Die Geschichte des Boule-Spieles

Die Entwicklung der Boule-Spiele reicht Jahrhunderte zurück. Ihren Anfang nahmen sie in Form unterschiedlicher Kugelspiele, die in zahlreichen Lädern von allen Schichten der Bevölkerung ausgeübt wurden.
Schon im 13. Jahrhundert wurde in Frankreich mit Holzkugeln Boule gespielt. Hierbei ging es darum, die Kugel möglichst nahe an ein Ziel zu plazieren, entsprach also in etwa den heutigen Versionen. 1369 verbot Karl V. dieses Spiel, weil er die Staatssicherheit gefährdet sah, da die Soldaten anstatt Bogenschießen zu üben, ihre Freizeit dem Boule-Spiel widmeten. Die Pariser Synode von 1697 untersagte allen Geistlichen, in der Öffentlichkeit Boule zu spielen. Genauso wie das Spiel verfolgt wurde, gab es andererseits auch öffentliche Unterstützung. Die berühmte Fakultät von Montpellier bestätigte im 16. Jahrhundert den Wert des Boule-Spiels für die Gesundheit: „Es gibt keinen Rheumatismus oder andere ähnliche Leiden, die nicht durch dieses Spiel vereitelt werden können, es ist für jede Altersstufe geeignet.“avenue
Ludwig XI. wußte das auch und spielte häufig Boule, und der bekannte Generalfeldmarschall Turenne galt als unschlagbar. Die Popularität des Spiels stieg im 19. Jahrhundert stark an. Es wurde nicht mehr nur auf Wiesen außerhalb der Stadt gespielt, sondern überall, wo Platz war, in den Straßen und auf den Marktplätzen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man in Lyon das „Boule Lyonnaise“ zu spielen. 1894 wurde dort auch der erste Wettbewerb veranstaltet, bei dem über 1000 Spieler drei Tage lang um die Plätze rangen. 1906 wurde der erste Verband gegründet. In Italien entwickelte sich eine weitere Version, das „Boccia“. Gespielt wird auf 4,50 m breiten und 28 m langen, speziell präparierten Plätzen. Die Kugeln sind aus Holz und haben unterschiedliche Farben, um sie auseinanderhalten zu können. Im Jahre 1898 wurde in Turin der erste Boccia-Verband gegründet.
In Frankreich gibt es heute noch einige weniger bekannte regionale Spiele sowie das bereits erwähnte „Boule Lyonnaise“, das „Jeu Provencal“ und das jüngste, aber heute populärste aller Boule-Spiele: „Pétanque“.
Die Spielidee ist immer die gleiche, es wird versucht eine oder mehrere Kugeln näher an eine Zielkugel zu plazieren als der Gegner. Unterschiedlich sind die Spielregeln, das Gewicht der Kugeln und die Abmessungen des Spielfeldes.

Von der Provence aus verbreitete sich Pétanque bald in ganz Frankreich. Das bei uns stationierte französische Militär und viele Touristen brachten das Spiel über den Rhein. Einige der in der ganzen Bundesrepublik verstreuten Pétanque-Spieler fanden sich zu Clubs zusammen, bis schließlich Anfang der achtziger Jahre der Deutsche Pétanque-Verband (DPV) ins Leben gerufen wurde.
Diese Dachorganisation richtet u.a. Deutsche Meisterschaften aus und ermittelt die Teilnehmer für die alljährlichen Weltmeisterschaften.
Der DPV ist Mitglied der Fédération International de Pétanque et Jeu Provencal (F.I.P.J.P.) mit Sitz in Marseille. In mehreren Bundeslnder entstanden Landesverbände.
Zur Zeit existieren in Deutschland mehrere hundert Clubs mit mehr als 20.000 Lizenzspielern.

Auf einem französischem Dorfplatz

Die bekanntesten Boule-Spiele

Das Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommene Spiel wird heute in großen Teilen Frankreichs praktiziert. Es ist jedoch nicht so populär wie Pétanque, u.a. weil für Boule Lyonnaise ein großer, besonders präparierter Spieluntergrund benötigt wird. Man spielte zu Beginn – wie schon im Mittelalter – mit Holzkugeln. Diese waren, um eine höhere Widerstandsfähigkeit zu erhalten sowie um rund zu laufen, mit Nägeln beschlagen. Ab 1923 wurden die Kugeln aus einer Bronze-Aluminium-Legierung hergestellt, heute sind sie hauptsächlich aus Stahl. Ihr Durchmesser muß zwischen 9 und 11 cm liegen, und sie müssen ein Gewicht zwischen 900 und 1400 g aufweisen.
Die Zielkugel muß innerhalb einer Zone zwischen 12,5 und 19,5 m zum Liegen kommen. Für die Ausführung des Wurfes hat der Spieler 7 m zur Verfügung, in denen er Anlauf nehmen kann. Das Boule Lyonnaise ist eine sehr sportliche Form des Boule-Spiels. Es gehört viel Training dazu, eine knapp 1,5 kg schwere Kugel über eine Distanz von bis zu 19,5 m zu werfen und damit noch eine gegnerische Kugel zu treffen.

Das Boule Lyonnaise wurde immer bekannter, machte sich auf den Weg die Rhône abwärts und erreichte schließlich das Mittelmeer. Dort angekommen, wurde dem Reglement erst einmal die Strenge genommen, und die Kugeln wurden kleiner und leichter (zwischen 600 und 900 g). So entstand ein neues Kugelspiel in der Provence und wurde deshalb „Jeu Provencal“ genannt.
Auch hier ist viel Bewegung mit im Spiel. Beim Punktieren macht der Spieler aus einem Abwurfkreis heraus einen großen Ausfallschritt nach rechts oder links und zieht das andere Bein nach. Die Kugel muß gespielt werden, bevor das Nachziehbein den Boden berührt, es wird also auf einem Bein stehend geworfen. Man muß gleichzeitig ein Gleichgewicht finden und die Kugel bis zu 22 m weit gezielt werfen. Beim Schießen nimmt der Spieler drei Schritte Anlauf aus dem Kreis und schießt die Kugel auf einem Bein stehend ins Ziel. Diese Art des Boule-Spiels ist wie seine Lyoner Variante sehr anspruchsvoll.

