Aktivitäten jenseits des organisierten Wettkampf-Sports

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Informationen zum DPV Boule Sportabzeichen

 

Das neue Boule Sportabzeichen (BSA) wird in diesem Jahr (2020) als Auszeichnung des Deutschen Pétanque Verband e.V. (DPV) eingeführt. Es ist eine Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Sportabzeichen im Rahmen des Breitensports verliehen.

Die Rahmenbedingungen zur Abnahme des BSA wurden deutlich vereinfacht und die Leistungsanforderungen erscheinen uns nun auch angemessen für den Breitensport. Sie sind vergleichbar mit den Anforderungen des Deutschen Sportabzeichens (DSA). Auch das BSA wird jetzt wie das DSA je nach Leistung für die gleichen Übungen in Bronze, Silber und Gold vergeben.

 

mehr unter dem Link Info-Center…….

Neben den Turnieren und Workshops im Rahmen der Fete de Pétanque fand am späten Nachmittag des 19.09.2020 eine besondere Ehrung statt.

Geehrt wurden Landesverbände, die sich in der Vergangenheit verstärkt dafür eingesetzt haben, die Stellung der Frauen in unserem Sport zu stärken.

Bis zum Amtseintritt von Susanne Schmidt belief sich das Budget der Gleichstellungsbeauftragten auf € 200,- pro Jahr. Nach einer Bedarfsermittlung und einer Umfrage an die Landesverbände konnte der Etat im Rahmen der Frauenförderung auf € 2.000,- aufgestockt werden.

Mit diesen zusätzlichen finanziellen Mitteln konnten in einer ersten gemeinsamen Aktivität mit Lisa Kamrad, Simone Kempf und Claudia Auer Netzwerktreffen in Feudenheim und Groß Gerau durchgeführt werden. Diese Treffen stießen auf große Resonanz, jedoch konnten weitere geplante Treffen aufgrund der Pandemie bisher leider nicht stattfinden.

Ziel dieser Netzwerktreffen, aber auch der vereinzelt angebotenen Trainings, war es, Frauen für die Verbandsarbeit zu interessieren, Netzwerke zu knüpfen, eine Möglichkeit des Austausches zu schaffen und Multiplikatorinnen in den einzelnen Landesverbänden zu finden, die regelmäßiges Stützpunkttrainings für Frauen anbieten können.

Im Januar 2020 wurde dann im Präsidium beschlossen, besondere Projekte und Aktivitäten im Bereich der Frauenförderung im Verband zu prämieren. Und so wurden in der Folge die Landesverbände angefragt und um Rückmeldung gebeten.

Zwei Aktionsbeschreibungen, und zwar diejenigen aus BaWü und Hessen wurden in Abstimmung mit dem Präsidium für die Prämierung nominiert.

Besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass aus den genannten Landesverbänden, mit Lisa Kamrad und Claudio Auer Landespräsidentinnen hervorgehen.

Zwei Preise konnten also am 19.09.2020 überreicht werden, Simone Kempf, Frauenreferentin im LV Baden-Württemberg und Claudia Auer die Präsidentin des LV Hessen erhielten für Ihre Landesverbände jeweils einen Scheck über € 1.000,- in Anerkennung des Geleisteten, der für die weitere Förderung der Frauen in den LVs zu verwenden ist.

Im LV Baden-Württemberg gibt es seit 2006 eine Frauenreferentin, in fünf der sechs Regionen Frauenbeauftragte, die sechste Stelle ist vakant.

Im LV werden auch regelmäßige Frauentrainings angeboten.
Schwerpunkte dieser Trainings sind neben taktische Übungen auch die Technik, das Schießen und das Legen.
Zusätzlich gibt es zwei Stützpunkttrainings des LV pro Jahr, wobei alle Trainings mehr als ausgebucht sind.
Der Ladies Cup und regionale Frauenturniere ergänzen die Trainings ebenso wie die Landesmeisterschaften Doublette Frauen und Tireur Frauen. All das führt zu einer Verbesserung der taktischen und spielerischen Qualität, wobei auch der Spaß am Spiel nicht zu kurz kommt.

Im LV Hessen sind neben Claudia Auer in der Leitung des Landesverbandes zwei weitere Frauen vertreten, Martina Becker, die Vorsitzende des Rechtsausschusses und Sabine Wagner als Obfrau für das Marketing.
Zudem sind von den mehr als 13 Schiedsrichterinnen regelmäßig 4-5 im Einsatz.
Im LV werden ebenfalls seit 2010 Frauentrainings angeboten.
2015 hat sich der Schwerpunkt verändert und zu den Frauentrainings werden zusätzlich Mixed-Trainings angeboten, außerdem erfolgt eine aktive Förderung der Kommunikation und Vernetzung der Frauen in den einzelnen Vereinen.

