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Blick zurück nach vorn – in einer Hybrid-Konferenz

Am 17. und 18. Oktober 2020 fand auf der hessischen Tromm eine Sitzung des DPV-Hauptausschusses statt. In einem ersten Teil am Samstag-Abend und in der Fortsetzung ab dem Sonntag-Morgen diskutierten die DPV-Landesverbände untereinander und gemeinsam mit dem Präsidium die abgelaufene Saison 2020 und die Pläne für die Saison 2021. Die wenigsten können sich daran erinnern, dass es – wie an diesem Wochenende – schon einmal gelungen war, wirklich sämtliche Vertreter/innen der unterschiedlichen Gremien zu einer gemeinsamen Sitzung mit am (teils virtuellen) Tisch zu haben.

Es war eine sogenannte „Hybrid-Konferenz“: das DPV-Präsidium, ergänzt durch die Beauftragten Susanne Schmidt (Gleichstellung), Dale Smith (Anti-Doping), Martin Koch (Trainerwesen) und Heinz Zabel (Kommunikation), teilte sich einen großen Raum. Die Vertreter/innen der Landesverbände, ergänzt durch den DPV-Vizepräsidenten Inneres Dirk Engelhard und den DBBPV-Präsidenten Joachim Kamrad, waren per Videoschalte über eine große Leinwand an den Diskussionen beteiligt. Deutlich überwiegend wurde diese Form einer Konferenz von den Teilnehmenden – nach einer entsprechenden Eingangsfrage – als positiv und zielführend bewertet.

Der Rückblick auf die ablaufende Saison 2020 war diesmal (der Pandemie geschuldet) natürlich ein ganz anderer. Die zum Teil sehr unterschiedlichen Auflagen einzelner Bundesländer und Kommunen zum lokalen Sportbetrieb bringen neue Verantwortungen, die zu bewältigen sind. Der Abstimmungsprozess in einem föderalen System kann sich unglaublich schwierig gestalten. Umso beeindruckender war die deutlich überwiegende Bereitschaft, diese Herausforderungen anzunehmen, eben nicht den „Kopf in den Sand“ zu stecken. Auch wenn weniger Veranstaltungen stattfinden konnten, haben die DPV-Landesverbände, genauso wie eine Vielzahl von Vereinen, dafür gesorgt, dass der Petanque-Sport in Deutschland lebendig geblieben ist. Boule und Pétanque bieten deutlich eher als die meisten anderen Sportarten die Chance, an der frischen Luft aktiv zu bleiben – und diese Chance wurde vorbildlich genutzt. Der DPV-Präsident Michael Dörhöfer bedankte sich ausdrücklich bei allen Aktiven für die ein nomineller „Stillstand“ plötzlich im Gegenteil viel mehr Aufwand und Einsatz bedeutete und erforderte. Die große Boule-Familie in Deutschland hat allen Grund, stolz auf das geleistete zu sein.

Ein Highlight aus DPV-Sicht war natürlich die „Fête de la Pétanqe“ in Fürth, mit den beiden Wochenenden zu den Deutschland Cups und den zehn dazwischen liegenden Workshops und Vorträgen zu unterschiedlichen Themen des Pétanque-Breitensports. Hier bedankte sich Dirk Engelhard für die rege Teilnahme vor Ort und berichtete, dass er mit großer Zuversicht auf die Entwicklung des Themas in Kooperation mit den Landesverbänden blickt. DPV-Präsident Michael Dörhöfer bedankte sich ausdrücklich auch hier bei allen Beteiligten. Tolle Fortschritte hat auch die DPV-Homepage gemacht. Im Detail und im „Großen und Ganzen“ hat hier insbesondere Heinz Zabel in stundenlanger Fleißarbeit für große Schritte in die richtige Richtung gesorgt. Die Fertigstellung des DPV-Online-Shops ist ebenfalls in der finalen Phase, spätestens zum DPV-Verbandstag wird auch diese Plattform den Pétanque-Sport in Deutschland bereichern.

Detaillierte Berichte zur abgelaufenen Saison in den einzelnen Ressorts liefern die jeweiligen DPV-Vizepräsidenten zum DPV-Verbandstag 2020.


Online waren alle Landesverbände vertreten, auf dem Bild fehlt Thomas Schorr, der für das Saarland teilgenommen hat.

Die Berichte aus den Landesverbänden

Im NPV wurden als Ersatz der vielen ausgefallenen Veranstaltungen ein Pokal ausgespielt und einzelne Vereins-Turniere besonders gefördert. Außerdem hat man die Zeit genutzt um eine „Zukunftswerkstatt“ für die weitere Entwicklung des Landesverbandes zu konstituieren. Die alternativen Angebote im LV Nord stießen hingegen nur auf übersichtliche Resonanz. Der BPV NRW hat ebenfalls erfolgreich und mit erweitertem Teilnehmer-Feld einen Pokal ausgespielt, außerdem konnte dort der Vorstand des LV wieder komplettiert werden. Ein lizenzfreier Charity-Cup, der in Hessen durchgeführt wurde, verlief sehr zufriedenstellend. 

Die Hessen befinden sich außerdem in der Zielgeraden zur Aufnahme in den Hessischen Landessportbund. In einem nächsten Termin am 7. November 2020 werden hier die nächsten Schritte besprochen. Im LV Baden-Württemberg wurde man besonders kreativ. Hier half ein „Boule-Kunst-Fotowettbewerb“ durch die kontakt- und ereignislosen Zeiten. Die Endrunde des BPV 4er-Cps in Rastatt musste dort allerdings leider noch einmal verschoben werden. Im kleinen Landesverband Berlin ist es überraschend gelungen, viele reguläre Wettbewerbe auf den drei großen Vereinsgeländen der Stadt durchzuführen. Ein Liga-Spielbetrieb fand allerdings auch hier nicht statt. Letzteres galt auch für Rheinland-Pfalz, wo allerdings ein Trainingsbetrieb und einzelne Vereinsturniere reibungslos liefen. Bayern meldete für das zweite Quartal einen kompletten Stopp der Pétanque-sportlichen Aktivitäten, zum Start des zweiten Halbjahres wurden allerdings, wie in andere LV, alternative Cups zum üblichen Sportgeschehen durchgeführt. Der LV Saarland konnte von drei Landesmeisterschaften und diversen Turnieren berichten, die trotz der erheblichen Einschränkungen durchgeführt wurden. Auch im von der Anzahl der Spieler/innen übersichtlichen Landesverband Ost standen die Räder nicht still. Die Durchführung des PV Ost-Cup war ein Erfolg, Liga und Landesmeisterschaften mussten allerdings abgesagt werden. Ein Wettkampfsport wurde durch kleinere Turniere einzelner Vereine lebendig gehalten. Die LV, die dabei waren, lobten insgesamt die Veranstaltungen in Fürth und sprachen sich für eine Fortsetzung der Deutschland-Cups in dieser oder leicht modifizierter Form aus.