Das Spiel entstand im Jahre 1907 in La Ciotat, einem kleinen Städtchen an der Côte d’Azur. Ein sehr guter, schon etwas älterer Spieler des Jeu Provencal mußte zuschauen. Sein Rheuma plagte ihn, und er konnte weder den Ausfallschritt vollziehen noch konnte er die drei Schritte Anlauf zum Schuß nehmen, zu stark waren seine Schmerzen. Dennoch wollte er seinen Sport nicht aufgeben, und es kam ihm die Idee, die Wurfdistanz um einiges zu verkürzen und zudem ohne Anlauf im Stehen zu spielen. Man stand in einem Abwurfkreis und spielte auf eine Entfernung von 6 bis 10 m. Von der Abwurfposition – man mußte mit geschlossenen Füßen im Kreis stehen – leitete sich auch der Name des Spiels ab. Die Bezeichnung für „geschlossene Füße“ heißt auf französisch „pieds tanqués“, auf provencalisch hieß es „ped tanco“. Diese beiden Wörter sind schon bald zu einem verschmolzen: Pétanque.
Da das Spielfeld keinen strengen Regeln unterzogen wurde, eröffneten sich große Möglichkeiten, dieses Spiel auszuüben. Man war nicht mehr beschränkt auf ein genau eingeteiltes Spielfeld auf einem bestimmten Platz, sondern man spielte auf Plätzen vor Kirchen, in Parks und auf ungepflasterten Dorfstraßen.
Im Jahre 1943 wurde der Boule-Verband, die Fédération Francaise de la Pétanque et du Jeu Provencal (F.F.P.J.P.) gegründet, der in der Zwischenzeit bereits über eine halbe Million eingeschriebene Mitglieder angehören. Auch in den Nachbarländern, wie der Schweiz, Italien, Spanien, Belgien und auch Deutschland gibt es inzwischen Boule-Verbände. Nationale und internationale Meisterschaften werden durchgeführt, und es wird darüber diskutiert, ob Pétanque als neue Disziplin bei den Olympischen Spielen vorgeschlagen werden soll.

Informationen zur Boule-Sportart Pétanque

Das Wort „Pétanque“ ist – zumindest in Deutschland – nicht besonders geläufig. Die meisten, die über unseren Sport sprechen, benutzen das Wort „Boule“ oder „Boccia“. Und auch in der Szene sagt man oft: „Wir gehen Boule spielen.“

Auf die Frage nach dem Unterschied zwischen „Pétanque“ und „Boule“ gibt es (mindestens) zwei Antworten:

Erstens: Ähnlich wie bei den Begriffen „Federball“ und „Badminton“ spricht man (in Deutschland) beim Freizeitspiel von „Boule“ und beim Sport von „Pétanque“.

Zweitens: Das französische Wort „Boule“ (genau wie das italienische „Boccia“ oder das englische „Bowl“*) heißt ins Deutsche übersetzt „Kugel“. Es gibt mehrere Boule-Sportarten (oder Kugel-Sportarten), Pétanque ist weltweit am meisten verbreitet. (Zur weiteren Information: Schaubild „Die verschiedenen Kugelspiele“)

In Deutschland wird auch oft das Wort „Boccia“ benutzt. Das rührt vom früheren Bundeskanzler Konrad Adenauer her, der in seinem Urlaubsort Cadennabia am Comer See regelmäßig Boccia spielte. In der Folge kamen bunte, mit Wasser gefüllte Plastikkugeln auf den Markt, mit denen „Boccia“ gespielt wurde. Mit dem „echten“ Boccia-Spiel hatte das aber wenig zu tun. Boccia wird mit Holzkugeln nach sehr komplizierten Regeln gespielt.

Die Pétanque-Regeln sind einfach. Das ist einer der Gründe der weltweiten Verbreitung. Im Übrigen spielen die meisten Freizeit-Boulespieler nach (manchmal leicht abgewandelten) Pétanque-Regeln.

Übrigens schätzen wir anhand der verkauften „Freizeitkugeln“, dass es etwa 1 Million Freizeitspieler in Deutschland gibt. Sind Sie auch einer? Wenn ja, wollen Sie mitspielen?

*) Apropos Bowl: Bowls (das der eine oder andere schon mal im Fernsehen gesehen hat) ist eine verwandte Kugelsportart. Bowling-Sport gehört hingegen zum Deutschen Kegler- und Bowlingbund (DKB)

Aus den offiziellen Pétanque-Spielregeln.

Aus den offiziellen Pétanque-Spielregeln.
Artikel 2 – Eigenschaften der zugelassenen Kugeln
Pétanque wird mit Kugeln gespielt, die von der F.I.P.J.P. zugelassen sind und folgenden Eigenschaften entsprechen:

Sie müssen

1. aus Metall sein;
2. einen Durchmesser zwischen 70,5 mm (Minimum) und 80 mm (Maximum) haben;

3. ein Gewicht zwischen 650 Gramm (Minimum) und 800 Gramm (Maximum) besitzen;
Logo (Marke des Herstellers) und Gewichtsangabe müssen auf den Kugeln eingraviert und immer lesbar sein.
Bei Wettkämpfen, bei denen lediglich 11 Jahre alte und jüngere Jugendliche startberechtigt sind dürfen Kugeln mit einem Gewicht von 600 Gramm und einem Durchmesser von 65 mm eingesetzt werden; vorausgesetzt, sie wurden mit einem zugelassenen Logo hergestellt.

4. Sie dürfen weder durch Hinzufügen von Metall, noch durch Einbringen von Sand verändert worden sein.
Generell dürfen die Kugeln nach der Fertigstellung (nur durch zugelassene Hersteller) auf keine Art gefälscht und keiner Verformung oder Veränderung unterzogen werden. Insbesondere darf die vom Hersteller vorgegebene Härte durch nachträgliches Ausglühen nicht abgeändert werden.

Name und Vorname des Spielers (oder die Initialen) dürfen jedoch nachträglich eingraviert werden sowie verschiedene Logos und Abkürzungen gemäß dem Leistungsverzeichnis („Cahier des Charges”) zur Herstellung von Kugeln.

