EM in Lorca: Bronze für Nina Schell und starke Teamleistung des DPV
von Robin Wendeler · Veröffentlicht · Aktualisiert
Texte und Eindrücke aus Lorca: Sophia Faulhaber, Michael Dörhöfer, Michael Kitsche und Axel Lemcke
Redaktion und Veröffentlichung: Robin Wendeler
Vom 18. bis 21. Juni 2026 fand in Lorca in der Region Murcia die Pétanque-Europameisterschaft im Tête-à-Tête sowie in den Doublette-Wettbewerben der Frauen, Männer und im Mixed statt. Gespielt wurde im IFELOR, einer großen Veranstaltungshalle im südspanischen Lorca. Ausrichter war der spanische Verband FEP in Zusammenarbeit mit der Confédération Européenne de Pétanque (CEP).
Für den Deutschen Pétanque-Verband gingen Nina Schell, Celine Grauer, André Skiba und Sylvain Ramon an den Start. Betreut wurde das Team von Lara Koch, Sascha Koch und Sebastian Lechner. Delegationsleiter war DPV-Präsident Michael Dörhöfer. Für die Live-Berichterstattung vor Ort waren DPV-Vizepräsident Kommunikation Axel Lemcke, Sophia Faulhaber und erstmals Michael Kitsche im Einsatz.
Durch die Wartungs- und Wiederherstellungsarbeiten auf der DPV-Website erscheint dieser Rückblick nun mit leichter Verzögerung – dafür aber umso ausführlicher. Die Europameisterschaft in Lorca bot aus deutscher Sicht viele starke sportliche Momente, eine Bronzemedaille und eine positive Gesamtbilanz.
Starke Organisation, anspruchsvolle Bedingungen
Die Europameisterschaft wurde vom spanischen Ausrichter sehr gut organisiert. Die Terrains waren bestens präpariert, die Abläufe funktionierten reibungslos und auch die Verpflegung vor Ort wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern positiv wahrgenommen.
Gleichzeitig stellte die Veranstaltung alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Während draußen in Lorca Temperaturen von über 30 Grad herrschten, war die Halle stark klimatisiert. Für Spielerinnen, Spieler, Coaches und Betreuer bedeutete das einen ständigen Wechsel zwischen südspanischer Hitze und teils sehr kühlen Bedingungen in der Halle.
Auch sportlich war das Pensum enorm. Am Donnerstag und Freitag wurden in allen fünf Disziplinen teilweise parallel jeweils fünf Runden im Schweizer System gespielt. Die Doublette-Wettbewerbe waren auf eine Stunde plus zwei Aufnahmen zeitbegrenzt, die Tête-à-Tête-Partien auf 45 Minuten plus zwei Aufnahmen. Der enge Zeitplan wurde eingehalten, verlangte den Athletinnen und Athleten aber höchste Konzentration und Kondition ab. Teilweise lagen nur wenige Minuten zwischen zwei Begegnungen.
Alle fünf DPV-Formationen erreichen die KO-Runde
Sportlich konnte das DPV-Team bereits nach der Vorrunde eine sehr positive Zwischenbilanz ziehen: In allen fünf Wettbewerben gelang der Einzug in die Endrunde der besten 16. Somit waren alle deutschen Starterinnen und Starter auch am Samstag noch in den KO-Runden vertreten.
Nina Schell spielte im Tête-à-Tête der Frauen eine starke Vorrunde und qualifizierte sich mit vier Siegen aus fünf Spielen als Fünftplatzierte für das Achtelfinale. Sie gewann gegen Norwegen, Italien, Litauen und Dänemark und musste sich nur Monaco geschlagen geben.
Auch Celine Grauer erreichte im Doublette der Frauen gemeinsam mit Nina Schell mit einer Bilanz von 4:1 die KO-Runde. Das deutsche Duo gewann gegen Guernsey, Schottland, Norwegen und Schweden, lediglich gegen die Schweiz gab es eine Niederlage. Nach der Vorrunde lag das Team mit dieser Bilanz ebenfalls auf dem fünften Platz.
