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Spitze und Breite geben sich die Hand

Als die DPV-Landesverbände im April 2020 mit ihrem Präsidium die ersten Video-Konferenzen zum Thema „Wie überlebt unser Sport die Krise?“ geführt hatten, schwang in Teilen eine gewisse Resignation mit. Es war (und bleibt übrigens) völlig unvorhersehbar, welche – nicht nur sportlichen – Aktivitäten uns gesellschaftlich verbleiben, ohne Registrierung, Mund-Nasen-Schutz und Abstand zueinander. Mit dieser Erkenntnis wuchs aber auch über die virtuellen Treffen in den folgenden Wochen die Kreativität beim Umgang mit der Frage: „Wie werden wir trotz allem unserem Auftrag gerecht?“

Ja, sowohl der organisierte Wettkampf- als auch der Breitensport in Deutschland sind mehr als eine reine Freizeitbeschäftigung. Es ist der ganz klare Auftrag des DOSB und anderer offizieller Stellen an die Verbände und Vereine, Menschen in Bewegung zu halten. Dafür Sorge zu tragen, dass wir uns in unserer Freizeit begegnen und begeistert miteinander den Schläger schwingen, den Ball treten, schwimmen, springen, tanzen – oder halt Kugeln werfen. Dieser Auftrag ist den Verantwortlichen so wichtig, dass er Jahr für Jahr mit Millionen Euro an Subventionen gefördert wird.

Insbesondere der Boule- und Pétanque-Sport hat das größte Potenzial, ein Menschenleben lang für Bewegung, Begegnung, Be- und Entgeisterung zu sorgen. Letzteres vor allem deshalb, weil Flachschüsse weiterhin legitim bleiben! Und insbesondere in Zeiten einer Krise, wie wir sie aktuell durchleben, in der es vor allen Dingen darauf ankommt, Abstand zu halten, ist das Spiel mit den Kugeln die erste Wahl. Wie kaum ein anderer Sport macht es spannende Begegnungen an der frischen Luft unter Einhaltung der notwendigen Hygiene-Vorschriften möglich.

Breiten- und Spitzensport führt es nach Fürth

Der Begriff „Fête de la Pétanque“ mag etwas missverständlich sein. „Fête“, das klingt mehr nach fröhlicher Party als nach angemessenem Abstand zueinander. Aber selbstverständlich gibt es zur Fête de la Petanque, die nach einem mehrheitlichen Beschluss der DPV-Landesverbände vom 12. bis 20. September 2020 im schönen Fürth stattfinden soll, ein maßgeschneidertes, stringentes Hygienekonzept. Selbiges wurde mit Unterstützung der Hygiene-Beauftragten des DBBPV, Dr. Miriam Zago, erarbeitet – und seine Einhaltung wird die Regel Nr. 1 dieser Tage sein. „Fröhlich“ soll es natürlich trotzdem werden!

Die neun Tage auf dem großzügigen Gelände des TV Fürth 1860 am Europakanal werden sich in zwei Themen-Bereiche teilen. Die Wochenenden widmen sich dem Spitzensport. Hier werden die DPV-Landesverbände gemeinsam mit dem Präsidium ihrem Auftrag gerecht, Pétanque-Wettkampfsport in Deutschland durchzuführen. Mit der Bezeichnung „Deutschland-Cup“, den es in dieser Form nie gab, und der hoffentlich auch eine isolierte Ausnahme bleibt, will man den besonderen Umständen gerecht werden, unter denen die Begegnungen stattfinden. Trotzdem freuen sich alle auf spannende Partien der Besten der Besten aus den einzelnen Landesverbänden. Eine engmaschige und unterhaltsame Berichterstattung ist an dieser Stelle schon zugesichert!


Newsletter des DPV-Präsidenten an die Landesverbände zu den Hygiene-Leitplanken im Wettkampfsport.

Die Tage zwischen den beiden Deutschland-Cups widmen sich deutlich überwiegend dem Breitensport – und hier insbesondere der Frage, wie es den Aktiven unter dem Dach des DPV gelingt, noch mehr Menschen für den Kugel-Sport zu begeistern. In Workshops und Seminaren (ein Klick auf das Programmheft öffnet die entsprechende PDF-Datei) werden sowohl bewährte Formate präsentiert und beschrieben, als auch neue Ideen zur Ausbreitung des Boule-Spiels in Deutschland entwickelt. Insofern richten sich diese Treffen weniger an Menschen, die die Kugeln für sich entdecken sollen, als vielmehr an diejenigen, die mehr darüber erfahren möchten, auf welchen Wegen sie diese Menschen für ihr Lieblings-Spiel begeistern. „Train the Trainer“ würde man solche Info-Veranstaltungen wahrscheinlich auf Neu-Deutsch nennen.


