Der Deutschland-Cup 2020 der Veteranen hat einen würdigen Sieger: Hessen konnte sich die Platz 1 sichern.

Wir übertragen hier live die abschließenden Tireur-Wettbewerbe der Landesverbände – auch bei diesem Vergleich gibt es noch einmal Gold, Silber und Bronze zu gewinnen:

Hessen gewinnt den Deutschland-Cup 2020 der Veteranen

Alle Ergebnisse der sieben Runden
Die Tabelle am Ende des Wettbewerbs

Die Runde 7 ist gestartet, es spielen:

BaWü gegen NRW
Saar gegen Hessen
Bayern gegen Berlin

Letzte Mannschaft im Tireur-Wettbewerb ist das Team aus Ost.

Wir übertragen live die Begegnung der Mixte-Teams aus NRW und BaWü:

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 6

Die Runde 6 ist gestartet, es spielen:

Berlin gegen NRW
Saar gegen Ost
Bayern gegen Hessen

Das Team aus BaWü bestreitet den Tireur-Wettbewerb.

Wir übertragen live die Begegnung der Damen-Teams 55+ aus Hessen und Bayern:

Die Ergebnisse der Runde 5
Die Tabelle nach Runde 5

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 5

Tag 2 des Deutschland Cups 2020 der Veteranen. Bereits um 9:00 Uhr starteten die Begegnungen:

BaWü gegen Ost
Hessen gegen Berlin
Saarland gegen Bayern

Die Mannschaft aus NRW stellt sich dem Tireur-Wettbewerb.

Wir übertragen das Spiel 55+ Herren, Berlin gegen Hessen live.

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 4

Der erste Tag des Deutschland Cup der Veteranen endet nach vier Runden mit einer dichten Tabellenspitze. Noch ist für die Favoriten jeweils alles drin, die Fortsetzung morgen verspricht Spannung!

Die Ergebnisse der Runde 4
Die Tabelle nach der Runde 4

Die vierte und letzte Runde des ersten Tages läuft. Das Saarland versucht sich am Tireur-Wettbewerb, die anderen Landesverbände spielen – und zwar:

Berlin gegen Ost
Bayern gegen NRW
Hessen gegen BaWü

Wir übertragen das Spiel 65+ Herren, Berlin gegen Ost live.

Die Ergebnisse der Runde 3
Die Tabelle nach Runde 3

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 3

In Runde 3 des DPV-Cups spielten gegeneinander:
NRW gegen Ost
Berlin gegen Saarland
Bayern gegen BaWü

Die Mannschaften aus Hessen stellen sich dem Tireur-Wettbewerb.

Wir übertragen live die Partie der Herren 55+, Bayern gegen BaWü:

Die Ergebnisse der Runde 2
Die Tabelle nach Runde 2

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 2

In der zweiten Runde des Deutschland Cup Veteranen ist Berlin im Tireur-Wettbewerb.

In den Triplette-Partien spielen gegeneinander:
Hessen gegen NRW
Saarland gegen BaWü
Bayern gegen Ost

Wir zeigen live die Begegnung BaWü gegen Saar im Triplette Mixte.

Die Ergebnisse der Runde 1

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 1

Die DPV-Fete de la Pétanque startet mit dem Deutschland-Cup der Veteranen aus sieben Landesverbänden. Bei bestem Wetter erfreuen sich die Spielerinnen und Spieler entsprechender Laune. Es spielen jeweils vier Teams gegeneinander: 55+, 65+, Damen 55+ und Mixte 55+.

In der ersten Runde hat Bayern ein Freilos und bestreitet einen Tireur-Wettbewerb, der parallel durchgeführt wird.

Die ersten Begegnungen sind:
Berlin gegen Baden-Württemberg
Hessen gegen Ost
Saarland gegen NRW

Wir übertragen live die Begegnung der Damen-Teams aus NRW und Saarland:

Ab Samstag, dem 12.09.2020 startet das – den besonderen Umständen angepasste – Saison-Highlight der DPV-Landesverbände in Fürth. Ein Großteil der Spieler*innen, die den Reigen mit dem „Deutschland-Cup 2020 der Veteranen“ eröffnen, wird sicher schon am Vorabend vor Ort sein. Ab Montag werden dann die Teilnehmenden zu den verschiedenen Breitensport-Workshops und -Seminaren erwartet. Eines haben sie alle gemeinsam: sie sind über ihren Landesverband oder in Eigeninitiative zur DPV-Fête de la Pétanque angemeldet.

