Nach der 2.ten Runde

im „CEP- SHOOTING“ hat sich das Team „Germany 1“ an die Spitze nach Treffern gesetzt. Sie erzielten mit 239 Treffern ein herausragendes Ergebnis. Auch in der Gruppentabelle ist das Ergebnis großartig, hier liegt Germany 1 in ihrer Gruppe A auf Rang 2 hinter Israel. Auch das Team „Germany 2“ kann sich mit 219 Treffern sehen lassen. Der Stand nach zwei Runden ist der 4.te Platz. Unser Team 2 erzielte ebenfalls in ihrer Gruppe D den 2.ten Rang.

Im gesamten Wettbewerb liegen beide deutschen Teams (Germany 1 Platz 4 und Germany 2 Platz 6) sehr gut im Rennen.

weitere Infos….

 

Treffer-Tabelle

Gesamttabelle

Gruppentabelle

Für den vom Dänischen Pétanque Verband initiierten und von der CEP durchgeführten Online-Wettbewerb im Präzisionsschießen wurde eine eigene Unter-Seite eingerichtet.

Unter „Meisterschaften“ -> „Europetanque (Corona) Precision Shooting Challenge 2020″ werden die jeweiligen Ergebnisse laufend aktualisiert – es lohnt sich, zwischendurch dort – oder mit einem Klick hier – reinzuschauen.

Beim Online-Wettbewerb im Präzisionsschießen, den der Europäische Pétanque Verband mit Unterstützung durch den Dänischen Pétanque Verband durchführt, nehmen 23 Teams aus 14 Nationen teil.

Die Vorrunde wurde ganz klar durch die DPV-Teams dominiert. Im Durchschnitt aller Mannschaften wurden 104 von möglichen 150 Punkten geschossen. Auf Platz 1 fand sich hier zum Abschluss das Team DPV 1 mit insgesamt 126 Punkten, dicht gefolgt von England 1 mit 125 Punkten. Auch DPV 2 findet sich mit 112 Punkten im oberen Bereich der Ergebnis-Liste. Die „Rote Laterne“ teilt sich nach der Vorrunde das Team aus Lettland mit Österreich 2, die jeweils insgesamt 76 Punkte schossen.

Alle Ergebnisse der Vorrunde

In der Runde 2 des Wettbewerbs schießen nun die Teams direkt gegeneinander. Hier tritt die Mannschaft DPV 1 gegen die Ukraine an, die die Vorrunde mit 82 Punkten beendet haben. DPV 2 misst sich mit England 1, deren 125 Punkte aus der Vorrunde eine klare Ansage waren. Alle Ergebnisse liegen am Sonntag-Abend vor.

Die Auslosung der Runde 2

Auch Mike Pegg, der Präsident der CEP, hat nun die Mitgliedsverbände darüber informiert, dass sämtliche Wettkämpfe auf europäischer Ebene für 2020 abgesagt werden.

In seiner Information an die National-Verbände schreibt er:

„Seitdem die CEP vor einigen Wochen nur die Triplette-Europameisterschaft der Damen verschoben hat, wurden inzwischen sogar fast alle Grenzübergänge in Europa aufgrund der Pandemie geschlossen. Obwohl es Mut macht, zu sehen, dass einige Länder bereits das andere Ende dieses Tunnels erreichen, besteht noch viel Unsicherheit darüber, wann Europa sich wieder ganz öffnen wird.

Es gibt zu viel, was Wissenschaftler und Gesundheitsexperten – und damit die Regierungen – über Covid-19 noch nicht wissen. Die Vereine und Verbände beschäftigen sich fast täglich neu allein mit der grundsätzlichen Frage, ob und in welcher Form überhaupt Pétanque gespielt werden kann.

Vor diesem Hintergrund muss klar sein, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis die Grenzen in ganz Europa geöffnet und internationale Turniere wieder möglich werden. Allein diese Unsicherheit im Zusammenhang mit der Frage, wann einzelne Nationen wieder ins Ausland reisen dürfen, hat den CEP-Vorstand zu der außergewöhnlichen Entscheidung veranlasst, alle unsere Turniere für 2020 abzusagen.