Im Doublette der Männer qualifizierten sich André Skiba und Sylvain Ramon mit drei Siegen aus fünf Spielen als Siebte für die Endrunde. Nach Erfolgen gegen Finnland, England und Guernsey standen Niederlagen gegen Italien und die Niederlande.
Im Doublette Mixte erreichten Celine Grauer und André Skiba mit Siegen gegen Israel, Lettland und Irland als Achtplatzierte das Achtelfinale. Nur gegen Frankreich und Belgien musste sich das deutsche Team geschlagen geben, schaffte mit einer Bilanz von 3:2 aber dennoch deutlich den Sprung in die KO-Phase.
Sylvain Ramon qualifizierte sich im Tête-à-Tête der Männer ebenfalls mit drei Siegen aus fünf Partien für das Achtelfinale. Er gewann gegen Andorra, Schottland und die Schweiz und erreichte als 13. der Vorrunde die nächste Runde.
Damit stand fest: Der DPV war in Lorca in allen fünf Wettbewerben mindestens im Achtelfinale vertreten – ein starkes Zeichen für die Breite und Qualität des deutschen Teams.
Bittere Achtelfinals – und ein deutscher Lauf aufs Podium
Am Samstag begann die KO-Phase ohne Zeitlimit mit den Achtelfinals. Für Sylvain Ramon endete der Wettbewerb im Tête-à-Tête der Männer am Samstagmorgen gegen den stark aufspielenden Israeli Dan Shiran, der später Bronze gewinnen sollte. Sylvain musste sich mit 2:13 geschlagen geben.
Anschließend war auch im Doublette der Männer für André Skiba und Sylvain Ramon im Achtelfinale Schluss – allerdings nach einer Partie, die noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Gegen die Schweiz startete das deutsche Duo zunächst eine erfolgreiche Aufholjagd. In einer entscheidenden Aufnahme kam es dann zu einer kuriosen Szene: Der Schweizer Tireur Etienne Girard traf eine deutsche Kugel, nahm dabei das Cochonnet mit und beförderte es bis kurz vor die Auslinie ins angrenzende Feld. Dort lag bereits eine zunächst unbedeutend wirkende Schweizer Kugel, die plötzlich zum Punkt wurde. Die Distanz betrug rund 14 Meter. André Skiba hatte mit seiner letzten Kugel noch die Chance, Deutschland im Wettbewerb zu halten, konnte den Punkt aber nicht mehr holen. So ging die Partie mit 10:13 an die Schweiz.
Das Spiel wurde auf YouTube von Axel Lemcke gemeinsam mit dem Schweizer Delegationsleiter Julio Iglesias kommentiert – sehr zur Freude des Schweizer Co-Kommentators, allerdings zum Leidwesen des deutschen Teams.
Auch das Doublette Mixte mit Celine Grauer und André Skiba schied im Achtelfinale aus. Gegen Polen sah es zunächst lange nach einer lösbaren Aufgabe aus, doch am Ende drehte das polnische Mixte nach einer 10:7-Führung und einer vergebenen Chance auf Schluss unseres Teams das Spiel noch um und zog ins Viertelfinale ein. Besonders die starke Schussleistung und Nervenstärke von Krystian Tyrlik waren in der Schlussphase entscheidend.
Für Celine Grauer und Nina Schell lief es im Doublette der Frauen zunächst besser. Im Achtelfinale gelang ein starker 13:9-Erfolg gegen Italien. Im Viertelfinale wartete dann mit Frankreich eines der absoluten Topteams. Gegen die Titelverteidigerinnen Charlotte Darodes und Aurélie Bories musste sich das deutsche Duo mit 3:13 geschlagen geben. Dennoch bedeutete der Viertelfinaleinzug ein weiteres Top-Ergebnis für das DPV-Team.
