Bericht & Siegerfotos – 44. DM Tête-à-tête und 24. DM Tireur 2026
von Robin Wendeler · Veröffentlicht · Aktualisiert
Zwei Deutsche Meisterschaften, zwei junge Titelträger aus dem Saarland und ein gelungenes DM-Debüt für den BCS Beelen: Am vergangenen Wochenende wurden die 44. Deutsche Meisterschaft Tête-à-tête und die 24. Deutsche Meisterschaft Tireur ausgetragen.
Im Tête-à-tête sicherte sich Thibault Puchot vom PC Hanweiler mit einer beeindruckenden Turnierleistung seinen ersten Deutschen Meistertitel. Der Saarländer blieb über das gesamte Wochenende ungeschlagen und setzte sich im Finale deutlich mit 13:3 gegen Clement Melnikoff vom hessischen 1. PC Viernheim durch. Kurz zuvor krönte sich der Deutsche Tireur-Rekordhalter Justin Neu vom FV Diefflen erstmals zum Deutschen Meister im parallel stattfindenden Tireur-Wettbewerb. Im vorzeitig beendeten Finale gewann er mit 41:32 gegen Sascha Löh, ebenfalls vom 1. PC Viernheim.
Gelungene DM-Premiere beim BCS Beelen
Für den BCS Boule-Club Spielfreunde Beelen war es die erste Ausrichtung einer Deutschen Meisterschaft – und der Verein stellte sich gleich einer besonderen Herausforderung.
Die Deutsche Meisterschaft Tête-à-tête wurde 2026 erstmals in einem neuen Testformat mit lediglich 32 Spielfeldern durchgeführt. In den Poules fanden die Partien abwechselnd auf derselben Bahn statt, während parallel auf zwei überdachten Bahnen die Vorrunde des Tireur-Wettbewerbs ausgetragen wurde. Dabei bekamen die Spieler*innen auf dem Vereinsgelände und dem angrenzenden Sportplatz sehr unterschiedliche Untergründe geboten. Die Bahnen verlangten immer wieder Anpassungen beim Legen, Schießen und in der taktischen Spielweise.
Durch den neuen Ablauf entstanden zwischen einzelnen Begegnungen teilweise längere Wartezeiten. Aus dem Teilnehmerfeld waren während des Wochenendes jedoch viele positive Rückmeldungen zum Testformat und zur Organisation zu hören. Die Wartezeiten bewegten sich insgesamt in einem Rahmen, wie er auch bei anderen großen Deutschen Meisterschaften immer wieder vorkommen kann.
Auch das Wetter zeigte sich überwiegend von seiner freundlichen Seite. Nach einem frischen Samstagmorgen wurde es am Nachmittag sonnig und warm genug fürs T-Shirt. Am Sonntag begleiteten zunächst leichte Regenschauer das Achtelfinale, bevor es im weiteren Verlauf des Finaltages wieder aufklarte.
Ein großer Dank geht bereits an dieser Stelle an den BCS Beelen, sämtliche Helfer*innen und das DM-Team für die Vorbereitung und Durchführung dieses besonderen DM-Wochenendes.
Samstag: Start in die Poule-Runde
128 Spieler*innen aus allen zehn Landesverbänden waren am Samstagmorgen in die Tête-DM gestartet. Besonders erfolgreich verlief der Samstagmorgen für den Gastgeber-Landesverband Nordrhein-Westfalen. 21 der 28 NRW-Starter*innen erreichten das Hauptturnier – eine starke Quote von 75 Prozent. Auch anschließend blieb NRW im Hauptfeld stark vertreten. Bis ins Viertelfinale hinein gehörten mehrere Spieler des Landesverbandes zum Turnier.
Doch schon der Samstag zeigte auch, wie schnell es im Tête-à-tête selbst für einige ehemalige Champions und hoch eingeschätzte Spieler vorbei sein kann. Titelverteidiger Pascal Sittmann (Hess01) musste sich bereits im 1/32-Finale verabschieden. Diol Abdoulaye (BaWü01), der später noch bis ins Halbfinale vorstoßen sollte, bezwang den Deutschen Meister von 2025 äußerst knapp mit 13:12.
