Die Präsidenten des Dänischen, Europäischen und Deutschen Pétanque Verbandes, Lars Friis, Mike Pegg (in Begleitung seiner Frau Marie) und Michael Dörhöfer.

Der Vortrag, den der Präsident des Europäischen Pétanque Verbandes (CEP), Mike Pegg, im Vorjahr bei der Hauptversammlung des Französischen Pétanque-Verbandes (FFPJP) über seine Arbeit halten durfte, hat bei unseren Nachbarn im Mutterland des Pétanque „Lust auf mehr“ gemacht.

Man mag es kaum glauben, aber unter den einigen hundert Vertretern der einzelnen französischen Departements auf diesem jährlichen Treffen gibt es eine beachtliche Zahl von Menschen, die nur sehr wenig darüber wissen, dass und in welcher Form jenseits ihrer Staatsgrenzen organisierter Pétanquesport stattfindet.

So war es für die Verantwortlichen der FFPJP naheliegend, in diesem Jahr weitere Vertreter der nächstgrößeren europäischen Pétanque-Nationen einzuladen. Zu selbigen gehört neben Belgien, Spanien, den Niederlanden und Dänemark auch Deutschland.

DPV-Präsident Michael Dörhöfer nutzt also die Gelegenheit, vor den Repräsentanten im Kongress-Zentrum von Troyes einen Vortrag über die Entwicklung und Strukturen im Deutschen Pétanque-Verband zu halten. Darüber hinaus ist eine solche Veranstaltung natürlich bestens geeignet, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu pflegen und auszubauen. Neben Mike Pegg ist auch Claude Azema, Präsident des Pétanque-Weltverbandes, vor Ort, sowie weitere hochrangige Vertreter anderer Nationen.

Über den Verlauf der Veranstaltung und Ergebnisse der Diskussionen (natürlich wird auch „Pétanque als olympische Disziplin“ ein Thema sein) werden wir an dieser Stelle nach dem Wochenende berichten.