1907 wurde in La Ciotat das erste Pétanque-Spiel der Geschichte ausgetragen. Bis 1907 spielte man à la longue. Das Jeu Provençal wurde mit 3 Schritten Anlauf auf die „longue“ (größere Länge) überall in der Provence gespielt. Natürlich auch in la Ciotat.

Ein sehr beliebter Spieler dort war Jules Le Noir – aber leider wurde er manchmal so sehr von Rheuma geplagt, dass er die Anlaufschritte nicht machen konnte. Da kam sein Freund Ernest Pitiot auf die Idee, aus dem Stand zu spielen – mit geschlossenen Füßen – oder „ped tanco” auf provenzalisch.

Er zeichnete einen Abwurfkreis auf den Boden und warf die Zielkugel auf 6 Meter. Das war im Juni 1907. Jules fand seine Lebensfreude wieder. Das Spiel eroberte Marseille, die Provence und schließlich die ganze Welt. Pétanque war geboren.
1910 wurde – ebenfalls in La Ciotat – das erste Turnier ausgetragen. Auf einem Schild am dortigen Boulodrome heißt es, dass 1910 dass Spiel Pied-Tanqué dort kreiert worden sein. Zeitzeugen erklärten allerdings dass das erste Spiel bereits 1907 stattgefunden hat.

siehe auch:

Website des Museums in La Ciotat

Zeittafel zur Geschichte der Kugel-Spiele

100 Jahre Pétanque (eine Power-Point-Präsentation zum Jubiläum 2007)

Die ersten Kugelwerfer in Deutschland waren französische Soldaten oder Diplomaten, vor allem im Südwesten, Bad Godesberg und Berlin – kurz überall dort, wo nach dem Krieg die französischen Garnisonen waren. Sie brachten neben Gauloises und Pastis auch ihre Kugeln mit.

Dann kam die große Reisewelle. Die Deutschen hatten wieder Geld und Lust zum Reisen. Und wer nach Frankreich in Urlaub fuhr, dem konnte es nicht verborgen bleiben, dass die liebste Freizeitbeschäftigung der Franzosen neben l’Amour ebenfalls eine runde Sache war: le jeu aux boules. Viele brachten damals im Reisegepäck auch ihre ersten Kugeln mit nach Deutschland.
Die dritte Welle erfasste ebenfalls ganz Deutschland: Überall entstanden Städtepartnerschaften. Man pflegte den Austausch, man lernte sich besser kennen und man entdeckte schnell, dass Pétanque jede Freundschaft bereichert.
Der erste Verein in Deutschland war 1963 der Boule-Club-Pètanque Bad Godesberg. Dort wurde 1977 auch die erste Deutsche Meisterschaft Triplette ausgetragen.

Ebenfalls 1977 nahm ein erstes deutsches Team an der Weltmeisterschaft in Luxemburg teil. Das Team startete als „Deutscher Pétanque-Verband“, dieser wurde allerdings erst am 1. Dezember 1984 in Groß-Gerau gegründet.

Sie wollen Pétanque spielen? Oder gar eine Pétanque-Abteilung oder einen Pétanque-Verein gründen? Sie brauchen dazu Informationen. Hier sind sie:

Wer an Meisterschaften und anderen (Ranglisten-)Turnieren des Deutschen Pétanque-Verbandes und seiner Landesverbände (LV) teilnehmen möchte, muss im Besitz einer gültigen „Lizenz“ sein. Dazu muss man Mitglied in einem Verein sein, der Mitglied in einem Landesverband des DPV ist.
Wenn Sie einen Verein suchen, finden Sie ihn auf den Websites unsere LFV (siehe Vereinsliste). Wenn Sie auf Anhieb keinen in Ihrer Nähe finden, wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Landesverband oder an den Deutschen Pétanque-Verband.

Wenn Sie in Ihrem bestehenden Verein eine Pétanque-Abteilung oder wenn Sie mit Gleichgesinnten einen Pétanque-Verein gründen wollen, wenden Sie sich bitte ebenfalls an die genannten Adressen.

Immer wieder erreichen uns Anfragen, wie ist ein Bouleplatz aufgebaut?
Der Landesverband Baden-Württemberg stellte uns freundlicherweise diese Information zur Verfügung.

Platzbau:platz
Wer später einen gut bespielbaren Bouleplatz haben möchte, sollte beim Anlegen nicht nur darauf achten, dass der Schichtenaufbau annähernd eingehalten wird, sondern auch darauf, dass der frisch angelegte Platz möglichst nicht sofort bespielt wird. Besser ist, den Platz noch ca. 14 Tage lang liegen zu lassen, täglich zu wässern und noch mehrmals zu plätteln. Ganz wichtig ist das Wässern, damit sich die Schichten gut miteinander verbinden und somit auch jede einzelne Schicht gut verdichtet wird. Bis Ihr Platz dann wirklich fest und relativ hart geworden ist, vergeht schon noch einige Zeit. Dies wird dann Ihr regelmäßiges Spielen und Naturregen erledigen. Ist Ihr Platz dann mal „eingespielt“, bedarf er im Prinzip keiner Pflege mehr.

Unterschiedliche Plätze
Wenn sie aufgrund der Größe Ihrer späteren Bouleanlage die Möglichkeit haben, legen Sie ruhig verschiedene Terrains an. Gemeint ist damit, dass Sie z.B. die oberste Auflage variieren können: Körnung und Menge des Splits oder Kieselsteinchen. Und bauen Sie ruhig Unebenheiten, Wellen, leichtes Gefälle mit ein, damit Sie für Trainingszwecke unterschiedliche Terrains haben, die auch unterschiedlich anspruchsvoll zu spielen sind. Denn Sie werden sich wundern, wenn Sie mal bei anderen Clubs spielen, auf welch‘ verschiedenartige Terrains Sie dann stoßen werden. Die Spanne reicht von topfebenen Plätzen bis hin zu Plätzen, wo mitten in den Plätzen dickste Steine, heraus stehende Wurzeln,
Gulli-Deckel oder sonstige Hindernisse und Behinderungen den Lauf Ihrer Kugel beeinflussen können.