Das acht Seiten umfassende Programm zum Thema Breitensport während der Fete de la Petanque in Fürth.


Beispiel einer Einzelausschreibung zu den Workshops und Seminaren.

Einen besonderen Raum bekommt hier das neue Boule-Sportabzeichen, das nunmehr vom DOSB anerkannt ist, sowie die Ausbildung zum/zur „C-Trainer*in Breitensport“, für die gleiches gilt. Nähere Einzelheiten hierzu finden sich ebenfalls im Programmheft.

Insbesondere mit Blick auf die Breitensport-Aktivitäten ist es den Veranstaltern natürlich ein Anliegen, dass möglichst aus allen Landesverbänden jeweils Vertreter*innen (auch ohne Funktion in den jeweiligen Vorständen) an dem einen oder anderen Tag zusätzliche Kompetenzen gewinnen. Die Landesverbände sind wiederum gebeten, entsprechende Einladungen auf ihren Internet-Seiten zu veröffentlichen.


Die hoffentlich bald heiß begehrte Urkunde zum BSA


Der Flyer, mit dem Vereine für die Prüfungen zum Boule-Sportabzeichen auf ihrem Gelände werben können.

Warum Fürth, warum nicht an einem „zentraleren“ Ort in Deutschland?

Ein Blick auf die Luftaufnahme der besonders großzügigen Sportanlage in Süddeutschland reicht eigentlich schon zur Beantwortung dieser Frage. Hinzu kommt die Bereitschaft des Vereins, den erheblichen Aufwand, den eine ganze Woche „Pétanque nach Hygiene-Vorschriften“ bedeutet, mitzutragen. Darüber hinaus bieten sich in und um Fürth herum reichlich kleinere Pensionen und Hotels, die die erwarteten Gruppen zum Event, jenseits der Aktivitäten, zu verkleinern helfen. Direkt vor Ort gibt es außerdem die Möglichkeit, Wohnmobile und Zelte aufzustellen und zu nutzen. Nicht zuletzt war aber auch die Schlange der Vereine, die all diese Parameter erfüllen und Bereitschaft zur Ausrichtung signalisiert haben, extrem kurz. Deshalb an dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an den TV Fürth 1860 e.V.

Es steht nicht nur zu befürchten, sondern es wird recht sicher so sein, dass uns die Einschränkungen der Corona-Pandemie mindestens bis in die Saison 2021 begleiten werden. Insofern ist die Fête de la Pétanque in Fürth auch ein Herantasten an eine „neue Normalität“, die uns bei der Ausübung unseres geliebten Sports zukünftig erwartet. Sehr sicher werden dort auch Erfahrungen gesammelt, die es bei weiteren Wettbewerben zu berücksichtigen gilt. Dieser Charakter einer Generalprobe wird auch genutzt, um im Rahmen dieser Tage Treffen der wichtigsten Gremien zu DPV-Veranstaltungen abzuhalten. Sowohl die DPV-Schiedsrichter, als auch das DPV-DM-Team und der DPV-Kommunikationsausschuss werden in Fürth am Rande der Veranstaltungen tagen.

Nun gilt aber der Blick nach vorn: „Bewegen, begegnen, begeistern“ – das ist das Motto für den Breitensport im DPV, das aber auch im Leistungssport ganz vorne stehen sollte. Alle Mitarbeiter und Ehrenamtlichen im DPV freuen sich nun auf neun wunderbare Tage in Fürth, mit spannenden Partien, unterhaltsamen und anregenden Seminaren – und im Ergebnis frischem Rückenwind zur Begeisterung vieler weiterer Menschen für das Boule-Spiel und den Pétanque-Sport in Deutschland.

Und um auf die Überschrift dieses Beitrags zurückzukommen: natürlich geben sich Spitze und Breite nicht die Hand, sondern begegnen sich mit Abstand am sichersten.

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DPV-Damenkader neu aufgestellt

Am Wochenende des 25./26. Juli 2020 hatte der DPV-Bundestrainer Damen, Sönke Backens, den nunmehr neu strukturierte Damen-Kader zu einem Training in Freiburg eingeladen. Teilgenommen haben Luzia Beil, Carolin Birkmeyer, Anna-Maria Bohnhoff, Verena Gabe, Tess Hauptvogel und Corinna Mielchen. Eileen Jenal und Anna Lazaridis fehlten jeweils entschuldigt. Unterstützt wird der Bundestrainer zukünftig von der Ex-Nationalspielerin Susanne Fleckenstein, die bei diesem Treffen ebenfalls bereits anwesend war.

