Einträge von

,

„Größte World Games-Athleten aller Zeiten“ – jetzt abstimmen!

Die „International World Games Association“ lobt den Titel „Größte World Games-Athleten aller Zeiten“ aus. Noch bis zum 30. Januar kann jedermann und -frau mit abstimmen, an wen diese höchste Weihe im Kreis der nicht-olympischen Sportarten vergeben werden soll. Für die Kugelsportarten ist Henri Lacroix nominiert. Wer den französischen Pétanque-Ausnahme-Sportler schon einmal erlebt hat, wird bestätigen, dass er nicht willkürlich ausgewählt worden sein kann. Schön, dass ein Pétanque-Spieler mit im Rennen ist – noch schöner, wenn jetzt alle Pétanque-Begeisterten sich jeden Tag kurz die Zeit nehmen, für ihn abzustimmen. Denn dies ist noch bis zum Ende diesen Monats mehrfach möglich!

Allen, denen nicht genug Gründe einfallen, bei dieser Abstimmung für Henri Lacroix auf das entsprechende Feld zu klicken, werden hier noch einmal ein paar genannt:

Henry Lacroix ist
(Stand Januar 2021) :

9 x Triplette-Weltmeister
2 x Doublette-Weltmeister
1 x Tête-Weltmeister
2 x Sieger bei den World-Games,
plus Platz 1 im Präzisionsschießen)
4 x Europameister
20 x Französischer Meister
7 x Sieger im französichen Nationalpokal
4 x Sieger im Europapokal

Außerdem ist er ein überdurchschnittlich sympathischer und fairer Sportsmann, der sich auch enorm für die Förderung des Nachwuchs einsetzt.

Wichtig: bei der Stimmabgabe müssen zwei Sportler/innen angeklickt werden. Eine einzelne Stimme ist ungültig. Hierbei gilt: der Sportler, der zuerst angeklickt wird, bekommt zwei Stimmen, der oder die Sportler/in, die danach angeklickt wird, bekommt eine. Wichtig ist es, auf jeden Fall zwei Personen auszuwählen, dabei Henri zuerst, bitte!

Und noch einmal der Hinweis: es kann alle 24 Stunden noch einmal abgestimmt werden, jeden Tag, noch bis zum 30. Januar 2021 – und los geht’s!

Hier geht es zur Abstimmung!

Weitere Informationen unter: https://www.theworldgames.org

3 x Koch + 3 x Kader

Während die einen ihren Armschwung trainieren, um zu verhindern, dass die Gegner eher 13 Punkte haben als die eigene Mannschaft, reicht den anderen selbiger zum Rühren in Schüsseln und Töpfen. Ein Foto-Shooting zu ihrem ersten gemeinsamen Buch hat die deutschen Spitzenköche Eckart Witzigmann und Johann Lafer in den Münchner Hofgarten geführt. Hier haben sie schon vor 40 Jahren fast täglich Fußball gespielt. Witzigmann als Chef einer Küchenmannschaft, zu der damals der Jungkoch Johann Lafer gehörte.

Es war ein Zufall, dass zeitgleich die Kaderspieler Gabriel Huber, Sascha Koch und Vincent Probst dort trainierten. Für die beiden sportlichen Köche Grund genug, auch einige Fotos mit unseren Nationalspielern „in Aktion“ haben zu wollen. Und diese Bilder haben es nun in das gemeinsame Kochbuch „Lafer / Witzigmann – Eine Freundschaft 100 Rezepte“ geschafft. Eine tolle Werbung für unseren Sport in einer beeindruckenden Auflage!

Im Text zu den Bildern heißt es:

„Wenn sich jemand im Münchner Hofgarten die Kugel gibt, ist das für die Passanten normalerweise nichts Außergewöhnliches. Die Boulespieler auf den Kieswegen der malerischen Parkanlage zwischen Odeonsplatz und Bayerischer Staatskanzlei gehören schließlich längst genauso zur Isarmetropole wie die Bongospieler am Fuße des Monopteros. Wenn jedoch Eckart Witzigmann und Johann Lafer spontan die deutsche Pétanque-Nationalmannschaft zu einer kleinen Partie auffordern, ist das doch ein Ereignis von gewissem Seltenheitswert, bei dem das ein oder andere Handy gezückt wird, um ein Foto zu machen.“

DPV-Präsident Michael Dörhöfer freute sich über ein druckfrisches Exemplar des Werkes pünktlich zur Weihnachtszeit.

