Vom 13. bis 15. Dezember 2019 fand in der Boulehalle Gersweiler/Saarland eine Sichtung und ein gemeinsames Training für die DPV-Jugend und -Espoirs-Kader statt. Bei den Espoirs (den „Hoffnungsträgern“) kommen aktuelle Spieler/innen in Frage, die zwischen 1997 und 2002 geboren sind, bei der Jugend sind es die Jahrgänge zwischen 2002 und 2007. Naturgemäß sind diese jungen Spieler/innen nur zeitlich begrenzt in den jeweiligen Kadern aktiv. Hier Mitglied zu sein ist aber perspektivisch natürlich auch ein Sprungbrett, um später im Seniorenbereich den DPV auf internationalem Parkett zu vertreten. Entsprechend mehr oder weniger aufgeregt waren insbesondere die „Neuen“ zu dieser Sichtung angereist.

Gleich vier (wenn man in dieser Altersklasse überhaupt davon sprechen kann) „alte Häsinnen und Hasen“ ergänzten und unterstützen die Kandidat/innen für das Espoir-Kader. Luzia Beil, Eileen Jenal, Pascal Müller und Marco Kowalski haben in den letzten Jahren eine Reihe Medaillen, Titel und ausgezeichnete Platzierungen für den DPV nach Deutschland geholt. Marco scheidet inzwischen aus Altersgründen als Spieler im Espoir-Kader aus, hat sich aber „nahtlos“ zur Unterstützung des Bundestrainers Daniel Dias direkt dort wieder eingefunden.

Gesichtet wurden in diesem Bereich die Spielerinnen Laura Caliebe (BaWü), Lea Dörhöfer (Bayern) sowie Annalena Fucec (Bawü) und außerdem die Spieler David Berndt (Berlin), Melvyn Lange (Nord), Björn Schwortschick (BaWü) sowie Ben Weiland (Hessen). Der erste Abend im Hotel diente dazu, einander kennenzulernen. Natürlich bekamen die erfahrenen Spieler/innen hierbei eine Menge Fragen gestellt, die sie gerne und ausführlich beantworteten. Aber auch umgekehrt wurde die Erwartungshaltung abgeklopft und z.B. darüber informiert, welche Erfahrungen die Neulinge bereits auf internationalem Parkett mitbringen.

In der Boulehalle absolvierten die Teilnehmer/innen – nach einem mehrdimensionalen Koordinationstraining zum Aufwärmen – Ateliers zum Legen und Schießen. Anschließend gab es einige Partien mit- und gegeneinander unter Beobachtung mit entsprechender Bewertung. Zum Auflockern wurde das Programm durch Bewegungsspiele und kleine Wettbewerbe jenseits der Kugeln ergänzt. Anfangs waren die Aspirant/innen für den Espoir-Kader noch sehr verhalten, was sich aber sehr bald löste und sie befreit aufspielen liess. Bei fast allen Teilnehmer/innen wurden gute bis sehr gute Leistungen beobachtet. Bundestrainer Daniel Dias will aber erst eine abschließende Auswertung der Beobachtungsbögen abwarten, bevor er nach den aktuellen Feiertagen veröffentlichen lässt, welche Spieler/innen das DPV-Espoir-Kader zukünftig ergänzen.

Sichtung für das DPV-Jugend-Kader teilweise als zweite Chance

Stefanie Schwarzbach und Martin Kuball hatten bewusst die neuen Aspiranten für den Jugend-Kader mit Spieler/innen gemischt, die bei der vorangegangenen Sichtung noch nicht ganz überzeugen konnten, um eine noch größere Leistungsdichte darzustellen. Hier waren bei den Mädchen Sophie You Maaß (Nord), Svenja Bauer (BaWü), Kim Stenzel (Hessen), Kati Kuipers (NiSa), Julia Gärtner ( BaWü) und Helena Reinert (BaWü) eingeladen. Tatjana Löffler (Saar) war aus dem bestehenden Kader für eine Spielerin eingesprungen, die leider absagen musste. Für die Sichtung der Jungen machten sich Ali Aliosman (Berlin), Leander Becker (RhPf), Luca Jörgs (NRW), Fabio da Silva (RhPf), Vinh Nguyen (Bayern), Leon Kühlwein (BaWü) und Jörn Finnay (BaWü) auf den Weg in das Saarland.