Die Berichte der Beauftragten

Martin Koch, neuer Beauftragter für das Trainerwesen, plant in seinem Verantwortungsbereich einen Strategiewechsel. In der Ausbildung von Trainern sollen spezifische Workshops jeweils für die Bereiche „Leistungssport“ und „Breitensport“ etabliert werden – eine entsprechende Richtlinie ist in Arbeit. Ein weiteres Ziel im Trainerwesen ist es, dass alle National-Trainer die Ausbildung zum Trainer B absolviert haben sollen. Dies gilt für die jetzigen und für alle zukünftigen Trainer. Darüber hinaus ist eine Stärkung der frauenspezifischen Trainerausbildung in Arbeit.


Auch das DPV-Präsidium tagte im Vorfeld der Hauptausschuss-Sitzung in einer hybriden Variante.

Susanne Schmidt bedauerte, dass im Bereich „Gleichstellung“ zwei für 2020 angesetzte Treffen in Hessen und Berlin abgesagt werden musste. Erfreulich war es hingegen, dass in Fürth zwei Landesverbände prämiert wurden, die sich besonders für die Stärkung der Frauen im Pétanque-Sport eingesetzt haben. Die LV Baden-Württemberg und Hessen konnten sich jeweils über einen Scheck zur weiteren Förderung in Höhe von 1.000,– Euro freuen.

Der Anti-Doping-Beauftragte Dale Smith betonte in seinem Bericht, dass die Arbeit eines Ressorts wie seinem mittlerweile eine absolute Grundlage für die finanzielle Förderung von Sportverbänden ist. Er stellte Schulungen in den einzelnen Landesverbänden für 2021 in Aussicht, um bei deren Beauftragten das Bewusstsein für das Thema entsprechend zu erweitern. Dale nutzte auch das persönliche Treffen vor Ort mit dem Kommunikationsbeauftragten Heinz Zabel, um die Hinterlegung entsprechender Informationen auf der DPV-Homepage auf den Weg zu bringen. Dies wurde in kürzester Zeit erledigt, alle Informationen sind dort nun verfügbar.

Heinz Zabel wiederum kündigte darüber hinaus eine wesentliche Erweiterung der Informationen zu den Themen „Breitensport“ und „Training / Trainerwesen“ auf der DPV-Homepage an.

Der Ausblick auf die Saison 2021

Nach Rücksprache mit dem CEP und FFPJP wurde bestätigt, dass alle internationalen Events 2021 geplant und vorbereitet werden. Auch der Kongress im April 2021 findet statt. Analog hierzu wird sich natürlich auch der DPV entsprechend vorbereiten und ebenfalls alle nationalen Events planen und vorbereiten.

Mit Rücksicht auf die nicht vorhersehbaren Möglichkeiten des Pandemie-Jahres 2021 schlägt der DPV eine Umstrukturierung der ansonsten üblichen Abläufe nationaler Veranstaltungen vor. Mit Blick auf die Abhängigkeit von den Außentemperaturen – in Zeiten von Corona finden alle Großveranstaltungen im Außenbereich statt – lautet eine Maxime entsprechend: „So spät wie möglich starten, so früh wie möglich abschließen.“ Darüber hinaus soll es eine „Ampel“ geben, die von den Vorgaben der jeweiligen Kommunen, Bundesländern oder der Bundesregierung in Sachen „Status der Infektionen“ gesteuert wird. Ist die Situation entspannt genug (grün), werden z.B. Deutsche Meisterschaften in gewohnter Form durchgeführt. Gibt es Grund zur Besorgnis (gelb), soll das Teilnehmerfeld bei den DM halbiert werden. Ist die Situation nicht beherrschbar (rot), finden DM in diesen Zeiträumen nicht statt.

Aufgrund der geringeren Zahl an Teilnehmenden, soll zunächst am Wochenende 22./23.05.2021 die DM Tête à Tête und Tireur stattfinden. Es folgt am 19./20.06.2021 die DM Doublette. Vom 15.–18.07.2021 soll in Lausanne die WM Triplette ausgerichtet werden. Am Wochenende 17./18.07.2021 ist ein DPV-Länderpokal aller Altersklassen (inkl. 55+), analog zur „Fürther Fête“, geplant, im Rahmen dessen es Live-Übertragungen von der WM auf großen Video-Leinwänden geben soll. Die DM Doublette Mixte ist für den 24./25.07.2021 geplant, die Triplette-DM für den 28./29.08.2021. Die DM 55+ soll am 18./19.09.2021 stattfinden. Abgerundet wird die DM-Saison 2021 durch die Triplette- und Tir-DM der Frauen am 25./26.09.2021. Grundsätzlich gilt noch einmal: alle Wettbewerbe werden im Freien durchgeführt.

Einigkeit herrschte in dem Punkt, dass es unter allen Umständen möglich gemacht werden soll, in der Saison 2021 die Deutsche Pétanque-Bundesliga stattfinden zu lassen.

Der DPV ist zuversichtlich, auch bei einer Gefahrenlage in Sachen Covid 19, wie sie zur Veranstaltung in Fürth vorlag, die Wettbewerbe durchführen zu können. Nicht zuletzt war die „Fête de la Pétanque“ ja auch so etwas wie eine „Generalprobe“ für die Durchführbarkeit großer Wettbewerbe im Jahr 2021.

Der Etat 2021 – inklusive der Betrachtung der Beiträge für das Folgejahr – wird auf dem DPV-Verbandstag am 21./22.11.2020 besprochen (hierzu werden Szenarien auf Wunsch der DPV-Landesverbände berechnet) und verabschiedet. Dieser Verbandstag wird dann allerdings (ebenfalls der sich abzeichnenden Situation zu dieser Zeit geschuldet) wieder als rein virtuelle Veranstaltung, mit den jeweiligen Teilnehmenden am heimischen Monitor, durchgeführt.