Und dann war da noch das Tête-à-tête der Frauen:
Nina Schell vom BC Stuttgart sorgte in Lorca für den größten deutschen Erfolg dieser Europameisterschaft. Nach ihrer starken Vorrunde gewann sie im Achtelfinale erneut gegen die Italienerin Vanessa Romero mit 13:8. Im Viertelfinale folgte ein weiterer überzeugender Auftritt: Gegen die Niederländerin Josefien Koogje setzte sich Nina ebenfalls mit 13:8 durch und sicherte dem DPV damit eine Medaille!
Im Halbfinale traf sie auf Jessica Johansson aus Schweden. Die spätere Europameisterin präsentierte sich technisch stark, taktisch hervorragend eingestellt und über die gesamte Partie sehr stabil. Nina musste sich mit 3:13 geschlagen geben, durfte sich aber kurz darauf über Bronze freuen.
Für Nina war es der erste große Erfolg im Seniorinnen-Bereich – und zugleich der emotionale Höhepunkt aus deutscher Sicht. Nach mehreren internationalen Einsätzen wurde ihre Entwicklung in Lorca mit einer Medaille belohnt.
Jessica Johansson gewann anschließend auch das Finale gegen Frankreich und wurde Europameisterin im Tête-à-Tête der Frauen. Die Bronzemedaille von Nina Schell erhält dadurch noch zusätzliches Gewicht: Sie unterlag im Halbfinale der späteren Europameisterin.
Celine Grauer überzeugt auf internationaler Bühne
Neben der Medaille von Nina Schell gab es weitere positive Geschichten im deutschen Team. Die Espoirs-Europameisterin Celine Grauer zeigte in Lorca sowohl im Doublette der Frauen als auch im Mixed starke Leistungen und erhielt nach Angaben aus der deutschen Delegation auch von Vertreterinnen und Vertretern anderer Nationen viel Anerkennung.
Dabei wurde nicht nur ihre technische Qualität hervorgehoben, sondern auch ihre Präsenz auf dem Platz, ihr Selbstvertrauen und ihre Ausstrahlung. Gerade bei einer Europameisterschaft, bei der viele der besten Spielerinnen Europas versammelt sind, ist ein solches Auftreten ein wichtiges Zeichen.
Im Mixed-Wettbewerb zeigte Celine gemeinsam mit André Skiba zudem eine der spektakulärsten deutschen Aufnahmen des Turniers. Gegen Frankreich lag unser Doublette in der Vorrunde bereits mit 5:12 zurück, spielte dann aber unter maximalem Druck eine Aufnahme „royal“: sechs Schüsse, sechs Treffer, vier Punkte. Auch wenn die Partie am Ende nicht mehr gedreht werden konnte, zeigte diese Szene eindrucksvoll, welches Potenzial in diesem Team steckt.
Auch im Doublette der Frauen zeigte das deutsche Duo Celine Grauer und Nina Schell über weite Strecken ein starkes Turnier. Nach vier Siegen in der Vorrunde und dem Achtelfinalerfolg gegen Italien war erst im Viertelfinale gegen Frankreich Schluss.
André Skiba und Sylvain Ramon zeigen starke Vorrunden
André Skiba und Sylvain Ramon können trotz des bitteren Achtelfinal-Aus im Männer-Doublette auf ein gutes Turnier zurückblicken. In der Vorrunde zeigten beide, dass sie auf europäischem Niveau konkurrenzfähig sind.
Das Aus gegen die Schweiz war sportlich schmerzhaft, weil in dieser Partie durchaus mehr möglich war. Gleichzeitig zeigte gerade diese Begegnung, wie eng die Abstände auf internationalem Niveau sind. Einzelne Aufnahmen, kleine Positionswechsel des Cochonnet oder ein außergewöhnlicher Schuss können den Verlauf eines Spiels entscheidend verändern.
Sylvain Ramon erreichte zudem im Tête-à-Tête der Männer die KO-Runde. Auch wenn im Achtelfinale gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Dan Shiran aus Israel Endstation war, bedeutete der Achtelfinaleinzug auch hier ein solides Ergebnis in einem stark besetzten Feld.