Die Auswahl kam zum Einen über Beobachtungen der Bundestrainer beim Jugend-Ländermasters und der DM Jugend zustande, zum Anderen wurde aber auch den Empfehlungen der jeweiligen Laüdesjugendwarte gefolgt.

In die abschließende Wertung zur Nominierung für den Jugend-Kader ab 2020 flossen Ergebnisse aus je zwei Lege- und Schießateliers ein, sowie eine Kombinationsübung Legen/Schießen. Weiterhin wurden Wertungspartien in der Formation Doublette gespielt, bei denen auch Aspekte wie Teamverhalten, eigene und gegenseitige Motivation, Präsenz auf dem Platz als Spieler/in und als Mannschaft sowie Eigeninitiativen protokolliert und bewertet wurden. Diese Verhaltensaspekte wurden von den Bundestrainern natürlich über das Wochenende verteilt auch jenseits des Platzes beobachtet.

Auch im Jugendbereich werden die Namen der Kaderspieler/innen Anfang 2020 veröffentlicht.

Zum Jahreswechsel ein kleines Video mit Impressionen von der Junioren- und Damen-WM 2019 in Phnom Penh, Kambodscha.

Junioren- und Damen-WM 2019, Phnom Penh, Kambodscha

In der dritten Runde der Damen-WM gewinnt das DPV-Team mit 13:4 gegen Brunei.

https://www.youtube.com/watch?v=elBLd-GDauk
Runde 3 der Damen-WM: Deutschland gegen Brunei.

In der 3. Runde der Jugend-WM gewinnt unser Team mit 13:0 gegen Singapur.

https://www.youtube.com/watch?v=BQPLxqIzZXA
Runde 3 der Jugend-WM, Deutschland gegen Singapur.

In der 2. Runde der Damen-WM verliert das DPV-Team gegen Frankreich mit 7:10.

https://www.youtube.com/watch?v=0I_EGrJY8dg
Runde 2 der Damen-WM, Deutschland gegen Frankreich.

In der 2. Runde der Jugend-WM verliert unser Team mit 5:13 gegen Spanien.

https://www.youtube.com/watch?v=uSMmCvixq6s
Runde 2 der Jugend WM, Deutschland gegen Spanien.

In der 1. Runde der Damen-WM verliert das DPV-Team gegen Malaysia – mit 8:13.

https://www.youtube.com/watch?v=-azdDuOzbaw
Runde 1 der Damen-WM, Deutschland gegen Malaysia.

In der 1. Runde der Jugend-WM gewinnt Deutschland in einer kuriosen Partie mit 13:9 gegen Schweden.

https://www.youtube.com/watch?v=-UXiQlBSsmM
Runde 1 der Jugend-WM, Deutschland gegen Schweden.

Eileen Jenal schießt in der zweiten Runde der Damen-Tireur-WM 21 Punkte.

https://www.youtube.com/watch?v=kAzE6vR7lSU
Eileen Jenal in der zweiten Runde der Damen-Tireur-WM.

Justin Neu schießt in der 2. Runde des Tireur-Wettbewerbs erneut 34 Punkte und ist damit im Viertelfinale der Jugend-Tireur-WM.

https://www.youtube.com/watch?v=dbpUTw4rPu4
Justin Neu in der 2. Runde des Tireur-Wettbewerbs.
Die Ergebnisse der 1. Runde beim Junioren-Tireur-Wettbewerb.

Mit 18 Punkten auf Platz 21 wird DPV-Spielerin Eileen Jenal ebenfalls in der Repechage antreten.

Die Ergebnisse der 1. Runde beim Damen-Tireur-Wettbewerb.

Eileen schießt in der 1. Runde 18 Punkte und bleibt im Wettbewerb.

https://youtu.be/NRoEULENaWU
Eileen Jenal, 1. Runde im Tireur-Wettbewerb: 18 Punkte.