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Es wird wieder virtueller

Das Abebben der Infektionszahlen in Deutschland von Ende Mai bis Ende September war eine willkommene Gelegenheit, schon wieder die eine oder andere sportliche und administrative Präsenzveranstaltung durchzuführen. Nun steigen seit einigen Wochen die Werte wieder, und es geht zurück auf die Bildschirme, in den virtuellen Raum.

Nicht nur die Trainer des DPV arbeiten immer umfangreichere Maßnahmen aus, entlang derer die Kader-Spieler/innen auch ohne persönliche Treffen Unterstützung in Sachen Koordination, Ausdauer, Technik und Taktik erfahren können. Hilfreich sind hier insbesondere die zahlreichen Mitschnitte von Spielen der Deutschen Nationalmannschaften, die räumlich getrennt aber doch miteinander von Trainern und Spieler/innen angeschaut, analysiert und bewertet werden. Hierbei geht es nicht nur um Technik und Taktik, es geht auch um das Auftreten der Teams. Sieht man ihnen die Sorge vor einer Niederlage an? Ist die Mannschaft wegen einer hohen Führung zu selbstsicher und sorglos? Wie sind die Aufgaben im Team verteilt und wie werden sie erledigt?

Auch die DPV-Schiedsrichter koordinieren die Erledigungen der letzten Themen bis zum Ende der Saison 2020 rein virtuell – es lebe die Video-Konferenz.

Last but not least werden zum DPV-Verbandstag 2020 ebenfalls wieder alle Beteiligten vor ihren heimischen Monitoren teilnehmen, anders als bei der gerade durchgeführten „Hybrid“-Hauptausschuss-Sitzung, zu der das DPV-Präsidium plus Beauftragter gemeinsam einen großen Raum auf der Tromm nutzten – und alle LV-Vertreter per Zoom auf eine Leinwand übertragen wurden. (Bericht zu letzterem Treffen folgt noch)

Bis zum Ende des Jahres 2020 hat das DPV-Präsidium sämtliche Präsenz-Veranstaltungen abgesagt – gemeinsam freuen wir uns auf bessere Zeiten mit einem beherrschbaren oder gar besiegten Covid19-Virus.

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Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth: Hessen gewinnt

Der Deutschland-Cup 2020 der Veteranen hat einen würdigen Sieger: Hessen konnte sich die Platz 1 sichern.

Wir übertragen hier live die abschließenden Tireur-Wettbewerbe der Landesverbände – auch bei diesem Vergleich gibt es noch einmal Gold, Silber und Bronze zu gewinnen:

Hessen gewinnt den Deutschland-Cup 2020 der Veteranen


Alle Ergebnisse der sieben Runden


Die Tabelle am Ende des Wettbewerbs

Die Runde 7 ist gestartet, es spielen:

BaWü gegen NRW
Saar gegen Hessen
Bayern gegen Berlin

Letzte Mannschaft im Tireur-Wettbewerb ist das Team aus Ost.

Wir übertragen live die Begegnung der Mixte-Teams aus NRW und BaWü:

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 6

Die Runde 6 ist gestartet, es spielen:

Berlin gegen NRW
Saar gegen Ost
Bayern gegen Hessen

Das Team aus BaWü bestreitet den Tireur-Wettbewerb.

Wir übertragen live die Begegnung der Damen-Teams 55+ aus Hessen und Bayern:


Die Ergebnisse der Runde 5


Die Tabelle nach Runde 5

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 5

Tag 2 des Deutschland Cups 2020 der Veteranen. Bereits um 9:00 Uhr starteten die Begegnungen:

BaWü gegen Ost
Hessen gegen Berlin
Saarland gegen Bayern

Die Mannschaft aus NRW stellt sich dem Tireur-Wettbewerb.

Wir übertragen das Spiel 55+ Herren, Berlin gegen Hessen live.

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 4

Der erste Tag des Deutschland Cup der Veteranen endet nach vier Runden mit einer dichten Tabellenspitze. Noch ist für die Favoriten jeweils alles drin, die Fortsetzung morgen verspricht Spannung!


Die Ergebnisse der Runde 4


Die Tabelle nach der Runde 4

Die vierte und letzte Runde des ersten Tages läuft. Das Saarland versucht sich am Tireur-Wettbewerb, die anderen Landesverbände spielen – und zwar:

Berlin gegen Ost
Bayern gegen NRW
Hessen gegen BaWü

Wir übertragen das Spiel 65+ Herren, Berlin gegen Ost live.


Die Ergebnisse der Runde 3


Die Tabelle nach Runde 3

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 3

In Runde 3 des DPV-Cups spielten gegeneinander:
NRW gegen Ost
Berlin gegen Saarland
Bayern gegen BaWü

Die Mannschaften aus Hessen stellen sich dem Tireur-Wettbewerb.

Wir übertragen live die Partie der Herren 55+, Bayern gegen BaWü:


Die Ergebnisse der Runde 2


Die Tabelle nach Runde 2

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 2

In der zweiten Runde des Deutschland Cup Veteranen ist Berlin im Tireur-Wettbewerb.

In den Triplette-Partien spielen gegeneinander:
Hessen gegen NRW
Saarland gegen BaWü
Bayern gegen Ost

Wir zeigen live die Begegnung BaWü gegen Saar im Triplette Mixte.


Die Ergebnisse der Runde 1

Deutschland-Cup der Veteranen in Fürth, Runde 1

Die DPV-Fete de la Pétanque startet mit dem Deutschland-Cup der Veteranen aus sieben Landesverbänden. Bei bestem Wetter erfreuen sich die Spielerinnen und Spieler entsprechender Laune. Es spielen jeweils vier Teams gegeneinander: 55+, 65+, Damen 55+ und Mixte 55+.

In der ersten Runde hat Bayern ein Freilos und bestreitet einen Tireur-Wettbewerb, der parallel durchgeführt wird.

