Die Zerstörung der DPV-Homepage am 22. November 2019 fiel in eine Zeit, in der ohnehin bereits am neuen Auftritt des Verbandes gearbeitet wurde. Geplant war der Launch spätestens zum Jahreswechsel 2019/20.

Der Versuch, diesen Termin um einige Wochen vorzuziehen, zeigte, dass die „heiße Nadel“ einem solchen Projekt nicht gerecht wird. Andererseits muss es auch ausgeschlossen sein, dass der Deutsche Pétanque Verband über einen längeren Zeitraum überhaupt keine aktuellen News veröffentlicht.

Insofern wurde beschlossen, diese Interims-Lösung hier online zu stellen, bis die neue Homepage abschließend fertiggestellt ist.

Die DPV-Gleichstellungsbeauftragte Susanne Schmidt weist darauf hin, dass für das Netzwerktreffen im November keine Anmeldungen mehr berücksichtigt werden können – die Veranstaltung ist ausgebucht und es gibt bereits eine Warteliste mit Nachrückenden.

Die Nachfrage ist erfreulich groß und Susanne plant deshalb bereits ein weiteres Treffen, das Anfang nächsten Jahres stattfinden soll – weitere Informationen hierzu folgen!

Der „Olympic Day“ soll an die Gründung des Internationalen Olympischen Komitees vom 23. Juni 1894 erinnern. Vom Kap der guten Hoffnung bis Skandinavien, von Kanada bis Australien, feiern in über 130 Nationen an diesem Tag Millionen von Menschen den Erhalt der olympischen Werte. Die jeweiligen Nationalen Olympischen Komitees werden hierzu durch das IOC aufgerufen. Die Deutsche Olympische Akademie richtet den Olympic Day in Deutschland im Auftrag des DOSB aus.

Der Olympic Day verbindet Sport, Bewegung und Begegnung mit den olympischen Werten. Menschen aller Altersgruppen können auf der Grundlage des Leitbildes „Move“ (Bewegen), „Learn“ (Lernen) und „Discover“ (Entdecken) eine umfangreiche Palette an Sportarten kennenlernen, dabei auch Stars aus dem internationalen Sport treffen – und, ganz wichtig: mitmachen! Über 3200 Teilnehmer/innen nahmen das Angebot in diesem Jahr wahr. Der DPV und die Deutsche Pétanque Jugend beteiligten sich nun schon zum dritten mal mit einem Aktionsstand auf dem Dach des „Deutschen Sport & Olympia Museum“ in Köln.

Pétanque direkt neben Volleyball, Lacrosse und Rollstuhlbasketball – eine große Chance unseren schönen Sport zu präsentieren und damit für viel Spaß bei den Schülerinnen und Schülern aber auch bei deren Lehrerkräften zu sorgen.

Zum Einen konnte ausprobiert werden aus einer Entfernung von 6 Metern Juniorkugeln in eine der 5 Öffnungen des Zielkastens zu „legen“, zum Anderen konnte aus 4 Meter Entfernung versucht werden, Crossboccia-Säckchen in einen Ziel-Eimer zu „werfen“.  Aus sicherheitstechnischen Gründen – und um den Kunstrasen auf dem Dach zu schonen – durften keine Wettkampfkugeln eingesetzt werden. So wurde angeboten Indoorkugeln, Stoffsäckchen und Juniorkugeln auszuprobieren. Kerstin Lisner, Jan Mensing und Dirk Beckschulte erklärten die Wurftechniken, gaben Tipps, wie die Ziele leichter erreicht werden können und waren Schiedsrichter bei den „Wettkämpfen“ unter den Lehrern.

Bei aller Neugier und allem Eifer der Kinder und Jugendlichen waren es jedoch eher die Lehrkräfte, deren Interesse geweckt wurde. Sie nahmen eine ganze Reihe von Anregungen mit, wie sich verschiedene Spielformen mit ein wenig Fantasie hervorragend in den Unterricht, in Projekte und AGs oder in die Pausengestaltung einbinden lassen. Zudem bietet das Spiel mit den Kugeln letztlich, genau wie der Pétanque-Sport insgesamt, die Chance, all jene mitzunehmen, für die viele leistungsbezogene Sportarten nicht mehr in Frage kommen, darüber hinaus die olympischen Werte zu vermitteln oder einfach einmal Neues zu entdecken.