Diol Abdoulaye selbst hatte zuvor im Poule gegen den dreifachen Tête-Meister Jan Garner (NiSa05) eine 12:13-Niederlage hinnehmen müssen und erst über die Barrage das Hauptfeld erreicht. Für den dreifachen Titelträger Jan Garner war das Turnier im 1/16tel-Finale gegen den späteren Vizemeister Clement Melnikoff (Hess04) bereits am Samstagabend beendet. Auch Sittmanns Finalgegner aus dem Vorjahr, Manuel Kern (Hess02), erreichte das 1/16-Finale, schied dort jedoch gegen den Deutschen Meister von 2023, Jannik Schaake (BaWü02), aus. Von den zahlreichen ehemaligen Tête-Champions und Medaillengewinnern blieben allerdings mehrere bis weit ins Turnier vertreten.
Nach den K.o.-Runden am Samstag standen die 16 Spieler*innen fest, die am Sonntagmorgen um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen durften. Dabei waren zahlreiche bekannte Namen vertreten:
Diol Abdoulaye (BaWü01)
Jannik Schaake (BaWü02)
Christophe Riff (BaWü04)
Nina Schell (BaWü11)
Victor Pfortner (Bay05)
Tobias Moritz (Bay09)
Clement Melnikoff (Hess04)
Sascha von Pleß (NiSa13)
Mohsen Dridi (NRW05)
Samoelina Famonjena Vahandrahety (NRW13)
Toufik Faci (NRW17)
Berthold Ulrich (NRW22)
Robin Wendeler (NRW23)
Sebastian Bergob (NRW24)
Thibault Puchot (Saar05)
Manuel Strokosch (Saar06)
Damit stellte Nordrhein-Westfalen mit gleich sechs Spielern auch am Sonntagmorgen noch die größte Gruppe im Hauptturnier. Die Übersicht zeigt zugleich, wie prominent dieses Achtelfinale besetzt war – mit früheren Deutschen Meistern, aktuellen und ehemaligen DPV-Kaderspieler*innen sowie mehreren erfolgreichen Nachwuchsakteuren.
Achtelfinale: Die junge Generation mischt weiter ganz vorne mit
Am Sonntagmorgen startete das Achtelfinale zunächst unter leicht einsetzendem Regen. Besonders spannend war dabei der Auftritt von Tobias Moritz (Bay09), der sich im Verlauf des Sonntags zu einem wahren Stehaufmännchen mauserte. Der aktuelle DPV-Espoir war erst eine Woche zuvor gemeinsam mit Oskar Fitz (Bay02) und Victor Pfortner (Bay05) Deutscher Meister im Triplette Espoirs geworden und gehört zum deutschen Aufgebot für die anstehende Europameisterschaft in Griechenland.
Gegen Robin Wendeler (NRW23) lag Tobias Moritz im Achtelfinale bereits mit 3:9 zurück. Doch der bayerische Espoir kämpfte sich unter zunehmend nassen Bedingungen durch stark gelegte Kugeln zurück in die Partie, drehte die Begegnung noch vollständig und gewann am Ende knapp mit 13:10.
Auf der Nebenbahn bekamen die Zuschauer*innen ein ebenso hochkarätiges Achtelfinale zwischen Toufik Faci (NRW17) und Sascha von Pleß (NiSa13) geboten. Der NRW-ler kämpfte sich in das umkämpfte Spiel nach Rückstand zurück und drehte das Spiel auf 13:9 zu seinen Gunsten.
Auch Samoelina Famonjena Vahandrahety (NRW13) setzte seinen starken Lauf fort und erreichte durch einen Sieg gegen den anderen Bayern-Espoir Victor Pfortner (Bay05) das Viertelfinale. Die bestplatzierte Frau des Turniers Nina Schell (BaWü11) musste sich im Achtelfinale in einem BaWü-Duell Diol Abdoulaye (BaWü01) geschlagen geben. Im anderen reinen BaWü-Achtelfinale besiegte Jannik Schaake (BaWü02) den dreifachen Tireur-Meister Christophe Riff (BaWü04). Die weiteren Viertelfinalplätze gingen an die späteren Finalisten Thibault Puchot (Saar05), Clement Melnikoff (Hess04) sowie Mohsen Dridi (NRW05). Damit waren unter den letzten Acht noch fünf Landesverbände vertreten – Nordrhein-Westfalen sogar mit drei Spielern.