Wir gratulieren beiden LVs zu dieser Auszeichnung und freuen uns auf weitere Aktivitäten, Trainings und Netzwerktreffen in allen Landesverbänden, bitte nehmt Euch diese Beispiele als Vorbild.

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Die Breitensportwoche des Deutschen Pétanque Verbandes beim TV Fürth 1860 neigt sich dem Ende zu.
Über die Erfolge beim Boule Sportabzeichen haben wir bereits berichtet, aber der Tag brachte ein weiteres Highlight mit sich.
Nach einer kleinen ruhigen Phase, die der Vorbereitung des DPV Cup der Senioren gewidmet war, begann das Rapid Boule, ein Wettbewerb, bei dem 24 Teams in vier Gruppen zu sechs Teams aufgeteilt wurden. In diesen Gruppen spielte zunächst Jeder gegen Jeden, was bei regulärer Spielweise und Spielbeginn um 17:00 Uhr durchaus eine Mitternachtspartie erwarten ließe. Nein, beim Rapid Boule werden nur drei Aufnahmen gespielt, dann ist die Partie zu Ende. Nach 15 Aufnahmen pro Team wurde die Rangliste erstellt, die ersten drei jeder Partie spielten die Zwischenrunde A, die anderen die Zwischenrunde B, jeweils wieder in Gruppen zu sechs.

Rapid Boule führt so zu schnellen Ergebnissen, wenigen und vor allem kurzen Pausen, eine eigene Strategie ist zu entwickeln, bei der es darauf ankommt, möglichst wenig Punkte abzugeben, eine Führung durch einen Sauschuss abzusichern oder den Gegner eher ins Risiko zu zwingen.
Jan Mensing, der in der Teamleitung die Ergebnisse entgegennahm, zeigte nicht nur einmal ein erstauntes Gesicht, die Ergebnisse in Vor- und Zwischenrunde brachten so manche Überraschung mit sich.
Weniger überraschend waren die Paarungen in den , im B-Finale setzten sich Vincent Behrens und Matthias Ress gegen Regis Pfortner und Uli Moritz durch, A gewannen Patrick und Michel Fournier vor Vincent und Markus Probst.
Allen Teilnehmern einen herzlichen Glückwunsch.
Die anschließenden Gespräche mit den Teilnehmern ließen den Wunsch nach mehr aufkommen, vielleicht setzt sich dieser spannende neue Spielmodus ja als eine Variante unseres Spiels durch.

Seit dem frühen Vormittag sind auch die ersten Kaderspieler in Fürth vor Ort.

Beim Rundgang über das Gelände fand der Aufbau zur Abnahme des Boule-Sportabzeichens besondere Beachtung – und nicht nur das: Die Übungen mussten einfach sofort absolviert werden.

Bei bisher 91 angenommenen Prüfungen wurde nun das erste dreistellige Ergebnis erreicht: Herzlichen Glückwunsch an Matthias Laukart, der im Wettstreit mit dem zweiten Goldjungen, Tobias Müller Gold mit 101 Punkten erreichte.

Mal sehen, ob das für die weiteren Kaderspieler Ansporn genug ist, ebenfalls diese Breitensportübung zu absolvieren.

Tobias Müller und Matthias Laukart mit ihren Urkunden.

Und weiter geht’s:
Werner Prix ist dauerbeschäftigt, den ganzen Tag über nimmt er bei Einem nach dem Anderen das Boule Sportabzeichen ab. Wieder zeigt sich, daß die Legeübungen weitaus mehr Schwierigkeiten bereiten als die Schiessübungen – der glatte Boden fordert Tribut. Ab 17:00 Uhr kommen auch die Mitglieder des Gastgebervereins, die von der Möglichkeit zur Abnahme regen Gebrauch machen – wir sind neugierig, wieviele Absolventen wir am Ende der Veranstaltung melden können.

Der Workshoptag stand wieder unter der Regie von Dirk Engelhard, der die zwei Themen des Tages begleitete.

Boule als Gesundheitssport: Wie man Boule als Gesundheitssport nicht nur im Verein sondern auch im Quartier verankern kann, wurde mit konkret erlebten Beispielen bildhaft dargestellt. Es beginnt hier beim simplen Bewegen an der frischen Luft und reicht bis hin zu Boule als Sport  in Rehakliniken. Das Beispiel „Boule in Rehaklinken“ aus NRW fand hier besondere Erwähnung. Ein Teilthema, „gesunde Ernährung“ wird zunehmend akzeptiert, aber muss noch seinen Weg in den Breitensport finden.