Der Samstag startete mit einem gegenseitigen Kennenlernen der Spielerinnen untereinander und den DPV-Verantwortlichen. In großer Runde fand ein Austausch über die jeweiligen Erwartungen, die persönlichen Planungen und einem Einvernehmen zu den Zielen der Nationalmannschaft statt. Gleich im Anschluss startete ein erstes Training, das sich auf teambildende Maßnahmen und taktische Ausrichtungen bezog. Die hier gewonnenen Erkenntnisse konnten dann direkt auf dem Bouleplatz in verschiedenen Mannschaftsaufstellungen umgesetzt werden. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an die Vereine „Boule 95 Denzlingen“ und „BPV Freiburg“ für die Bereitstellung ihrer Sportanlagen.

Das gemeinsame Abendessen rundete den Samstag ebenso ab, wie ein anschließender Spaziergang miteinander durch die Freiburger Altstadt. Hier konnten jenseits der Boule-Kugeln weitere Gespräche über Erfahrungen, Erwartungen und Perspektiven in gelöster Atmosphäre geführt werden.

Der Sonntag stand zunächst ganz im Zeichen einer sinnvollen Trainingsmethodik, konkret wurde die Technik des Portée und Plombée vermittelt und geübt. Eine individuelle Videoanalyse unterstützte hierbei die Spielerinnen in der Wahrnehmung grundsätzlicher und feinmotorischer Verbesserungspotenziale. Umgesetzt wurde das geübte zunächst in Tête-à-Tête-Partien und in der Folge auf anspruchsvollem, steinigem Untergrund in unterschiedlichen Teamformationen.

Eine Feedback-Runde, sowohl seitens der Sportlerinnen als auch seitens des Trainer-Teams, bildete den Abschluss des Wochenendes. Sönke Backens und Susanne Fleckenstein berichten von einer sehr intensiv, fokussiert und gut trainierenden Damen-Nationalmannschaft. Der aufgeschlossene Umgang miteinander und die Freude am gemeinsamen Training und Spiel waren offensichtlich. Alle Beteiligten freuen sich auf die Fortsetzung – und sehnen natürlich die nächste Gelegenheit herbei, das trainierte auch im DPV-Trikot und im internationalen Vergleich umsetzen zu können.

Die aktuellen DPV-Nationalspielerinnen von links nach rechts: Anna-Maria Bohnhoff, Carolin Birkmeyer, Corinna Mielchen, Luzia Beil, Verena Gabe, Tess Hauptvogel. Nicht im Bild: Eileen Jenal und Anna Lazaridis.

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Tolle Resonanz auf den Titelgewinn

Der Sieg des Teams Deutschland 1 beim CEP Online-Wettbewerb im Präzisionsschießen findet große Anerkennung. Ob in Social Media, in der gedruckten Presse oder im TV. Das Video des Finales unserer DPV-Nationalspielerin Eileen Jenal wurde allein in den ersten drei Tagen über 9.000 mal angeklickt. 

Auch Jugend-Nationalspieler Gabriel Huber erfreut sich neuer – zumindest regionaler – Popularität. In der Ausgabe vom 23.07.2020 berichtet das Main Echo ausführlich über unseren Nachwuchs-Sportler in den Nationalfarben.


Beitrag im „Main Echo“ vom 23. Juli 2020.


Beitrag in „Die Rheinpfalz“ vom 23. Juli 2020.

Nicht nur die spektakulären 30 Treffer von 30 Schüssen, sondern auch in der Öffentlichkeitsarbeit den Vogel abgeschossen hat allerdings Sascha Koch. Das DPV-Urgestein trägt bereits seit zwei Jahrzehnten das Nationaltrikot. Ihm wurde nicht nur fast eine ganze Seite im Tageblatt „Die Rheinpfalz“ vom 23. Juli 2020 gewidmet, er schaffte es auch in das lokale Fernsehen! 

Ein toller Beitrag, der mit einem Interview mit DPV-Sportdirektor Jürgen Hatzenbühler abgerundet wurde.

„RON TV“ heißt der lokale Fernsehsender, der dem Thema Pétanque am 22.07.2020 gute sieben Minuten widmete.

Auch über den DPV-Jugendnationalspieler Gabriel Huber gab es einen schönen Beitrag im Regional-Fernsehen. Er kann mit einem Klick hier angesehen werden.

Sicher waren dies nicht die letzten Veröffentlichungen zum Thema. Weitere Beiträge werden hier gerne Stück für Stück ergänzt.

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Sieben Tage in Fürth: transparent und nachvollziehbar

Eigentlich sind es weniger die konkreten Zahlen, wenn es in Corona-Zeiten darum geht, wie viele Menschen sich am selben Ort treffen und bewegen dürfen. Vielmehr geht es darum, zu wissen, wer sich zu wem über welchen Zeitraum in unmittelbarer Nähe befunden hat. Angesichts dieser Herausforderung ist man natürlich wieder ganz schnell bei den Fragen zur Größe der Gruppe. Und ebenfalls vor diesem Hintergrund wurde in Absprache mit den Landesverbänden die geplante DPV-Fête de la Pétanque mit bis zu 500 Teilnehmenden in Mannheim für dieses Jahr verworfen und durch ein alternatives Konzept ersetzt.