Der für ihn besonders interessante Teil des Buches endet allerdings bereits auf Seite… Na? Richtig: Seite 13 !

Mehr Informationen zum Buch finden sich hier.

Auf ein fröhliches Jahr 2021!

„Hach!“, wird Alex wieder rufen, dicht gefolgt von einem „Jawoll!“. Nico hat mal wieder viel zu schnell gespielt, dafür war der zweite Schuss ein satter Treffer.

Der Schiedsrichter grinst erst einmal breit, als er in Jonas Kulleraugen unter seinen hochgezogenen Augenbrauen schaut. Jonas weiß selbst, dass er auf dem Kreis stand. Die alles entscheidende Frage ist es nun: hat er den Fuß schnell genug zurückgezogen, oder nicht?

Wenn eine Partie Boule beginnt, entsteht ein ganzes Dorf.

Ob Kopfsteinpflaster oder Kreisverkehr, ob alte Platanen oder junge Birken, ob wir um eine Tasse Kaffee spielen oder um den Einzug in die nächste Runde einer Deutschen Meisterschaft kämpfen.

Die Spaziergänge durch unsere Dörfer werden so anregend oder zäh sein, so gemütlich oder anspruchsvoll, wie wir es zulassen. Das war immer so – und das bleibt auch so.

Wichtig ist es, dass wir mit Zuversicht schlendern oder etwas eiligeren Schrittes vorangehen.

Denn eines hat sich schon so oft bewiesen: „Ohne Zuversicht brauchst Du erst gar nicht in den Kreis zu gehen!“

Der DPV wünscht allen Spielerinnen und Spielern, allen Sportlerinnen und Sportlern, allen Fans des Pétanque-Sports einen guten Rutsch in das neue Jahr 2021.

, , ,

DPV-Termine 2021

Die Termine und Ausrichter für fast sämtliche DPV-Wettbewerbe im Senioren-Bereich sind festgelegt. Die Verantwortlichen freuen sich und teilen gerne den wohltuenden Optimismus, den alle beteiligten Unterstützer/innen in sich tragen. In der Reihenfolge der Deutschen Meisterschaften hat es die bereits angekündigte, den besonderen Umständen geschuldete, Änderung gegeben. Auch andere Bereiche mussten etwas angepasst werden. Aber es gibt keinen Grund, sich nicht auf spannende Wettbewerbe in der Saison 2021 zu freuen.


Hier kann eine PDF-Datei des Dokuments zum Ausdruck geladen werden.

Die Deutschen Meisterschaften, die Bundesliga, Länderpokal sowie das „DPV Boule-Event“ finden sich in dem Dokument links kompakt zusammengefasst.

Insbesondere zum „Boule-Event“ im wunderschönen Sport- und Schulungszentrum des LSB NRW im sauerländischen Hachen wird es noch ausführlichere Informationen geben.

Bei allen anderen Events freuen sich nicht nur die Beteiligten auf spannende Partien, sondern insbesondere der DPV-Kommunikationsausschuss, der die Pausen der abgelaufenen Saison 2020 genutzt hat, hier neue, spannende Formate der Live-Berichterstattung zu entwickeln.

Insbesondere die zum Jahresende erfolgte Anerkennung des Pétanque-Sports als Individual-Sport durch das DOSB ist ein echtes Highlight zum Saison-Abschluss 2020.

Dies ist natürlich kein „Freibrief“ zur Ausführung unseres Sports, unabhängig von den lokalen Bestimmungen und Einschränkungen.

Im Gegenteil gilt natürlich immer als oberste Prämisse das, was das Ordnungsamt, die Kommune oder die Landespolitik in der jeweiligen Gegend erlaubt, bzw. nicht erlaubt.

Trotzdem ist es ein kleiner Meilenstein, von dieser Stelle bestätigt bekommen zu haben, dass, sobald Individual-Sportarten wieder erlaubt werden können, Pétanque offiziell eben zu jenen gezählt wird.

Der Wortlaut der Begründung des DOSB findet sich in dem Dokument rechts. Bei Fragen seitens Dritter kann es hilfreich sein, einen Ausdruck davon mit sich zu führen.