Das DPV-Hygienekonzept 2020

Es ist ein ganz wichtiger Aspekt, der sich durch den gesamten Zeitraum der Veranstaltung bis zum 20.09.2020 zieht, dass auf dem Petanque-Sportplatz des TV Fürth kein Laufpublikum oder Zuschauer zugelassen sind.

Die Auflagen sehen sehr genau vor, dass sämtliche Personen, die sich auf dem Gelände aufhalten, im Vorfeld registriert sind. Nur auf diesem Wege wird u.a. sichergestellt, dass zu keiner Zeit mehr als insgesamt 200 Menschen an den Veranstaltungen teilnehmen.

Alle akkreditierten Teilnehmenden erhalten eine Kennzahl, mit der sie sich als solche ausweisen können. 

Trotz aller erforderlichen Maßnahmen, die hier auch noch einmal als PDF-Dateien (Klick auf die Bilder) zur Kenntnis genommen werden können, ist die Vorfreude auf die Fete bei allen Beteiligten groß. Zehn Tage Petanque-Spitzen- und -Breiten-Sport am Stück sind ein schönes Trostpflaster auf eine ansonsten eher unerfreuliche Saison 2020.

Die zusätzlichen Regelungen in Fürth.
Eine Zugangsbeschränkung ist leider unvermeidbar.
Das bayerische Rahmenhygienekonzept Sport zur Corona-Pandemie, Stand: 10.07.2020, Az. H1-5910-1-28

Gute 14 Tage vor dem Start der jeweiligen Turniere hat der DPV-Leistungssportausschuss sowohl die Teilnahme unserer Nationalspieler auf Korsika, als auch bei der gerade gelaufenen „Marseillaise 2020″ abgesagt. Die Gründe sind naheliegend, die Entwicklung der Covid-19-Fallzahlen in den entsprechenden Gebieten ließ keine andere Entscheidung zu. Um trotzdem die mit den Teilnahmen zusammenhängenden Kader-Lehrgänge durchzuführen, trafen sich die Trainer und Spieler des Senioren-Herrenkaders in Mannheim.

Raphael Gharany, Matthias Laukart, Vincent Probst und Andre Skiba trafen sich bereits Freitags mit Bundestrainer Sebastian Lechner und (als Premiere) seinem neuen Assistenten Pascal Keller in Mannheim. Nach dem hohen Spaßfaktor beim letzten Treffen in München, wurden auch im Städtchen an Rhein und Neckar E-Scooter gemietet, mit denen die Gruppe die Stadt erkundete. Natürlich nicht ohne Zwischenstopps an interessanten Böden, wo lockere Partien gespielt wurden. Zum gemeinsamen Abendessen stieß auch DPV-Präsident Michael Doerhoefer zu der Gruppe.

Boule & Bike mit E-Scootern.

Zum Kaderlehrgang am folgenden Samstag hatten die Trainer in Absprache mit dem Sportdirektor auch zwei neue Gesichter als Kandidaten für die Nationalmannschaft eingeladen: Tobias Müller und Daniel Reichert. Die beiden fügten sich sowohl technisch als auch taktisch wunderbar in die Trainingseinheiten, der Umgang aller miteinander war von einer spürbaren „gleichen Wellenlänge“ geprägt. Mit den Ergebnissen und Erkenntnissen waren die Bundestrainer mehr als zufrieden.

Am Sonntag bot sich abschließend die Gelegenheit, mit zwei Teams an einem kleinen Turnier in Rastatt teilzunehmen. Hier siegte im Finale das Team Gharany/Müller/Skiba mit 13:6 gegen Laukart/Probst/Reichert.

Kurios: in der ersten Aufnahme sorgten satte Kracher für sechs Punkte beim Team Gharany. Beim Stand von 12:0 für die Mannschaft gab es dann ein Six-Pack vom Team Laukart zurück, ebenfalls möglich gemacht und garniert durch drei SurPlace.

Das 13:6 machte dann beide Teams froh, das Wetter war alles andere als Pétanque-freundlich –und die Abschlussgespräche liefen auch deshalb in besonderer Harmonie, weil alle froh waren, wieder trocken und warm auf einem Stuhl sitzen zu können.