Nun freut sich der TV Fürth 1860 über die Ausrichtung eines Boule-Festes über zwei verlängerte Wochenenden, rund um zwei verschiedene Wettbewerbe der DPV-Landesverbände. Am Wochenende des 12./13. September 2020 findet dort ein „Deutschland-Cup der Veteranen“ statt. Jeder Landesverband stellt jeweils ein Team Ü65, ein Team Ü55, ein Damenteam Ü55 und ein Mixed Team Ü55. Somit stellt jeder Landesverband vier Teams à 4 Spieler/innen plus jeweils einer Betreuungsperson, aus deren Kreis auch ein/e Chef/in d’Equipe benannt wird. In der Summe werden also 10 x 20 Personen, entsprechend 200 Teilnehmende, in Fürth erwartet. Der Modus und Ablauf dieses Deutschland-Cups entspricht weitestgehend dem des DPV-Länderpokals.

Am folgenden Wochenende, dem 19./20. September 2020 findet die gleiche Veranstaltung, allerdings als „Deutschland-Cup Senioren“, in Fürth für die Altersklassen der Espoirs und Senioren statt: ein Damen-Team, zwei Herren-Teams, ein Espoirs-Team, jeweils plus Betreuer/in. Auch hier sind Ablauf und Modus analog zum DPV-Länderpokal.

Jeweils vor diesen Turnierwochenenden ist für Freitags, ab Nachmittags, ein kleiner Empfang geplant, mit gemeinsamem Grillen und Miniturnieren.

Das gesamte DPV-DM-Team freut sich auf die Durchführung und wird den Rahmen dieser Veranstaltungen auch zu Besprechungen, Klausuren und Workshops nutzen.

Zur Teilnahme an den Events werden ausschließlich Online-Anmeldungen angenommen. Auch wird es vor Ort keine Lizenzkontrollen geben, die jeweiligen Chef d’Equipe bestätigen und gewährleisten die Spielberechtigung ihrer Aktiven.

Ab dem Donnerstag vor dem zweiten Wochenende sind einige Angebot rund um das Thema „DPV-Breitensport“ geplant, ein genaues Programm wird noch folgen. Hier soll aber unter anderem die Möglichkeit genutzt werden, Vereinen das Boule-Sportabzeichen vorzustellen und (je nach Interesse) auch diesbezügliche Prüfungen abzunehmen. Einige weitere Ideen rund um die Potenziale im DPV-Breitensport werden noch ausgearbeitet und im Rahmen der Einladungen vorgestellt.

Der DPV richtet den Deutschland-Cup aus und der TV 1860 Fürth stellt hierfür seine Infrastruktur zur Verfügung. Mit der Hygienebeauftragten des DBBPVs wird ein gesondertes Hygienekonzept erarbeitet (Abstandsregeln/Wege, Desinfektions-Stationen, Toilettenwagen etc.).

Hier werden natürlich auch die aktuellen Richtlinien des DOSB berücksichtigt, die Präsident Michael Dörhöfer bereits in die Runde der DPV-Landesverbände versandt hat (PDF durch Klick auf das Bild). Für die Einhaltung der Hygiene-Regeln sind insbesondere bei den Deutschland-Cups – neben der Jury des DPVs – die Chef d’Equipe der einzelnen Landesverbände verantwortlich. So wird die Sicherstellung eines regelkonformen Ablaufs auf viele Schultern verteilt. Das fertige Hygienekonzept wird im Vorfeld auch allen Beteiligten über ihre Landesverbände zugesandt.

Selbstverständlich werden alle Teilnehmenden mit Kontaktdaten in Listen eingetragen, um für den Fall der Fälle größtmögliche Transparenz und Rückverfolgungsmöglichkeiten zu haben.

 

Auf Startgelder wird bei den Cups verzichtet – der DPV freut sich, wenn es weitere Anregungen und Ideen gibt, wie insbesondere das zweite Wochenende ab Donnerstags noch interessanter, unterhaltsamer und aufschlussreicher für die Besucher gestaltet werden kann.

Als „Drumherum“ hat die Stadt Fürth eine ganze Menge zu bieten. Hier gibt es eine wunderbare Altstadt, die von Veranstaltungsort gut erreichbar ist. Neben preiswerten Hotels können auch direkt auf dem Gelände Campingwagen aufgestellt oder gezeltet werden. Parkplätze sind mehr als genug vorhanden.