Dieser Schritt ist sicher einerseits eine Enttäuschung für die Verbände und insbesondere die Spielerinnen und Spieler, andererseits erhoffen wir uns Verständnis dafür, dass den CEP-Verantwortlichen keine andere Wahl blieb.

Wir arbeiten weiter an den Vorbereitungen für die Saison 2021 und 2022, in der Erwartung, dass bis dahin das Leben für uns alle zu einer gewissen Normalität zurückgekehrt sein wird.

Vielen Dank für Eure anhaltende Unterstützung – und bitte bleibt vorsichtig.“

Das Original-Dokument in englischer Sprache kann hier geöffnet werden.

In Absprache mit dem spanischen Verband hat der Europäische Pétanque Verband (CEP) die Triplette-Europameisterschaft der Damen verschoben. Der ursprünglich geplante Termin vom 4. – 7. Juni 2020 ist zusehends unrealistischer – nachgeholt werden soll die zehnte Auflage dieser Europameisterschaft nun vom 29. Oktober bis zum 1. November 2020.

Auch für den DPV wird hier ein Zeitfenster geschaffen, das die Arbeit rund um die Planung der weiteren Saison 2020 erleichtert.

Die bayerische Landeshauptstadt zeichnet jedes Jahr Sportlerinnen und Sportler aus, um deren persönliche Leistung und ihre Bedeutung für die Sportstadt München zu würdigen. Dabei ist sowohl das überregionale Image der Stadt als auch die Vorbildwirkung für den Nachwuchs von Bedeutung.

Die DPV-Nationalspielerinnen Luzia Beil und Domino Probst haben es mit ihrem dritten Platz bei den Espoirs-Europameisterschaften 2019 in Frankreich auf die große Bühne geschafft. Tobias  Moritz wurde für seinen Sieg bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse Cadets geehrt. Ein großer Auftritt, nicht nur für den DPV-Nachwuchs, sondern für den Pétanque-Sport allgemein.

Deutsche Meister unter sich: Niklas Süle vom FC Bayern München hat sich gerne hinter Tobias Moritz eingereiht.

Präsident Michael Dörhöfer war vor Ort, als die DPV-Espoirs-Damen in St. Elbeuf/Frankreich 2019 den dritten Platz bei den Europameisterschaften errungen hatten. Gerne folgte er der Einladung der beiden Sportlerinnen, auch zu der Ehrung dabei zu sein.

Die gerade zu Ende gegangenen Pétanque-Europameisterschaften der Espoirs in Saint-Pierre-lès-Elbeuf, Frankreich, waren für den Deutschen Pétanque Verband ein Riesenerfolg: vier Medaillen aus vier Wettbewerben, das hat bei dieser EM keine andere Nation geschafft – Platz 1 in der Nationenwertung für Deutschland! Und obwohl es dieser Riesenerfolg war, geht es denjenigen, die dabei waren, nicht aus den Köpfen, dass „noch mehr drin gewesen“ wäre. Aber bleiben wir zunächst bei dem Erreichten.

Gold für Eileen Jenal im Präzisionsschießen – der DPV hat eine neue Europameisterin!

Eine strahlende Siegerin im Trikot der Nr. 1 von Europa!

Eileen schießt sich im Viertelfinale gegen Ungarn mit mehr als doppelt soviel Punkten wie ihre Gegnerin ins Halbfinale. Dort trifft sie auf die Vertreterin aus Belgien, liegt nach zwei Ateliers mit 9:18 hinten, zeigt sich dann nervenstark, angesichts der laufenden Kameras, Schwenkarme und des Publikums – und holt auch hier am Ende einen deutlichen Sieg. Im Finale steht sie der Französin Emma Picard gegenüber, liegt 8:9 nach dem ersten Atelier zurück, kommt mit 11:12 aus dem zweiten Atelier, zieht dann im dritten Atelier mit 18:14 an der Französin vorbei, nach dem vierten Atelier steht es 23:18 für Eileen – und die Schüsse auf die Zielkugel im fünften Atelier werden das Zünglein an der Waage. Beide treffen im ersten Versuch nicht. Emma Picard trifft im zweiten Versuch, Eileen nicht, neuer Spielstand 23:23. Eileen trifft im dritten Versuch, Emma nicht, 28:23. Beim letzten Schuß in diesem Atelier kann man im riesigen Boulodrôme „Henry Salvador“ eine Stecknadel fallen hören. Eileen ist im Kreis, schießt – und trifft nicht. Emma Picard kann nun mit einem Treffer für ein Unentschieden und damit ein Stechen sorgen. Sie steht im Kreis, und jetzt kann man es hören, wenn ein Windstoß die Stecknadel auf dem Boden bewegt. Sie holt aus, sie schießt und – trifft nicht! Mit 28:23 ist die DPV-Kaderspielerin Eileen Jenal Europameisterin der Espoirs 2019. In dem anschließenden Jubel, nicht nur der anwesenden Deutschen, hätte man einen tieffliegenden Überschall-Jet über der Halle nicht mehr gehört.