Die Herren-Senioren-Nationalsmannschaft mit den beiden „Praktikanten“ Müller und Reichert.

Regionale Kadersichtungen der dpj Ende September

Die Corona-Maßnahmen haben dazu geführt, dass in 2020 nur wenige Turniere stattfinden. Zum Opfer fielen dem Virus auch das Jugendländermasters und die Jugend-DM. Beide Veranstaltungen sind normalerweise wichtige Sichtungstermine der Bundestrainer für den Nachwuchs.

Da 2021 eine ganze Reihe von Jugendlichen altersbedingt ausscheiden wird, soll jetzt bei zwei regionalen Sichtungsterminen in Essen-Kettwig (26.09.) und Mannheim-Feudenheim (27.09.) der Nachwuchs der Jahrgänge 2005-2007 eine Chance erhalten, sich zu präsentieren.

Angesprochen sind mit dieser Einladung diejenigen, die bisher noch nicht Teil des Nationalkaders waren.

Das Ganze findet selbstverständlich im Rahmen der aktuellen Schutzmaßnahmen statt.

Die Jungendwarte der Landesfachverbände sind informiert und können bis zum 13.09. die Spieler/innen anmelden.

Bei Nachfragen der Jugendlichen: wendet Euch bitte an eure Jugendwarte oder an die Bundestrainer Stefanie Schwarzbach bcs-jugendcoach@petanque-dpv.de und Martin Kuball bck-jugendcoach@petanque-dpv.de.

Mit dem Engagement von Pascal Keller als Co-Trainer für den DPV-Herren-Senioren-Kader gewinnt der Verband einen weiteren erfahrenen Ex-Nationalspieler für den sportlichen Erfolg. Der 28jährige war bereits als Jugend-Spieler im DPV-Dress unterwegs, als Espoir und später bei den Senioren sammelte er Erfahrungen auf internationalem Parkett.

Bundestrainer Sebastian Lechner und Pascal Keller hatten sich eigentlich in einem völlig anderen Kontext verabredet, als es im Gespräch darum ging, den Trainerstab im DPV weiter zu verstärken. „Sebastian fragte mich eher beiläufig, ob ich mir vorstellen kann, hier mitzuarbeiten“, erinnert sich Pascal. „Und im Grunde habe ich das genauso beiläufig bestätigt.“ Das Ganze wurde nach zwei Wochen Bedenkzeit wesentlich konkreter und die sportliche Leitung im DPV freut sich nun über diese tolle Verstärkung.

Pascal hat bereits als Espoir an Europameisterschaften teilgenommen, für die Senioren ist er bei der Weltmeisterschaft in Madagaskar angetreten und bei der EM in Bulgarien holte sich sein Team die Goldmedaille im Nationencup. Seine Motivation nun die Aus- und Weiterbildung der Nationalspieler zu unterstützen, begründet er unter anderem damit, dass er dem Verband für seine vielen persönlichen Erlebnisse im Nationaltrikot „etwas wiedergeben“ möchte.

Der gebürtige Mannheimer hat bereits vor mehr einigen Jahren seine Ausbildung zum Pétanque-Trainer absolviert und seitdem regelmäßig aufgefrischt. Im Landesverband Baden-Württemberg engagiert er sich insbesondere in der Jugend-Arbeit – und er legt Wert darauf, dass er auch zukünftig in diesem Bereich sehr aktiv bleiben will. Aktuell lebt er mit seiner Freundin in Herxheim bei Landau, seine Spielerlizenz hat er ganz frisch beim TV-Waldhof-Mannheim. Im Team u.a. mit den Nationalspielern Sascha Koch, Leon Gotha, André Skiba und Mercedes Lehner wird er dort zukünftig sicher auch „an der Kugel“ erfolgreich bleiben. Denn auch Siegertreppchen sind ihm nicht fremd: gleich bei drei Deutschen Meisterschaften stand er als Zweitplatzierter neben den Siegern. Für die DPV-Teams verspricht er sich als Co-Trainer von Sebastian Lechner viel Potenzial zu weiteren Erfolgen, und wenn es nur eine Stufe höher auf dem Podest ist.

