Endspurt DPB 2019

Denzlingen freut sich auf die Bundesliga – und umgekehrt!

Die Spieltage 3 und 4 der Deutschen Pétanque-Bundesliga am 31.08. und 01.09. mit vielversprechenden Begegnungen macht große Lust auf eine Reise nach Denzlingen.

Denzlingen?

Das malerische Kleinod im Breisgau ist mehr als 1000 Jahre alt und liegt mit gut 14.000 Einwohnern vor den Toren Freiburgs. Das Örtchen ist verschwistert mit der französischen Stadt St. Cyr-sur mer an der Cote d’Azur und vielleicht auch aus diesem Grund ein guter Ort für einen erfolgreichen Petanqueverein. „Boule 95 Denzlingen“ spielt in der BaWü-Liga und hat in 2019 den Verbleib dort auch für 2020 gesichert.

Das ganze Jahr über wird in Denzlingen gespielt – dies wird durch die 2015 erbaute Boulehalle ermöglicht. (© Badische Zeitung)

Diese „Endrunde“ der Deutschen Pétanque Bundesliga 2019 verspricht besonders viel Spannung, da vielleicht erst nach dem letzten Spiel am Sonntag feststehen wird, welches Team Deutscher Meister wird und 2020 als Vertreter des DPV am Europäischen Wettbewerb, der Pétanque-„Champions-League“, teilnimmt.

Bis jetzt sind 6 von 11 Runden gespielt, die Liga steht als0 aktuell erst am  Beginn der 2. Halbzeit – 5 Siegpunkte sind noch zu vergeben, da ist noch vieles möglich.

In jeder Runde gibt es Spitzenbegegnungen im Kampf um die Krone – und auch solche, die für den Abstieg aus der höchsten Klassen entscheidend sein werden – für Nervenkitzel ist also gesorgt.

Die drei aktuellen Spitzenteams: Saarbrücken, Düsseldorf und Bad Godesberg, müssen alle noch gegeneinander antreten. In den beiden letzten Runden hat es der Spitzenreiter Saarbrücken mit Bad Godesberg und Düsseldorf zu tun. Gut möglich, dass es erst dann um den Titel „Deutsche Meister“ geht.

Den Abstieg zu vermeiden ist für den BC Tromm ein Riesenaufgabe, haben sie bis jetzt doch noch keinen Zähler auf der Habenseite. München (1:5) steht nur geringfügig besser da. Beide Teams müssen ihre besten Leistungen abrufen um die Klasse zu halten.

Die anderen fünf Teams: Ibbenbüren, Osterholz-Scharmbeck, Herxheim, Siemens Mühlheim und Niedersalbach, können mit jeweils 2:4 etwas beruhigter auftreten, werden aber den Atem aus Bayern und dem Odenwald im Nacken spüren. Zudem – und das haben alle Beteiligten im Hinterkopf – steigen drei Teams ab.

Den „Papierkram“ am Spielfeldrand werden für den DPV Susanne und Martin Schmidt übernehmen und insgesamt einen reibungslosen Ablauf unterstützen. Ein neuer Bundesliga-Beauftragter ist gefunden – er wird im Rahmen der Aufstiegsrunde 2019 vorgestellt werden.

Darüber hinaus wird der sich vor kurzem zusammengefundene DPV-Sportausschuss in den nächsten Wochen den vielfach geäußerten Wunsch nach der Einführung einer zweiten sportlichen, nationalen Ebene (2. Bundesliga) diskutieren

Der DPV wünscht allen Teams eine gute Anreise und einen erfolgreichen Verlauf.

Für alle Daheim-Gebliebenen wird es eine Live-Übertragung auf der Homepage des DPV geben – Jannik Schake ist vor Ort, wird die Partien kommentieren und dabei die entsprechende Technik des DPV zum Einsatz bringen.

Print Friendly, PDF & Email