Die ersten Begegnungen sind:
Berlin gegen Baden-Württemberg
Hessen gegen Ost
Saarland gegen NRW

Wir übertragen live die Begegnung der Damen-Teams aus NRW und Saarland:

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Petanque-Fete in Fürth – der Countdown läuft…

Ab Samstag, dem 12.09.2020 startet das – den besonderen Umständen angepasste – Saison-Highlight der DPV-Landesverbände in Fürth. Ein Großteil der Spieler*innen, die den Reigen mit dem „Deutschland-Cup 2020 der Veteranen“ eröffnen, wird sicher schon am Vorabend vor Ort sein. Ab Montag werden dann die Teilnehmenden zu den verschiedenen Breitensport-Workshops und -Seminaren erwartet. Eines haben sie alle gemeinsam: sie sind über ihren Landesverband oder in Eigeninitiative zur DPV-Fête de la Pétanque angemeldet.


Das DPV-Hygienekonzept 2020

Es ist ein ganz wichtiger Aspekt, der sich durch den gesamten Zeitraum der Veranstaltung bis zum 20.09.2020 zieht, dass auf dem Petanque-Sportplatz des TV Fürth kein Laufpublikum oder Zuschauer zugelassen sind.

Die Auflagen sehen sehr genau vor, dass sämtliche Personen, die sich auf dem Gelände aufhalten, im Vorfeld registriert sind. Nur auf diesem Wege wird u.a. sichergestellt, dass zu keiner Zeit mehr als insgesamt 200 Menschen an den Veranstaltungen teilnehmen.

Alle akkreditierten Teilnehmenden erhalten eine Kennzahl, mit der sie sich als solche ausweisen können. 

Trotz aller erforderlichen Maßnahmen, die hier auch noch einmal als PDF-Dateien (Klick auf die Bilder) zur Kenntnis genommen werden können, ist die Vorfreude auf die Fete bei allen Beteiligten groß. Zehn Tage Petanque-Spitzen- und -Breiten-Sport am Stück sind ein schönes Trostpflaster auf eine ansonsten eher unerfreuliche Saison 2020.


Die zusätzlichen Regelungen in Fürth.


Eine Zugangsbeschränkung ist leider unvermeidbar.


Das bayerische Rahmenhygienekonzept Sport zur Corona-Pandemie, Stand: 10.07.2020, Az. H1-5910-1-28

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Die Kugeln fliegen – die Spieler rollen

Gute 14 Tage vor dem Start der jeweiligen Turniere hat der DPV-Leistungssportausschuss sowohl die Teilnahme unserer Nationalspieler auf Korsika, als auch bei der gerade gelaufenen „Marseillaise 2020″ abgesagt. Die Gründe sind naheliegend, die Entwicklung der Covid-19-Fallzahlen in den entsprechenden Gebieten ließ keine andere Entscheidung zu. Um trotzdem die mit den Teilnahmen zusammenhängenden Kader-Lehrgänge durchzuführen, trafen sich die Trainer und Spieler des Senioren-Herrenkaders in Mannheim.

Raphael Gharany, Matthias Laukart, Vincent Probst und Andre Skiba trafen sich bereits Freitags mit Bundestrainer Sebastian Lechner und (als Premiere) seinem neuen Assistenten Pascal Keller in Mannheim. Nach dem hohen Spaßfaktor beim letzten Treffen in München, wurden auch im Städtchen an Rhein und Neckar E-Scooter gemietet, mit denen die Gruppe die Stadt erkundete. Natürlich nicht ohne Zwischenstopps an interessanten Böden, wo lockere Partien gespielt wurden. Zum gemeinsamen Abendessen stieß auch DPV-Präsident Michael Doerhoefer zu der Gruppe.


Boule & Bike mit E-Scootern.

Zum Kaderlehrgang am folgenden Samstag hatten die Trainer in Absprache mit dem Sportdirektor auch zwei neue Gesichter als Kandidaten für die Nationalmannschaft eingeladen: Tobias Müller und Daniel Reichert. Die beiden fügten sich sowohl technisch als auch taktisch wunderbar in die Trainingseinheiten, der Umgang aller miteinander war von einer spürbaren „gleichen Wellenlänge“ geprägt. Mit den Ergebnissen und Erkenntnissen waren die Bundestrainer mehr als zufrieden.

Am Sonntag bot sich abschließend die Gelegenheit, mit zwei Teams an einem kleinen Turnier in Rastatt teilzunehmen. Hier siegte im Finale das Team Gharany/Müller/Skiba mit 13:6 gegen Laukart/Probst/Reichert.

Kurios: in der ersten Aufnahme sorgten satte Kracher für sechs Punkte beim Team Gharany. Beim Stand von 12:0 für die Mannschaft gab es dann ein Six-Pack vom Team Laukart zurück, ebenfalls möglich gemacht und garniert durch drei SurPlace.

Das 13:6 machte dann beide Teams froh, das Wetter war alles andere als Pétanque-freundlich –und die Abschlussgespräche liefen auch deshalb in besonderer Harmonie, weil alle froh waren, wieder trocken und warm auf einem Stuhl sitzen zu können.


Die Herren-Senioren-Nationalsmannschaft mit den beiden „Praktikanten“ Müller und Reichert.

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Fürth – volles Programm zwischen den Wettkämpfen

Dirk Engelhard

Liebe Verantwortliche in den DPV-Landesverbänden, liebe Boulefreunde,

unser Spiel mit den Kugeln hat viel mehr Potenzial, als nur eine rein sportliche Betätigung zu sein. In der Breite ist das Boule-Spiel ein wunderbares Angebot zur Bewegung und Begegnung, auch und insbesondere für Menschen fortgeschrittenen Alters oder mit Handicaps. Eingerahmt von zwei hochklassigen Wettbewerben in Fürth, dem „Deutschland-Cup Veteranen“ und dem „Deutschland-Cup Senioren“ an den Wochenenden, möchten wir uns von Montag bis Freitag dem Thema „Breitensport Boule“ widmen. Ziel ist es hierbei, quer über unser Land zukünftig so viele Menschen wie möglich für die Leidenschaft Boule dauerhaft zu begeistern – mit entsprechendem Wachstum für die Vereine.

Wichtig ist es mir aber auch möglichst viele LV und Vereine einzubeziehen und Boule als Breitensport gemeinsam weiter zu entwickeln. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, dass an den Workshops und Aktionen möglichst jeweils eine*n Vertreter*in (auch ohne „Funktion“) aus jedem DPV-Landes­verband teilnimmt. Das Programm ist nicht „in Stein gemeißelt“, wir freuen uns – auch kurzfristig – über nützliche Änderungs- und Ergänzungsvorschläge, die wir dann als Breitensport-Team aus hoffentlich vielen LV und Vereinen verwirklichen!