Gleiches gilt allerdings für das DBBPV-Hygienekonzept, das hier auch noch einmal zum Download angeboten wird.


Hier kann eine PDF-Datei des Dokuments zum Ausdruck geladen werden.

, ,

E-Mail für uns – vom DOSB

In einer abendlichen Telefonkonferenz am 11. Dezember 2020 mit der Spitze des DOSB, unter der Leitung von dessen Präsident Alfons Hörmann, konnten als Vertreter des DBBPV e.V. Präsident Joachim Kamrad mit Jürgen Hatzenbühler und DPV-Präsident Michael Dörhöfer den Pétanque-Sport und die besonderen Anliegen seines Dachverbandes ausführlich vorstellen.

Die drei Kernpunkte, die hierbei erreicht werden sollten, lauten:

  • Pétanque wird in allen Ausprägungen (Tir, Tet, Doub., Trip.) als Individualsport anerkannt
  • Die drei Pétanque-Hallen in Gersweiler, Düsseldorf und Rastatt werden offiziell zu Kaderstützpunkten ernannt
  • Etwa 30 SportlerInnen aus den DPV-Nationalkadern erhalten eine Ausnahmeregelung für die Durchführung von DPV-Kader-Maßnahmen.

Allen drei Kernpunkten wurde im Ergebnis der Konferenz entsprochen. Als Beleg dieser Bestätigung hat der DOSB-Präsident Alfons Hörmann dem DBBPV die beiden hier hinterlegten Anschreiben zur Verfügung gestellt. Eines bezieht sich hierbei auf den DPV-Leistungssport, bei dem anderen geht es um den Boule- und Pétanque-Breitensport in Deutschland.

Selbstverständlich sind beide Ausführungen kein „Freibrief“ zur sportlichen Betätigung mit den Kugeln, wann und wo immer man möchte. Ausdrücklich muss darauf hingewiesen werden, dass in Zeiten der Pandemie immer die örtlichen Behörden die entscheidenden Vorgaben definieren und festsetzen. Die Zustimmung des DOSB zum Thema „Individual-Sportarten“ greift insbesondere dann, wenn genau diese wieder weiträumiger zugelassen werden.


Die allgemeine Bestimmung


Die Bestimmung für den Leistungssport

, , , ,

Jede Menge neuer Inhalt

In großer Fleißarbeit hat der Kommunikations-Ausschuss jede Menge neuen Inhalt (Neudeutsch: Content) auf die DPV-Homepage gebracht. Unter der Federführung von Heinz Zabel, der auch die meiste Zeit in diese Arbeit investiert hat, und maßgeblich unterstützt von Marina Regelin, bleiben nun kaum noch Fragen offen. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an die beiden, aber natürlich auch an Dirk Engelhard (Breitensport), Holger Franke (Schiedsrichter), Martin Koch (Trainerwesen) und Werner Prix (Schiedsrichter-Ausschuss) für deren tatkräftige Unterstützung.

Aufgrund der vielen neuen Informationen und Themenbereiche musste auch die Struktur des Hauptmenüs auf der DPV-Homepage angepasst werden. Alle wesentlichen Bereiche, die den Sport betreffen, finden sich hier jetzt unter (keine große Überraschung) „Sport“. Neu vertreten ist hier u.a. der gesamte Themenkomplex rund um das Boule-Sportabzeichen.

Neu aufgenommen wurde dort auch der Bereich „Trainerwesen“. Hier finden sich nicht nur Informationen zum Trainerwesen allgemein und zur Ausbildung. Insbesondere die Liste der Trainer in Deutschland, die noch nicht ganz vollständig ist, wird als echte Bereicherung angesehen. Hier bekommt jede/r Interessierte und jeder Verein ganz schnell die Information, wo in seiner Nähe ein Trainer verfügbar ist, was deren Schwerpunkte sind – und viele weitere Details. Hier kann man sich diese Liste schon einmal ansehen. Der DPV-Kommunikationsausschuss wünscht sich, gemeinsam mit dem Trainerwesen, dass diese Liste auch auf den Internet-Seiten der Landesverbände verlinkt wird.

