Aktivitäten jenseits des organisierten Wettkampf-Sports

Die Macher des Trainings-Leitfadens „Boule-Praxis“, Norbert Koch und Michael Weise, bieten in der Vorweihnachtszeit einen Sonder-Rabatt. Mit einem Nachlass von 10% kann der Ordner, der aktuell rund 80 wetterfeste Trainingsfolien plus einem Begleitheft bietet, ambitionierten Pétanque-Freunden unter den Weihnachtsbaum gelegt werden.

Wie gehabt beinhaltet der Praxis-Leitfaden auch einen Code, mit dem auf der Homepage zum Thema Videos angeschaut werden können, die die Übungen noch nachvollziehbarer darstellen.

Der Trainings-Leitfaden „Boule-Praxis“ wird vom DPV empfohlen. Wir freuen uns, wenn er eine möglichst breite Verteilung findet und so einen wichtigen Beitrag zur Steigerung des sportlichen Pétanque in Deutschland leistet.

Mit einem Klick auf das Bild geht es zur Website des Leitfadens, wer beim Abschluss der Bestellung den Code

TT2019BPO

eingibt, erhält die 10% Nachlass.

Im September empfing Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Hallenser Engelbert Eising und den Husumer Wolfgang Lorenzen in Berlin – beide sind Silber- und mehrfach Bronze-Gewinner im Pétanque und Tischtennis bei den World Transplant Games in Newcastle (UK), die im August dieses Jahres stattfanden.

Für Eising und Lorenzen, die beide nierentransplantiert sind, ist der Sport nicht nur wichtig für die Erhaltung bzw. Wiedergewinnung der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch Ansporn. Mit der Teilnahme an diesen weltweit beachteten Meisterschaften schaffen sie ein Bewusstsein dafür, dass es sich lohnt die Hoffnung niemals aufzugeben.

„Transdia Sport Deutschland e.V.“ gibt Transplantierten und Dialyse-Patienten eine sportliche Heimat, denn Sport hat immer positive Auswirkungen für die Erhaltung bzw. Wiedergewinnung der körperlichen Leistungsfähigkeit, auf das Selbstbewusstsein sowie generell für die Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und der Lebensqualität. Ganz besondere Highlights sind die aller zwei Jahre stattfindenden Weltspiele für Organtransplantierte sowie die Europäischen Spiele der Organtransplantierten und Dialysepatienten.
Bei den World Transplant Games in Newcastel 2019 nahmen 2300 Athleten aus 59 Nationen teil. Im Petanque Einzel konnte sich Wolfgang Lorenzen unter 46 Teilnehmern in seiner Altersklasse 60 – 69 Jahre den 9. Platz erkämpfen und Engelbert Eising den 28. Platz von 46 Teilnehmern in der Altersklasse 50 – 59 Jahre.

Die drei Bestplatzierten auf dem Siegertreppchen. Foto: Stefan Endrich

Als Doublette konnte das deutsche Team sogar Bronze erspielen, leider mussten sich Eising/Lorenzen gegen Van der Westhuizen/Lombard aus Süd Afrika geschlagen geben. Den ersten Platz erreichten hier die Thailänder Phakchiraphatthansasiri/Kailas.

Erst im Frühling hatte Engelbert Eising Unterstützung vom „Bamboule Halle e.V.“ erhalten, um einige Tricks zu erlernen. Zur gleichen Zeit ist Wolfgang Lorenzen im Verein  „Die Geest-Bouler“ eingetreten, um auch dort Unterstützung zu erhalten. „Für die erste Teilnahme im internationalen Wettbewerb waren wir sehr zufrieden“ sagte Eising. Im nächsten Jahr finden die Spiele für Dialysepatienten und Transplantierte in Dublin statt und die nächsten World Transplant Games im Jahr 2021 in Housten/Texas.

Bei der Deutschen Meisterschaft 2020 in Simmern (Rheinland-Pfalz), die von Transdia Deutschland e.V. ausgetragen wird, möchte das Petanque-Doublette Eising/Lorenzen nochmals starten.  

Ende des vergangenen Jahres standen rund 9.400 Patienten in Deutschland auf der Warteliste, um ein lebensrettendes Organ zu erhalten. Statistisch gesehen sterben täglich etwa 3 von ihnen, da für sie nicht rechtzeitig ein passendes Organ zur Verfügung steht. Ziel sollte sein in der Gesellschaft eine Akzeptanz für die Widerspruchsregelung bei der Organspende zu schaffen, wie sie in fast allen EU Nachbarländern schon praktiziert wird z.B. in Belgien, Bulgarien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei und Ungarn.

Seit dem 07.08.2019 verfügt der Deutsche Pétanque Verband über einen neuen Sportausschuss. Die ersten Themen, die das Gremium aufgegriffen hat, drehen sich um die Chancen für eine 2. Bundesliga, um den EuroCup und die DPV-Masters-Turnierserie. Außerdem steht als „zarte Blüte“ das Thema „Breitensport“ auf der Agenda – Angebote für Petanque-Begeisterte jenseits der Ranglisten und Meisterschaften.

DPV-Vizepräsident Martin Schmidt freut sich auf die Unterstützung durch den Ausschuss, der unter seiner Ägide aktiv die sportlichen Belange im Verband gestalten wird:

Ingeborg Weber
Generalsekretärin
LV BaWü
Sabine Friedel
Sportchefin
LV Ost

Uwe Büttner
LV Bayern

Herbert Dressbach
Länderpokal-
Beauftragter DPV
Jürgen Hatzenbühler
Sportdirektor DPV
Martin Schmidt
Vizepräsident Sport