 

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Dirk Engelhard in Aktion

Boule und Bike: Hier führten Janne und Henry Jürgens die Gruppe der 12 Boulebiker über vier Touren am Europakanal entlang und durch die Innenstadt von Fürth. Besonders beeindruckend waren ein altes Wasserschöpfrad an der ersten Spielstation und das wunderschöne Bild der Fürther Altstadt. Die E-Bikes sorgten dafür, daß der beim Biathlon übliche Anstrengungslevel bei weitem nicht erreicht wurde und so konnten die drei Spiele auf drei verschiedenen Plätzen nicht im Stress dafür aber mit viel Spaß gespielt werden.

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Station mitten in Fürth

Schon vor Ende der Tour begannen die Miniturniere zum Abschluss des Tages, denn bei aller Arbeit soll auch der Spaß am Spiel gefördert werden und das Miteinander hilft, noch besser zusammenzuarbeiten.

Pétanque im Verein stärken – innen und außen

Die DPV-Workshops in Fürth stoßen auf reges Interesse. Am Mittwoch standen die Themen „Training im Verein“, „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Bildung“ auf der Agenda.

Vormittags überraschte Henry Jürgens die Teilnehmer unter anderem mit einer eigenwilligen und sehr effektiven Methode, wie wir feststellen können, ob wir eine Kugel wirklich grade spielen. Eine Holzscheibe, gut einen Zentimeter dick mit dem Durchmesser einer Pétanque-Kugel, greifen wir wie unser Spielgerät und werfen sie als ob es unsere Kugel wäre.

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Spin-Control durch Holzscheibe. Ein PUK täte es auch.

Kommt die Scheibe auf dem Boden auf und läuft auf der Kante weiter, dann war der Wurf korrekt. Alles andere eiert. Ausreden gibt es keine mehr. Eine gute und innovative Idee. Henry hatte noch andere gute Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene auf Lager, die jeder zuhause auf seinem Terrain umsetzen kann.

Der Nachmittag war der Theorie gewidmet. Zuerst referierte Christoph Roderig über die Möglichkeiten des Marketings für Vereine. Das Wichtigste dabei, so seine Ausführungen, ist das Produkt – und das ist der Verein mit seinen Mitgliedern, seinem Bouleplatz und seinem Auftreten insgesamt.

Den späteren Nachmittag bestritten Dirk Engelhard und Martin Koch, der neue Beauftrage des DPV-Trainerwesens, mit der Vorstellung der neuen Ideen zur Bildungsarbeit im Pétanque. Im Mittelpunkt stand dabei der neu eingerichtete Trainerschein C für Pétanque Breitensport. Bisher gab es den Trainerschein nur für Leistungssport.

Referenten Engelhard, Koch, Roderig

Der zweite Tag

beginnt wieder mit Workshops, auch heute ganz im Zeichen des Breitensportes.
Werner Prix und Hanjo Fingerle besprechen mit sieben Anwärtern, die Prüfer für das Boule Sportabzeichen werden wollen, die allgemeinen Fragen, die die Prüflinge aus ihrer Vorbereitung mitgebracht haben.
Allgemeine Pétanque-Regeln, besondere Voraussetzungen für die Prüfer oder die Abnahme des Boule Sportabzeichens wurden diskutiert, die Fragen dazu beantwortet.

Die einzelnen Prüfungen wurden anhand der Infotafeln zunächst besprochen und dann mit allen überlegt, wie der Aufbau exakt, schnell und nachvollziehbar vorgenommen werden kann.In zwei Gruppen wurde dann der Aufbau der Stationen geübt und gleich danach für die ersten Prüfungen genutzt.


Werner und Hanjo nahmen sich die Zeit,  die Schwierigkeiten der einzelnen Stationen noch einmal vor Ort darzustellen und praktische Tipps für eine erfolgreiche Prüfung zu geben. Gleich die ersten Prüflinge zeigten, wie’s richtig geht: Ein klares Bronze für Dagmar und das sichere Erreichen von Silber und nur knapp verfehltes Gold für Wolfgang waren die positiven Ergebnisse des ersten Durchgangs.

