Einträge von Christoph Roderig

10. Europameisterschaft Triplette der Damen verschoben

In Absprache mit dem spanischen Verband hat der Europäische Pétanque Verband (CEP) die Triplette-Europameisterschaft der Damen verschoben. Der ursprünglich geplante Termin vom 4. – 7. Juni 2020 ist zusehends unrealistischer – nachgeholt werden soll die zehnte Auflage dieser Europameisterschaft nun vom 29. Oktober bis zum 1. November 2020. Auch für den DPV wird hier ein […]

,

Aufmerksamkeit für das kleinste Detail

Den Namen „Mr. DM“ trägt er zu Recht, auch wenn seine Position offiziell „Beauftragter Deutsche Meisterschaften“ heißt: Alfons Schulze-Niehues aus Freckenhorst, einem beschaulichen Dorf im Herzen Westfalens in NRW.

Gerade erst ist er vom DPV für seine herausragenden Leistungen geehrt worden. „Inoffiziell“ auch dafür, dass er jahrelang bei 85 km/h in einen Geschwindigkeitrausch verfallen ist. Denn der Transporter, mit dem er das Equipment für Deutsche Meisterschaften kreuz und quer durch Deutschland gefahren hat, schaffte diesen Wert nur bergab.

Gleichwohl er kein Raser ist, hätte ihm ein bisschen mehr Geschwindigkeit zwischen Travemünde, Berlin, Furth im Wald oder Stuttgart und seinem Zuhause schon sehr gefallen. Allein, wie kommt die technische Ausstattung, die inzwischen bei Deutschen Petanque-Meisterschaften Standard ist, heil ohne seinen Transporter dort hin?

Die Lösung: per Spedition!

Aber Speditionen transportieren keine Einzelstücke, die brauchen kompakte Kisten, in denen alles verstaut wird.

Kisten? Nein: Eine Kiste, die sorgfältig geplant sein will!

Alfons Schulze-Niehues hat diese eine Kiste konzipiert und im Maßstab 1:10 nachgebaut, um die Entscheider im DPV von seinem Plan zu überzeugen.

Dass hierzu auch eine brauchbare Skizze gereicht hätte, ist heute nicht mehr wichtig. Zu viel Spaß macht es, Alfons dabei zu erleben, wie er seine „Puppen“-Kiste präsentiert.

Nicht nur der DPV-Vorstand verneigt sich voller Ehrfurcht und Anerkennung vor dieser tollen Arbeit  – und bedankt sich aufs Herzlichste!

Aber seht selbst:

Update: DPV zur Corona-Pandemie

Aus gegebenem Anlass stellt der DPV noch einmal klar, dass es voraussichtlich mindestens in der ersten Jahreshälfte 2020 keinerlei Aktivitäten im organisierten Pétanque-Wettkampfsport des Nationalverbandes geben wird.

Das DPV-Präsidium wird solange kein Personal (Trainer, Schiedsrichter oder sonstige Unterstützer) zur Verfügung stellen, solange es seitens der in Deutschland verantwortlichen Institute und offiziellen Stellen keine belastbare Entwarnung in Sachen Corona-Pandemie gibt.

Deutsche Meisterschaften, die in diesem Jahr nicht termingerecht durchgeführt werden können, werden nicht nachgeholt.

Der erste Spieltag der Deutschen Pétanque Bundesliga fällt definitiv aus. Sollte es bis Ende Juni keine Perspektive geben, einen Spieltag durchzuführen, fällt auch die Deutsche Pétanque Bundesliga 2020 komplett aus.

Die Nationalspielerinnen und Nationalspieler sind aufgefordert, Trainings ausschließlich allein durchzuführen. Jegliche Treffen der Kader sind untersagt.

Es ergeht ein Appell an die Landesverbände, Veröffentlichungen von „Planspielen“ bei der Terminierung irgendwelcher Veranstaltungen zu unterlassen. Alles, was den Spielerinnen und Spielern in Deutschland das Gefühl vermitteln könnte, die Lage sei weniger ernst, als sie es ist, ist kontraproduktiv.

Es ergeht ein Appell an alle Pétanque-Sportlerinnen und -Sportler in Deutschland, jegliches gemeinsames Spiel zu unterlassen. Auch mit 3 m Abstand, die man sich vornimmt einzuhalten, bietet das Bild von mehreren Menschen, die einer Freizeitbeschäftigung nachgehen, Potenzial, andere Mitmenschen leichtfertiger mit der dramatischen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie umgehen zu lassen.