Die Vorbereitungen in den DPV-Landesverbänden (die überwiegend bereits zugesagt haben), dem Präsidium und beim TV Fürth laufen auf Hochtouren, alle freuen sich auf ein Highlight des Boule- und Pétanque-Sports in diesem ansonsten eher begrenzt unterhaltsamen Pétanque-Sport-Jahr 2020.

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Neuer Vize Inneres bringt Boule-Sportabzeichen mit

Die DPV-Vizepräsidentin Inneres, Bettina Tittes, hat ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Sie bleibt dem DPV allerdings erfreulicher Weise erhalten und wird insbesondere bei dem Thema Gleichstellung und Breitensport unterstützen. Nicht nur in diesem Zusammenhang ergeben sich Verschiebungen in den Zuständigkeiten des DPV-Präsidiums, die in Kürze den Landesverbänden vorgestellt werden. Bettinas Rücktritt hat das Präsidium selbstverständlich akzeptiert, bedankt sich herzlich für die bis dahin erbrachten Leistungen und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Es ist besonders erfreulich, dass ihre Position im Präsidium nicht lange unbesetzt geblieben ist. Mit Dirk Engelhard aus dem Landesverband NRW konnte ein Fachmann für das Amt gewonnen werden, der Jahrzehnte lange Erfahrung im Sport aus seiner beruflichen Laufbahn mitbringt.

Dirk Engelhard

Bereits 1970 als Teenager war Dirk Engelhard Vorsitzender des Stadtjugendringes seiner Heimatstadt – und hat seitdem ununterbrochen ehrenamtliche Funktionen im Sport innegehabt. Seit 1981 bis zum Ende seiner beruflichen Laufbahn, 2019, war Dirk hauptberuflicher Mitarbeiter im Landessportbund NRW. Im Boule und Pétanque-Verband NRW ist er seit 2019 u.a. als Bildungsbeauftragter Mitglied des Vorstands.

In den Beginn seines Engagements als DPV-Vizepräsident Inneres (zunächst kommissarisch bis zum nächsten DPV-Verbandstag) fällt auch die Einführung eines „Boule-Sportabzeichens“, das Dirk mit Unterstützung einer starken Arbeitsgemeinschaft aus dem LV NRW ins Leben gerufen und durch den DOSB zertifizieren lassen hat. Seit Mitte 2020 ist dies nun das offizielle „Boule-Sportabzeichen des DPV e.V.“ (BSA).

Das BSA soll mit je 3 Prüfungen im Legen und Schießen zum Mitmachen, zum Wettstreit – aber auch zur Verbesserung der technischen Fähigkeiten aller – in unserem schönen Kugel-Sport beitragen. Hier sind alle Boule-Begeisterten eingeladen, auch außerhalb regulärer Wettkämpfe und mit Spaß an der sportlichen Herausforderung, ihr Können zu zeigen.

Das BSA ist so angelegt, dass viele Hobbyspieler*innen (auch Neulinge) mit etwas Training das Abzeichen und die Urkunde für Bronze erreichen können. Für den Abschluss in Silber oder Gold werden allerdings selbst Lizenzspieler*innen etwas Vorbereitung brauchen.


Die Lege- und Schießprüfungen des neuen DPV Boule-Sportabzeichens

Man kann in einem Durchgang mit denselben Prüfungen Bronze (ab 45 Punkten), Silber (ab 60 Punkten) und Gold (ab 75 Punkten) erreichen, je nach erreichter Punktzahl, analog zum Deutschen Sportabzeichen. Mit angepassten Distanzen funktioniert dies auch für Kinder und Jugendliche.

Wenn alle Prüfungen absolviert und die Ergebnisse in eine Prüfkarte eintragen sind, kann man diese über den Veranstalter der Prüfung oder persönlich bei der „Arbeitsgruppe BSA“ einreichen. Dann erhalten die Absolvent*innen eine Urkunde und das entsprechende Boule- Sportabzeichen.

Was braucht es dafür? Einige Interessierte, die mitmachen, einen Verein als Ausrichter mit passendem Boulegelände und eine*n ausgebildete*n „Boule-Sportabzeichen“-Prüfer*in. Die Prüfungen sind so ausgelegt, dass der Aufwand für den Aufbau minimal ist.

Alles Nähere dazu und wie man an einen ausrichtenden Bouleverein und eine*n Prüfer*in kommt,  findet sich demnächst hier auf der DPV-Homepage.


Die Arbeitsgemeinschaft des LV NRW zum Boule-Sportabzeichen: v.l.n.r. Hans Joachim Fingerle, Werner Prix, Regina Dreischer-Fingerle, Dirk Engelhard. Auf dem Bild fehlt Manfred Probst.

Die „Arbeitsgemeinschaft BSA“ kann bereits heute für weitere Informationen per E-Mail kontaktiert werden: bsa@petanque-dpv.de.