Euer Dirk Engelhard
DPV-Vizepräsident Inneres

Martin Schmidt

Liebe Sportsfreunde,

auch rund um das Fürther Programm, mit dem viele fitter werden sollen in Sachen „Breitensport Boule“, erwartet Euch an jedem Abend dieser Woche reichlich Boule-Sport. Natürlich und insbesondere unter strenger Einhaltung der Hygiene-Regeln.

Darüber hinaus wollen wir auch neue Formate ausprobieren und verfeinern. Beispielhaft sei hier das „Rapid-Boule“ genannt, zu dem ein Turnier am Freitag, dem 18. September 2020, geplant ist.

Es geht um folgenden Modus und Bedingungen:

Doublette formée  – der Spielbeginn (Uhrzeit) hängt von der Menge an Voranmeldungen ab.

  • 4er, 6er oder 8er Gruppen (je nach Anmeldungen)
  • Jede(r) gegen Jede(n)
  • 13 spielt keine Rolle
  • Unentschieden ist möglich
  • Vorrunde 3 Aufnahmen
  • Zwischenrunde 4 Aufnahmen
  • Halbfinale 5 Aufnahmen
  • Finale 6 Aufnahmen
  • Weitere Bedingungen (z.B. Gruppeneinteilung; Sauschuss; Sauplatzierung u.ä. vor Ort.

Startgeld: pro Team 15,– € –> Sponsoring: weitere 15,–  € pro angemeldetem Team.

Stargeldzahlung: vor Ort (bitte Passend – kein Wechselgeld) – 100% Ausschüttung.

Voranmeldungen bei sport@petanque-dpv.de

Stargeldzahlung: vor Ort (bitte Passend – kein Wechselgeld!!)

Wir sind gespannt, wie dieses Format und andere Spielformen als Variation des Pétanque-Sports bei den Kugelwerfer*innen in Fürth angekommen. Ich persönlich freue mich jedenfalls darauf!

Euer Martin Schmidt 
DPV-Vizepräsident Sport

Das Programm zur Fete de la Pétanque im Überblick

Montag, 14. September 2020

Perspektiven zum Breitensport Boule
Kurze Übersicht aller Themen der Woche 

  • Boule genießen – aktive Freizeitgestaltung auf dem Boule-Gelände
  • Boule & Bike (Radtour und Boule-Spiel)
  • Boule als zusätzliches Angebot in Groß-/Spartenvereinen
  • Boule als Betriebssport
  • Boule als Gesundheitssport
  • Gesundheitsorientierte Angebote im Verein und Quartier.
  • Das Boule-Sportabzeichen
  • Bildung und Ausbildung im Kugelsport: C-Trainer*in Boule Breitensport
  • Trainingsangebote im Verein, Motivation, Organisation
  • Boule als Instrument der Inklusion und Integration
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketingzum Boule als Breitensport
  • Abschluss: Konstituierung eines DPV-Breitensportausschusses
Dienstag, 15. September 2020

Vereine begeistern – Angebote entwickeln
Vormittags: Boule als zusätzliches Angebot in Groß-/Spartenvereinen und Boule als Betriebssport.
Nachmittags: Boule-Aktionstage und das Boule-Sportabzeichen: Aufbau, Durchführung, Qualifikation zum/zur Prüfer*in.

Mittwoch, 16. September 2020

Bildung, Ausbildung, regionales Marketing
Vormittags: Bildung und Ausbildung im Kugelsport: C-Trainer*in Breitensport.
Nachmittags: Trainingsangebote im Verein, Motivation, Organisation / Öffentlichkeitsarbeit und Marketing zum Boule als Breitensport.

Donnerstag, 17. September 2020

Heranführung an das Spiel mit den Kugeln
Vormittags: Boule als Gesundheitssport – Gesundheitsorientierte Angebote im Verein und Quartier.
Nachmittags: Vorstellung der Aktionstage „Boule genießen“, „Boule & Bike“ und „BSA“ / Präsentation der Heranführung durch „Schnupperangebote“ jenseits der üblichen Boule-Partien.

Freitag, 18. September 2020

Boule & Bike Probe-Tour
Ganztägig: Format ausprobieren, weitere Ideen entwickeln.


Das vollständige Programm, inkl. Kursnummern, kann hier als PDF-Datei geladen werden.

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Weiterer Bundestrainer für den Herren-Senioren-Kader

Mit dem Engagement von Pascal Keller als Co-Trainer für den DPV-Herren-Senioren-Kader gewinnt der Verband einen weiteren erfahrenen Ex-Nationalspieler für den sportlichen Erfolg. Der 28jährige war bereits als Jugend-Spieler im DPV-Dress unterwegs, als Espoir und später bei den Senioren sammelte er Erfahrungen auf internationalem Parkett.

Bundestrainer Sebastian Lechner und Pascal Keller hatten sich eigentlich in einem völlig anderen Kontext verabredet, als es im Gespräch darum ging, den Trainerstab im DPV weiter zu verstärken. „Sebastian fragte mich eher beiläufig, ob ich mir vorstellen kann, hier mitzuarbeiten“, erinnert sich Pascal. „Und im Grunde habe ich das genauso beiläufig bestätigt.“ Das Ganze wurde nach zwei Wochen Bedenkzeit wesentlich konkreter und die sportliche Leitung im DPV freut sich nun über diese tolle Verstärkung.

Pascal hat bereits als Espoir an Europameisterschaften teilgenommen, für die Senioren ist er bei der Weltmeisterschaft in Madagaskar angetreten und bei der EM in Bulgarien holte sich sein Team die Goldmedaille im Nationencup. Seine Motivation nun die Aus- und Weiterbildung der Nationalspieler zu unterstützen, begründet er unter anderem damit, dass er dem Verband für seine vielen persönlichen Erlebnisse im Nationaltrikot „etwas wiedergeben“ möchte.