DPV-Spiele im Re-Live
Viele Begegnungen des deutschen Teams wurden während der Europameisterschaft live begleitet und können weiterhin im Re-Live angeschaut werden. Die Aufzeichnungen und Videos sind weiterhin über die Kanäle des DPV abrufbar:
Dort finden sich zahlreiche Partien, Eindrücke und Live-Mitschnitte aus Lorca – darunter auch zahlreiche Spiele der deutschen Equipe aus Vorrunde und KO-Phase.
Besonders an den beiden Vorrundentagen Donnerstag und Freitag, als in mehreren Wettbewerben parallel gespielt wurde, war die Live-Berichterstattung eine große Herausforderung. Neben Axel Lemcke, Sophia Faulhaber und Michael Kitsche war dabei auch DPV-Präsident Michael Dörhöfer fleißig im Einsatz und streamte zusätzliche Partien über die DPV-Facebook-Seite.
Europäische Leistungsdichte nimmt weiter zu
Die Europameisterschaft in Lorca zeigte einmal mehr, wie stark sich der europäische Pétanque-Sport weiterentwickelt. Frankreich, Spanien und Italien gehören weiterhin zu den prägenden Nationen, doch dahinter ist die Leistungsdichte deutlich größer geworden.
Nationen wie Schweden, die Niederlande, Dänemark, England, Polen, Belgien oder die Schweiz verfügen ebenfalls über Spielerinnen und Spieler, die regelmäßig in die entscheidenden Runden vordringen können. Auch kleinere Verbände sammeln zunehmend internationale Erfahrung. Irland war in Lorca erstmals bei einer Europameisterschaft vertreten, Andorra konnte aufgrund der geringen Zahl an Lizenzspielerinnen und -spielern lediglich ein Herrenteam entsenden.
Für den DPV ist die Bilanz daher umso erfreulicher: Alle deutschen Formationen erreichten die Endrunde, vier der fünf Wettbewerbe endeten erst im Achtel- oder Viertelfinale, und mit Nina Schell gelang der Sprung aufs Podium.
Finalwochenende mit großartiger Atmosphäre
Am Finalwochenende verwandelte sich die Halle in Lorca immer wieder in ein kleines Stadion. Besonders wenn spanische Teams auf dem Carré d’Honneur antraten, sorgten die Zuschauerinnen und Zuschauer für eine beeindruckende Stimmung.
Spanien durfte am Ende gleich doppelt jubeln. Im Doublette der Frauen gewann Spanien (Sara Diaz und Melania Homar) das Finale gegen die Schweiz mit 13:7. Auch im Doublette der Männer setzte sich Spanien (Jesús Escacho und José Luis Guasch) durch und gewann das Finale gegen Italien mit 13:9. Im Doublette Mixte holte Italien (Sara Ferrera und Jacopo Gardella) den Titel durch ein knappes 13:12 gegen Frankreich. Im Tête-à-Tête der Frauen gewann Jessica Johansson für Schweden gegen Frankreich mit 13:9, im Tête-à-Tête der Männer setzte sich Mickaël Bonetto für Frankreich mit 13:11 gegen Italien durch.
Blick hinter die Kulissen: Kommunikationsteam im Dauereinsatz
Auch für das DPV-Kommunikationsteam war die Europameisterschaft in Lorca eine besondere Aufgabe. Das DPV-Kommunikationsteam begleitete die Veranstaltung vor Ort und versorgte die deutschen Fans vier Tage lang mit Live-Videos, Eindrücken und Informationen aus der Halle.
Für Michael Kitsche war es die erste Europameisterschaft als Teil des Kommunikationsteams. Die Tage in Spanien vermittelten ihm viele neue Einblicke – sportlich, organisatorisch und menschlich. Besonders beeindruckten ihn das große Carré d’Honneur mit Tribünen, Videowand und Übertragungstechnik sowie die Professionalität vieler Nationen im Hintergrund.