Der Deutsche Pétanque Verband präsentiert seine Aktivitäten zukünftig in neuen Online-Gewändern. Im Rahmen der Hauptausschuss-Sitzung vom 16. März 2019 hatten die Vertreter der Landesverbände den DPV-Vorstand mit dieser Maßnahme beauftragt. Der neue Auftritt soll moderner und flexibler sein, außerdem müssen aktuelle Schwachstellen in Sachen Sicherheit behoben und für die Zukunft ausgeschlossen werden. Überzeugt wurden die Vertreter der Landesverbände und des DPV durch eine Präsentation von Marco Ripanti, Geschäftsführer der Online-Dienstleister „42medien“, denen auch der entsprechende Auftrag erteilt wurde.

Marco Ripantis Firma bekam den Zuschlag zu diesem Auftrag nicht nur, weil er selbst seit über 30 Jahren aktiver Pétanque-Sportler (1999 Deutscher Meister Tête) ist, und entsprechend weiß, welche Prioritäten ein solcher Auftritt setzen muss. Die 42medien ist darüber hinaus auch für andere Verbände verschiedenster Sportarten aktiv und bringt umfangreiche Erfahrung u.a. darin mit, wie sich über eine Internet-Präsenz auch wirtschaftliche Vorteile erwirken lassen.

Neben technischen Details ist es eines der Ziele, die derzeit getrennten Präsentationen des Deutschen Pétanque Verbandes und der Deutschen Pétanque Jugend wieder zusammen zu führen. Außerdem soll der Kreis derer, die Administratoren-Rechte für den Auftritt bekommen, breiter aufgestellt werden. Der DPV-Vorstand verspricht sich hiervon eine größere Vielfalt und Frequenz an Informationen, sowie zeitnähere Berichterstattungen von geplanten, laufenden oder durchgeführten Events.

In Absprache mit dem DPV-Referenten für Öffentlichkeitsarbeit, Christoph Roderig, wurde das Modell einer Überarbeitung des bestehenden Auftritts verworfen. Der DPV möchte einen echten Neustart seiner Präsentation und sieht hier wesentlich mehr Gestaltungsspielraum in einer frisch installierten Basis, als auf Grundlage der bestehenden Präsenz. Ob und in welchem Umfang Informationen, die älter als fünf Jahre sind (natürlich abgesehen von Statistiken, Protokollen und anderen langfristigen Erhebungen) in den neuen Auftritt übernommen werden, wird sich aus der laufenden Arbeit an der neuen Internetseite ergeben. Eventuell wird ein, vom eigentlichen Auftritt unabhängiges, Archiv eingerichtet.

Marco Ripanti, Pétanquesportler und Geschäftsführer der 42medien.

Für die 42medien ist die Erstellung der neuen Präsentation keine große Herausforderung, seit mehr als 20 Jahren sind die Profis in allen möglichen Bereichen von Industrie und Handwerk über den Dienstleistungs-Sektor und eben den Sport erfolgreich. „Wir trauen uns zu, den neuen Auftritt bereits vor dem vierten Quartal 2019 online stellen zu können“, so Marco Ripanti. „Wir können sicher voraussetzen, dass die Abstimmungsprozesse auf einem so professionellen Level laufen, dass an dieser Stelle keine Verzögerungen zu erwarten sind.“

Signale für einen Wandel im DPV gingen nicht nur von dem im Vorfeld kleingeredeten Länderpokal 55+ aus, dessen Premiere zu einem solchen Erfolg wurde, dass die Sportler/innen der teilnehmenden Landesverbände die nächste Auflage nicht erwarten können. Von den „Alten“ war die Rede, von „Ausgrenzung“ und „Respektlosigkeit“. Im Ergebnis war es eine Verbeugung vor den Legenden des Deutschen Pétanque-Sports, ein Aufeinandertreffen von Routiniers, das unter sportlichen Aspekten hinter keinem sportlichen Großereignis im DPV zurücksteht.

v.l.n.r.: Schneider, Jacobs, Jochum

Legenden im Sportbetrieb des DPV sind auch die langjährigen Vorstandsmitglieder im Landesverband Saar, Ralf Schneider, Volker Jacobs und Harald Jochum. Die Wenigsten wissen, wie sehr der Präsident, Vize-Präsident und der Schatzmeister aus dem kleinen Landesverband mit der großen Nähe zum Pétanque-Mutterland Frankreich in über 25 vergangenen Jahren der Geschichte des DPV, diese beeinflusst haben. Ein Großteil des Regelwerks im Deutschen Pétanque wurde in dieser Sterne-Küche zubereitet und als das serviert, was heute Grundlage unserer Wettbewerbe ist.

