Pétanque im Verein stärken – innen und außen

Die DPV-Workshops in Fürth stoßen auf reges Interesse. Am Mittwoch standen die Themen „Training im Verein“, „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Bildung“ auf der Agenda.

Vormittags überraschte Henry Jürgens die Teilnehmer unter anderem mit einer eigenwilligen und sehr effektiven Methode, wie wir feststellen können, ob wir eine Kugel wirklich grade spielen. Eine Holzscheibe, gut einen Zentimeter dick mit dem Durchmesser einer Pétanque-Kugel, greifen wir wie unser Spielgerät und werfen sie als ob es unsere Kugel wäre.

DPV_Fete de Petanque Workshop Tag3 4
Spin-Control durch Holzscheibe. Ein PUK täte es auch.

Kommt die Scheibe auf dem Boden auf und läuft auf der Kante weiter, dann war der Wurf korrekt. Alles andere eiert. Ausreden gibt es keine mehr. Eine gute und innovative Idee. Henry hatte noch andere gute Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene auf Lager, die jeder zuhause auf seinem Terrain umsetzen kann.

Der Nachmittag war der Theorie gewidmet. Zuerst referierte Christoph Roderig über die Möglichkeiten des Marketings für Vereine. Das Wichtigste dabei, so seine Ausführungen, ist das Produkt – und das ist der Verein mit seinen Mitgliedern, seinem Bouleplatz und seinem Auftreten insgesamt.

Den späteren Nachmittag bestritten Dirk Engelhard und Martin Koch, der neue Beauftrage des DPV-Trainerwesens, mit der Vorstellung der neuen Ideen zur Bildungsarbeit im Pétanque. Im Mittelpunkt stand dabei der neu eingerichtete Trainerschein C für Pétanque Breitensport. Bisher gab es den Trainerschein nur für Leistungssport.

Referenten Engelhard, Koch, Roderig