Der gebürtige Mannheimer hat bereits vor mehr einigen Jahren seine Ausbildung zum Pétanque-Trainer absolviert und seitdem regelmäßig aufgefrischt. Im Landesverband Baden-Württemberg engagiert er sich insbesondere in der Jugend-Arbeit – und er legt Wert darauf, dass er auch zukünftig in diesem Bereich sehr aktiv bleiben will. Aktuell lebt er mit seiner Freundin in Herxheim bei Landau, seine Spielerlizenz hat er ganz frisch beim TV-Waldhof-Mannheim. Im Team u.a. mit den Nationalspielern Sascha Koch, Leon Gotha, André Skiba und Mercedes Lehner wird er dort zukünftig sicher auch „an der Kugel“ erfolgreich bleiben. Denn auch Siegertreppchen sind ihm nicht fremd: gleich bei drei Deutschen Meisterschaften stand er als Zweitplatzierter neben den Siegern. Für die DPV-Teams verspricht er sich als Co-Trainer von Sebastian Lechner viel Potenzial zu weiteren Erfolgen, und wenn es nur eine Stufe höher auf dem Podest ist.

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Fürth führt mit aller Vorsicht wieder zusammen

Am Freitag und Samstag, dem 14. und 15. August 2020, waren der DPV-Präsident Michael Dörhöfer und der DPV-Vizepräsident Kommunikation, Christoph Roderig, zu Gast beim TV Fürth 1860 e.V. Grund des Besuchs war eine Ortsbegehung zur Abstimmung der kommenden „DPV-Fête de la Pétanque“ unter den bekannten Hygiene-Bedingungen. Für den Verein war aus der Geschäftsstelle Anette Raschdorf, der Abteilungsleiter Boule, Klaus Jung, sowie für das Orga-Team Ulrich Blendinger vor Ort. Die gute Nachricht: sollte sich die Corona-Gesamtsituation in Deutschland und insbesondere in Bayern nicht dramatisch verschlechtern, steht dem geplanten Petanque-Fest nichts mehr im Wege.


Ein Überblick zu den geplanten Workshops in Sachen „Rückenwind für den Breitensport Boule".

Die sportlichen Highlights der DPV-Fête de la Pétanque werden mit Sicherheit die beiden „Deutschland Cups“ sein, zu denen sich die im DPV organisierten Landesverbände verabredet haben. Zunächst trifft hier die Alterklasse der Veteranen am ersten Wochenende aufeinander, zum Abschluss dann am zweiten Wochenende die weiteren Altersklassen mit Ausnahme der Jugend. Durchgeführt werden die Deutschland-Cups sehr eng am bekannten DPV-Länderpokal orientiert.

Fünf der zehn Verbände haben auch bereits ihre Teilnehmer an den Wettbewerben gemeldet, vier weitere befinden sich noch in der Orientierungsphase. Einzig der Vorstand des LV Niedersachsen will mit Rücksicht auf die Gesundheit seiner Mitglieder auf eine Teilnahme verzichten. Hier finden ca. drei Wochen später regionale Turniere mit überregionaler Beteiligung statt, die vom NPV finanziell unterstützt werden.

Weniger unter Leistungssport-Aspekten, dafür mit einem deutlichen Fokus auf den „Breitensport Boule“, gestaltet sich die Zeit zwischen den Cups. Links findet sich eine Auflistung der Themen, die in Workshops und Seminaren in der Zeit vom 14. bis 18. September 2020 LV-übergreifend behandelt werden sollen. 

Ziel ist es hierbei, die Teilnehmer*innen aus den unterschiedlichen Landesverbänden mit neuem Wissen nach Hause fahren zu lassen, das sie dort eifrig teilen sollen.

Die Sicherheit steht an erster Stelle

Beim Rundgang über das Gelände haben die Verantwortlichen die wichtigsten Parameter zu einem schlüssigen Hygiene-Konzept verifiziert.

So sind die Spielfelder in Fürth definitiv Corona-Konform. Jeweils zwei Bahnen werden durch eine weitere Bahn getrennt, so, dass die Spieler*innen im Verlaufe der Partie jederzeit ausreichend Abstand halten können.

Die Workshops und Seminare (zu denen bereits heute nur noch wenige Plätze frei sind) finden im großzügigen Boule-Zelt der Fürther statt. Auch hier bleibt ausreichend Platz voneinander, die offenen Seiten sorgen für reichlich Frischluft.

Zu den bestehenden werden weitere, mobile Sanitäranlagen bereitgestellt, so, dass es auch hier nicht zu Engpässen kommen kann.


Die maximale Teilnehmer*innen-Zahl der Workshops und Seminare wird auf 16 Personen begrenzt. Die entsprechende Bestuhlung sorgt für ausreichend Abstand.


Ein Blick vom Boulodrôme auf die riesige Fläche mit Park- und Camping-Möglichkeiten.

Unmittelbar an den Bouleplatz grenzt eine sehr große Freifläche, auf der gezeltet oder in Campern und Wohnwagen übernachtet werden kann. Hier ist bei Interesse auf jeden Fall eine Voranmeldung erforderlich! Klick! Weiterhin bieten sich hier mehr Parkplätze, als für die streng limitierte Anzahl von Teilnehmer*innen erforderlich wären.

Auch für die Versorgung mit Essen und Getränken bietet sich mehr als ausreichende Fläche. Tische und Bänke werden in großzügigen Abständen aufgestellt, darüber hinaus sind alle Besucher gebeten, sich nach Möglichkeit auch jeweils eigene Sitzmöglichkeiten mitzubringen. Auf üblichen Turnieren in Deutschland längst Gewohnheit.


Der Abteilungsleiter Boule des TV Fürth 1860 e.V., Klaus Jung (l.) und der Leiter des Orga-Teams, Ulrich Blendinger in der wunderschönen abendlichen Altstadt von Fürth.

Der Vorab-Check und die geplanten Maßnahmen zum Hygiene-Konzept haben keine Bedenken zu einer sicheren Durchführung der DPV-Fête de la Pétanque aufkommen lassen. Entlang der Bilder und Filmaufnahmen wird nun mit der Hygiene-Beauftragten des DBBPV, Dr. Miriam Zago, das ganze Thema auch noch einmal schriftlich fixiert.

Im Verlaufe der Woche werden sich auch eine Menge ehrenamtlicher Unterstützer*innen des DPV in Fürth zur persönlichen Abstimmung treffen. Das DPV-DM-Team ist vor Ort, die DPV-Schiedsrichter werden ein Treffen veranstalten, und auch der Kommunikationsausschuss tagt im Rahmen der Veranstaltung.

Ein weiterer Schwerpunkt, der sich über den gesamten Veranstaltungszeitraum ziehen wird, ist das neue Boule-Sportabzeichen im DOSB, zu dem extra ein eigener Info-Stand für die Landesverbände installiert wird.