Verantwortung in jungen Händen: Maurice Racz

Alle drei zogen sich auf dem letzten Verbandstag im Saarland zurück und übergaben den Staffelstab an Nachfolger, die näher an den u.a. durch Internet und Social Media beeinflussten Herausforderungen, die solche Ämter mitbringen, dran sind. Der DPV wünscht dem neuen Team unter der Leitung von Christoph Maurer ein glückliches Händchen und viel Erfolg. Gallionsfigur in der Verjüngung des Vorstandes hier ist mit Sicherheit der Espoirs-Spieler Maurice Racz, der als neuer Jugendwart im Saarland bereit ist, den großen Herausforderung in diesem Amt gerecht zu werden.

Ein weiterer Blick in die Landesverbände geht nach Hessen. Hier wurde – nach Elisabeth Kamrad in Baden-Württemberg – eine weitere Frau zur Präsidentin gewählt. Claudia Auer wird ab sofort die Entwicklung hier hauptverantwortlich begleiten – auch ihr gelten die gedrückten Daumen aus dem DPV-Vorstand.

Frauenpower an den LV-Spitzen: Elisabeth Kamrad und Claudia Auer.

Ein Wermutstropfen in diesen Erfolgsmeldungen kommt aus dem Landesverband Rheinland-Pfalz. Trotz hervorragender Zahlen und beeindruckender Bilanz in Sachen Projektmanagement – insbesondere bei der Breitensportentwicklung – konnte hier nur lückenhaft ein neuer Vorstand ab 2019 motiviert werden. Nach dem Rücktritt des Präsidenten und weiterer Vorstandspositionen, konnten nicht alle Ämter lückenlos neu besetzt werden. Der DPV sagt hier jegliche Unterstützung zu, die dabei helfen kann, die Dynamik dieses Landesverbandes nicht durch fehlende Köpfe auszubremsen.

 

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Phuket Games

Das Großereignis (Bildergalerie) hat schon lange seine Schatten vorausgeworfen. Seit fast einem Vierteljahr wurden die beiden Pétanque-Plätze in Saphan hin komplett erneuert und der Hauptplatz mit 12 Terrains komplett überdacht. Bis dahin war nur etwas mehr als die Hälfte überdacht.
Dann wurden die Phuket Games in der ganzen Stadt groß beworben – mit Plakaten und überlebensgroßen Darstellung des Maskottchens bei der Ausübung der verschiedensten Sportarten.

Besonders auffällig war die Werbung rund um die Austragungsorte der verschiedenen Sportarten, z. B. in Saphan Hin, wo Pétanque, Spektakraw und Beach-Volleyball ausgetragen wurden.

Da ich von allen Befragten keine brauchbare Antwort bekam, machte ich mir die Mühe, das Plakat auf unserem Platz zu übersetzen – google hat geholfen! Da stand: Willkommen Trainer, Ausbilder und Sportler zum Finale des 35., jährlichen Wettkampfes auf nationaler Ebene vom 1. bis 9. Dezember 2560 (2017).

Das erklärte auch, warum die Jugendlichen des Phuket Pétanque Club seit Wochen so eifrig trainierten. Die Betreuer notierten fleißig Resultate, damit sie die optimalen Teams für das Großereignis zusammenstellen konnten. Ich musste öfters am Freitag mein Turnier eine Stunde später beginnen, weil das Training noch nicht beendet war.

Je näher der 1. Dezember rückte, umso mehr verwandelte sich Saphan Hin in eine riesige Zeltstadt. Hunderte von Tischen zur Verpflegung der Delegationen und die entsprechenden Küchen dazu, Verkaufsstände für alles rund um die Sportarten und natürlich auch für alles Mögliche und Unmögliche. Und wo viele Menschen anzutreffen sind, fehlen natürlich auch die motorisierten Garküchen nicht, die hier das große Geschäft witterten.


Saphan Hin wurde weitläufig abgesperrt und nur wenn man sich auskannte, konnte man durchkommen. Dann rollten die Busse aus ganz Thailand an, es war für mich interessant, anhand der Nummernschilder die Städte herauszufinden. Aus Nordthailand fand ich 4, aus dem Isaan 9, aus Zentralthailand 6, aus Ost ebenfalls 6 und aus dem Süden nochmals 6 Städte, aus denen sich Schülerinnen und Schüler qualifizierten. Die Jugendlichen aus dem Norden und Nordosten hatten teilweise eine Anreise von bis zu 1500 km in den Süden nach Phuket. Ich habe mir die Zeit genommen (und mich in Geographie in der neuen Heimat etwas weitergebildet) die Orte auf einer Karte einzutragen, hier das PDF.