Bronze für Pascal Müller im Präzisionsschießen

Wenn man sieht, wie Pascal hier enthusiastisch strahlt, möchte man gar nicht wissen, wie er schaut, wenn er mal weniger zufrieden ist!

Pascal hat es in der Qualifikation zum Wettbewerb – genau wie Eileen – sofort in das Viertelfinale geschafft. Hier schießt er sich gegen den bärenstarken Schweden William Silferberg über 9:18, 12:26, 20:28, 31:28 nervenstark mit einem großartigen 44:33 in das Halbfinale. Dort muss er sich dem späteren Europameister, dem Spanier Jesus Alarcõn knapp mit 40:50 geschlagen geben – auch hier wäre (siehe oben) „mehr drin“ gewesen. Eine tolle Leistung und eine verdiente Medaille.

Bronze für das DPV-Damen-Triplette

Das erfolgreiche DPV-Damen-Team.

Das Damen-Triplette hatte einen klassischen Fehlstart in diesem Wettbewerb, der aber auch den „großen“ Namen der gegnerischen Nationen geschuldet war. Im ersten Spiel gegen Belgien gehen sie mit 4:13 unter. Gleich in der nächsten Runde geht es gegen Frankreich, die Partie wird 5:13 verloren. Wer nach so einem Einstand hängende Schultern und Resignation erwartet, liegt bei unserem jungen Damen-Team falsch. Es folgt ein 13:9-Sieg über die Slowakei, 13:10 werden die Schweizerinnen geschlagen, im fünften Spiel führen die Spanierinnen schon 10:2, als der berühmte „Ruck“ durch unsere Mannschaft geht, 13:10 heißt es hier am Ende für Deutschland. Am nächsten Tag wird im sechsten Spiel Ungarn mit 13:7 geschlagen, anschließend kassiert England eine 6:13-Niederlage gegen die DPV-Damen, einen kleinen Schatten wirft dann eine 10:13-Niederlage gegen Tschechien auf die Sieges-Serie unseres Teams. Aber im neunten und letzten Spiel bleibt die Türkei beim 13:1 durchgängig chancenlos. Für die DPV-Damen bedeutete dies den Einzug in das Halbfinale dieser Europameisterschaft.

Und hier geht es wieder gegen Frankreich. Wir bleiben beim „mehr drin“ und umschreiben kurz die Aufholjagd, als den Französinnen beim 7:12 nur noch dieser eine Punkt zu ihrem Sieg fehlt. Am Ende ist es eine einzige versprungene Kugel, die umgekehrt den Sieg des DPV-Teams verhindert. Mit 12:13 verlieren unsere Damen dieses Spiel und freuen sich trotzdem über die Bronzemedaille der Europameisterschaft 2019.

Silber für das DPV-Herren-Triplette

Die DPV-Herren können sich auch wunderbar über eine Silbermedaille freuen.