Zweiter Programmpunkt des Tages war der Workshop „Bouleangebot in Groß- und Spartenvereinen“. Viele ehemalige Leistungssportler stellen mit der Zeit fest, dass sie ihren Sport nicht mehr in der gewohnten Art und Weise ausführen können und suchen nach Alternativen.
Hier können Boule als Freizeitsport und Pétanque als Wettkampfsport gute Alternativen bieten, denn körperliche Betätigung, soziale Kontakte und nicht zuletzt das sich Messen im Wettkampf können beim Boule und Pétanque bis in das höhere Alter gelebt werden.

Es folgte als weiterer Workshop das Thema „betriebliche Gesundheitsförderung“, der ebenfalls unter der Moderation von Dirk Engelhard durchgeführt wurde. Hier wurden die Möglichkeiten der Vernetzung von Betrieben/Verwaltungen/Dienstleistern mit den Vereinen diskutiert, um unseren Sport auch außerhalb von Vereinen in anderen Gruppen zu verankern. Der Topf der Ideen füllte sich, eine weiterer Topf musst auf die Schnelle angeschafft werden, der auch nicht leer blieb.

Nun müssen all die Ideen geordnet und bewertet werden, um ein strukturiertes Vorgehen zu entwerfen, mit dem wir unseren Sport erfolgreich auch als Breitensport platzieren können.
Der neu konstituierte Breitensportausschuss wird so seine erste große Aufgabe zu bewältigen haben – viel Erfolg dabei.
Letztlich blieb auch der Spaß nicht auf der Strecke, wie an den Vortagen begannen gegen 17:00h die Mini-Turniere, die diesmal Andrea aus Fürth als Siegerin sahen.

Offensive des DPV für den Pétanque-Breitensport

Corona ist immer und überall. Deshalb moderierte Dirk Engelhard, DPV-Vizepräsident Inneres, den Workshop „Boule Breitensport“ im luftigen Zelt auf dem Spielgelände des TV Fürth 1860.

Dieser Montag, der 14. September 2020, markiert den Startschuss für eine breit angelegte Offensive des DPV für den Pétanque-Sport in der Breite. Aus ganz Deutschland trafen sich rund 20 engagierte Personen, die im Verein oder in den Landesverbänden schon Initiativen für den Breitensport angeschoben haben oder das vor haben. Das Spektrum der Themen ist breit gefächert.

Dirk moderiert den Breitensport-Workshop

Von Boule als Therapie, als Bewegung im Alter, als Begegnung … und und und. Boule kann beinahe alles und wird in einer älter werdenden Gesellschaft zum immer wichtiger werdenden Faktor. Für die Vereine steckt hier ein ungeheures Potential. Dirk zitierte eine Studie der Sportuniversität Köln, die aufzeigt, dass gerade im Kugelsport nur zehn Prozent der Spieler in einem Verein organisiert sind. Für die Mitgliedergewinnung sind die restlichen 90 Prozent fruchtbarer Boden. Gegen Ende des Workshops konstituierte sich der Ausschuss für Breitensport im DPV. Er wird aus fünf festen Mitgliedern bestehen und alle Landesverbände sollen so genannte Begleiter entsenden.  Noch die gesamte Woche wird sich der DPV in Workshops und Aktion auf dem Boule-Gelände des TV Fürth dem Breitensport widmen.

Am 12.September 2020 fand im mittelfränkischen Burgthann der Jugendtag des Bayerischen Pétanque-Verbands BPV statt. Dies war gleichzeitig die erste Jugend-Veranstaltung in Sachen Pétanque in Bayern 2020, da pandemiebedingt alle anderen Termine nicht stattfinden konnten. Das galt auch für die Deutsche Meisterschaft der Jugendlichen, die just an diesem Wochenende stattfinden sollte. Das Jugendbetreuer-Team des BPV bestehend aus Uli Moritz, Vanessa Dörhöfer, Stefani Probst und Florian Hock wollte den jugendlichen bayerischen Pétanque-Spieler*innen dennoch eine Plattform bieten, um auch in diesem Jahr ein Treffen mit Wettkampfcharakter zu ermöglichen. Mit dem PBC Burgthann wurde ein Verein gefunden, der eine sehr geeignete, halboffene Boulehalle und ein großes Gelände mit Boulebahnen im Freien hat. Auch in Sachen Jugendarbeit ist der Verein unter Führung des Vorsitzenden Walter Rosentritt schon mehrfach positiv in Erscheinung getreten. Auf dem Programm standen Wettbewerbe im Schießen und Legen, ein kleines Turnier und eine besondere Überraschung. Das Jugend-Team wollte den Teilnehmer*innen am Jugendtag die Gelegenheit geben, das neu entwickelte Boule Sportabzeichen nicht nur kennen zu lernen, sondern auch die Prüfung dafür abzulegen.