Justin Neu schießt in der 1. Runde des Tireur-Wettbewerbs Jugend 34 Punkte und ist damit vorne mit dabei.

https://youtu.be/4MP7UpGPsOU
Justin Neu, Runde 1 im Tireur-Wettbewerb: 34 Punkte.

Von Frankfurt geht es auf den Weg nach Kambodscha

Die Delegation des DPV zu den Weltmeisterschaften in Kambodscha:
Hinten (v.l.n.r.): Stefanie Schwarzbach, Carsta Glaser, Fabio Trampler, Silvana Lichte, Martin Kuball, Gabriel Huber, Justin Neu, DPV-Vizepräsident Martin Schmidt (kam nur zur Verabschiedung zum Flughafen), Anna Lazaridis, Linus Schilling.
Vorne (v.l.n.r.): Sebastian Lechner, Verena Gabe, Sportdirektor Jürgen Hatzenbühler.
Ganz vorne (wie immer): Tireur-Europameisterin 2019, Eileen Jenal.

Pünktlich haben sich das Junioren- und Damen-Team für die Weltmeisterschaften in Kambodscha am Frankfurter Flughafen getroffen. Von hier aus geht es Richtung Kambodscha, wo ab Dienstag Silvana Lichte, Fabio Trampler, Justin Neu und Gabriel Huber für den DPV bei der Jugend-WM antreten. Carsta Glaser, Eileen Jenal, Anna Lazaridis und Verena Gabe kämpfen bei der Damen-WM um den Titel.

Erster Zwischenstopp für die Teams ist Dubai, von wo aus es nach Phnom Penh weitergeht.

Die Spannung steigt auf dem Weg nach Kambodscha

Am Samstag, dem 16. November 2019, macht sich eine knapp 20köpfige Delegation auf den Weg nach Phnom Penh, Kambodscha, zu den 17. Pétanque-Weltmeisterschaften der Damen und der Jugend. Rund 20 Stunden sind die Teams, die Betreuer, Verantwortlichen und Fans unterwegs, bis sie von Zuhause aus vor der Petanque-Halle in Süd-Ost-Asien stehen.

Verena Gabe, Carsta Glaser, Eileen Jenal und Anna Lazaridis werden bei der Damen-WM darum kämpfen, so weit wie möglich vorne zu landen. Silvana Lichte, Gabriel Huber, Justin Neu und Fabio Trampler werden bei der Jugend-WM mit demselben Ziel ihr Bestes geben.

Das offizielle Plakat zu den Weltmeisterschaften.

Den Teams steht ein komfortables Betreuer-Team unter der Leitung des DPV-Vizepräsidenten Jugend, Linus Schilling, zur Seite. Ebenfalls mit an Bord sind aus dem Ressort „Kommunikation“ Christoph Roderig und Heinz Zabel, die bereits ab Samstag lückenlos über alles rund um die WM berichten werden.

Die Zeitverschiebung nach Phnom Penh beträgt sechs Stunden. Das heißt: bei Partien, die um 9:00 Uhr morgens vor Ort steigen, ist es in Deutschland 3:00 Uhr nachts. Es wird trotzdem live berichtet, wer sich den Wecker stellt, kann jede Kugel in Echtzeit fliegen sehen. Selbstverständlich stehen im Anschluss alle Aufzeichnungen zur Verfügung.

Weitere Informationen und Impressionen folgen ab Samstag-Nachmittag.

Zum 15. Mal hat der rührige Club in Kayl/Luxemburg sein Turnier ausgerichtet und gerne haben wir die Einladung angenommen. Weiterlesen

Der „Olympic Day“ soll an die Gründung des Internationalen Olympischen Komitees vom 23. Juni 1894 erinnern. Vom Kap der guten Hoffnung bis Skandinavien, von Kanada bis Australien, feiern in über 130 Nationen an diesem Tag Millionen von Menschen den Erhalt der olympischen Werte. Die jeweiligen Nationalen Olympischen Komitees werden hierzu durch das IOC aufgerufen. Die Deutsche Olympische Akademie richtet den Olympic Day in Deutschland im Auftrag des DOSB aus.

