In diesem Jahr hat uns wieder der französische Pétanque Verband herzlich in Frankreich willkommen geheißen.

Aus Deutschland waren 12 Jugendliche und 3 Betreuende zu Gast. Aus Frankreich haben uns 13 Jugendliche, 3 Betreuende und eine große Reihe freundlicher Helferinnen und Helfer empfangen. Chacha, Chloé, Cléa, Diégo, Dylan, Emma, Guerlin, Léo, Maëlle, Manon, Mathieu, Tabata und Titouan mit Bernard, Florence und Léon begrüßten am Montag, den 29.07.2019 Björn, Celine, Gabriel, Justin, Leander, Louis, Mercedes, Quentin, Sarah, Silvana, Sophie und Svenja mit Linus, Martin und Stefanie in der Boule-Halle in Montauban zum Abendessen und im Anschluss noch einmal ausführlicher im Hotel, in dem alle Beteiligten untergebracht waren. Die deutsche Delegation war in der französischen Stadt nahe Toulouse für eine ganze Woche im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und der Völkerverständigung unterwegs. 

Am ersten gemeinsamen Tag wurden deutsch-französisch gemischte Doublette Mixte Runden gespielt sowie verschiedene Lege- und Schießateliers durchgeführt. Die erste Verständigung zwischen den beiden Delegationen lief noch etwas schleppend. In der anschließenden Finalrunde aus den besten Doublette-Spieler/innen vom Vormittag lief es dann so langsam an. Das Finale spielten Justin und Maëlle gegen Silvana und Mathieu.

Am zweiten Tag war Kulturprogramm geplant. Nach dem Frühstück ging es zu Fuß in Richtung Innenstadt, dort wartete eine Stadtrundfahrt mit Bimmelbahn auf uns. Anschließend durften die Jugendlichen Montauban noch etwas genauer kennen lernen, indem eine Stadtführerin ihnen verschiedensten Aufgaben gab, die sie durchzuführen hatten. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann zum Schwimmen, Tretboot fahren, Boule spielen und Stand-up-Paddling aus der Stadt hinaus an einen nahegelegenen See.

   

Der dritte Tag war dann wieder etwas mehr dem Boule-technischen-Austausch gewidmet. Lege- und Schießübungen waren für den Vormittag geplant, am Nachmittag wurden verschiedene Triplette- und Doublette-Formationen im Park getestet und am Ende des Tages hat uns die Bürgermeisterin mit ihrem Team in der Boule-Halle begrüßt.

  

An Tag Vier haben sich Frankreich und Deutschland erstmalig in einer spielerischen Turnierform in kombinierten Lege- und Schießübungen duelliert. Die Gewinner durften den Unterlegenen eine Aufgabe stellen. In dem Fall musste die deutsche Delegation einmal längs durch die gesamte Halle gehen und dabei musste jeweils Fuß vor Fuß gesetzt werden, kommt man aus dem Tritt, muss man wieder von vorne starten. Bei der enorm großen Halle (nicht vergleichbar mit einer deutschen Halle) hatte die Aufgabe relativ lange gedauert. 🙂
Nach dem Mittagessen wurde dann noch eine deutsch-französische Schnitzeljagd mit dem Thema Regelkunde durchgeführt.

Am fünften und sechsten Tag wurden jeweils Tête à Têtes, Doublettes und Triplettes zwischen Deutschland und Frankreich  sowie anschließend ein Tireur-Wettbewerb gespielt.

Der letzte Abend wurde noch einmal ausführlich gemeinsam gestaltet. Für Carmen, die uns jeden Tag herzlich bekocht hatte und auf die verschiedenen kulinarischen Sonderwünsche eingegangen ist, wurde ein gemeinsamer Tanz der deutschen und französischen Jugendlichen einstudiert und aufgeführt.

Die Entwicklung des Miteinander, vor allem zwischen den Jugendlichen, war besonders schön innerhalb der Woche zu beobachten. War die Kommunikation anfangs nur jeweils innerhalb der eigenen Delegation, so mischten sich die Gruppen im Laufe der Woche immer mehr. Am Ende haben sich die Jugendlichen sogar zu weiteren Turnieren miteinander verabredet. 

Im Namen der dpj und des DPV bedanken wir uns herzlich für die entgegengebrachte Gastfreundschaft, die uns alle Helfer*innen entgegengebracht haben. Wir freuen uns auf das kommende Jahr, dann wird die dpj wieder die französische Delegation zu Gast haben.