Mit viel Engagement, aber auch mit Spaß gingen die jungen Spieler*innen zu Werke. Zwei aus der Altersgruppe Minimes, 10 Cadets und 2 Juniors waren mit Betreuern, teilweise auch mit den Eltern nach Burgthann gekommen und stellten damit eine repräsentative Auswahl der bayerischen Pétanque-Jugendlichen. Nach unterschiedlichen Übungen gingen die Prüfungen für das neue Sportabzeichen (BSA) los. Zwei Prüfer, Werner und Hanjo, vom Bundesverband (DPV) nahmen die Prüfungen ab. Sie konnten sich über die großartigen Leistungen der Jugendlichen bei den 6 Prüfungsteilen freuen. Es waren 3 verschiedene Legeprüfungen und drei Schießprüfungen mit je 6 Kugeln zu absolvieren (Einzelheiten unter https://bsa.bouleabc.de). Von 14 Spieler*innen, die zu den Prüfungen antraten, konnten alle mit einem Sportabzeichen abschließen. Da die Prüfungen sich etwas hinzogen, gab es zur Mittagszeit einen Imbiss für alle. Die Kosten übernahmen der bayerische Verband und der Bundesverband (DPV) nicht nur dafür, sondern auch für die Prüfer, die Pins etc.  Angeregt durch die Erfolge der Jugendlichen wollten auch 4 Betreuer*innen noch ihr Boule Sportabzeichen haben. Dabei stellten sie schnell fest, wie gut die Jugendlichen wirklich waren, denn sie hatten Mühe, die erforderlichen Punkte zu bekommen. Schlussendlich gab es für die Betreuer*innen dreimal Bronze und einmal Gold.

Zum Abschluss des schönen Tags, auch das Wetter war sehr boulegeeignet, Sonne aber nicht zu heiß, dankte Jugendwart Uli Moritz den Beteiligten, den Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement, den Verbänden und dem Pétanqueclub Burgthann. Dann erfolgte die Übergabe der ersten neuen Boule-Sportabzeichen an Jugendliche-überhaupt. Mit der Freude über Urkunden und Pins, dreimal Bronze, sechsmal Silber und fünfmal Gold für die Jugendlichen fand der bayerische Jugendtag einen schönen Ausklang.

Bericht: Hans-Joachim Fingerle (AG Boule-Sportabzeichen des Deutschen Pétanque Verbands)

Ab Samstag, dem 12.09.2020 startet das – den besonderen Umständen angepasste – Saison-Highlight der DPV-Landesverbände in Fürth. Ein Großteil der Spieler*innen, die den Reigen mit dem „Deutschland-Cup 2020 der Veteranen“ eröffnen, wird sicher schon am Vorabend vor Ort sein. Ab Montag werden dann die Teilnehmenden zu den verschiedenen Breitensport-Workshops und -Seminaren erwartet. Eines haben sie alle gemeinsam: sie sind über ihren Landesverband oder in Eigeninitiative zur DPV-Fête de la Pétanque angemeldet.

Das DPV-Hygienekonzept 2020

Es ist ein ganz wichtiger Aspekt, der sich durch den gesamten Zeitraum der Veranstaltung bis zum 20.09.2020 zieht, dass auf dem Petanque-Sportplatz des TV Fürth kein Laufpublikum oder Zuschauer zugelassen sind.

Die Auflagen sehen sehr genau vor, dass sämtliche Personen, die sich auf dem Gelände aufhalten, im Vorfeld registriert sind. Nur auf diesem Wege wird u.a. sichergestellt, dass zu keiner Zeit mehr als insgesamt 200 Menschen an den Veranstaltungen teilnehmen.

Alle akkreditierten Teilnehmenden erhalten eine Kennzahl, mit der sie sich als solche ausweisen können. 

Trotz aller erforderlichen Maßnahmen, die hier auch noch einmal als PDF-Dateien (Klick auf die Bilder) zur Kenntnis genommen werden können, ist die Vorfreude auf die Fete bei allen Beteiligten groß. Zehn Tage Petanque-Spitzen- und -Breiten-Sport am Stück sind ein schönes Trostpflaster auf eine ansonsten eher unerfreuliche Saison 2020.

Die zusätzlichen Regelungen in Fürth.
Eine Zugangsbeschränkung ist leider unvermeidbar.
Das bayerische Rahmenhygienekonzept Sport zur Corona-Pandemie, Stand: 10.07.2020, Az. H1-5910-1-28