Auch Mike Pegg, der Präsident der CEP, hat nun die Mitgliedsverbände darüber informiert, dass sämtliche Wettkämpfe auf europäischer Ebene für 2020 abgesagt werden.

In seiner Information an die National-Verbände schreibt er:

„Seitdem die CEP vor einigen Wochen nur die Triplette-Europameisterschaft der Damen verschoben hat, wurden inzwischen sogar fast alle Grenzübergänge in Europa aufgrund der Pandemie geschlossen. Obwohl es Mut macht, zu sehen, dass einige Länder bereits das andere Ende dieses Tunnels erreichen, besteht noch viel Unsicherheit darüber, wann Europa sich wieder ganz öffnen wird.

Es gibt zu viel, was Wissenschaftler und Gesundheitsexperten – und damit die Regierungen – über Covid-19 noch nicht wissen. Die Vereine und Verbände beschäftigen sich fast täglich neu allein mit der grundsätzlichen Frage, ob und in welcher Form überhaupt Pétanque gespielt werden kann.

Vor diesem Hintergrund muss klar sein, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis die Grenzen in ganz Europa geöffnet und internationale Turniere wieder möglich werden. Allein diese Unsicherheit im Zusammenhang mit der Frage, wann einzelne Nationen wieder ins Ausland reisen dürfen, hat den CEP-Vorstand zu der außergewöhnlichen Entscheidung veranlasst, alle unsere Turniere für 2020 abzusagen.

Dieser Schritt ist sicher einerseits eine Enttäuschung für die Verbände und insbesondere die Spielerinnen und Spieler, andererseits erhoffen wir uns Verständnis dafür, dass den CEP-Verantwortlichen keine andere Wahl blieb.

Wir arbeiten weiter an den Vorbereitungen für die Saison 2021 und 2022, in der Erwartung, dass bis dahin das Leben für uns alle zu einer gewissen Normalität zurückgekehrt sein wird.

Vielen Dank für Eure anhaltende Unterstützung – und bitte bleibt vorsichtig.“

Das Original-Dokument in englischer Sprache kann hier geöffnet werden.