Tennisplätze Tennisplätze (Rotascheplätze), die nicht mehr genutzt werden (können), eignen sich hervorragend, denn es reicht, wenn Sie nur noch als Auflage eine hauchdünne Schicht feinkörnigen Splits darauf verteilen. Fertig. Die Farbe des Untergrundes spielt nun wirklich keine Rolle, aber der
Untergrund und Aufbau eines Tennisplatzes mit seiner Drainage ist ideal.

Das Handbuch für Pétanque Trainer

Deutscher Pétanque Verband e.V.

Uwe Büttner, Jürgen Schrajer

Dieses Buch ist ein Leitfaden, der für die lizensierten Trainer des DPV entwickelt wurde. Hiermit sollen diese dem Anspruch von ambitionierten Spielerinnen und Spielern an eine fundierte Ausbildung und nachvollziehbare, persönliche Trainingseinheiten gerecht werden können.

Ein informatives Nachschlagewerk für Jeden, der Pétanque nicht nur als ein Spiel begreift. Neuestes deutschsprachiges Pétanquebuch.

Das Buch ist ausverkauft, eine Neuauflage ist aktuell aus wirtschaftlichen Gründen nicht geplant.
Bei einer Neauflage werden wir rechtzeitig auf unserer Homepage informieren.

Kinder, Kinder – kleiner Leitfaden für die Jugendarbeit

Deutscher Pétanque Verband

Klaus Eschbach

Während seines Amtes als Jugendwart des deutschen Pétanque Verbands entstand dieser Trainingsleitfaden, der auch durchaus für die Trainingsarbeit mit erwachsenen Anfängern interessant ist. In 2006 erschien eine Neufassung des DPV – mit Übungsanleitungen auf CD!

Übungsanleitungen zum Trainieren

Allgemeine Trainingsübungen

Die Six-Pack Übung

100-Schuss-Übung
(Formblatt für exakte Notierung)

Circuittraining
in 8 Stationen à 15 Minuten

Kombinierte Lege- und Schießübung 1-5

Kombinierte Lege- und Schießübung 6-10

Tireurwettbewerb (Weltmeisterschaft)

Spielsituationen

Le Bec
Das Spiel über eine andere Kugel

Eclairer le jeu
Das Spiel auflockern

Pousser le But
Die Zielkugel nach vorne spielen

Le Carreau / Le devant de boule
Das tauschen der Kugel

Pousser une boule
Eine Kugel nach vorne spielen

Kugeln

Das Sportgerät – die Kugeln

Zur Ausrüstung eines Boulespielers gehört natürlich das eigene Sportgerät: die Kugeln.

Ein Satz besteht aus drei hohlen Metallkugeln. Ausnahmen machen da lediglich die Anfängersets mit 6 oder 8 Kugeln, bei denen aber normalerweise immer nur zwei mit der selben Riffelung enthalten sind. Das zum Teil recht minderwertige Material und fehlende Gewicht wird durch Füllung der Kugeln ausgeglichen. Für das Doublette (2 gegen 2) oder das Tête-à-tête (einer gegen einen) werden drei gleiche Kugeln benötigt.

Insofern sollte sich jeder, der bereits ein Grundinteresse am Pétanquespiel feststellen konnte, sogenannte Wettkampfkugeln zulegen. Wettkampfkugeln sind vom internationalen Verband für Wettkämpfe zugelassen und haben ein sowohl festgelegtes Gewicht wie auch einen bestimmten Durchmesser. Außerdem können sie nicht mit den Kugeln des Gegners verwechselt werden, weil sie in Kombination mit dem Hersteller und Kugeltyp eine einzigartige Nummer eingraviert haben.

Material:

Die Kugeln müssen aus Metall sein.
In die Hohlräume der Kugeln dürfen keine Substanzen nachträglich eingebracht werden – sie dürfen weder mit Blei noch mit Sand gefüllt sein! Das sind die Vorschriften des F.I.P.J.P. (Federation International de Petanque et Jeu Provencal), das Material betreffend.
Boulekugeln sollten keinesfalls unrund und zu empfindlich sein! Die Modelle, der vom Verband zugelassenen Hersteller, entsprechen diesen Anforderungen.

Herstellung:

Die Herstellung von Boules aus Stahl beginnt mit zwei, gut 4 cm dicken Rundstahlstangen von jeweils bis zu 10 cm Länge. Jedes Stangenstück wird nach Erhitzen zu einer Scheibe und durch Tiefziehen zu einer hohlen Halbkugel verformt. Zwei Kugelhälften werden elektrisch miteinander zu einer Rohkugel verschweißt und auf exakte Kugelform abgedreht. Wettkampfkugeln werden zusätzlich noch definiert gehärtet. Das Kugelinnere wird entzundert und die Kugel wird dann ausgewuchtet. Nach dem Vermessen erfolgen die Gravuren: Gewicht in Gramm, Durchmesser in Millimetern, eingeprägtes Warenzeichen, Seriennummer und Zeichen sowie die charakteristische Riffelung (Schusskugeln werden auch glatt ausgeführt).

 

Von einer runden Stahlstange werden Zylinder des Gewichtes einer Halbkugelschale abgeschnitten.

Der Zylinder wird erwärmt und gewalzt.

Der Zylinder wird erwärmt und gewalzt zu einer relativ flachen
Stahlscheibe

In einer schweren Presse wird die Platte zu einer Halbkugel gepresst.

Die Innenseite wird gesäubert, der Rand schräg angeschliffen und an die andere Kugelhälfte angepasst. Anschließend werden die beiden Kugel- hälften elektrisch verschweißt. Die entstandene Kugel wird auf Rundheit, Ausgewogenheit, Durchmesser und Gewicht kontrolliert.

Die Kugel wird auf der ganzen Oberfläche gleichmäßig gehärtet. Die Kugel wird poliert, erhält ein Muster und die vorgeschriebenen Angaben wie Marke, Gewicht und Serien- Nummer. Und fertig ist deine Kugel.