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CEP-Shooting mit eigener Seite

Für den vom Dänischen Pétanque Verband initiierten und von der CEP durchgeführten Online-Wettbewerb im Präzisionsschießen wurde eine eigene Unter-Seite eingerichtet.

Unter „Meisterschaften“ -> „Europetanque (Corona) Precision Shooting Challenge 2020″ werden die jeweiligen Ergebnisse laufend aktualisiert – es lohnt sich, zwischendurch dort – oder mit einem Klick hier – reinzuschauen.

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DPV-Teams dominieren beim CEP-Shooting

Beim Online-Wettbewerb im Präzisionsschießen, den der Europäische Pétanque Verband mit Unterstützung durch den Dänischen Pétanque Verband durchführt, nehmen 23 Teams aus 14 Nationen teil.

Die Vorrunde wurde ganz klar durch die DPV-Teams dominiert. Im Durchschnitt aller Mannschaften wurden 104 von möglichen 150 Punkten geschossen. Auf Platz 1 fand sich hier zum Abschluss das Team DPV 1 mit insgesamt 126 Punkten, dicht gefolgt von England 1 mit 125 Punkten. Auch DPV 2 findet sich mit 112 Punkten im oberen Bereich der Ergebnis-Liste. Die „Rote Laterne“ teilt sich nach der Vorrunde das Team aus Lettland mit Österreich 2, die jeweils insgesamt 76 Punkte schossen.


Alle Ergebnisse der Vorrunde

In der Runde 2 des Wettbewerbs schießen nun die Teams direkt gegeneinander. Hier tritt die Mannschaft DPV 1 gegen die Ukraine an, die die Vorrunde mit 82 Punkten beendet haben. DPV 2 misst sich mit England 1, deren 125 Punkte aus der Vorrunde eine klare Ansage waren. Alle Ergebnisse liegen am Sonntag-Abend vor.


Die Auslosung der Runde 2

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Termin sichern: DPV-Fête de la Pétanque

Der DPV plant in enger Abstimmung mit den Landesverbänden vom 12. – 20. September 2020 ein mehrtägiges Pétanque-Fest mit unterschiedlichen Turnier-Formen, Workshops, Vorträgen und einem kulturellen Rahmen-/ Unterhaltungs-Programm.

Sehr wahrscheinlich wird die DPV-Fête de la Pétanque auf dem großzügigen Gelände des TSV 1877 Waldhof-Mannheim stattfinden. Die Stadt und der Veranstaltungsort sind für alle Teilnehmer/innen gut erreichbar und verfügt über eine ausgezeichnete Anbindung via öffentlicher Verkehrsmittel. Der besondere Dank für die Bereitstellung der Plätze und Einrichtungen gilt dem Leiter der dortigen Boule-Sparte, Dieter Stohr. Ein entsprechendes Hygiene-Konzept mit sanitären Anlagen, Raum-Aufteilungen drinnen und draußen, Catering und sonstigen Erfordernissen in Krisen-Zeiten ist mit der DBBPV-Beauftragten Dr. Miriam Zago in Arbeit. An dieser Stelle muss allerdings schon erwähnt werden, dass die Durchführung sehr stark davon abhängt, wo Deutschland und insbesondere die betreffende Kommune zu diesem Zeitpunkt in Sachen „Covid-19-Bewältigung“ stehen. Den Planern und Planerinnen ist es klar, dass jeglicher Aufwand in dieser Sache kurzfristig umsonst gewesen sein kann. Trotzdem gilt der positive Blick nach vorne.

Eröffnet werden soll der Reigen mit einem „DPV 55+ Cup“. Hier treten die Veteranen in einem auf 128 Teams limitierten Feld am Samstag und Sonntag gegeneinander an. Jedes Team nimmt zu viert teil: drei Spieler/innen plus Ersatz, der auch in der laufenden Partie eingewechselt werden kann. Es werden für diesen Wettbewerb (genau wie für alle anderen) im Rahmen des Events keine Ranglisten-Punkte vergeben. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass sich niemand bemüßigt fühlen soll, dort teilnehmen zu müssen, um in der Rangliste nicht ins Hintertreffen zu geraten. Dafür werden bei diesem und den anderen Turnieren Preisgelder ausgeschüttet. Ebenfalls für alle Turniere gilt, dass den Ausgeschiedenen Mini-Turniere angeboten werden.

Die folgende Woche bietet dann zu unterschiedlichen Uhrzeiten Workshops, Seminare und Vorträge in Sachen Pétanque – sowohl in Bezug auf den Wettkampfsport, als auch (und insbesondere) in Bezug auf den Breitensport. Themen werden neben „Training“ und „Regelkunde“ auch „Turnierformen“ sowie die erfolgreichen Programme des Landesverbandes NRW „Bewegt älter werden“ und „Bewegt gesund bleiben“ sein. Letztere beschäftigen sich u.a. mit der spannenden Frage, wie es gelingt, mehr Menschen für das Boulespiel und den Pétanque-Sport zu begeistern. Abgerundet werden diese Tage durch die Möglichkeit, das neue „DPV-Breitensport-Abzeichen“ in Bronze, Silber oder Gold zu absolvieren – nähere Informationen hierzu folgen. Und natürlich werden über die ganze Woche unterschiedlichste Turnierformen angeboten.