Es ergeht ein Appell an die Vereine, insbesondere ihre älteren Mitglieder der Jahrgänge bis 1955 und früher, also Menschen, denen sich das Internet als permanente Informationsquelle nicht erschließt, per Telefon oder E-Mail auf dem Laufenden zu halten. Gerade diese Altersgruppe ist extrem gefährdet, wenn sie sich nicht unter strenger Berücksichtigung aller Empfehlungen der Gesundheitsbehörden im öffentlichen Raum bewegt.

Es ergeht ein Appell an alle, dass in dieser schwierigen Zeit Isolation das wichtigste Mittel ist, die Verbreitung der weltweiten Epidemie zu verlangsamen. Mit Ruhe und Besonnenheit abzuwarten, das tägliche Leben ruhig langweiliger werden zu lassen, aufeinander zu achten.

Abschließend ergeht noch die Empfehlung, beim Einkauf im Supermarkt, bei Besorgungen in der Apotheke, bei allen dringen notwendigen Bewegungen im öffentlichen Raum, einfach einmal den Menschen zu danken, die da hinter den Tresen stehen – und (Zitat der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel) „… die buchstäblich den Laden am Laufen halten“.

Ein nächstes Update zur Terminierung der Veranstaltungen im DPV folgt am 15. April 2020.

,

Gute Zeit für Regelkunde

Der Boule-Virus ist auch nicht zu unterschätzen. Tausende Kugelfreundinnen und -freunde drücken sich dieser Tage die Nase an der Scheibe platt oder ziehen einsam ihre Kreise, fernab von Gegnern oder Teampartnern. Denn eine gute Vorbereitung auf die Zeit, in der es dann endlich wieder los geht mit den Portées und Carreaux, ist ebenfalls nicht zu […]

,

Nach drei Jahren Bouleplatz auf zur WM

Grob überschlägig schlummern rund 30 Stunden Video-Material in den Archiven des DPV-Kommunikationsausschusses, die „nur noch“ geschnitten werden müssen. Allein: man kommt „zwischendurch“ einfach selten dazu!

Nun ist es ja gerade ein bisschen ruhiger, rund um den Sport in Deutschland – da kann die eigentlich anders verplante Zeit genutzt werden, um solche Dinge zu erledigen – wenn es (noch) interessant genug ist.

Dieses Attribut verdient auf jeden Fall das Interview mit Maja Maaß am Rande der Damen-Weltmeisterschaft 2019 in Kambodscha.

Die in Deutschland lebende Spielerin des CdB Lübeck ist gebürtige Mongolin. Warum sie – knapp drei Jahre, nachdem sie das Spiel und den Sport überhaupt für sich entdeckt hatte – mit der mongolischen Nationalmannschaft antreten durfte, beschreibt sie in diesem Gespräch!

,

Corona-Pandemie: So lange wie nötig abwarten und…

Werte Kugelsportler und Kugelsportlerinnen,

nie war es einfacher, einen Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft zu leisten – in Zeiten von Corona macht man einfach: nichts. Jedenfalls nichts im Rahmen größerer Ansammlungen von Menschen.

Solche Ansammlungen sind in der Regel – und erfreulicher Weise – die vielen Turniere, Qualifikationen und Meisterschaften, die über das Jahr verteilt in Deutschland, Europa und überall auf der Welt stattfinden. Dort ist aktuell bekanntermaßen definitiv auch ein Virus zu Gast, das insbesondere für ältere Menschen schnell zur Gefahr werden kann.

Das Präsidium des DPV hat deshalb beschlossen, sämtliche Aktivitäten im organisierten Wettkampfsport in Deutschland bis auf Weiteres (unbefristet) abzusagen. Es folgt damit einer Handlungsempfehlung des internationalen Dachverbandes.

Die Entwicklung in Sachen Corona ist in alle Richtungen dynamisch, es kann deutlich schlimmer werden, es kann sich aber auch Stück für Stück entspannen. Es hat jedenfalls keinen Sinn, sich von einem vorläufigen Termin bis zum nächsten zu „hangeln“, wenn es darum geht, wann wir uns endlich wieder auf dem Platz treffen.