Leider konnte ich nirgends eine Info bekommen, wie viele und welche Sportarten insgesamt vertreten waren. In dem Gebäude mit der großen Aufschrift „Press Center” saßen nur jede Menge Kids, die an den Computern spielten. Bei Pétanque kam ich etwas weiter: Teams aus 17 Städten (Local School Teams) sind angetreten für Einzel, Doublette, Triplette und Mixte, Jungs und Mädchen, in den Altersklassen 14 – 16 und 17 – 18 Jahre.

Phuket holte in den 18 Wettbewerben 4 Gold und 3 Silbermedaillen. Das ist ein beachtlicher Erfolg und zeugt von der Spielstärke hier in Phuket. Leider habe ich auch hier kein Gesamtergebnis oder eine Statistik finden können. Nicht mal eine eigene Homepage für das Sport-Event konnte ich finden, lediglich einig private facebook-Einträge.

Ich war an drei Tagen auf den Plätzen und am Ende bei der großen Siegerehrung mit dabei. Diese wurde vorgenommen von lokaler Politik-Prominenz.


Auch die Bürgermeisterin Somjai Suwansupana war mit dabei und wir hatten auch eine kurze Unterhaltung, denn in der Zwischenzeit kennt sie mich von vielen Veranstaltungen, bei denen ich als Fotograf dabei bin. Der Vorstand des Klubs Khun Lek war sehr stolz, dass ich der Bürgermeisterin sagte, dass der Verein eine sehr gute Jugendarbeit macht.

Die Jugendarbeit beginnt hier in den Schulen. Im Sportunterricht wird neben vielen anderen Sportarten eben auch Pétanque trainiert. Ich habe davon schon berichtet, als ich bei diversen Radtouren mitspielen konnte. Im Alter von 10 bis 18 hat Phuket mindesten 30 Jugendliche, von denen täglich mindestens die Hälfte auf dem Platz ist und trainiert – nicht nur spielt. Ich bin mir sicher, da ist auch ein nächster Condo mit dabei! Sein kleiner Bruder Marc übt ja schon fleißig.


Phuket ist eine Sportstadt, die nächste große Veranstaltung ist auch schon Geschichte:Phukethon – ein Marathonlauf über verschiedene Distanzen – bei über 35 Grad schon eine Herausforderung. Aber die LäuferInnen sind schon da und warten auf den Startschuss. Diese Gruppe hat sich originelle Trikots vom letzten gelaufenen Halbmarathon zugelegt – vielleicht um den Gegner zu irritieren.


Phukethon ist Asiens größtes internationales Marathon-Festival und 2017 erstmals in Thailand. In Phukethon gab es verschiedene Arten von Festivalaktivitäten, natürlich die internationalen Marathonlaufstrecken von 42,195 km, 21,1 km, 10 km. Hinzu kommt das Runtainment-Programm; wie Jelly Beach Run 5 km und Fun Run – Color Fun Run, und Running Expo mit mehr als 80 internationalen Sportmarken, ein Musikfestival und ein Food-Festival, alles zusammen in Phuket an drei aufeinanderfolgenden Tagen vom 8. bis 10. Dezember im Saphan Hin Park.

Alle Fotos hier.

Rücktritt des DPV Vizepräsidenten Jugend

Sven Lübbke hat am Samstag, den 02.12.2017 im Rahmen des Jugendverbandstages überraschend sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

Für die sehr engagierte und erfolgreiche Arbeit von Sven Lübbke als Vizepräsident Jugend in den letzten Jahren möchten das DPV Präsidium sich herzlich bedanken.

Bis ein neuer Vizepräsident Jugend gefunden ist, hat sich Klaus Endress (LV Baden-Württemberg) bereit erklärt die Geschicke zu leiten.

Somit ist sichergestellt, dass die DPJ handlungsfähig bleibt und unsere Jugend weiterhin professionell betreut wird. 

Wir danken Klaus und dem Landesverband Baden-Württemberg für die Unterstützung.

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Im letzten Jahr musste ich mein Phuket Masters aufgrund des Todes von König Bhumipol absagen, weil am vorgesehenen Tag Feierlichkeiten in Saphan Hin stattfanden. In diesem Jahr hat es geklappt, was mich besonders für die 3 Spielerinnen und Spieler des BC Etenheim gefreut hat. Hier die Bildergalerie des Tages.

Austragungsort in diesem Jahr Froggy’s Restaurant und Bar, weshalb ich die Teilnehmerzahl auf 7 reduzieren musste.

