Jugendverbandstag der dpj in Weilburg
von Robin Wendeler · Veröffentlicht · Aktualisiert
Am 7. und 8. März 2026 fand der Jugendverbandstag der dpj in Weilburg (Hessen) statt. Neben dem Präsidium der dpj – bestehend aus dem Vorsitzenden Mark-Oliver Fitz, dem Breitensportbeauftragten Christian Paffrath, dem Jugendsprecher Pascal Neu und dem Jugendsekretär Jan Mensing – nahmen auch die Jugendreferenten von acht der zehn Landesverbände des DPV teil. Leider nicht vertreten waren der Landesverband Nord sowie der Landesverband Ost.
Darüber hinaus waren der Ansprechpartner für Prävention sexualisierter Gewalt, Sönke Looschen, sowie Jugend-Bundestrainer Leon Gotha anwesend. Beide gestalteten im Rahmen ihrer jeweiligen Aufgabenbereiche Vorträge und standen für Fragen zur Verfügung. Als Gast nahm zudem Kai Kutsch, Präsident des Landesverbandes Baden-Württemberg, an dem Treffen teil.
Der Jugendverbandstag dient dem Austausch über aktuelle Themen der Jugendarbeit sowie der Abstimmung und Entscheidung über zentrale organisatorische und inhaltliche Fragen. Zu den regelmäßig behandelten Punkten zählen unter anderem das Jugend-Länder-Masters sowie die Deutsche Meisterschaft der Jugend. Für beide Veranstaltungen ist das Team der dpj eigenverantwortlich zuständig und organisiert diese jährlich in eigener Regie. Mit rund 150 Teilnehmenden beim Jugend-Länder-Masters und bis zu etwa 450 Teilnehmenden bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend (Spielerinnen und Spieler, Betreuerinnen und Betreuer sowie Coaches) handelt es sich um Veranstaltungen mit erheblichem organisatorischem Umfang.
Neben den Tätigkeitsberichten der Funktionsträger und der Landesverbände wurden weitere Themenfelder behandelt. Dazu gehörten unter anderem ein Anforderungskatalog für Ausrichter von Jugendveranstaltungen, Kriterien der Jugendrangliste, die Anpassung von Richtlinien, die Besprechung des Etats, sowie Fragen der Kommunikation und Außendarstellung der dpj.
Ein besonders zentraler Schwerpunkt war erneut die Prävention sexualisierter Gewalt. Dieses Thema nimmt in der Jugendarbeit eine herausragende Rolle ein und stand daher im Mittelpunkt mehrerer Programmpunkte. Die kontinuierliche Sensibilisierung in diesem Bereich ist eine grundlegende Voraussetzung für die Arbeit der Landesverbände, insbesondere im Umgang mit Kindern und Jugendlichen im Trainings- und Wettkampfbetrieb.
Die intensiven Diskussionen und der konstruktive Austausch verdeutlichten das große Engagement der Teilnehmenden für die Weiterentwicklung der Jugendarbeit.
Im Rahmen des Jugendverbandstages fanden zudem Wahlen statt. Christian Paffrath stellte sich erneut für das Amt des Breitensportbeauftragten zur Wahl und wurde einstimmig bestätigt. Als neuer Leistungssportbeauftragter der dpj kandidierte Dr. Christoph Siebert und wurde ebenfalls einstimmig gewählt.
Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der dpj konnte hingegen nicht neu besetzt werden, da sich bislang keine Kandidatin beziehungsweise kein Kandidat zur Verfügung gestellt hat.
Ein besonderer Dank gilt dem ausscheidenden stellvertretenden Vorsitzenden Rainer Görg für sein langjähriges Engagement in der Jugendarbeit. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
Die zwei intensiven Arbeitstage haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Arbeit der dpj für die Zukunft des deutschen Pétanque-Sports ist. Auch wenn die Jugendarbeit der dpj häufig weniger sichtbar ist, bildet sie eine zentrale Grundlage sowohl für den Breitensport als auch für den Leistungssport im Deutschen Pétanque-Verband.
Alle Teilnehmenden des Jugendverbandstages eint daher ein gemeinsames Ziel: die nachhaltige Förderung der Jugend und damit die Zukunft der deutschen Pétanque-Familie.
Mark-Oliver Fitz
dpj Vorsitzender u. DPV Vize Jugend
