Die Leitlinien zum sicheren Boulespiel in der aktuellen Krisenzeit sind eindeutig. Aktuell erreichten uns zwei gelungene Beispiele dafür, wie sich sich ohne großen Aufwand umsetzen lassen.

Wichtig ist nun nur noch, dass sich wirklich alle, die am Spiel teilnehmen möchten, diszipliniert an diese vorläufigen Zusatz-Regelungen halten.

Die Boulefreude Waiblingen haben uns die Nutzung dieses Videos freigegeben, in dem anschaulich erklärt wird, wie auf dem Platz die nötigen Abstände gewährleistet werden. Herzlichen Dank hierfür an Peter Jäckel und seinen Club.

Boulebahn „to go“!

Diese schöne Idee stammt von Henry und Janne Jürgens, beide Mitglied im Klub für Kugelsport Münster. Sie haben jeweils drei blaue und drei rote Beutel genäht, die mit je 300g Aquariumsand gefüllt sind. Verbunden sind die Beutel mit einer 12m langen Schnur, wobei ein Beutel jeweils am Ende angebracht ist und einer genau in der Mitte auf 6m Distanz.

Praktischer Weise habe sie das Set gleich um blaue und rote Zielkugeln ergänzt, mit denen jeweils die unterschiedlichen Teams spielen. Jede/r Spieler/in hat hierbei sein eigenes „Schweinchen“.

Mit diesem Set lässt sich in kürzester Zeit auf jedem Gelände eine Boule-Bahn „definieren“.

Die Schnüre werden einfach ausgerollt und in beliebigem (so vorhandenem) Abstand parallel zueinander auf den Boden gelegt. Dort stabil gehalten werden sie durch die gefüllten Beutel.

Hier ist dann auch klar definiert, dass Team Rot sich während der Partei nur auf der roten Seite und Team Blau nur auf der blauen Seite aufhalten darf. Beim Doublette hat hier bei eine Person die oberen drei Meter, die andere die unteren drei Meter zur Verfügung.

Auf der Schnur sind (hier leider nicht zu erkennen) jeweils zusätzlich 2m-Abstände markiert, so, dass jede/r den korrekten Abstand schnell kontrollieren kann.

Der DPV freut sich auf weitere tolle Ideen! Sowohl nach Waiblingen als auch nach Münster gehen als „Danke schön!" jeweils 10 Original-DPV-Zielkugeln!