Mit dabei die Gäste aus Dubai, Thailand mit einem Team des Phuket Petanque Club, die Spielgemeinschaft  Ile Naiharn und die Amis de Pétanque für Frankreich, die Schweiz und für Deutschland BSJT und die Ettenheimer. Eine internationale Truppe mit Spielern aus Frankreich, Thailand, Deutschland, Belgien, Äthiopien und der Schweiz.

Ein Team bestand aus 2 Doublettes. Mindestens 4 und max. 5 Spieler, Männer oder Frauen, waren vorgesehen. Bei 5 Spielern bestand die Möglichkeit, einen Auswechselspieler einzusetzen. Die Reihenfolge wurde bei der Einschreibung der Teams ausgelost.


Jedes Team spielte gegen jedes andere nach einem vorher festgelegten Spielplan. Für jedes gewonnene Spiel gab es einen Punkt, d.h. in jeder Begegnung konnten man 2, 1, oder 0 Punkte erreichen oder anders ausgedrückt: zwischen max 12 Punkten und keinem war alles möglich.
Alle Spiele liefen mit Zeitbegrenzung 50 Minuten plus eine Aufnahme bei Gleichstand. Von allen 52 Spielen waren nur 2 Begegnungen beim 50-Minuten-Pfiff nicht beendet.


Bei diesem Spielsystem gibt es ja kein Finale und um das Punktesammeln, sprich die Siege, besser sichtbar zu machen, klebte ich sog. Scalps auf eine vorbereitete Tafel, wie es früher beim Nordsee-Cup immer gemacht wurde. Dafür erntete ich viel Lob, weil doch einige mit den Tabellen weniger anfangen konnten.


Leider mussten wir die Runden zweimal unterbrechen, weil es der Wettergott am Samstag nicht so gut mit uns meinte. Aber das gab der guten Stimmung keinen Abbruch und in Froggy’s Bar war genug Platz und zweimal 15 Minuten Pause wurden genutzt um schnell einen Café zu trinken oder von dem von Den und ihrem Team aufgebauten Kalten Buffet zu naschen.


Pünktlich zur ausgerechneten Zeit waren die Spiele beendet und die Siege und Punkte addiert.
Die Siegerehrung nahm ich gemeinsam mit Marc aus Dubai vor. Alle Teams erhielten Medaillen zur Erinnerung und die besten 3 Teams zusätzlich Pokale.


Auch Den und ihr Team, die uns hervorragend versorgten, erhielten eine Erinnerungsmedaille.


Gold mit 9 von 12 möglichen Siegen wurde das Team Frankreich mit Thierry, Blaise, Serge und Christoph (nicht auf dem Bild).


Silber für Thailand – seit 4 Jahren erstmals nicht auf Platz 1 die Jungs aus Saphan Hin Oat, Gib, Hu mit ihrem Teamchef Jaeb.


Bronze für die Schweiz mit ihrem internationalen Team: Bruno, Pierre, Apinya und dem Original-Schweizer oder schweizer Original Chang.


Platz 4 für Dubai, die erstmals nicht auf dem letzten Platz landeten mit Beth, Peter, Alain, Teamchef marc und dem ehemaligen Stuttgarter Luay.


Platz 5 für Ettenheim mit 4 Siegen – die Urlauber Thomas, Romy und Rita und die Neu-Thailänder Jaev und Klaus.


Platz 6 mit 2 Siegen für die SG Ile Naiharn mit Jean-Jacques, Patrick, Wan und Didier.


Platz 7 für Deutschland mit dem gerade auf Urlaub weilenden Sebastian und mit Bernd, Matthias, und Jimmy mit einem Sieg.
Im Namen aller bedankte sich Luay bei mir für die Organisation und Spielleitung und der langanhaltende Applaus sagte mir, dass alle sehr zufrieden waren. Allgemeiner Wunsch: Im nächsten Jahr bitte wieder ein Phuket Masters.


Ein Teil der Spieler nutzte noch den Abend für ein gemütliches Beisammensein. Den hatte eine herrlich schmeckende Paella und andere Leckereien für uns vorbereitet.

Alle Fotos gibt es hier!

Trotz drei hoher Siege (5:0) gegen die Vereinsvertreter der Ukraine, Slovenien und Wales reicht es nicht für die Final-Qualifikation. Weiterlesen

Einen überzeugenden Auftritt konnten die weiblichen Espoirs mit einem 2. Platz im A-Turnier und die beiden gestarteten Teams aus dem weiblichen Seniorenkader hinlegen. Weiterlesen