Trainer werden ist nicht schwer …

…  Trainerin dagegen sehr.

Na, ob das so richtig ist?
Der Weg vom engagierten Spieler zum Trainer mag ja nicht ganz einfach sein, aber ist das ein Gegensatz zu dem Weg von der engagierten Spielerin zur Trainerin?

Wir meinen nein, und dieses nein begründen wir mit Taten.

Schon am 7. Dezember wurde an dieser Stelle ein Beitrag von Martin Koch veröffentlicht. Darin haben wir eine spezielle TrainerINNEN-Ausbildung Anfang März angekündigt, die von Elisabet Kamrad geleitet wird.

Die Ausbildung findet in Ostfildern bei Stuttgart statt, richtet sich aber ausdrücklich an alle Interessierten aus den zehn Landesverbänden, die den DPV bilden.

Bewerbungen können ab sofort an den
Beauftragten für das Trainerwesen Martin Koch gerichtet werden.

Inhaltliche Fragen richtet bitte
an Elisabeth Kamrad, gerne auch telefonisch: Tel. 0171-7775501.

Für Diejenigen, die nicht so gerne auf Links klicken, haben wir hier noch einmal die wesentlichen Inhalte und Bedingungen der Ausbildung genannt:

Struktur der Ausbildung „Trainer/-in C – Leistungssport Pétanque“:

Die fachliche Gesamtausbildungsdauer umfasst 120 Lerneinheiten (LE) und unterteilt sich in mehrere Module. 30 LE werden durch die Basisqualifikation sportartübergreifend erbracht. Solche Lehrgänge werden vom Landessportbund, den Kreis- und Stadtsportbünden oder Sportschulen angeboten und können wohnortnah absolviert werden. 90 LE sind sportartspezifisch und beziehen sich in unserem Fall auf Pétanque.

Die Ausbildung folgt der DPV-Richtlinie „C-Trainer/in – Leistungssport Pétanque“ und umfasst inhaltlich:

  • Personen- und gruppenbezogene Inhalte wie bspw. Trainingsplanung, Methoden der Organisation und Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen
  • Bewegungs- und sportpraxisbezogene Inhalte wie bspw. Technik, Taktik, Kugelkunde, Ernährung, Psychoregulation, Regelkunde
  • Vereins- und verbandsbezogene Inhalte wie bspw. Ehrenkodex, Anti Doping, Spielbeobachtung, Geschichte, Aufsichtspflicht, etc.

Die 90 sportartspezifischen LE teilen sich auf:

  • Ein Wochenseminar (Montag bis Freitag) in der Sportschule Ruit (45 LE).
  • Eine Hospitation bei einem zertifizierten Trainer oder einer Trainerin inkl. eines Berichtes (10 LE). Eine Liste mit aktiven Trainer*innen findet ihr hier.
  • Eine Hausarbeit zu einem trainingsspezifischen Thema. Sowohl Form als auch Inhalt der Hausarbeit werden in der Präsenzwoche besprochen (15 LE).
  • Als Lernerfolgskontrolle nach Abschluss der genannten Module findet ein Abschluss-Lehrgang an einem Wochenende (Freitagsabend bis Sonntag-Mittag) statt, Ort und Termin werden noch genannt (20 LE).

Kosten:

  • Für das Wochenseminar, die Begleitung der Hausarbeit und die Lernerfolgskontrolle ist eine Teilnahmegebühr zu entrichten.
  • Die Kosten betragen:
    • Wochenseminar 180,00 €
    • Lernerfolgskontrolle als Wochenendseminar
      inklusive Begleitung der Hausarbeit 60,00 €
    • Gesamt: 240,00

Übernachtungsmöglichkeiten für den Abschluss-Lehrgang bitten wir individuell zu organisieren und zu finanzieren.

Teilnehmerinnen können ihre Vereine und Landesverbände auf entsprechende Zuschüsse anfragen, Auskünfte zu Zuschüssen müssen von den Teilnehmerinnen selbst initiiert werden.

Ist ja doch interessant – was ist zu tun?

Ganz einfach, oben steht Alles, also lesen, anrufen, anmelden, teilnehmen, lernen und Spaß haben.

Die Anmeldefrist läuft noch mindestens bis zum 04. Februar und es sind noch einige Plätze frei.

Und wer es mit Karl Valentin hält: „Meng daadn mia scho woin, aba deafa hamma uns net traut.“
oder – als Untertitel: „Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.“
derjenigen rufen wir zu: DOCH!

Wenn Ihr mögt und wollt, traut Euch, Ihr dürft – nein, Ihr sollt!

Bleibt also noch die Frage nach dem Eingangsstatement aus der Überschrift und auch hier können wir literarisch antworten. Dazu zitieren wir eine Zeile aus dem Gedicht „Lichtung“ des Buchstabenjongleurs und Wortakrobaten Ernst Jandl: 

„werch ein illtum!“