Der Olympic Day verbindet Sport, Bewegung und Begegnung mit den olympischen Werten. Menschen aller Altersgruppen können auf der Grundlage des Leitbildes „Move“ (Bewegen), „Learn“ (Lernen) und „Discover“ (Entdecken) eine umfangreiche Palette an Sportarten kennenlernen, dabei auch Stars aus dem internationalen Sport treffen – und, ganz wichtig: mitmachen! Über 3200 Teilnehmer/innen nahmen das Angebot in diesem Jahr wahr. Der DPV und die Deutsche Pétanque Jugend beteiligten sich nun schon zum dritten mal mit einem Aktionsstand auf dem Dach des „Deutschen Sport & Olympia Museum“ in Köln.

Pétanque direkt neben Volleyball, Lacrosse und Rollstuhlbasketball – eine große Chance unseren schönen Sport zu präsentieren und damit für viel Spaß bei den Schülerinnen und Schülern aber auch bei deren Lehrerkräften zu sorgen.

Zum Einen konnte ausprobiert werden aus einer Entfernung von 6 Metern Juniorkugeln in eine der 5 Öffnungen des Zielkastens zu „legen“, zum Anderen konnte aus 4 Meter Entfernung versucht werden, Crossboccia-Säckchen in einen Ziel-Eimer zu „werfen“.  Aus sicherheitstechnischen Gründen – und um den Kunstrasen auf dem Dach zu schonen – durften keine Wettkampfkugeln eingesetzt werden. So wurde angeboten Indoorkugeln, Stoffsäckchen und Juniorkugeln auszuprobieren. Kerstin Lisner, Jan Mensing und Dirk Beckschulte erklärten die Wurftechniken, gaben Tipps, wie die Ziele leichter erreicht werden können und waren Schiedsrichter bei den „Wettkämpfen“ unter den Lehrern.

Bei aller Neugier und allem Eifer der Kinder und Jugendlichen waren es jedoch eher die Lehrkräfte, deren Interesse geweckt wurde. Sie nahmen eine ganze Reihe von Anregungen mit, wie sich verschiedene Spielformen mit ein wenig Fantasie hervorragend in den Unterricht, in Projekte und AGs oder in die Pausengestaltung einbinden lassen. Zudem bietet das Spiel mit den Kugeln letztlich, genau wie der Pétanque-Sport insgesamt, die Chance, all jene mitzunehmen, für die viele leistungsbezogene Sportarten nicht mehr in Frage kommen, darüber hinaus die olympischen Werte zu vermitteln oder einfach einmal Neues zu entdecken.

Vom 21. – 24. Juni 2019 war die dpj mit zwei Teams zum Internationalen Jugendturnier in Valence Frankreich. Mit Sarah Caliebe, Mercedes Lehner und Tatjana Löffler sowie Quentin Nitsch, Justin Neu und Fabio Trampler waren jeweils drei Mädels und drei Jungs am Start. Begleitet wurden sie von Stefanie Schwarzbach und Martin Kuball. Nach einer bis zu annähernd 14-stündigen Anfahrt erreichten wir um 20:00 Uhr unser Ziel. Das Terrain wurde kurz erkundet und im Anschluss gemeinsam gegessen.

Von Martin Kuball

Am Samstag fand das Einladungsturnier geschlechtergetrennt statt. Neben den Teams aus Frankreich, waren England, Spanien und Monaco anwesend. Die ersten Spiele fielen den jungen Teams schwer und gingen beide leider verloren. Aber danach zeigten wir, dass wir auf diesem Niveau mithalten können. Die Damen belegten nach den beiden Französischen Teams den Dritten Platz und konnten im Turnierverlauf sogar gegen die Junioren aus Frankreich gewinnen.

Die Herren schlugen neben den lokalen Teams auch den Europameister aus Monaco. Die Spiele gegen Spanien und ein weiteres lokales Team gingen bei 6:7 und 4:5 jeweils gegen die Zeit verloren. Im letzten Spiel gegen Frankreich fehlte nach sechs Spielen die Kraft um noch dagegen zu halten.