Ebenfalls neu ist der Bereich „Breitensport“. Neben dem Ausschuss und seinen Konzepten findet sich hier auch der Bildungsplan für die laufende Saison, der auch unterjährig aktualisiert wird. Hier lohnt es sich also auch, zwischendurch einmal reinzuschauen. Neue Angebote werden aber natürlich auch prominent auf der Startseite veröffentlicht.

Erheblich erweitert wurden die Informationen rund um das Thema „Schiedsrichter“. Auch sämtliche DPV-Schiedsrichter und -Anwärter finden sich hier nun. Es gibt Unterlagen zur Schulung und Ausbildung, sowie ein Online-Training, das direkt auch am heimischen PC durchgeführt werden kann. Dies ist sicher nicht nur für Schiedsrichter interessant, sondern auch für Spieler/innen, die das Bedürfnis haben, gerne ein bisschen regelfester zu werden.

Schon seit längerem hat auch eine „DPV-Galerie“ Einzug auf der Homepage gefunden. Hier finden sich eine Menge Bilder von allen möglichen Veranstaltungen des DPV. Wer einzelne Motive für die eigene Öffentlichkeitsarbeit verwenden möchte, ist herzlich eingeladen, sich direkt unter kommunikation@petanque-dpv.de per E-Mail zu melden.

Außerdem behandelt wird an dieser Stelle das Thema „Anti-Doping“, noch in Arbeit ist ein Punkt „Presse“, an dem sich die verbandsunabhängigen Medien mit Informationen versorgen können.

Abschließend soll hier noch einmal ein herzliches „Danke schön!“ an Heinz Zabel wiederholt werden, der in stundenlanger Arbeit diesen neuen Content hinterlegt hat. Ansprechpartnerin für alle Trainer, die sich nicht in der Liste wiederfinden, dort aber gerne aufgenommen werden möchten, bleibt Marina Regelin, marina-regelin@dpvpetanque.de die sich entsprechend vor den Veröffentlichungen immer noch einmal mit dem Beauftragten für das Trainerwesen, Martin Koch, kurzschließt. Auch an Marina geht noch einmal ausdrücklich ein herzlicher Dank für ihr tolles Engagement!

,

Internationaler Tag des Ehrenamtes

Der 5. Dezember ist der internationale Tag des Ehrenamtes. Ins Leben gerufen wurde er von den Vereinten Nationen bereits im Jahr 1986, übrigens zwei Jahre und vier Tage nach der Gründung des DPV – ein Zusammenhang ist allerdings nicht bekannt.

Leider wissen die Wenigsten um die Bedeutung dieses Tages, leider wird viel zu wenig die Gelegenheit genutzt, einmal „Danke schön!“ zu sagen. Denn hierfür wurde dieser Tag ins Leben gerufen. Als Dank an all die, die in den Verbänden und Vereinen ihre Freizeit opfern, um sich für die Gemeinschaft nützlich zu machen, ohne selbst hierdurch irgendeinen unmittelbaren Vorteil zu haben.

Wie viele Menschen das auch im Boule- und Pétanque-Sport sind und welche Leistungsfähigkeit und Verantwortung sie ehrenamtlich auf sich vereinen, ist ebenfalls den wenigsten bekannt.

Dabei reicht schon ein Blick auf diejenigen, die sich in der Administration des DPV, als Zusammenschluss der Pétanque-Landesfachverbände, engagieren. Hier gibt es neben dem Präsidium noch die unterschiedlichen Gremien und Ausschüsse. Wenn man die Beauftragten, die Mitglieder im DM-Team,  im Finanzausschuss, im Sportausschuss, im Breitensportausschuss, im Schiedsrichterausschuss inkl. aller Schiedsrichter, im Kommunikationsausschuss, im Trainerausschuss und im Verbandsgericht zusammenzählt, kommt man schon auf fast 100 Personen. Alles Menschen, die in den Farben des Verbandes ihre Freizeit zum guten Gelingen der Wettbewerbe und ihrer Administration opfern.

Bis hierhin ist aber nur ein sehr kleiner Kreis der Ehrenamtlichen im DPV genannt. Wenn man die Landesfachverbände und die dort organisierten Vereine hinzurechnet, findet man weit über 3000 Menschen, auf die das oben genannte ebenfalls mindestens genauso zutrifft.