Der Plan ist es, die Angebote so zeitlich versetzt zu gestalten, dass grundsätzlich jede/r die Möglichkeit hat, z.B. an allen Workshops einmal teilgenommen zu haben. Hierfür kann man einen oder mehrere Tage einplanen. Die Regelungen zum Besucher/innen-Fluss und der damit einhergehenden Maximal-Zahl von Teilnehmer/innen pro Tag werden noch ausgearbeitet. Voraussichtlich wird es eine Online-Anmeldung zu den einzelnen Events geben.

Abgerundet wird die DPV-Fête de la Pétanque am Wochenende vom 19. auf den 20. September 2020 durch einen DPV-Quartett-Cup. Auch hier können pro Team vier Spieler/innen gemeldet werden – und auch dieses Turnier ist auf 128 Mannschaften begrenzt. Ebenfalls werden keine Ranglistenpunkte vergeben, den ausgeschiedenen Teams bieten sich Miniturniere – und für die vorderen Plätze werden am Sonntag Preisgelder ausgeschüttet.

Für den Jugend-Bereich wird nach einer anderen Lösung gesucht, hier gibt es noch Diskussionen über Art und Ort diverser Veranstaltungen, die ebenfalls Rückenwind in die Saison 2021 geben sollen.

In der nächsten Video-Konferenz der DPV-Landesverbände mit dem Vorstand werden weitere Details besprochen. Unter anderem die Frage danach, mit welchen Instrumenten die LV ihre Teilnehmer/innen für die beiden DPV-Cups in Mannheim bestimmen. Ein Vorschlag ist es, dass sich dieser Verteilschlüssel an denen der üblichen DPV-Meisterschaften orientiert. Weitere Informationen folgen auf der DPV-Homepage.

Den Vereinen und LV, die bereits wieder Veranstaltungen durchführen dürfen, wünscht der DPV ein gutes Gelingen und sportlich bereichernde Momente mit ein- und umsichtigen Teilnehmer/innen. Bleibt alle gesund!

DPV-Damen-Kader: sechs von acht stehen fest

Der DPV-Nationaltrainer für die Senioren-Damen, Sönke Backens, hat seinen Kader bis auf zwei Positionen besetzt. Unterstützt wurde er bei diesen Entscheidungen durch Susanne Fleckenstein, die selbst mehr als zehn Jahre lang DPV-Nationalspielerin war und die sich nunmehr als Assistenztrainerin im Damen-Bereich zur Verfügung stellt, herzlichen Dank hierfür.

Das Senioren-Damen-Kader bildet nun ein leistungsstarkes Team, das sich aus den Spielerinnen Luzia Beil, Verena Gabe, Tess Hauptvogel, Eileen Jenal, Anna Lazaridis und Corinna Mielchen zusammensetzt.

Die Entscheidung für diese Konstellation ergab sich aus aktueller Leistungsstärke, zukünftigem Entwicklungspotential sowie umfangreichen Videoanalysen.

Eine Besonderheit ist es hierbei, dass Luzia Beil und Eileen Jenal – bis zum Erreichen der entsprechenden Altersgrenzen – sowohl im Espoirs- als auch im Senioren-Bereich eingesetzt werden können. Dies ist das Ergebnis aus der engen Zusammenarbeit der Damen-Coaches mit den zuständigen Trainern im Espoir-Kader, Daniel Dias und Marco Kowalski.

Wir wünschen der neuen Mannschaft – die auf zwei zusätzlichen Positionen noch ergänzt wird – eine aufschlussreiche und vor allen Dingen erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem hoffentlich bald wiederbeginnenden Weg Richtung Siegertreppchen.

Schön, Euch zu sehen!

Der aktuellen Situation ist es geschuldet, dass auch die DPV-Kader in die virtuelle Welt umziehen mussten, um Kontakt und den Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten. Auf einer gelungenen Plattform, die sicher auch nach den Krisen-Zeiten erhalten bleibt, werden Videos ausgetauscht, taktische Diskussionen geführt, Korrekturen weitergegeben und neue Aufgaben und Ziele verteilt.

Aber der Sport und Umgang miteinander am heimischen PC ersetzt noch nicht einmal ansatzweise die persönliche Begegnung. Zunächst für vier Spieler aus dem Senioren-Kader gab es nun ein Treffen mit Bundestrainer Sebastian Lechner, bei dem man sich endlich mal wieder direkt in die Augen schauen konnte.