Parallel dazu fand eine Lege/Schieß Wettbewerb statt. Mercedes konnte sich bis ins Halbfinale vorkämpfen und musste sich dann knapp der französischen Vertreterin geschlagen geben. Das Finale bestritten die jungen Damen aus dem Pétanque-Mutterland dann unter sich.

Justin zeigte ebenfalls sein Können und qualifizierte sich fürs Finale. Auch hier hieß der Gegner Frankreich. Nach den Lege Ateliers stand es 6:5, nach der 7 Meter Schuss Übung führte Frankreich 7:8. Erst auf neun Metern musste die Entscheidung kommen. Leider konnte Justin nur einen Treffer landen. Nach einem Loch von Frankreich, erzielte der Franzose den entscheidenen Treffer zum 9:8. Justin und Mercedes konnten eindrucksvoll zeigen das wir nach Frankreich zweimal sicher auf Platz zwei stehen.

Der Tag endete mit einem dritten Platz und einem fünften für die Jungs.

Am zweiten Tag fand dann das offene Jugendturnier statt. Tatjana und Mercedes spielten nun mit Quentin, das zweite Team stellten Sarah, Fabio und Justin. Erstere begannen stark gegen eine französische Mannschaft, die mit viel Respekt in das Spiel kam. Die jungen Deutschen gingen hoch in Führung, mussten aber letztlich doch eine 12:13-Niederlage hinnehmen. Auch die nächsten Gegner waren kein leichter Brocken, nach einem durchweg ausgeglichenen Spiel zogen wir auch hier den kürzeren. Letztlich sahen wir diesen Gegner später im Finale gegen Frankreich wieder. Nach der Mittagspause ging es um 15h in die Dritte Partie, auch hier spielten wir gut mit. Trotz der immer wieder von uns gebrachten vier bis fünf Kugeln, konnten auch dieses Spiel am Ende gegen dieses schussstarke Team nicht gewonnen werden.

Team 2 erwischte am Anfang ein Freilos und war zum Zuschauen eingeladen. Sichtlich motiviert ging es gegen den Gewinner des anderen Poulespiel. Eine sehr ausgeglichene Partie mit zum Teil herausragendem Leistungen beider Teams, brachte uns am Ende eine 9:13 Niederlage. Trotz dieses Fehlstarts gingen wir motiviert in die Barrage, schnell konnten wir 7:0 führen, doch durch einige leichte Fehler brachten wir das andere Team zurück, bis dann um 12 Uhr der Abpfiff zum Mittag kam. Mit einem 7:7 gingen wir ungewohnt in eine 2 Stündige Pause. Um 13:20 musste Justin ins Tireur Finale und direkt danach zurück ins Spiel. Trotz der Unterbrechung waren wir konzentriert und konnten letztlich 13:10 gewinnen. Damit war das A-Turnier gesichert.

Hier war der erste Gegner Monaco, diesmal die Damenmannschaft. Wir hielten unser hohes Spielniveau und konnten deutlich mit 13:5 gewinnen. Im Anschluss stand Spanien als Gegner fest und damit eine Revanche für die Niederlage am Vortag gegen die Zeit.

Wir waren hoch konzentriert, beim Stand von 10:0 hatten wir einen Schuss auf 10 Meter für Schluss, leider eine Loch, danach kamen die Spanier nochmal, aber nach zwei verlorenen Aufnahmen machten wir die fehlenden Punkte zum Einzug ins Halbfinale.

Hier waren neben der dem Nationalteam aus Frankreich unser Poulegegner und der Poulegegner des anderen Deutschen Teams. Wieder bekamen wir die Französische Nationalmannschaft. Auch hier war der Plan eine Revanche für den Vortag, doch vor der großen Kulisse zeigten wir abermals Respekt, nach dem 0:7 nach zwei Aufnahmen kamen dann auch noch die Schiedsrichter auf den Platz und zogen alle Kugeln ein. Materialprobe, wie im letzten Jahr waren wir wieder dran. Nach der 15 minütigen Untersuchung ging es ohne Beanstandungen weiter. Wir waren jetzt wesentlich präsenter, nach vier Palets stand es nun 4:7. Die nächsten Aufnahmen spielten wir mit, doch letztlich reichen auf Dauer vier Kugeln nicht um gegen Frankreich zu gewinnen.