Bei all diesen Ehrenamtlichen möchte sich der DPV an diesem 5. Dezember 2020, dem Internationalen Tag des Ehrenamtes, ganz herzlich bedanken!

Wem fällt in den Verbänden und Vereinen noch jemand ein, bei dem oder der er oder sie sich einmal ganz gezielt bedanken möchte?

Wir freuen uns auf entsprechende Zuschriften, die wir gerne an dieser Stelle auch veröffentlichen. Sicher kann man vielen Menschen damit eine Freude machen und ein bisschen was von ihrem Engagement zurückgeben.

Hast Du Lust, dass wir Dein persönliches „Danke schön!“ an einen besonderen Boule- und Pétanque-Menschen hier veröffentlichen? Dann schick Deinen Text zum Thema bis zum 6.12.2020, 13:00 Uhr per E-Mail an kommunikation@petanque-dpv.de .

Die ersten zehn Einsender/innen erhalten einen Gutschein-Code über 10,– Euro für einen Einkauf im DPV-Online-Shop!

Ein „Danke schön!“ hat uns aus NRW erreicht, Alexis Jeremias schreibt: 

Danke an Wolfgang Dietrich und Harry Ziegert, die uns durch ihre tollen und professionell gestalteten VHS-Kurse in Kaarst zum Boulesport gebracht haben! 

Und Harry hat gesagt: „Sag‘ denen immer auch, dass ich dich trainiert habe😉“. 
Harry? Habe ich gemacht! 
Und unser „Pusher“ Wolfgang hat übrigens bereits rund 150 Leute mittels seiner VHS Kurse zum Boulesport gebracht!
Weiter so, gebt die Fackel weiter, das ist gelebter Breitensport. Bravo.
Alexis Jeremias und Miriam Zago

Ein weiterer Vorschlag aus NRW:

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt dem Geschäftsführer der Boulegemeinschaft Kettwig e.V.

Als „Spätberufener“ mit Haut und Haar dem Boulesport verfallen, ist er nach kürzester Zeit in die Mitverantwortung für einen der führenden Boulesportvereine in NRW eingestiegen.

Seit seinem unermüdlichen Engagement ist die Mitgliederzahl auf rd. 100 angestiegen, sieben Mannschaften sind für den Ligabetrieb vorgesehen.

Außerhalb Corona finden jede Woche unter seiner Leitung Turniere und Veranstaltungen in Kettwig statt. Die vereinseigene Boulehalle erlaubt durchgängigen Sommer und Winterbetrieb. Friedhelms Engagement kennt keine Jahreszeiten.

Besonders die Jedermann- Veranstaltungen Donnerstags und die Abendturniere Freitags finden auch überregionalen Zuspruch und dann lässt sich auch schon mal Spitzenspieler/innen in Kettwig sehen.

Veranstaltungen des Verbandes, Liga und Meisterschaften, haben ebenso einen erprobten Veranstalter in Friedhelm.

Es vergeht kaum ein Tag, ohne das Friedhelm im Boulodrôme gesichtet wird und er sich auch um die Dinge des Alltags wie Einkauf, Entsorgung, Abrechnung und vieles andere mehr kümmert.

Friedhelms Leistung ist schlicht herausragend und außergewöhnlich.

Danke und Glückauf von Dieter Nakelski

Friedhelm Meiß, Boulegemeinschaft Essen-Kettwig e.V.

,

Ausgezeichnete Werbung für unseren Sport

Foto: Swen Reichhold für die Geschäftsstelle des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Der 4. Sächsische Inklusionspreis des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Herrn Stephan Pöhler, ist am 3. Dezember 2020 in Leipzig verliehen worden. In der Kategorie Freizeit & Kultur gewinnt der Bouleclub Leipziger Land e.V. mit dem Projekt: »Boule begeistert und verbindet Menschen«.