Viertelfinale: Tobias Moritz dreht auch das nächste Spiel
Im Viertelfinale wartete auf Tobias Moritz (Bay09) mit Toufik Faci (NRW17) ein dreifacher Deutscher Meister im Tête-à-tête. Und erneut geriet der junge Bayer zunächst deutlich in Rückstand. Toufik Faci dominierte die Partie und führte bereits mit 9:1, ehe die Begegnung kippte. Nach einem unglücklichen Schuss-Konter änderte sich die Dynamik des Spiels vollständig. Von diesem Moment an gab der Bayern-Espoir keinen Punkt mehr ab. 13:9 – Halbfinale! Innerhalb weniger Stunden hatte Tobias Moritz damit zwei Partien nach deutlichen Rückständen gedreht und sich erstmals unter die besten vier einer Deutschen Meisterschaft im Erwachsenenbereich gespielt.
Auch Clement Melnikoff (Hess04) musste für seinen Halbfinaleinzug hart arbeiten. Gegen Samoelina Famonjena Vahandrahety (NRW13) setzte sich der Viernheimer in einer engen Begegnung mit 13:10 durch. Diol Abdoulaye (BaWü01) setzte seinen starken Lauf gegen Jannik Schaake (BaWü02) fort und erreichte in einem reinen BaWü-Viertelfinale auf der TV-Bahn ebenfalls das Halbfinale.
Und Thibault Puchot (Saar05) blieb seiner bis dahin beeindruckenden Linie treu. Gegen Mohsen Dridi (NRW05) gelang dem Saarländer der nächste souverän herausgespielte Sieg. Damit war nun kein NRW-Spieler mehr im Wettbewerb vertreten: Im Halbfinale standen stattdessen mit Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland vier verschiedene Landesverbände.
Halbfinale: Comebacker Tobias Moritz kämpft sich wieder heran
Im ersten Halbfinale standen sich Clement Melnikoff (Hess04) und Tobias Moritz (Bay09) gegenüber. Und erneut musste der Bayern-Espoir einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen. Der Hesse erspielte sich vor den Kameras eine 11:3-Führung und stand damit bereits kurz vor dem Einzug ins Endspiel.
Doch wie schon im Achtel- und Viertelfinale zeigte der junge Bayer enorme Moral. Mit mehreren starken Aufnahmen verkürzte er auf 10:11 und brachte sich mit großem Kampfgeist noch einmal vollständig zurück in die Partie. Diesmal gelang die komplette Wende jedoch nicht. Clement Melnikoff holte die beiden noch fehlenden Punkte und zog mit 13:10 ins DM-Finale ein.
Trotz der Niederlage bleibt für Tobias Moritz ein bemerkenswerter dritter Platz bei der Deutschen Meisterschaft – nur eine Woche nach seinem Titel bei der DM Jugend und unmittelbar vor seinem nächsten internationalen Einsatz mit dem DPV.
Im zweiten Halbfinale traf Thibault Puchot (Saar05) auf Diol Abdoulaye (BaWü01). Der Baden-Württemberger hatte bis dahin ein starkes Wochenende gespielt: Nach dem Umweg über die Barrage bezwang der Horber in der KO-Runde den Titelverteidiger Pascal Sittmann (Hess01), Florian Börger (NRW07), die DPV-Kaderspielerin Nina Schell (BaWü11) und den früheren Deutschen Meister Jannik Schaake (BaWü02). Gegen den jungen Saarländer endete sein Lauf jedoch. Thibault Puchot setzte sich mit 13:8 durch und zog damit ohne Niederlage ins Finale ein.
Finale: Thibault Puchot krönt ein fantastisches Wochenende
Im Endspiel standen sich somit Thibault Puchot (Saar05) und Clement Melnikoff (Hess04) gegenüber. Der Saarländer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Begegnungen gewonnen – und dabei keinem seiner Gegner mehr als acht Punkte überlassen. Auch im Finale trat Thibault Puchot äußerst selbstbewusst auf. Mit Ruhe, Präzision und einer bemerkenswert abgeklärten Spielweise bestimmte der Saarland-Espoir die Partie und ließ seinem Finalgegner nur wenige Möglichkeiten, selbst Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Das Ergebnis fiel entsprechend deutlich aus:
13:3 – Deutscher Meister Thibault Puchot (Saar05)!