Am Freitag und Samstag, dem 14. und 15. August 2020, waren der DPV-Präsident Michael Dörhöfer und der DPV-Vizepräsident Kommunikation, Christoph Roderig, zu Gast beim TV Fürth 1860 e.V. Grund des Besuchs war eine Ortsbegehung zur Abstimmung der kommenden „DPV-Fête de la Pétanque“ unter den bekannten Hygiene-Bedingungen. Für den Verein war aus der Geschäftsstelle Anette Raschdorf, der Abteilungsleiter Boule, Klaus Jung, sowie für das Orga-Team Ulrich Blendinger vor Ort. Die gute Nachricht: sollte sich die Corona-Gesamtsituation in Deutschland und insbesondere in Bayern nicht dramatisch verschlechtern, steht dem geplanten Petanque-Fest nichts mehr im Wege.

Ein Überblick zu den geplanten Workshops in Sachen „Rückenwind für den Breitensport Boule".

Die sportlichen Highlights der DPV-Fête de la Pétanque werden mit Sicherheit die beiden „Deutschland Cups“ sein, zu denen sich die im DPV organisierten Landesverbände verabredet haben. Zunächst trifft hier die Alterklasse der Veteranen am ersten Wochenende aufeinander, zum Abschluss dann am zweiten Wochenende die weiteren Altersklassen mit Ausnahme der Jugend. Durchgeführt werden die Deutschland-Cups sehr eng am bekannten DPV-Länderpokal orientiert.

Fünf der zehn Verbände haben auch bereits ihre Teilnehmer an den Wettbewerben gemeldet, vier weitere befinden sich noch in der Orientierungsphase. Einzig der Vorstand des LV Niedersachsen will mit Rücksicht auf die Gesundheit seiner Mitglieder auf eine Teilnahme verzichten. Hier finden ca. drei Wochen später regionale Turniere mit überregionaler Beteiligung statt, die vom NPV finanziell unterstützt werden.

Weniger unter Leistungssport-Aspekten, dafür mit einem deutlichen Fokus auf den „Breitensport Boule“, gestaltet sich die Zeit zwischen den Cups. Links findet sich eine Auflistung der Themen, die in Workshops und Seminaren in der Zeit vom 14. bis 18. September 2020 LV-übergreifend behandelt werden sollen. 

Ziel ist es hierbei, die Teilnehmer*innen aus den unterschiedlichen Landesverbänden mit neuem Wissen nach Hause fahren zu lassen, das sie dort eifrig teilen sollen.

Die Sicherheit steht an erster Stelle

Beim Rundgang über das Gelände haben die Verantwortlichen die wichtigsten Parameter zu einem schlüssigen Hygiene-Konzept verifiziert.

So sind die Spielfelder in Fürth definitiv Corona-Konform. Jeweils zwei Bahnen werden durch eine weitere Bahn getrennt, so, dass die Spieler*innen im Verlaufe der Partie jederzeit ausreichend Abstand halten können.

Die Workshops und Seminare (zu denen bereits heute nur noch wenige Plätze frei sind) finden im großzügigen Boule-Zelt der Fürther statt. Auch hier bleibt ausreichend Platz voneinander, die offenen Seiten sorgen für reichlich Frischluft.

Zu den bestehenden werden weitere, mobile Sanitäranlagen bereitgestellt, so, dass es auch hier nicht zu Engpässen kommen kann.

Die maximale Teilnehmer*innen-Zahl der Workshops und Seminare wird auf 16 Personen begrenzt. Die entsprechende Bestuhlung sorgt für ausreichend Abstand.
Ein Blick vom Boulodrôme auf die riesige Fläche mit Park- und Camping-Möglichkeiten.

Unmittelbar an den Bouleplatz grenzt eine sehr große Freifläche, auf der gezeltet oder in Campern und Wohnwagen übernachtet werden kann. Hier ist bei Interesse auf jeden Fall eine Voranmeldung erforderlich! Klick! Weiterhin bieten sich hier mehr Parkplätze, als für die streng limitierte Anzahl von Teilnehmer*innen erforderlich wären.

Auch für die Versorgung mit Essen und Getränken bietet sich mehr als ausreichende Fläche. Tische und Bänke werden in großzügigen Abständen aufgestellt, darüber hinaus sind alle Besucher gebeten, sich nach Möglichkeit auch jeweils eigene Sitzmöglichkeiten mitzubringen. Auf üblichen Turnieren in Deutschland längst Gewohnheit.

Der Abteilungsleiter Boule des TV Fürth 1860 e.V., Klaus Jung (l.) und der Leiter des Orga-Teams, Ulrich Blendinger in der wunderschönen abendlichen Altstadt von Fürth.