Eine besondere Leidensfähigkeit im Ehrenamt bewies DPV-Präsident Michael Dörhöfer am Freitag-Abend. Während er beim Arbeits-Essen mit den Fürther Verantwortlichen und Christoph Roderig die Punkte des nächsten Tages besprach, ballerte „sein“ FC Bayern-München die Gegner aus Barcelona mit 8:2 aus der Champions-League. Mit jedem Blick auf das Smart-Phone steigerte sich die Fassungslosigkeit im Gesicht des obersten Vorsitzenden. Selten hatte man so sicher das Gefühl, dass er in diesem Augenblick lieber ganz woanders gewesen wäre. Ein ganz herzliches Dankeschön für diese besondere Tapferkeit – es lebe der Sport!

Einen kleinen Überblick zum Veranstaltungsort bietet das folgende Video:

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Spitze und Breite geben sich die Hand

Als die DPV-Landesverbände im April 2020 mit ihrem Präsidium die ersten Video-Konferenzen zum Thema „Wie überlebt unser Sport die Krise?“ geführt hatten, schwang in Teilen eine gewisse Resignation mit. Es war (und bleibt übrigens) völlig unvorhersehbar, welche – nicht nur sportlichen – Aktivitäten uns gesellschaftlich verbleiben, ohne Registrierung, Mund-Nasen-Schutz und Abstand zueinander. Mit dieser Erkenntnis wuchs aber auch über die virtuellen Treffen in den folgenden Wochen die Kreativität beim Umgang mit der Frage: „Wie werden wir trotz allem unserem Auftrag gerecht?“

Ja, sowohl der organisierte Wettkampf- als auch der Breitensport in Deutschland sind mehr als eine reine Freizeitbeschäftigung. Es ist der ganz klare Auftrag des DOSB und anderer offizieller Stellen an die Verbände und Vereine, Menschen in Bewegung zu halten. Dafür Sorge zu tragen, dass wir uns in unserer Freizeit begegnen und begeistert miteinander den Schläger schwingen, den Ball treten, schwimmen, springen, tanzen – oder halt Kugeln werfen. Dieser Auftrag ist den Verantwortlichen so wichtig, dass er Jahr für Jahr mit Millionen Euro an Subventionen gefördert wird.

Insbesondere der Boule- und Pétanque-Sport hat das größte Potenzial, ein Menschenleben lang für Bewegung, Begegnung, Be- und Entgeisterung zu sorgen. Letzteres vor allem deshalb, weil Flachschüsse weiterhin legitim bleiben! Und insbesondere in Zeiten einer Krise, wie wir sie aktuell durchleben, in der es vor allen Dingen darauf ankommt, Abstand zu halten, ist das Spiel mit den Kugeln die erste Wahl. Wie kaum ein anderer Sport macht es spannende Begegnungen an der frischen Luft unter Einhaltung der notwendigen Hygiene-Vorschriften möglich.

Breiten- und Spitzensport führt es nach Fürth

Der Begriff „Fête de la Pétanque“ mag etwas missverständlich sein. „Fête“, das klingt mehr nach fröhlicher Party als nach angemessenem Abstand zueinander. Aber selbstverständlich gibt es zur Fête de la Petanque, die nach einem mehrheitlichen Beschluss der DPV-Landesverbände vom 12. bis 20. September 2020 im schönen Fürth stattfinden soll, ein maßgeschneidertes, stringentes Hygienekonzept. Selbiges wurde mit Unterstützung der Hygiene-Beauftragten des DBBPV, Dr. Miriam Zago, erarbeitet – und seine Einhaltung wird die Regel Nr. 1 dieser Tage sein. „Fröhlich“ soll es natürlich trotzdem werden!

Die neun Tage auf dem großzügigen Gelände des TV Fürth 1860 am Europakanal werden sich in zwei Themen-Bereiche teilen. Die Wochenenden widmen sich dem Spitzensport. Hier werden die DPV-Landesverbände gemeinsam mit dem Präsidium ihrem Auftrag gerecht, Pétanque-Wettkampfsport in Deutschland durchzuführen. Mit der Bezeichnung „Deutschland-Cup“, den es in dieser Form nie gab, und der hoffentlich auch eine isolierte Ausnahme bleibt, will man den besonderen Umständen gerecht werden, unter denen die Begegnungen stattfinden. Trotzdem freuen sich alle auf spannende Partien der Besten der Besten aus den einzelnen Landesverbänden. Eine engmaschige und unterhaltsame Berichterstattung ist an dieser Stelle schon zugesichert!


Newsletter des DPV-Präsidenten an die Landesverbände zu den Hygiene-Leitplanken im Wettkampfsport.

Die Tage zwischen den beiden Deutschland-Cups widmen sich deutlich überwiegend dem Breitensport – und hier insbesondere der Frage, wie es den Aktiven unter dem Dach des DPV gelingt, noch mehr Menschen für den Kugel-Sport zu begeistern. In Workshops und Seminaren (ein Klick auf das Programmheft öffnet die entsprechende PDF-Datei) werden sowohl bewährte Formate präsentiert und beschrieben, als auch neue Ideen zur Ausbreitung des Boule-Spiels in Deutschland entwickelt. Insofern richten sich diese Treffen weniger an Menschen, die die Kugeln für sich entdecken sollen, als vielmehr an diejenigen, die mehr darüber erfahren möchten, auf welchen Wegen sie diese Menschen für ihr Lieblings-Spiel begeistern. „Train the Trainer“ würde man solche Info-Veranstaltungen wahrscheinlich auf Neu-Deutsch nennen.


Das acht Seiten umfassende Programm zum Thema Breitensport während der Fete de la Petanque in Fürth.


Beispiel einer Einzelausschreibung zu den Workshops und Seminaren.

Einen besonderen Raum bekommt hier das neue Boule-Sportabzeichen, das nunmehr vom DOSB anerkannt ist, sowie die Ausbildung zum/zur „C-Trainer*in Breitensport“, für die gleiches gilt. Nähere Einzelheiten hierzu finden sich ebenfalls im Programmheft.