Der im Jahre 2013 gegründete Verein, der im Breiten- und Wettkampfsport Petanque, Boule, spielt, stieß durch Zufall auf Menschen mit Behinderung und deren Interesse für ihre Sportart. Die Mitglieder bekamen nicht nur Verständnis für diese Menschen und bauten bestehende Vorurteile ab, sondern sie gingen aktiv auf Behinderteneinrichtungen zu und warben für ihre Sportart. Seit 2015 trainieren die Vereinsmitglieder wöchentlich regelmäßig mit über 20 erwachsenen Menschen mit Behinderung – mit viel Freude und Engagement im Ehrenamt. Besonders stolz ist der Verein auf alle Menschen mit Behinderung, die bei ihnen Vereinsmitglied geworden sind sowie die, die erfolgreich am Breiten- und Wettkampfsport teilnehmen.
Der Boule Club spielt im Sommer am Breiten Teich und im Winter in der Boulehalle in Blumroda.
Traudel Lorenz nahm die Auszeichnung für den Verein entgegen.

Der Inklusionspreisstand in diesem Jahr unter dem Leitmotiv »So geht sächsisch inklusiv!« würdigte in den Kategorien Bildung, Freizeit & Kultur, Barrierefreiheit & Infrastruktur, Verwaltung sowie einem Sonderpreis fünf Beispiele gelungener Inklusion. »Die diesjährigen Gewinner stehen beispielhaft für die Integration behinderter Menschen in Sachsen. Die vielen eingegangenen Bewerbungen machen sichtbar, dass sich in den Köpfen der Menschen etwas verändert, sich der Gedankengang der Inklusion schrittweise stärker verankert und vertieft. Darüber bin ich sehr froh.«, so Pöhler während der Preisverleihung. Die Preisverleihung fand angesichts der aktuellen Corona-Schutz-Bestimmungen nicht im Rahmen des ausgeschriebenen Festaktes im Sächsischen Landtag in Dresden, sondern ohne Gäste in Form von individuellen, hintereinander gestaffelten, kleinen Auszeichnungen der einzelnen Inklusionspreisgewinner im Foyer des Kommunalen Sozialverbandes in Leipzig statt. Insgesamt 60 Einrichtungen und Initiativen hatten sich mit eindrucksvollen Beispielen um den Inklusionspreis beworben und dementsprechend interessant gestaltete sich der Auswahlprozess, an dessen Ende die Jury vor der schwierigen Aufgabe stand, sich pro Kategorie auf »nur einen« Preisträger einigen zu müssen. Am Ende wählte sie fünf Bewerber aus, die heute mit dem Preis ausgezeichnet wurden. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist in allen Kategorien mit jeweils 1.000 Euro dotiert.

, ,

DPV-Verbandstag 2020 – „wir planen für die Zukunft“

Am 22. November 2020 fand der ordentliche Verbandstag der DPV-Landesverbände statt – natürlich in virtueller Form. Vertreter/innen aller Landesverbände sowie das vollständige DPV-Präsidium, versammelten sich vor den heimischen Monitoren. Ergänzt wurde die Runde durch einige Beauftragte des DPV: Susanne Schmidt (Gleichstellung), Herbert Dressbach (Bundesliga und Länderpokal), Heinz Zabel (Video- und Live-Berichterstattung) sowie Volker Hübchen (Lager und Archiv). Der DBBPV-Präsident Joachim Kamrad und das DPV-Ehrenmitglied Peter Blumenröther nahmen ebenfalls als Gäste an diesem Verbandstag teil. Etwa 30 Menschen gleichzeitig in einer Video-Konferenz, das erfordert eine Menge Disziplin und Organisationstalent.

DPV-Präsident Michael Dörhöfer eröffnete pünktlich den Verbandstag und berichtete von dem Stand der „Hausaufgaben“, die nach dem letzten Hauptausschuss durch die Landesverbände aufgegeben wurden.

  1. Der Geschäftsverteilungsplan wurde gendergerecht umgestellt, alle anderen Dokumente werden nach und nach angepasst. Es wird noch kleine Korrekturen geben zur Verdeutlichung der Aufgaben.
  2. Die Entwicklung der Fördermittel und der eingesetzten Eigenmittel wurden graphisch dargestellt. Es konnte ein deutlicher Fördermittelzuwachs ohne Steigerung der eingesetzten Eigenmittel verzeichnet werden. Offensichtlich werden dadurch die Aktivitäten im Bereich DBBPV respektive die Hygienekonzepte des DPVs und des DBBPVs honoriert.
  3. Ein Hygienekonzept ist derzeit in Abstimmung mit dem DOSB / TÜV Rheinland und soll im Dezember im Grobkonzept fertiggestellt sein. Dies soll Vereine und Verbände bei der Verhandlung mit den zuständigen Behörden unterstützen.