Eingenschaften

Größe und Gewicht der Kugel sollten zur eigenen Anatomie passen. Zu einer normal großen Hand passt zum Beispiel ein Durchmesser von 74 bis 75 mm. Als Anhaltspunkt für die richtige Größe misst man den Abstand zwischen Handwurzel und Fingerkuppe des Mittelfingers und orientiert sich dann an den folgenden Werten:

gemessene Strecke / Durchmesser der Kugel
ab 135 mm / 71 mm
ab 150 mm / 72 mm
ab 165 mm / 73 mm
ab 180 mm / 74 mm
ab 195 mm / 75 mm
ab 210 mm / 76 mm
ab 225 mm / 77 mm
ab 240 mm / 78 mm

Beim Gewicht sind meist die leichteren Kugeln um 700 Gramm beliebt. Leichtere Kugeln lassen sich insbesondere beim Schiessen besser handeln. Schwerere Kugeln haben beim Legen Vorteile, weil sie sich nicht so leicht von Unebenheiten ablenken lassen und bei hoch gespielten Würfen weniger weit rollen.

Neben Gewicht und Durchmesser unterscheiden sich die Kugeln auch durch die Härte des Metalls. Weichere Kugeln werden bevorzugt zum Schiessen genommen. Bei einem Volltreffer (Carreaux) prallen sie nicht so weit ab. Härtere Kugeln haben wiederum Vorteile beim Legen und zudem eine längere Lebensdauer. Die Entscheidung hängt also maßgeblich davon ab, welche Position (Leger, Schiesser, Milieu) man spielen möchte.

Je nach Geschmack können die Kugeln glatt sein oder Rillen aufweisen. Bei den manchen Modellen ist es außerdem möglich, seinen Namen vom Hersteller eingravieren zu lassen. Ein nachträgliches Verändern der Kugeln ist laut Reglement untersagt.

Wurftechnik

Wie halte ich die Kugel und wie lasse ich sie los?

Bevor man überhaupt anfängt, Boule zu spielen, sollte man sich unbedingt angewöhnen, die Kugeln richtig in die Hand zu nehmen:
Man sollte sie grundsätzlich nicht mit dem Daumen und dem kleinem Finger umgreifen, sondern zwischen Handballen und den drei Mittelfingern fassen.Der Handrücken zeigt immer nach oben. Nur so rollen die Kugeln automatisch über die drei Mittelfinger ab. Sie erhalten so einen schönen Rückdrall (backspin) der den Lauf der Kugel stabilisiert und in der Länge besser kalkulierbar macht.

 

Legen (franz. pointer)
Seine Kugel möglichst präzise platzieren. Man kann sich für drei verschiedene Wurftechniken entscheiden: Rollen, halbhoher Bogen und hoher Bogen.

Alle drei Wurfarten kann man aus der Hocke oder aus dem Stand spielen. Egal, für welchen Wurf man sich entscheidet, der Körper muss immer gut ausbalanciert sein, um ihn nicht zu „verreißen“. Für jede Wurftechnik gilt: Die Kugel nicht durch Muskelkraft, sondern nur durch den Schwung des Armes fliegen lassen.

Wenn man die Kugel aus der oben abgebildeten Handhaltung über die Fingerkuppen abrollen läßt, erhält sie automatisch einen Rückdrall, der ihren Lauf stabilisiert und in der Länge kalkulierbarer macht. Der Punkt, an dem die Kugel auf den Boden auftreffen soll (franz. Donnée), sollte `gesund‘ sein, damit sie nicht verspringt. Eine Donnée genau zu treffen, erfordert intensive Übung. Die richtige Wahl einer Donnée setzt die „Kunst des Bodenlesens“ voraus, die sich erst durch viel Erfahrung ergibt.

 

 

Rollen oder Kullern (franz. Roulette)

 

den halben Bogen (franz. Demi-Portée)

 

 

 

den hohen Bogenwurf (franz. Haute-Portée)

Schießen (franz. tirer)

Schießen ist als Technik schwerer zu beherrschen und erfordert viel Übung und Gefühl. Schießen ist ein effektives Mittel, eine gute gegnerische Kugel, die nicht durch besseres Legen zu überbieten ist, aus dem Spiel zu entfernen. Wenn dann noch die Schusskugel in der Nähe der Sau liegen bleibt, ist die hohe Schule des Boule-Spiels erreicht.
Beim Schießen sollte die Haltung gut ausbalanciert sein, der Schussarm schwingt weit nach hinten, um dann in einer gleichmäßigen Bewegung die Kugel auf die zu entfernende gegnerische Kugel zu werfen.

Zwei Techniken lassen sich unterscheiden: das direkte Treffen der gegnerischen Kugel aus der Luft das flache Schießen (Schrappen) oder das Schießen mit Aufsetzen vor der gegnerischen Kugel.

Quellenangabe: Auszugsweise wurden Texte von der Webseite www.planetboule.de und von Jürgen Albers – www.boule.de entnommen.

Trainer / Bouleschulen

Das Standard-Werk für Boule- und Pétanque-Training

„Keep it simple“ und „Hilfe zur Selbsthilfe“

Davon haben sich die Autoren bei der Erstellung dieser Praxishilfe leiten lassen. Wie schafft man es, das eine oder andere Spiel mehr zu gewinnen? Sicher durch ein gezieltes regelmäßiges Training. Wenn man die Bewegung einmal gelernt hat, dann gilt es, diese richtige Bewegungsausführung zu automatisieren.

Denn darum geht es. Wenn es gelingt, mit einem gezielten Training in einem Spiel einen oder mehrere Punkte mehr zu erzielen als ohne Training, dann hat es sich gelohnt. 

Auf den 78 wetterfesten DIN A4-Übungskarten werden Übungen und Spiele zu den Themen Legen, Schießen, Taktik, Teambuilding, Mentalem Training und zusätzlich auf Spielkarten spannende, mal etwas andere Spielideen zur spielerischen Vertiefung der Übungen gezeigt. Denn das ist das Tolle am Boulesport: Training kann immer spielerisch kreativ gestaltet werden.