Der Vorab-Check und die geplanten Maßnahmen zum Hygiene-Konzept haben keine Bedenken zu einer sicheren Durchführung der DPV-Fête de la Pétanque aufkommen lassen. Entlang der Bilder und Filmaufnahmen wird nun mit der Hygiene-Beauftragten des DBBPV, Dr. Miriam Zago, das ganze Thema auch noch einmal schriftlich fixiert.

Im Verlaufe der Woche werden sich auch eine Menge ehrenamtlicher Unterstützer*innen des DPV in Fürth zur persönlichen Abstimmung treffen. Das DPV-DM-Team ist vor Ort, die DPV-Schiedsrichter werden ein Treffen veranstalten, und auch der Kommunikationsausschuss tagt im Rahmen der Veranstaltung.

Ein weiterer Schwerpunkt, der sich über den gesamten Veranstaltungszeitraum ziehen wird, ist das neue Boule-Sportabzeichen im DOSB, zu dem extra ein eigener Info-Stand für die Landesverbände installiert wird.

Eine besondere Leidensfähigkeit im Ehrenamt bewies DPV-Präsident Michael Dörhöfer am Freitag-Abend. Während er beim Arbeits-Essen mit den Fürther Verantwortlichen und Christoph Roderig die Punkte des nächsten Tages besprach, ballerte „sein“ FC Bayern-München die Gegner aus Barcelona mit 8:2 aus der Champions-League. Mit jedem Blick auf das Smart-Phone steigerte sich die Fassungslosigkeit im Gesicht des obersten Vorsitzenden. Selten hatte man so sicher das Gefühl, dass er in diesem Augenblick lieber ganz woanders gewesen wäre. Ein ganz herzliches Dankeschön für diese besondere Tapferkeit – es lebe der Sport!

Einen kleinen Überblick zum Veranstaltungsort bietet das folgende Video:

Ursprünglich sollte der 2. Kaderlehrgang am 14/15 März in Groß Gerau stattfinden. Die Halle war gebucht, Hotelzimmer reserviert und Zugtickets gekauft…

                                       

Endlich konnte sich auch unsere Jugend nach Wochen isolierten Einzeltrainings und intensiver Video-Shootings live wiedersehen. Die Freude über ein erstes gemeinsames Wochenende nach langer Pause, sollte auch neben den Trainingsinhalten genügend Raum einnehmen dürfen.

Freitagabend starteten wir auf dem Platz der Badenia mit lockeren Spielen, nicht nur boulespezifischer Art. Nach dem Grillen ging´s los mit einem ganz besonderen Brettspiel corn hole, Maissäckchen in Löcher versenken.

Und manch ein Pétankionike hat es darin schon zu großer Meisterschaft gebracht, echt spaßig!                                     

Unser Sportdirektor Jürgen Hatzenbühler ließ es sich nicht nehmen und begrüßte die Jugend persönlich. In seiner kurzen Ansprache wies er nochmals auf das Hygienekonzept des DPV hin und hatte ein offenes Ohr für die Wünsche der Jugendspieler.

Am Samstag und Sonntag lag der Fokus auf Wettkampfsimulation im Team. Insgesamt 7 Runden Triplette auf Zeit (45 – 60 min) wurden in verschiedenen Formationen, mit unterschiedlichen Vorgaben gespielt. Alle Ergebnisse wurden notiert und flossen in ein Wertungssystem Auf der Suche nach Schatten rotierten wir aus der Halle raus über alle Plätze, die die Badenia zu bieten hat, inklusive des Parkplatzes. Der entpuppte sich als Highlight: ein Terrain vom Feinsten mit Senken, Mulden, Fahrrinnen und teils grobem Gestein. Wer hier sein Donnée nicht traf, sah das Schweinchen nur von weitem.

Zur Auflockerung spielten wir zwischendurch Spaßspiele: wer holt die meisten Punkte bei der 1. Schießprüfung des neuen Boule-Sportabzeichen, wer ist der beste beim Boulekegeln und wer schafft das Kunststück faire la médouse wie im Film „Les Invincibles“ mit Gérard Dépardieu?

Stefanie Schwarzbach (Bundestrainerin)

Heiße Sache!