Das Resümee aus dem Wochenende in Frankreich. Wir waren in vier von fünf Wettbewerben hinter Frankreich jeweils auf dem zweiten Platz. Der Spirit im Team war bestens, Konzentration und der Wille zum Sieg auf dem Platz und in den Pausen Zeit für Spaß und Gute Laune. Hierauf lässt sich aufbauen und wir freuen uns auf das nächste Turnier.

Am letzten Wochenende ermittelten die Landespétanquejugenden aus ganz Deutschland ihre „Masterteams“ in den Altersklassen Cadets (U15), Juniors (U18) und Espoirs (U23). Am Samstagmorgen gab es letzte Änderungen in den Aufstellungen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der dpj Linus Schilling, den Präsidenten des NPV Wilfried Falke, den DPV-Schiedsrichter Detlef Pohl und den Vertreter des Ausrichters Gerhardus Vorgers konnte pünktlich um 10.15 Uhr begonnen werden. Die verschiedenen Altersklassen spielten verschiedene Systeme (abhängig von der Teilnehmerzahl). Alle Altersklassen spielten zunächst „Jeder gegen Jeden“, wobei die Junioren so bereits ihr Endklassement ermittelten. Bei den Cadets und den Espoirs folgten noch die Halbfinal- und Finalspiele.

Alle Spielergebnisse:

CadetsJuniors Espoirs

Leider spielte das Wetter vor allem am ersten Tag nicht besonders gut mit, sodass den Teilnehmenden einiges abverlangt wurde. Dennoch blieb die Stimmung gut und die Jugendlichen zeigten teilweise Leistungen auf höchstem Niveau. Die freundlichen Gastgeber von NINO Sport e.V. blieben immer freundlich und sorgen für das leibliche Wohl.

Neben Linus Schilling waren vom dpj-Vorstand Andreas Endler, Nathalie Grothoff, Martin Kuball (der als Bundestrainer sichtete) und Jan Mensing vor Ort. In der Mittagspause am Samstag konnte Linus noch seinen Vorgänger Sven Lübbke begrüßen, dem er für seine Arbeit als Vorsitzender der dpj von 2013 bis 2017 dankte.

Aufgrund des reibungslosen Ablaufs konnte die Siegerehrung bereits gegen 14:30 beginnen.

Auf das Treppchen kamen:

3. Platz Cadets


Bayern (Julian Gammer, Clemens Huber, Matthias Weiss)


NRW (Elias Kulinna, Mathis Schulz, Luca Jöris, Len Kremser)

2. Platz Cadets


NiSa (Marlon Waskow, Marlin Kniebes, Alexander Feuerbach, Katie Kuipers)

1. Platz Cadets


Hessen (Felix Kraus, Aron Flechsig, Marlon Ohl, Leila Woitynek)

3. Platz Juniors


Bayern (Sophie Gammer, Lea Dörhöfer, Vinh Nguyen, Gabriel Huber)

2. Platz Juniors


BaWü (Louis Strifler, Kai Steinhard, Laura Caliebe, Sarah Caliebe)

1. Platz Juniors


NiSa (Pascal Neu, Julian Hermelink, Dominik Klar, Malte Steglich)

3. Platz Espoirs


Bayern (Sebastian Junique, Laurent Vigneau, Christoph Probst, Paul Möslein)


BaWü (Aaron Bales, Ron Reinert, Leon Gotha, Maximilian Lang)

2. Platz Espoirs


Saar (Daniel Burkardsmaier, Eileen Jenal, Maurice Racz)

1. Platz Espoirs


Hessen (Fabienne Baier, Marco Kowalski, Paul Bonifer, Robin Zimmer)

Es war wieder eine gelungene Veranstaltung. Vielen Dank an alle Beteiligten!