Selbstverständlich freuen wir uns und bitten darum, dass alle Ausrichter, die für das Jahr 2020 zugesagt haben, darauf vorbereitet bleiben, dass einzelne Events durchaus kurzfristig doch wieder möglich werden.

Der DPV bleibt in diesem Zusammenhang im engen und regelmäßigen Kontakt mit den Landesverbänden, die ihrerseits ebenfalls entsprechende Meldungen auf ihren Homepages pflegen und aktualisieren.

Bleibt gesund, passt auf Euch selbst und die Menschen um Euch herum auf – und wir sehen uns irgendwann sicher wieder auf dem Platz!

Stop aller DPV-Aktivitäten bis inkl. 31.03.2020

Aktuell werden nicht nur wir in Deutschland mit Informationen zum Corona-Virus überflutet, über Entwicklungen bei uns zuhause und weltweit. Ständig steigen die Zahlen der Infektionen, teilweise sehr unterschiedlich sind die Berichte über Krankheits-Verläufe und wirklich kritische Fälle.

Es gibt keine Zeile, die man zu dem Thema veröffentlichen könnte, die nicht schon irgendwo steht und die nicht schon jede/r mindestens einmal gelesen hat.

Ebenso stündlich wechseln die Informationen darüber, wie weit man in der Entwicklung eines Gegenmittels und/oder Impfstoffes ist, bzw. welche Maßnahmen die Verantwortlichen in der Regierung beschließen, um die Gefahr weiter um sich greifender Infektionen einzudämmen.

Wir werden als Sportler diese Gefahr nicht verhindern können, uns und andere zu infizieren, wir können sie nur vermindern.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist es offensichtlich, die Gesellschaft in größeren Gruppen von Menschen und darüber hinaus in geschlossenen Räumen zu vermeiden.

Der DPV hat deshalb u.a. die Treffen am Wochenende des 14./15. März 2020 in Stuttgart mit dem DBBPV, dem DPV-Präsidium und den Landesverbänden (Hauptausschuss) abgesagt. Auch – und in erster Linie – weil die meisten Teilnehmer/innen mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen würden.

In einem nächsten Schritt werden nun sämtliche Aktivitäten des DPV im Zusammenhang mit Treffen – aus sportlichen genauso wie aus organisatorischen Gründen – abgesagt.

Und zwar bis inklusive dem 31. März 2020.

Der DPV-Vorstand behält sich vor, genauestens zu verfolgen, wie die weitere Entwicklung in Sachen „Corona“ ist. Sollte sich bis zum Stichtag 31. März 2020 keine Entspannung der Lage abzeichnen, wird weiterhin auf sämtliche oben genannten Aktivitäten verzichtet. Dies wird aber natürlich in jeweils aktualisierten Meldungen veröffentlicht werden.

Allen, die mit dem Rad, zu Fuß oder dem PKW auf die Plätze und Treffpunkte ihrer Vereine gelangen, um dort mit- und gegeneinander zu spielen, sei trotzdem an dieser Stelle noch einmal nahegelegt, grundsätzlich auf eine besondere Nähe zueinander und die üblichen Begrüßungsrituale zu verzichten.

Umfangreiche Informationen zur Corona-Thematik im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten finden sich auf der Homepage des Deutschen Olympischen Sportbundes – hier klicken.

Sète – Sonderseite

Eine knappe Stunde südwestlich von Montpellier liegt das malerische Küstenstädtchen Sète.  Mit seinen knapp 45.000 Einwohnern gehört es zu den größeren Gemeinden in der Region. Am Wochenende des 7./8. März 2020 wird es allerdings turbulent in den Gassen und auf den Plätzen. Das auf 512 Teams limitierte Triplette-Turnier lockt Spitzenteams aus der ganzen Welt nach Südfrankreich.

Auch der DPV nutzt mit zwei Teams des Nationalkaders die Gelegenheit zu einem internationalen Wettkampftraining. In einer Mannschaft treten Sascha Löh, Moritz Rosik und André Skiba an. Löh und Rosik erreichten bei der letzten Triplette-WM in Kanada den fünften Platz, zusammen mit Raphael Gharany und Robin Stentenbach. 