Der DPV-Präsident bedankte sich bei allen Funktionären für die geleistete Arbeit in einem vermeintlich ruhigem Geschäftsjahr 2020. Natürlich waren die sportlichen Events in 2020 rar gesät, allerdings die überregionalen Aufwände und die organisierten Maßnahmen deutlich aufwendiger.

Der Präsident des LV Nord, Andreas Creutzberg, unterstrich dies und bedankte sich im Namen aller Landesverbände beim Präsidium und den Beauftragten für die hervorragende Arbeit in 2020.

Die Berichte der Präsidiums-Mitglieder waren den Landesverbänden im Vorfeld zur Verfügung gestellt worden.

Das „nichts los“ war, wurde auch durch den Tätigkeitsbericht des DPV-Vizepräsidenten Kommunikation nicht bestätigt. Über 120 Mitteilungen und Berichte, über 50 Spielreportagen, finden sich auf der neu aufgesetzten Homepage des DPV seit Anfang 2020. Hier natürlich der durch den Landesverband NRW dominierte Länderpokal 55+, als vorläufig letztem organisiertem Wettkampf im DPV. Es finden sich dann aber halt auch eine ganze Reihe von Informationen über das „Boule in der Pandemie“ – und breiten Raum greift darüber hinaus die „Fête de la Pétanque“ in Fürth. Hier waren sich auf dem Verbandstag alle einig, dass diese Tage des Breitensports, eingerahmt vom „Deutschland-Cup 55+“ am ersten und dem „Deutschland-Cup Espoirs und Senioren“ am zweiten Wochenende keine Eintagsfliege bleiben sollen. Ein herzlicher Dank ging an dieser Stelle noch einmal an die Verantwortlichen vor Ort, allen voran Klaus Junge und Ulrich Blendinger vom TSV 1860 Fürth e.V.

Die größte Aufmerksamkeit bekam naturgemäß der Bericht des DPV Vizepräsidenten Hartmut Lohß, der wiederum wie gewohnt keine Gründe zur Beanstandung lieferte. Selbiges bestätigten auch die Kassenprüfer Klaus-Dieter Kielgast, Heiko Kastner, René Franke und Achim Fischer. Im Anschluss an deren Berichte wurde der DPV-Vorstand einstimmig durch die Landesverbände entlastet.

Bei den anschließenden Wahlen ging es um die Bestätigung des DPV-Vizepräsidenten Inneres, Dirk Engelhard, der in der laufenden Periode als Ersatz für die aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedene Bettina Tittes eingesprungen war. Dirk Engelhard hat in der noch kurzen Zeit seines Wirkens bereits enorm viel im Zusammenhang mit DPV-Breitensport-Aktivitäten auf den Weg gebracht. So war zum Beispiel die gesamte „Themenwoche Breitensport“ in Fürth unter seiner Ägide ins Leben gerufen und durchgeführt worden. Nicht nur hierfür erntete er reichlich Komplimente und wurde entsprechend einstimmig vom Verbandstag in seinem Amt für die kommenden drei Jahre bestätigt.

Ebenfalls neu gewählt werden musste der Vorsitzende des DPV-Verbandsgerichtes. Über lange Jahre hatte Michael Fey (NRW) diesen Posten inne, der allerdings bereits vor geraumer Zeit angekündigt hatte, hierfür nicht mehr zur Verfügung stehen zu wollen. Der DPV bedankte sich u.a. mit einem kleinen Geschenk bei Michael Fey für die geleistete Arbeit. Es war klar, dass es nicht einfach werden würde, einen annähernd ähnlich kompetenten Menschen zur Neubesetzung dieses Amtes zu finden. Dies ist aber gelungen. Mit Simon Bergmann erreichte den DPV-Verbandstag aus Berlin eine Bewerbung, die es nicht schwierig machte, auch ihn einstimmig in diese Position zu wählen. Simon Bergmann bringt umfangreiche Erfahrung als Justiziar im Dienst des Sportes mit in das Amt. Unter anderem gehören der DOSB, die FIFA, weitere nationale und internationale Verbände, Vereine und Spitzensportler zu seinen Klienten.  Der DPV freut sich, solch einen hochkarätigen Nachfolger für die großen Fußabdrücke, die Michael Fey hinterlassen hat, gewonnen zu haben.