Die DPV-Herren trafen im Viertelfinale auf die Türkei – und hier hatte man wirklich den Eindruck, dass die Sportler vom Bosporus mit einer gehörigen Portion Respekt in die Partie gegangen sind. Es lief wenig rund bei diesen sympathischen Gegnern, am Ende mussten sie sich mit 1:13 geschlagen geben. Der Weg für die DPV-Herren in das Halbfinale war geebnet. Hier wartete aber mit Schweden ein ganz anderes Kaliber. Die Skandinavier hatten in ihrem Viertelfinale Frankreich aus dem Wettbewerb geworfen und waren mit dem – aus dem Tireur-Wettbewerb schon bekannten – starken William Silferberg bestens equipiert. Wobei seine Team-Kollegen Ivar Liljegren, Robert Ulfsson und Rasmus Wirström auch keine Namen tragen, die man in der internationalen Pétanque-Szene googeln muss, um zu wissen, welche Erfolge sie auf sich vereinen. Und auch in dieser Begegnung hätte es fast geheißen: „Hier war mehr drin“, denn ein „Match-Ball“ beim Stand von 8:9 aus deutscher Sicht, der das 13:9 markiert hätte, versprang ebenfalls. Aber anders als bei den glücklosen Damen konnte hier in der folgenden Aufnahme der „Sack zugemacht“ werden – 13:9 hieß es am Ende für den DPV, und das bedeutete natürlich den Einzug in das Finale.

Dort ging es dann gegen Finnland. Die Finnen hatte bei dieser EM eigentlich niemand auf den vorderen Plätzen vermutet. Spätestens, als sie im Halbfinale Monaco aus dem Wettbewerb geworfen hatten, änderte sich das. Die DPV-Spieler gingen sicher nicht mit irgendeiner Überheblichkeit in dieses Spiel gegen die vermeintlich „kleine“ Pétanque-Nation. Ganz im Gegenteil waren die äußeren Umstände – alle wurden mit Funkmikrofonen ausgestattet, man spielt in dem Wissen, dass jedes Wort, das man im Laufe der Partie von sich gibt, live im Fernsehen übertragen wird, rundherum Kameras, darunter ein riesiger Schwenkarm, der jedem auf Schritt und Tritt folgt, ein großes Publikum usw. usf. – den Finnen deutlich egaler als unseren Spielern.

Und es ging dann schnell. Das DPV-Team hatte sich gerade einigermaßen an das etwas „exotische“ Umfeld gewohnt, da stand es 13:0 für die neuen Europameister aus Finnland. „Sudden Death“ nennt man sowas wohl in anderen Zusammenhängen.

Die verdienten Espoirs-Europameister 2019 aus Finnland, die ein angemessener Empfang bei der Rückkehr in ihr Heimatland erwartet. Ein herzergreifendes Signal der belgischen Damen- Nationalmannschaft, die auch bei dieser Siegerehrung auf der Nationalfahne an Cyril Vangriecken erinnerten. 

Trotz der zunächst enttäuschenden Partie war die Freude über die Silbermedaille am Ende natürlich riesengroß. Und den Finnen, die sich als große Sportsmänner bewiesen haben, gönnt man umso mehr ihren Riesen-Erfolg. Das Team wird bei seiner Rückkehr am Flughafen übrigens von einer großen Delegation ihres kleinen Verbandes empfangen und angemessen gefeiert.

„Kurz und bündig“ unterliegen die DPV-Herren in einem einseitigen Finale den hochmotivierten und -konzentrierten Finnen mit 0:13. Riesenjubel bei den Spielern und Delegierten dieser noch recht kleinen Pétanque-Nation – und Europa hat einen neuen, verdienten Meister bei den Espoirs-Herren! Silber für Deutschland, vier Medaillen sind es insgesamt geworden: 1 x Gold, 1 x Silber, 2 x Bronze – eine Zusammenfassung folgt noch gesondert.

Die DPV-Damen verlieren im Halbfinale mit 12:13 extrem unglücklich gegen Frankreich und kommen mit einer Bronze-Medaille nach Hause.

Die Herren spielen ihr Halbfinale gegen Schweden und besiegen die Skandinavier, die vorher Frankreich aus dem Turnier geworfen hatten, sehr souverän mit 13:9 – hier gibt es eine Aufzeichnung der Partie:

In einem Herzschlagfinale des Tireur-Wettbewerbs besiegt Eileen Jenal die Französin Emma Picard mit 28:23 und wird Europameisterin!

G O L D  F Ü R  D E U T S C H L A N D !