Weiterhin gibt es exemplarisch Ideen für eine Zusammenstellung der Übungen und Spiele zur Erreichung von Trainingszielen.

www.boule-praxis.de

Sönke Backens

Glümerstr. 28
79102 Freiburg

Tel.: 0761-6105852
E-Mail: info@boulekurse.de
Homepage: www.boulekurse.de

Daniel Dias

Riesweg 101
45134 Essen

Tel. 0201 – 94 611 93
E-Mail: dias@boule-training.de
Homepage: www.boule-training.de

au fer

Jürgen „Joppo“ Albers
Beckerstr. 22
64289 Darmstadt

Telefon: 06151 – 29 20 52
E-Mail: auferjoppo@t-online.de 
Homepage: http://boule.de/Training.php

Michael Rieck

Steinkuhle 17b
48739 Legden

Tel. 02566-5239810
E-Mail: boule-mit-trainer@email.de
Homepage: www.boulemittrainer.de

Bernd Wormer

Burgunderstr. 21
76684 Odenheim

Telefon: 07259 1285 oder 0175 9509 119
E-Mail: bwormer@web.de
Homepage: www.bernd-boule.de

Boulehallen

Ausgewählte Liste für Deutschland.
(Neumeldungen an DPV erwünscht: Bitte sendet Texte und Bilder getrennt. Bitte meldet auch, wenn der Betrieb eingestellt ist.)
Die nachstehenden Informationen beruhen auf Angaben der Betreiber bzw. der Landesfachverbände, für die Richtigkeit und die Aktualität übernehmen wir keine Garantie.


Meldungen über weitere Hallen bzw. Änderungen bitte per Mail an : kommunikation@petanque-dpv.de

Aachen (Lichtenbusch)Boulehalle_lich

6 Bahnen
Gastronomie
Turniere / Veranstaltungen

Raerenerstr. 42
B-4731 Lichtenbusch
Telefon: 0170 / 5358073
Internet: www.tennis-squash-boule.com


Alzey (Schlachthof)Boulehalle__alzey

Alter Schlachthof
Siegfriedstrasse
55232 Alzey

Anzahl der Spielfelder : 10

Der „Alte Schlachthof“ ist ein Gebäude, das der Verein bis zum Abriss nutzen darf (immerhin schon seit 4 Jahren). Die Mitglieder haben den Innenraum entkernt, verschiedene Bodenbeläge (Schotter, Kies usw.) eingebracht und für Beleuchtung gesorgt. In 2 beheizten Räumen sorgt die Crew der „Grünen Wutz” für Speis und Trank zu günstigen Preisen.

Anfahrt:

A61 Ludwigshafen -Koblenz, Abfahrt Alzey, rechts Ri Stadt, Ampel an der ARAL-Tankstelle, links in die Nibelungenstrasse, 4. Str. links in die Gartenstrasse, 1. Str. rechts in die Siegfriedstr

Ralf Knobloch
Email: Kontakt

Internet:www.wartbergbouler-alzey.com/


Berlin (Tegel)Boulehalle_berlin
Boulodrôme Jean-René Montel
Rue Doret 8
13405 Berlin

www.club-bouliste.de

Im Winter 1999 begannen die Bauarbeiten für unsere Halle mit 8 Spielbahnen. Im Frühjahr 2000 wurde die Halle eingeweiht.

Kontakt:
Club Bouliste de Berlin e.V.
Rue Doret 8
13405 Berlin
Telefon: 030/ 413 83 19
info@club-bouliste.de


Burgthann

Pétanque Club Burgthann e.V.
Mimberger Straße 101
D-90559 Burgthann

Anzahl der Spielfelder : 8
Die 25 km von Nürnberg entfernt gelegene Boulehalle Burgthann wurde vor 10 Jahren erbaut. Dazu gehört ein beheiztes Vereinsheim mit Küche und Aufenthaltsraum.

Kontakt:
Vorstand: Walter Rosentritt 

Mail
(bevorzugte Kontaktaufnahme): PCBurgthannEV@aol.com

Telefon: 01522 9533395
Internet:  www.pcburgthann.de


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16 Bahnen gibt es in der Düsseldorfer Boulehalle
auf dem Vereinsgelände (32 Bahnen) an der Pariser Straße in Düsseldorf-Heerdt.

Nach sechsmonatiger Bauzeit wurde im Dezember 2008 auf dem Bezirkssportgelände an der Pariser Straße in Düsseldorf-Heerdt Deutschlands modernste Boulehalle eröffnet. Auf einer Fläche von insgesamt ca. 900 qm werden von Oktober 2014 bis März 2015 auf den 16 Bahnen wieder täglich wechselnde Spielmöglichkeiten und Turniere angeboten. Die Halle verfügt über eine großzügige duesseldorf2Galerie für Zuschauer und Ruhesuchende, einen Schiedsrichterraum, sanitäre Einrichtungen sowie einen kleinen Gastronomiebereich. Gäste – auch solche, die den Pétanquesport kennenlernen und das Kugelspiel ausprobieren wollen – sowie Zuschauer sind während der Öffnungszeiten immer herzlich willkommen!

weitere Informationen

Eine Besonderheit sind die von einem Künstler angefertigten Spielstandanzeiger, von den jeder ein Unicat ist.


DresdenBoulehalle__dresden1

Die Dresdner Boulehalle ist seit Oktober 2007 dasWinterquartier des La Boule Rouge Dresden e.V. In altindustriellen Flair kann hier auf bis zu 12 Bahnen gespielt werden, die allesamt Kies als Untergrund haben und relativ eben sind. Stationär sind 6 Bahnen angelegt, die mit ca. 13m x 6m sehr großzügig angelegt sind und bei Bedarf geteilt werden können.

Natürlich ist jeder Boulist recht herzlich eingeladen, bei uns zu spielen.

