertig gestellt werden.

Dafür erreicht uns nun eine Mail vom DPV-Präsidenten Klaus Eschbach, der regelmäßig den Jahreswechsel in Phuket/Thailand bei der Familie seiner Frau Jaev verbringt.

Wie wir alle aus den Medien wissen, hat es hier eine verheerende Flutkatastrophe gegeben, deren Opfer nicht zu zählen sind.

Klaus geht es den Umständen entsprechend gut, er ist unversehrt.

Klaus Eschbach mit zwei Jugendspielern und zwei Soldaten, die bei einer

Partie Pétanque etwas Abwechslung von den Strapazen der Katastrophe

und der Arbeit beim Wiederaufbau finden. Links im Bild der in Thailand

lebende Franz Zimber aus Freiburg.

Ich war am Tag der Katastrophe in einem Hamburger Hotelzimmer, wo in Ermangelung eines Radios schon morgens der Fernseher lief, so dass ich sehr früh die ersten Bilder aus der Region gesehen habe. Ich hatte umgehend Kontakt mit Klaus aufgenommen, der mir dann am Telefon sagte, dass ihnen nichts passiert sei und dass es nun „…nur ein bißchen chaotisch…“ würde. Zu diesem Zeitpunkt war das Ausmaß des Unglücks noch nicht zu erahnen.

Wir haben lange darüber nachgedacht, ob wir diese Naturkatastrophe hier auf der DPV-Homepage thematisieren und sind nun doch zu dem Schluß gekommen, dass es über das Kugelspiel hinaus einen Ausdruck der Verbundenheit mit den Menschen im Indischen Ozean geben sollte.

Weiter unten findet ihr zwei Berichte zum Download, die Klaus Eschbach für die Badische Zeitung in Ettenheim geschrieben hat. Berichte von Zerstörung, Leid und Unglück, aber auch von Hoffnung, Tatkraft und Wiederaufbau.

Zerstörung soweit das Auge reicht.

Wir gedenken der Opfer und rufen nun auch von hier aus jeden dazu auf, im Rahmen seiner Möglichkeiten vielleicht ein bißchen dazu beizutragen, das Elend der Menschen in der Krisen-Region zu mildern. Die entsprechenden Spendenkonten sind durch die Medien hinlänglich bekannt – allerdings reicht im Zweifel auch ein kurzes Gedenken oder ein stilles Gebet…

Der Tsunami

Die Situation eine Woche nach dem Unglück