Der dpj-Jugendkader des Leistungssports im DPV traf sich zu seinem ersten Präsenztreffen nach dem Lockdown in Mannheim. Die Bedingungen waren durch die hervorragende Vorarbeit der Bouleabteilung des TSV Badenia Feudenheim optimal und das Wetter spielte fast ein bisschen zu gut mit.

 

Die Jungen Spielerinnen und Spieler stellen sich ganz bewußt und mit großer Eigenverantwortung in diesen Zeiten der sportlichen Herausforderung, die die Trainerin Stefanie Schwarzbach und Martin Kuball vorbereitet haben.

Vor allem Vielfalt des Trainings und unterschiedliche Ansätze, die schon in den Videokonferenzen und „Challenges“ der letzten Wochen besprochen und durchgeführt wurden, standen im Vordergrund. Man hatte zwar durch die neu eingeführten digitalen Werkzeuge wie „Slack“ und Anderes, den Kontakt gut halten können, aber natürlich waren alle froh, sich wieder einmal zusammen persönlich zu treffen und auch präsentieren zu können.

Korrekte Truppe mit korrektem Abstand

Ein großes Dankeschön geht an die Helferinnen und Helfer wie auch die Verantwortlichen der TSG Badenia Feudenheim, die ein großes Stück dazu beigetragen haben, diese Veranstaltung durchführbar und sicher zu machen.

Auch in der schattigen Halle immer mit Abstand

Als die DPV-Landesverbände im April 2020 mit ihrem Präsidium die ersten Video-Konferenzen zum Thema „Wie überlebt unser Sport die Krise?“ geführt hatten, schwang in Teilen eine gewisse Resignation mit. Es war (und bleibt übrigens) völlig unvorhersehbar, welche – nicht nur sportlichen – Aktivitäten uns gesellschaftlich verbleiben, ohne Registrierung, Mund-Nasen-Schutz und Abstand zueinander. Mit dieser Erkenntnis wuchs aber auch über die virtuellen Treffen in den folgenden Wochen die Kreativität beim Umgang mit der Frage: „Wie werden wir trotz allem unserem Auftrag gerecht?“

Ja, sowohl der organisierte Wettkampf- als auch der Breitensport in Deutschland sind mehr als eine reine Freizeitbeschäftigung. Es ist der ganz klare Auftrag des DOSB und anderer offizieller Stellen an die Verbände und Vereine, Menschen in Bewegung zu halten. Dafür Sorge zu tragen, dass wir uns in unserer Freizeit begegnen und begeistert miteinander den Schläger schwingen, den Ball treten, schwimmen, springen, tanzen – oder halt Kugeln werfen. Dieser Auftrag ist den Verantwortlichen so wichtig, dass er Jahr für Jahr mit Millionen Euro an Subventionen gefördert wird.

Insbesondere der Boule- und Pétanque-Sport hat das größte Potenzial, ein Menschenleben lang für Bewegung, Begegnung, Be- und Entgeisterung zu sorgen. Letzteres vor allem deshalb, weil Flachschüsse weiterhin legitim bleiben! Und insbesondere in Zeiten einer Krise, wie wir sie aktuell durchleben, in der es vor allen Dingen darauf ankommt, Abstand zu halten, ist das Spiel mit den Kugeln die erste Wahl. Wie kaum ein anderer Sport macht es spannende Begegnungen an der frischen Luft unter Einhaltung der notwendigen Hygiene-Vorschriften möglich.

Breiten- und Spitzensport führt es nach Fürth

Der Begriff „Fête de la Pétanque“ mag etwas missverständlich sein. „Fête“, das klingt mehr nach fröhlicher Party als nach angemessenem Abstand zueinander. Aber selbstverständlich gibt es zur Fête de la Petanque, die nach einem mehrheitlichen Beschluss der DPV-Landesverbände vom 12. bis 20. September 2020 im schönen Fürth stattfinden soll, ein maßgeschneidertes, stringentes Hygienekonzept. Selbiges wurde mit Unterstützung der Hygiene-Beauftragten des DBBPV, Dr. Miriam Zago, erarbeitet – und seine Einhaltung wird die Regel Nr. 1 dieser Tage sein. „Fröhlich“ soll es natürlich trotzdem werden!