Alle weiteren Informationen zum La Boule Rouge Dresden e.V. findet ihr auf unserer homepage:

www.LaBR-dresden.deBoulehalle__dresden2

Alle Informationen und die entsprechende Anfahrtsskizze zur Halle erhaltet ihr auf Anfrage per mail an:

basta@LaBR-dresden.de

Telefon: 0177-8942290 (basta)


Erlte/Visbek (Boulescheune Erlte)

49429 Visbek (Erlte)
Internet: www.boule-scheune-erlte.de

Wegbeschreibung zur Boulescheune in Erlte:

A) Von Wildeshausen
Im Ort Visbek (Ortsskizze) nach der 2. Tankstelle (AVIA) rechts in die Vitusstraße abbiegen und der Straßenführung (verkehrsberuhigt mit Fahrbahnanhebungen) ca. 600 m bis zur Querstraße (Ahlhorner Straße) folgen. Die Straße überqueren und auf der Straße „Erlter Esch“ immer geradeaus weiterfahren. Nach ca. 1,5 km kommt eine scharfe Linkskurve. Hinter der Kurve nach ca. 30 m rechts abbiegen. Nach ca. 250 m erkennt man links hinter einer Baumreihe die Scheune. Die Scheune passieren und auf der Querstraße nach links abbiegen und an der rechten Straßenseite parken.

B) Von der BAB-Ausfahrt Cloppenburg
Von der Autobahnabfahrt der Ausschilderung Visbek folgen. Nach ca. 2 km in der Ortschaft Schneiderkrug geradeaus über die Ampelkreuzung fahren. Der Straße ca. 2,5 km bis in die Ortschaft Erlte (grünes Ortsschild) folgen (Ortsskizze). Ca. 300 m nach dem Ortsschild links abbiegen (kurz vor der Gaststätte Hogeback, die an der rechten Straßenseite liegt.) Dem Straßenverlauf durch den Ort Erlte folgen. Nach ca. 1,2 km links abbiegen. Nach ca. 250 m erkennt man links hinter einer Baumreihe die Scheune. Die Scheune passieren und auf der Querstraße nach links abbiegen und an der rechten Straßenseite parken.

Email
Kontakt: Jogy Nageler (04445-2181 / 0173-9207710)


Groß-Gerau (Blau-Gelb-Halle)boulehalle_GG

Zentrale Sportanlage Groß-Gerau
Ecke Mainzer Landstraße (B44) / Europaring
Parkplatz beim Finanzamt

Saisonbetrieb von November bis März

Der Beginn: Einweihung der Boulehalle 30.04.2003

„Boule in den Mai“ in Groß-Gerau – Mit 43 Mitgliedern der Bouleabteilung Blau-Gelb Groß-Gerau, wurde mit einem traditionellen Richtspruch, boulehalle_GG2vorgetragen vom Präsident Willi Gunst, die neue Boulehalle eingeweiht. Zu diesem Anlass gab es von der Abteilung „Freibier“, als Dankeschön auch an die zahlreichen Helfer, die dazu beigetragen haben, dass es jetzt eine Boulehalle gibt. Alle Anwesenden sorgten für eine reichhaltige und wohlschmeckende Verpflegung und einen gelungenen Abend. Eine besondere Einlage wurde vom Wetter beschert, ein heftiger Regenschauer wurde mit Applaus begrüßt.

Adresse: http://boule-gross-gerau.de/BouleGG.htm
Willi Gunst, Nauheimer Weg 3, 64521 Groß-Gerau
Telefon: 06152-7257, Fax: 06152-911316, Email

Hamburg (Langenhorn)boulehalle_HH
Langenhorner-Chaussee 140

www.boulehalle-hamburg.de

Die Halle hat als Hauptspielfläche ein Abmaß von ca. 22 x 12,5 Meter. Aufzuteilen in ca.12 Bahnen, von ca. 2,3 x 12 Meter & 1 Meter Gang. Die Höhe beträgt im Inneren ca. 8 Meter. Getrennte Damen und Herren Toiletten. Ein Geräteraum, Nutzung als Ruhefreifläche mit Sitzplätzen. Sowie einen weiteren Geräteraum mit Wasseranschluss für Getränke und kleinen Imbiss Ausschank. Die Halle befindet sich in Hamburg-Langenhorn in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Hamburg , sowie dem Langenhorner Markt. Es ist ein Bauwerk von ca. 1928 mit einem Hauch von Jugendstil.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr gut möglich.

U-Bahn bis Langenhorn Markt, von dort ca. 5-10 Minuten Gehweg.

Mit dem Auto :
Über Autobahn A7 Abfahrt Schnelsen-Nord (IKEA-Abfahrt) von dort der Ausschilderung Richtung Flughafen folgen. Immer dem Ring 3 folgen, unter der Landebahn durch (Krohnstiegtunnel) bis zur großen Kreuzung Langenhorner Chaussee, dort rechts abbiegen in die Langenhorner Chaussee. Nach ca. 500 Metern rechts BP Tankstelle. Dort in der Seitenstraße parken. Eingang Boulehalle direkt gegenüber der Tankstelle.


Hannover (Krähenwinkel/Kaltenweide)
TSV Krähenwinkel Kaltenweide e.V.
Stucken-Mühlenweg 85
30855 Langenhagen
Die Halle hat 8 Bahnen
Leider kein Bild vorhanden.

Nähere Infos unter: www.tsv-kk.de


Boulehalle  BG  Kettwig  e.V.

Seit dem Winter 2012/2013 können wir auch endlich im tiefsten Winter oder bei starken Orkanböen unsere Kugeln im wohlig Warmen werfen und müssen dabei auf keinen Komfort verzichten. Unsere Boulehalle bietet ca. 8 Spielbahnen, Heizung, Sitzgelegenheiten und für die Bewirtung ist auch gesorgt.

Seit dem Sommer 2014 kann nun auch unsere neue Sanitäranlage direkt auf dem Boulodrome genutzt werden. Auch an dessen Planung und Fertigstellung haben viele unserer Mitglieder mitgewirkt. Einen großen Dank an dieser Stelle an alle Helfer!

Boulegemeinschaft Kettwig e.V.