Die Wahl zum Wiedersehen fiel auf die Weltstadt München. Der legendäre Hofgarten bietet reichlich Gelegenheit Abstand zu halten – und das Drumherum dieser tollen Stadt ist bestens für ein Beisammensein jenseits der Boule-Kugeln für die Aktiven geeignet.

Fast sportlich ging es dann bereits am Freitag-Abend los, nachdem André Skiba, Sascha Koch, Matthias Laukart und Vincent Probst eingetroffen waren. Der Wahl-Schwede Raphael Gharany konnte seine neue Heimat leider noch nicht verlassen und fehlte in mancherlei Hinsicht.

DPV-Präsident Michael Dörhöfer liess es sich nicht nehmen, mit den Spielern per E-Scooter einige interessante Plätze seiner Heimatstadt zu besuchen. Vom Chinesischen Turm ging es über das innerstädtischen Surfer-Paradies, der „Eisbach-Welle“, weiter entlang diverser Kirchen bis zum Marienplatz und dem Viktualien Markt. Ein gemeinsames Abendessen rundete den Empfang in Bayerns Hauptstadt ab.

Am Samstag ging es dann bei durchwachsenem Wetter in die Sparrings gegen eine Auswahl von Aktiven des Mechenharder Boule-Clubs. Dominique Probst, Vincent Behrens, Gabriel Huber und Paul Möslein hatten sich auf den Weg in den Münchener Hofgarten gemacht. Den aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass auch hier eine Reihe von Nationalspielern genannt wurden. 


Gabriel Huber im T-Shirt der Internet-Plattform Petanque-aktuell.de, auf der er dem Betreiber Jannik Schaake seit Wochen tatkräftig bei diversen Aktivitäten zur Seite steht.

Es wurden die unterschiedlichsten Formationen ausprobiert, taktische Varianten durchgespielt und besondere Wettkampf-Situationen simuliert. Die überwiegend jüngeren Mechenharder schlugen sich dabei tapfer, durften aber auch erkennen, dass ihnen noch ein paar Jahre technischer und taktischer Erfahrungen fehlen, um auf Augenhöhe mit den DPV-Senioren mithalten zu können.

Nichts desto trotz waren auch die Leistungen dieser Teams beachtlich und sorgten für eine ganze Reihe interessierter Zuschauer – am Ende wurde sogar Prominenz aufmerksam. Der Fernsehkoch Johann Lafer war zufällig mit einem Kamera-Team im Hofgarten unterwegs und wurde Zeuge des hohen technischen Niveaus.

Zunächst einmal musste der prominente Küchenchef eingestehen, dass er bis zu diesem Tag glaubte, zu wissen, was „Boule spielen“ bedeutet. Angesichts der Präzision, die er hier sowohl beim Legen als auch beim Schießen beobachten konnte, gestand er aber ein, dass er das „in dieser Form“ nicht kannte.

Interessiert ließ er sich darüber aufklären, dass es sich hier tatsächlich um eine Deutsche National-Mannschaft handelt, und dass es in der Tat Welt-, Europameisterschaften und weitere internationale Pétanque-Wettbewerbe gibt, bei denen der DPV „gar nicht mal so schlecht“ abschneidet.

Am Ende nahm er dann selbst (frisch desinfizierte) Kugeln in die Hand, um sich mit den Profis für ein Foto ablichten zu lassen, dass in seinem aktuellen Buch verwendet werden soll – wir sind gespannt.


Johann Lafer ließ es sich nicht nehmen, für ein Foto, das in seinem nächsten Buch erscheinen soll, auch eine Kugel mit den „Profis“ zu werfen.

Der Sonntag gehörte dann bis in die Mittagsstunden wieder den Senioren allein mit Bundestrainer Sebastian Lechner. Hier wurden technische Details besprochen und Bewegungsabläufe auf Verbesserungspotenzial hin überprüft. Ein weiterer wichtiger Punkt waren Diskussionsrunden über taktische Vorgehensweisen – und darüber wie wichtig es ist, sich auf ein Modell von Gegner zu Gegner zu einigen.

Nach dem Mittagessen ging es dann für alle Protagonisten wieder in Richtung Heimat. Es herrschte große Einigkeit darüber, dass die elektronischen Medien weiter einer wichtige Rolle in der Kaderarbeit spielen werden. Genauso einig war man sich aber auch über den Wert der persönlichen Begegnung, des Austauschs und des unmittelbaren Empfindens, wie sich das jeweilige Gegenüber gerade fühlt.

Rund heraus: schön war es – schön, Euch zu sehen!


Selbstverständlich waren alle Teilnehmenden für die entsprechenden Situationen auch mit einem DPV-Mund-Nasen-Schutz ausgestattet.