Gleichzeitig wurde deutlich, welche Herausforderungen eine solche Berichterstattung mit sich bringt. Die Tage begannen für das Kommunikationsteam häufig früh am Morgen und endeten erst spät am Abend. Oft wurden Bahnen erst kurz vor Spielbeginn bekannt gegeben. Dann mussten Kameras, Stative und weiteres Equipment schnell quer durch die Halle transportiert werden, um rechtzeitig sendebereit zu sein.
Trotz technischer Schwierigkeiten gelang es dem Team, viele deutsche Begegnungen live zu begleiten. Teilweise wurden sogar zwei Partien parallel gezeigt – eine über Facebook und eine über YouTube. Zusätzlich zum plötzlichen Ausfall der DPV-Website – welche für eine Live-Berichterstattung an einem so vollgepackten Wochenende jedoch ohnehin nicht vorgesehen war – fiel am Samstag leider zwischenzeitlich die für die YouTube-Übertragung notwendige YoloBox-Technik aus. Davon waren auch einige andere Nationen betroffen. Das Problem konnte jedoch am Abend behoben werden, sodass der Übertragung von Ninas Halbfinale am Sonntag nichts mehr im Weg stand. Zwischenzeitlich wichen Axel Lemcke und Michael Kitsche kurzerhand auf Facebook aus.
Zusammenhalt in der deutschen Delegation
Neben den sportlichen Ergebnissen bleibt aus Lorca vor allem der starke Zusammenhalt innerhalb der deutschen Delegation in Erinnerung. Spielerinnen, Spieler, Coaches, Delegationsleitung, Verbandsvertreter und Kommunikationsteam arbeiteten eng zusammen und unterstützten sich gegenseitig.
DPV-Präsident Michael Dörhöfer, der als Delegationsleiter vor Ort war, zeigte sich nach den gemeinsamen Tagen sehr bewegt. In einer persönlichen Nachricht an die Equipe bedankte er sich für die gemeinsame Zeit, die Offenheit, den Zusammenhalt und die vielen besonderen Momente. Die Tage in Lorca seien für ihn weit mehr gewesen als nur eine sportliche Veranstaltung – sie seien eine gemeinsame Erfahrung gewesen, die in Erinnerung bleiben werde.
Diese Atmosphäre war auch im sportlichen Bereich spürbar. Trotz Druck, engem Zeitplan und der Belastung einer internationalen Meisterschaft trat die deutsche Delegation geschlossen, respektvoll und mit großer gegenseitiger Unterstützung auf.
Positive Bilanz für den DPV
Am Ende steht für den DPV eine sehr positive Bilanz dieser Europameisterschaft. In allen fünf Wettbewerben erreichte Deutschland die KO-Phase. Nina Schell krönte ihre starke Europameisterschaft mit Bronze im Tête-à-Tête der Frauen.
Nach intensiven Turniertagen hieß es für einen Großteil der Delegation am Montagmorgen bereits um 4:30 Uhr aufstehen, um die Rückreise anzutreten. Erschöpft, aber wohlbehalten kehrten die Teammitglieder nach Deutschland zurück.
Der DPV bedankt sich ausdrücklich bei allen Spielerinnen und Spielern, dem Trainerteam, der Delegationsleitung sowie beim Kommunikationsteam vor Ort. Axel Lemcke, Sophia Faulhaber, Michael Kitsche und Michael Dörhöfer haben mit großem Einsatz dafür gesorgt, dass die deutschen Fans auch aus der Ferne an dieser Europameisterschaft teilhaben konnten. Die viertägige Live-Berichterstattung aus Lorca war angesichts des engen Zeitplans, der parallelen Partien und der technischen Herausforderungen alles andere als selbstverständlich.
Lorca 2026 hat gezeigt: Der deutsche Pétanque-Sport ist international konkurrenzfähig, entwickelt sich weiter und kann auf europäischer Bühne weiterhin starke Akzente setzen.
Herzlichen Glückwunsch an Nina Schell zur Bronzemedaille und an die gesamte DPV-Equipe zu einer starken Europameisterschaft!
Allez Deutschland!