Die neun Tage auf dem großzügigen Gelände des TV Fürth 1860 am Europakanal werden sich in zwei Themen-Bereiche teilen. Die Wochenenden widmen sich dem Spitzensport. Hier werden die DPV-Landesverbände gemeinsam mit dem Präsidium ihrem Auftrag gerecht, Pétanque-Wettkampfsport in Deutschland durchzuführen. Mit der Bezeichnung „Deutschland-Cup“, den es in dieser Form nie gab, und der hoffentlich auch eine isolierte Ausnahme bleibt, will man den besonderen Umständen gerecht werden, unter denen die Begegnungen stattfinden. Trotzdem freuen sich alle auf spannende Partien der Besten der Besten aus den einzelnen Landesverbänden. Eine engmaschige und unterhaltsame Berichterstattung ist an dieser Stelle schon zugesichert!

Newsletter des DPV-Präsidenten an die Landesverbände zu den Hygiene-Leitplanken im Wettkampfsport.

Die Tage zwischen den beiden Deutschland-Cups widmen sich deutlich überwiegend dem Breitensport – und hier insbesondere der Frage, wie es den Aktiven unter dem Dach des DPV gelingt, noch mehr Menschen für den Kugel-Sport zu begeistern. In Workshops und Seminaren (ein Klick auf das Programmheft öffnet die entsprechende PDF-Datei) werden sowohl bewährte Formate präsentiert und beschrieben, als auch neue Ideen zur Ausbreitung des Boule-Spiels in Deutschland entwickelt. Insofern richten sich diese Treffen weniger an Menschen, die die Kugeln für sich entdecken sollen, als vielmehr an diejenigen, die mehr darüber erfahren möchten, auf welchen Wegen sie diese Menschen für ihr Lieblings-Spiel begeistern. „Train the Trainer“ würde man solche Info-Veranstaltungen wahrscheinlich auf Neu-Deutsch nennen.

Das acht Seiten umfassende Programm zum Thema Breitensport während der Fete de la Petanque in Fürth.
Beispiel einer Einzelausschreibung zu den Workshops und Seminaren.

Einen besonderen Raum bekommt hier das neue Boule-Sportabzeichen, das nunmehr vom DOSB anerkannt ist, sowie die Ausbildung zum/zur „C-Trainer*in Breitensport“, für die gleiches gilt. Nähere Einzelheiten hierzu finden sich ebenfalls im Programmheft.

Insbesondere mit Blick auf die Breitensport-Aktivitäten ist es den Veranstaltern natürlich ein Anliegen, dass möglichst aus allen Landesverbänden jeweils Vertreter*innen (auch ohne Funktion in den jeweiligen Vorständen) an dem einen oder anderen Tag zusätzliche Kompetenzen gewinnen. Die Landesverbände sind wiederum gebeten, entsprechende Einladungen auf ihren Internet-Seiten zu veröffentlichen.

Die hoffentlich bald heiß begehrte Urkunde zum BSA
Der Flyer, mit dem Vereine für die Prüfungen zum Boule-Sportabzeichen auf ihrem Gelände werben können.

Warum Fürth, warum nicht an einem „zentraleren“ Ort in Deutschland?

Ein Blick auf die Luftaufnahme der besonders großzügigen Sportanlage in Süddeutschland reicht eigentlich schon zur Beantwortung dieser Frage. Hinzu kommt die Bereitschaft des Vereins, den erheblichen Aufwand, den eine ganze Woche „Pétanque nach Hygiene-Vorschriften“ bedeutet, mitzutragen. Darüber hinaus bieten sich in und um Fürth herum reichlich kleinere Pensionen und Hotels, die die erwarteten Gruppen zum Event, jenseits der Aktivitäten, zu verkleinern helfen. Direkt vor Ort gibt es außerdem die Möglichkeit, Wohnmobile und Zelte aufzustellen und zu nutzen. Nicht zuletzt war aber auch die Schlange der Vereine, die all diese Parameter erfüllen und Bereitschaft zur Ausrichtung signalisiert haben, extrem kurz. Deshalb an dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an den TV Fürth 1860 e.V.

Es steht nicht nur zu befürchten, sondern es wird recht sicher so sein, dass uns die Einschränkungen der Corona-Pandemie mindestens bis in die Saison 2021 begleiten werden. Insofern ist die Fête de la Pétanque in Fürth auch ein Herantasten an eine „neue Normalität“, die uns bei der Ausübung unseres geliebten Sports zukünftig erwartet. Sehr sicher werden dort auch Erfahrungen gesammelt, die es bei weiteren Wettbewerben zu berücksichtigen gilt. Dieser Charakter einer Generalprobe wird auch genutzt, um im Rahmen dieser Tage Treffen der wichtigsten Gremien zu DPV-Veranstaltungen abzuhalten. Sowohl die DPV-Schiedsrichter, als auch das DPV-DM-Team und der DPV-Kommunikationsausschuss werden in Fürth am Rande der Veranstaltungen tagen.