Als zweites Team werden Sascha Koch, Marco Lonken und Vincent Probst um die vorderen Plätze kämpfen. Sascha Koch bringt hier die meiste Erfahrung auf internationalem Terrain ein, er wurde bereits bei mehreren Weltmeisterschaften für den DPV eingesetzt.

Der Bundestrainer Herren, Martin Peter, ist als verantwortlicher Coach vor Ort, unterstützt wird die Delegation außerdem von seinem Trainerkollegen Philipp Zuschlag.

Auf dieser Sonderseite berichten wir in den nächsten zwei Tagen zeitnah über Auslosungen und Ergebnisse.

DPV-Länderpokal 55+ in Rastatt – die Sieger

Der DPV-Länderpokal 55+ mausert sich zum Kult. Man kann gar nicht genau sagen, was diese Veranstaltung so besonders macht. Sicher spielt das übersichtliche Teilnehmerfeld, im Vergleich zum traditionellen Länderpokal, eine Rolle. Sicher bringt auch das fortgeschrittene Alter der Beteiligten eine besondere Ruhe und Sachlichkeit in das Turnier. Und ganz bestimmt sind es die endlosen „alten Geschichten“, die im Laufe der Veranstaltung rundherum ausgetauscht und herzlich belacht werden. Unter sportlichen Aspekten steht dieser Länderpokal der „Routiniers“ jedenfalls mit Sicherheit anderen nationalen Wettbewerben in nichts nach.


Das Siegerteam aus dem LV NRW – Damen und Senioren 55+ ungeschlagen.

Insbesondere das Seniorenteam 55+ des Landesverbandes NRW spielte bei diesem Länderpokal in einer anderen Liga als ihre jeweiligen Gegner.

13:2 gegen BaWü, 13:5 gegen Saarland, 13:10 gegen Hessen, 13:6 gegen Nord, 13:7 gegen Ost, 13:5 gegen Bayern, 13:4 gegen Berlin,13:5 gegen Niedersachsen – und als Krönung ein 13:0 in nur drei Aufnahmen gegen Rheinland-Pfalz. Malte Berger, Kamel Bourouba, Christopher Czarnetta und Ersatzspieler Meinhard Schreiber waren ihren Gegnern immer eine Nummer zu groß.

Bestes Seniorenteam 55+: (v.l.n.r.) Coach Stefan Eisenhut, Meinhard Schreiber, Christopher Czarnetta, Malte Berger und Kamel Bourouba.

Nicht ganz so locker wie das Herren-Team aber ebenfalls ungeschlagen zogen die Damen des LV NRW durch diesen Länderpokal. 13:6 gegen BaWü, 13:6 gegen Saarland, 13:4 gegen Hessen,13:4 gegen Nord, 13:5 gegen Ost, 13:12 gegen Bayern, 13:6 gegen Berlin, 13:10 gegen Niedersachsen und 13:9 gegen Rheinland-Pfalz. Bärbel Bringe, Diane McPeak Ferkinghof, Andrea Kache und Anja Haftmann hatten das eine oder andere Mal zu ringen. Ihre letzte Aufnahme im letzten Spiel gegen Rheinland-Pfalz mit vier Schüssen und vier Treffern wurde vom DPV-Kommunikationsausschuss zur „Aufnahme des Wettbewerbs“ gekürt.

Bestes Damenteam: (v.l.n.r.) Diane McPeak Ferkinghof, Anja Haftmann, (Coach) Ellen Vallen, Bärbel Brinkel und Andrea Kache.

Als bestes Team der Kategorie 65+ setzte sich die Mannschaft aus Baden-Württemberg durch. Paul Wurst, Bernd Pfeifer, Jacques Grimaldi und Rosita Nonat brachten mit 13:10 gegen NRW, 13:5 gegen Saar, 13:10 gegen Nord, 13:1 gegen Ost, 13:3 gegen Bayern, 13:5 gegen Berlin und einem 13:0 gegen Niedersachsen immerhin sieben ihrer neun Begegnungen als Sieger zu Ende.


Bestes Team 65+: (v.l.n.r.) Coach Andreas Kempf, Bernd Pfeifer, Rosita Nonat, Paul Wurst und Jacques Grimaldi.


Die Silbermedaille in der Teamwertung holte sich die Mannschaft des LV Nord.


Bronze für den dritten Platz in der Gesamtwertung ging an das Team des LV Hessen.