Insbesondere mit Blick auf die Breitensport-Aktivitäten ist es den Veranstaltern natürlich ein Anliegen, dass möglichst aus allen Landesverbänden jeweils Vertreter*innen (auch ohne Funktion in den jeweiligen Vorständen) an dem einen oder anderen Tag zusätzliche Kompetenzen gewinnen. Die Landesverbände sind wiederum gebeten, entsprechende Einladungen auf ihren Internet-Seiten zu veröffentlichen.


Die hoffentlich bald heiß begehrte Urkunde zum BSA


Der Flyer, mit dem Vereine für die Prüfungen zum Boule-Sportabzeichen auf ihrem Gelände werben können.

Warum Fürth, warum nicht an einem „zentraleren“ Ort in Deutschland?

Ein Blick auf die Luftaufnahme der besonders großzügigen Sportanlage in Süddeutschland reicht eigentlich schon zur Beantwortung dieser Frage. Hinzu kommt die Bereitschaft des Vereins, den erheblichen Aufwand, den eine ganze Woche „Pétanque nach Hygiene-Vorschriften“ bedeutet, mitzutragen. Darüber hinaus bieten sich in und um Fürth herum reichlich kleinere Pensionen und Hotels, die die erwarteten Gruppen zum Event, jenseits der Aktivitäten, zu verkleinern helfen. Direkt vor Ort gibt es außerdem die Möglichkeit, Wohnmobile und Zelte aufzustellen und zu nutzen. Nicht zuletzt war aber auch die Schlange der Vereine, die all diese Parameter erfüllen und Bereitschaft zur Ausrichtung signalisiert haben, extrem kurz. Deshalb an dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an den TV Fürth 1860 e.V.

Es steht nicht nur zu befürchten, sondern es wird recht sicher so sein, dass uns die Einschränkungen der Corona-Pandemie mindestens bis in die Saison 2021 begleiten werden. Insofern ist die Fête de la Pétanque in Fürth auch ein Herantasten an eine „neue Normalität“, die uns bei der Ausübung unseres geliebten Sports zukünftig erwartet. Sehr sicher werden dort auch Erfahrungen gesammelt, die es bei weiteren Wettbewerben zu berücksichtigen gilt. Dieser Charakter einer Generalprobe wird auch genutzt, um im Rahmen dieser Tage Treffen der wichtigsten Gremien zu DPV-Veranstaltungen abzuhalten. Sowohl die DPV-Schiedsrichter, als auch das DPV-DM-Team und der DPV-Kommunikationsausschuss werden in Fürth am Rande der Veranstaltungen tagen.

Nun gilt aber der Blick nach vorn: „Bewegen, begegnen, begeistern“ – das ist das Motto für den Breitensport im DPV, das aber auch im Leistungssport ganz vorne stehen sollte. Alle Mitarbeiter und Ehrenamtlichen im DPV freuen sich nun auf neun wunderbare Tage in Fürth, mit spannenden Partien, unterhaltsamen und anregenden Seminaren – und im Ergebnis frischem Rückenwind zur Begeisterung vieler weiterer Menschen für das Boule-Spiel und den Pétanque-Sport in Deutschland.

Und um auf die Überschrift dieses Beitrags zurückzukommen: natürlich geben sich Spitze und Breite nicht die Hand, sondern begegnen sich mit Abstand am sichersten.

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DPV-Damenkader neu aufgestellt

Am Wochenende des 25./26. Juli 2020 hatte der DPV-Bundestrainer Damen, Sönke Backens, den nunmehr neu strukturierte Damen-Kader zu einem Training in Freiburg eingeladen. Teilgenommen haben Luzia Beil, Carolin Birkmeyer, Anna-Maria Bohnhoff, Verena Gabe, Tess Hauptvogel und Corinna Mielchen. Eileen Jenal und Anna Lazaridis fehlten jeweils entschuldigt. Unterstützt wird der Bundestrainer zukünftig von der Ex-Nationalspielerin Susanne Fleckenstein, die bei diesem Treffen ebenfalls bereits anwesend war.

Der Samstag startete mit einem gegenseitigen Kennenlernen der Spielerinnen untereinander und den DPV-Verantwortlichen. In großer Runde fand ein Austausch über die jeweiligen Erwartungen, die persönlichen Planungen und einem Einvernehmen zu den Zielen der Nationalmannschaft statt. Gleich im Anschluss startete ein erstes Training, das sich auf teambildende Maßnahmen und taktische Ausrichtungen bezog. Die hier gewonnenen Erkenntnisse konnten dann direkt auf dem Bouleplatz in verschiedenen Mannschaftsaufstellungen umgesetzt werden. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an die Vereine „Boule 95 Denzlingen“ und „BPV Freiburg“ für die Bereitstellung ihrer Sportanlagen.

Das gemeinsame Abendessen rundete den Samstag ebenso ab, wie ein anschließender Spaziergang miteinander durch die Freiburger Altstadt. Hier konnten jenseits der Boule-Kugeln weitere Gespräche über Erfahrungen, Erwartungen und Perspektiven in gelöster Atmosphäre geführt werden.

Der Sonntag stand zunächst ganz im Zeichen einer sinnvollen Trainingsmethodik, konkret wurde die Technik des Portée und Plombée vermittelt und geübt. Eine individuelle Videoanalyse unterstützte hierbei die Spielerinnen in der Wahrnehmung grundsätzlicher und feinmotorischer Verbesserungspotenziale. Umgesetzt wurde das geübte zunächst in Tête-à-Tête-Partien und in der Folge auf anspruchsvollem, steinigem Untergrund in unterschiedlichen Teamformationen.

Eine Feedback-Runde, sowohl seitens der Sportlerinnen als auch seitens des Trainer-Teams, bildete den Abschluss des Wochenendes. Sönke Backens und Susanne Fleckenstein berichten von einer sehr intensiv, fokussiert und gut trainierenden Damen-Nationalmannschaft. Der aufgeschlossene Umgang miteinander und die Freude am gemeinsamen Training und Spiel waren offensichtlich. Alle Beteiligten freuen sich auf die Fortsetzung – und sehnen natürlich die nächste Gelegenheit herbei, das trainierte auch im DPV-Trikot und im internationalen Vergleich umsetzen zu können.

Die aktuellen DPV-Nationalspielerinnen von links nach rechts: Anna-Maria Bohnhoff, Carolin Birkmeyer, Corinna Mielchen, Luzia Beil, Verena Gabe, Tess Hauptvogel. Nicht im Bild: Eileen Jenal und Anna Lazaridis.