Den Wahlen folgte die Vorstellung des Rekord DPV-Etats für die Saison 2021.  Sowohl der DOSB als auch das Bundesministerium für Inneres haben wegen der Pandemie zusätzliche Budgets zur Verfügung gestellt, um den Spitzensport in Deutschland wettbewerbsfähig zu halten. Der Anteil dieser Mittel darf allerdings auch nur an diesen Zweck gebunden verwendet werden. Dieser Posten hat zwar einen beachtlichen Anteil von etwa 40 %, es bleiben aber auch ausreichend Mittel zur besonderen Förderung von Leistungen, die nicht direkt dem Spitzensport zugeordnet werden. Drei wesentliche Punkte zur Investition in die Zukunft hat der DPV-Verbandstag in diesem Zusammenhang aufgegriffen: eine höhere Förderung der Breitensport-Aktivitäten, dasselbe für die Jugendarbeit und den Auftrag zur Entwicklung einer leistungsstarken Verbandssoftware. Ziel ist es neue sportliche Angebote für die Mitglieder, Vereine und Landesverbände zu schaffen und gleichzeitig den administrativen Aufwand bei der Organisation deutlich zu senken.

Die DPV-Verbandssoftware wird eine zentrale Lösung für alle Landesverbände und deren angeschlossenen Vereine sein. Hier werden regional und national die Mitglieder mit und ohne Lizenz, genauso wie die von LV zu LV unterschiedlichen Gebühren, verwaltet. Die Liga-Ergebnisse, quer über alle Landesverbände, von der Kreisliga bis zur Landes- und Bundesliga werden hier erfasst, verwaltet und veröffentlicht. Die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften und Masters-Turniere werden hier ebenso zentral verwaltet und veröffentlicht, wie die jeweils aktuelle DPV-Rangliste und die regionalen Ranglisten aus den Landesverbänden. Diese Software-Lösung wird modular aufgebaut und zunächst in Baden-Württemberg und dem Saarland in einen Testbetrieb genommen, bevor sich weitere Landesverbände anschließen. Im ersten Jahr hat der DPV-Verbandstag hierfür einen Etat-Posten von 30.000,– Euro beschlossen. In den Folgejahren ist geplant die laufenden Kosten zur Hälfte vom DPV und zur anderen Hälfte – abhängig von der jeweiligen Mitgliederzahl –  von den Landesverbänden getragen. Auch das Leistungsportfolio dieser gemeinschaftlichen Software-Lösung soll regelmäßig erweitert werden. In der Spitze ist es das Ziel, mit Hilfe der Software eine vollständig kontaktlose Turnierleitung zu realisieren. Keine Warteschlangen oder Aufläufe bei der Auslosung, Ergebnismeldung oder Bekanntgabe der nächsten Runde mehr. Weder bei Deutschen Meisterschaften noch bei Veranstaltungen der Landesverbände – am Ende soll dieses Leistungsmerkmal von jedem Verein genutzt werden können.

Die Software bringt darüber hinaus den wichtigen Effekt, den Aufwand der Ehrenamtlichen in den verschiedenen Gremien wesentlich zu reduzieren. Dies kann ein wichtiges Instrument dazu sein, die Hemmschwelle bei der Entscheidung für die Übernahme eines Ehrenamtes wesentlich zu senken. Diese Lösung ist gleichzeitig so ausgelegt, dass bestehende, funktionierende und bewährte Systeme, mit denen in einzelnen Landesverbänden teilweise schon lange gearbeitet wird, integriert werden können. Es soll ausdrücklich nicht das ganze „Rad neu erfunden“ werden.

Der DPV-Verbandstag startete um 10:00 Uhr morgens und endete gegen 16:30 Uhr, nur unterbrochen von einer einstündigen Mittagspause. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – in schwierigen Zeiten wie diesen gilt es, besonders kreativ zu sein, neue Impulse zu setzen und sich für die Zukunft stabil zu positionieren. Die DPV-Landesverbände haben sich selbst und ihr Präsidium an diesem Sonntag hierfür bestens ausgestattet.