Nun gilt aber der Blick nach vorn: „Bewegen, begegnen, begeistern“ – das ist das Motto für den Breitensport im DPV, das aber auch im Leistungssport ganz vorne stehen sollte. Alle Mitarbeiter und Ehrenamtlichen im DPV freuen sich nun auf neun wunderbare Tage in Fürth, mit spannenden Partien, unterhaltsamen und anregenden Seminaren – und im Ergebnis frischem Rückenwind zur Begeisterung vieler weiterer Menschen für das Boule-Spiel und den Pétanque-Sport in Deutschland.

Und um auf die Überschrift dieses Beitrags zurückzukommen: natürlich geben sich Spitze und Breite nicht die Hand, sondern begegnen sich mit Abstand am sichersten.

Am Wochenende des 25./26. Juli 2020 hatte der DPV-Bundestrainer Damen, Sönke Backens, den nunmehr neu strukturierte Damen-Kader zu einem Training in Freiburg eingeladen. Teilgenommen haben Luzia Beil, Carolin Birkmeyer, Anna-Maria Bohnhoff, Verena Gabe, Tess Hauptvogel und Corinna Mielchen. Eileen Jenal und Anna Lazaridis fehlten jeweils entschuldigt. Unterstützt wird der Bundestrainer zukünftig von der Ex-Nationalspielerin Susanne Fleckenstein, die bei diesem Treffen ebenfalls bereits anwesend war.

Der Samstag startete mit einem gegenseitigen Kennenlernen der Spielerinnen untereinander und den DPV-Verantwortlichen. In großer Runde fand ein Austausch über die jeweiligen Erwartungen, die persönlichen Planungen und einem Einvernehmen zu den Zielen der Nationalmannschaft statt. Gleich im Anschluss startete ein erstes Training, das sich auf teambildende Maßnahmen und taktische Ausrichtungen bezog. Die hier gewonnenen Erkenntnisse konnten dann direkt auf dem Bouleplatz in verschiedenen Mannschaftsaufstellungen umgesetzt werden. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an die Vereine „Boule 95 Denzlingen“ und „BPV Freiburg“ für die Bereitstellung ihrer Sportanlagen.

Das gemeinsame Abendessen rundete den Samstag ebenso ab, wie ein anschließender Spaziergang miteinander durch die Freiburger Altstadt. Hier konnten jenseits der Boule-Kugeln weitere Gespräche über Erfahrungen, Erwartungen und Perspektiven in gelöster Atmosphäre geführt werden.

Der Sonntag stand zunächst ganz im Zeichen einer sinnvollen Trainingsmethodik, konkret wurde die Technik des Portée und Plombée vermittelt und geübt. Eine individuelle Videoanalyse unterstützte hierbei die Spielerinnen in der Wahrnehmung grundsätzlicher und feinmotorischer Verbesserungspotenziale. Umgesetzt wurde das geübte zunächst in Tête-à-Tête-Partien und in der Folge auf anspruchsvollem, steinigem Untergrund in unterschiedlichen Teamformationen.

Eine Feedback-Runde, sowohl seitens der Sportlerinnen als auch seitens des Trainer-Teams, bildete den Abschluss des Wochenendes. Sönke Backens und Susanne Fleckenstein berichten von einer sehr intensiv, fokussiert und gut trainierenden Damen-Nationalmannschaft. Der aufgeschlossene Umgang miteinander und die Freude am gemeinsamen Training und Spiel waren offensichtlich. Alle Beteiligten freuen sich auf die Fortsetzung – und sehnen natürlich die nächste Gelegenheit herbei, das trainierte auch im DPV-Trikot und im internationalen Vergleich umsetzen zu können.

Die aktuellen DPV-Nationalspielerinnen von links nach rechts: Anna-Maria Bohnhoff, Carolin Birkmeyer, Corinna Mielchen, Luzia Beil, Verena Gabe, Tess Hauptvogel. Nicht im Bild: Eileen Jenal und Anna Lazaridis.