Ruhrtalstraße 298, 45219 Essen

Osnabrück (Frisomat-Halle)Boulehalle_Osnabrueck

Zum Boulehallengelände (Klack ’95) ist die Einfahrt zum Sportpark Paradies der S.V. Eintracht 08 zu nehmen.
Bröckerweg 83, 49082 Osnabrück
Stadtbusverbindung 51 oder 61 bis Endstation Berningshöhe 5 Minuten Fußweg. Autobahnabfahrt A30 Osnabrück-Nahne Richtung Stadtmitte – 4. Straße links.

max. 7 Felder

Die Suche nach einem bezahlbaren Grundstück war in Osnabrück das schwierigste und dauerte ca. 30 Monate!!! Schließlich konnten wir einen maroden Tennisplatz günstig und sehr langfristig pachten.
Finanzierung, Maße, Boden:
2003 wurde aus Eigenmitteln und Spenden der Vereinsmitglieder und einiger Firmen und Eigenarbeit vor und nach Errichtung der Halle eine isolierte Stahlhalle (doppelwandig und gedämmt) einer belgischen Fertighallenbaufirma errichtet.

Die Maße der preiswerten – weil vorgefertigten und ideenreich konstuierten – Halle der Firma FRISOMAT mit der Niederlassung im nahen Werl NRW (www.frisomat.de) sind 16 mal 12 Meter. Da die Höhe im First 5,5 Meter beträgt sind auch Hochportees möglich. Auf bis zu 7 Feldern kann bei einer Breite je Feld von 2,10 m noch gespielt werden. Meist ist die Halle in 4 bis 6 Bahnen unterteilt. Dies reicht auch bei ca. 75 zahlenden Nutzern und 4 Wochenterminen in der Regel aus.
Die Halle ist nach unten hin durchlässig, so daß der Boden nie ganz austrocknet, fest und doch griffig ist und so gut wie nicht staubt. Die Jahreshallengebühr für Nichtmitglieder beträgt 50 EURO. (Mitglieder 36 EURO – plus Mitgliedsbeitrag 35 EURO)
Die Halle wird in sehr kurzer Zeit durch eine leistungsfähige Dunkelstrahlheizung nach dem Prinzip der Sonne erwärmt. Diese Heizung strahlt nur und „pustet“ nicht und kann deshalb auch keinen Staub aufwirbeln. www.schulte-gmbh.com
Wir spielen auch bei -5 Grad noch im Pullover. (Kosten 2 EURO je Stunde (Münzatomat) geteilt durch alle Spieler sind das nur ca. 50 Cent für jeden am Abend für 3-4 Stunden)

Französisches Flair erhält die Halle durch ein 8 Meter langes Photo des Bouleplatzes in St. Paul de Vence in der Provence. An der Seite des Bildes wird auf alle Sponsoren der Halle hingewiesen. Dies ist die einzige Werbung in der Halle!

Die sanitären Anlagen des Tennisvereins können laut Pachtvertrag mitbenutzt werden. Unsere Erfahrung der ersten Jahre: im Winter haben die Mitglieder mehr Zeit und Muße zum Boule als im Sommer. Die Nutzung der Halle an 4 Tagen in der Woche ist seit Jahren über Erwarten gut.

Am Anfang und Ende der Hallensaison finden Supermelees, an 5 Sonntagnachmittagen eine Hallenserie 3:3 und als Höhepunkt immer Anfang Februar die RICARD-OPEN statt, die immer schon Wochen vorher ausgebucht sind. Weiter Infos zur Halle, zu Lieferanten und Preisen erteilt gerne Meinhold (mw@buchweb.com) und Erhard (herrhand@web.de).
Internet: www.klack95.de


RastattBoulhalle_Rastatt

Auf einem Gelände am südlichen Rande von Rastatt steht die einzige rein boule-funktionale Halle Baden-Württembergs. Die Halle mit 30m x 30m besitzt 16 Bahnen und einen Clubhaustrakt mit 240 qm.

Kontaktadresse:
Boule-Club Rastatt e.V.
Badener Str. 70
76437 Rastatt

Spielbetrieb: http://www.bouleclub-rastatt.de

Clubhaustelefon: 07222/39626
Vorstand: Rainer Schmidt
E-Mail: inge.haeusler@arcor.de


Rockenhausen (Steinbruch)rockenhausen1

idyllisch gelegen im alten Steinbruch. Spielbetrieb auf 10 Feldern möglich.
für Verpflegung ist gesorgt (dient zur Finanzierung der Halle)gespielt wird auf neun Bahnen, fast Täglich ab ca. 17°°,
offizielle Trainigstage sind der Dienstag und der Freitag,
in der Hallensaison finden im Wechsel mit der Halle in Alzey, in loser Reihenfolge, 8 – 10 Turniere statt, jeweils Sa. Ab 11°°,
jeden Di. u. Fr. ab 18.00 Uhr, sowie So. ab 15.00 Uhr Spielen für Jedermann

Kontakt:
Boule-Freunde Le Cochonnet 1986 e.V. rockenhausen2
Rockenhausen
Vorsitzende:
Esther Geib
An den Eichen 26
67806 Rockenhausen
Telefon/Fax: 06361 / 994604
Mobil: 0170 / 9858536
E-Mail: esthergeib@web.de

Tel. Halle: 06361 – 994282


Saarbrücken (Gersweiler; SBV-Halle)Boulehalle_gersweiler

Saarbrücken-Gersweiler, Krughütter Str.
Tel.: 0681/7020668
Trainingstage:
Dienstags und Donnerstags von 16:00 bis 22:00 Uhr

Spielregeln Boulehalle
Richtlinien Boulehalle


Saarwellingen (Boulesporthalle) Boulehalle_saarwellingen

„im Weidenbruch“
66793 Saarwellingen

Infos auf:
http://www.bouleclub-saarwellingen.de/boulehalle.htm

Mit Unterstützung der Gemeinde Saarwellingen, der Sportplanungskommission und des SBV wurde die Halle 2001, überwiegend in Eigenleistung erbaut. Sie hat die Maße 20 x 14 m und bietet 8 Spielfelder.
Freitag Abend werden kleine Turniere angeboten, im Wechsel Doublette/Triplette formé/mêlée. Startgebühr € 5,–/Person, € 2,– werden einbehalten, der Rest wird ausgespielt.
Im Clubhaus (mit Nebenzimmer für ca. 60 Personen) werden Getränke und kleine Speisen zu fairen Preisen angeboten.