Acht Spiele, acht Siege und in keiner einzigen Begegnung mehr als acht Gegenpunkte: Der Deutsche Meistertitel war die verdiente Krönung eines außergewöhnlich konstanten Wochenendes.
Die DM-Medaillenträger
Die Viertelfinalisten – geteilter 5. Platz
Die Achtelfinalisten – geteilter 9. Platz
B-Turnier: Sébastien Tromeur gewinnt
Auch im B-Turnier wurde bis zum Sonntag um die Platzierungen gespielt. Den Sieg sicherte sich Sébastien Tromeur (BaWü12) von der TG Laudenbach.
Im Halbfinale setzte er sich gegen Luca Pelikan (Hess07) durch und traf anschließend im Endspiel auf Nils Ortlieb (Bay08). Nils Ortlieb (Bay08) hatte zuvor Mohammad Riaz (NRW27) im Halbfinale ausgeschaltet. Im Finale setzte sich schließlich Sébastien Tromeur (BaWü12) mit 13:8 durch und beendete das B-Turnier so erfolgreich als Turniersieger.
Die Gewinner und Finalisten im B-Turnier
DM Tireur
Parallel zur Tête-DM wurde auf den beiden überdachten Tireur-Bahnen die 24. Deutsche Meisterschaft Tireur ausgetragen. 22 Starter waren angetreten – darunter der dreifache Titelverteidiger Christophe Riff, der die Meisterschaft 2023, 2024 und 2025 gewonnen hatte.
Schon die Vorrunde zeigte ein starkes Niveau. Tobias Müller (BaWü01) setzte mit 43 Punkten zunächst die Bestmarke. Dahinter folgten Sascha Löh (Hess01) und Manuel Strokosch (Saar02) mit jeweils 38 Punkten. Justin Neu (Saar01) erreichte mit 35 Punkten ebenfalls sicher das Viertelfinale. Mit jeweils 35 Punkten qualifizierten sich außerdem Andreas Meyer (NRW03) und Patrick Beton (BaWü04). Stefan Lauche (Ost01) und Titelverteidiger Christophe Riff komplettierten mit jeweils 30 Punkten die besten Acht.
Viertelfinale: Tobias Müller beendet die Titelserie
Das prominenteste Duell des Viertelfinals lautete Tobias Müller (BaWü01) gegen Christophe Riff (Titelv.) – Baden-Württemberg gegen Baden-Württemberg.
Und der Horber Nationalspieler zeigte ausgerechnet in diesem Duell die stärkste Tireur-Runde der gesamten Deutschen Meisterschaft. Mit herausragenden 50 Punkten setzte Tobias Müller (BaWü01) die Bestmarke des Wochenendes und bezwang den dreifachen Titelverteidiger deutlich, der auf 20 Punkte kam.
Damit stand fest: Nach drei Titeln in Folge würde es 2026 einen neuen Deutschen Meister geben.
Justin Neu (Saar01) setzte sich mit 40:31 gegen Andreas Meyer (NRW03) durch. Manuel Strokosch (Saar02) gewann sein Viertelfinale mit 27:17 gegen Patrick Beton (BaWü04).
Besonders spannend verlief die Begegnung zwischen Sascha Löh (Hess01) und Stefan Lauche (Ost01). Nach einem punktgleichen Duell musste das Stechen entscheiden. Dort sicherte sich Sascha Löh (Hess01) mit einem Sautreffer auf sieben Meter den Einzug ins Halbfinale.
Halbfinale: Ein Punkt entscheidet
Im Halbfinale wartete auf Justin Neu (Saar01) nun Tobias Müller (BaWü01). Nach dessen 50-Punkte-Runde im Viertelfinale entwickelte sich die Begegnung zum erwarteten engen Duell. Am Ende lag ein einziger Punkt zwischen beiden: 35:34 für Justin Neu (Saar01). Damit stand der Saarländer wie bereits 2024 im Finale.
Im zweiten Halbfinale setzte sich Sascha Löh (Hess01) mit 34:26 gegen Manuel Strokosch (Saar02) durch und erreichte damit – wie bereits 2025 – erneut das Endspiel der Deutschen Meisterschaft.
Finale Tireur: Justin Neu holt sich den Titel
Damit standen sich im Tireur-Finale die unterlegenen Finalisten der beiden Vorjahre gegenüber: Justin Neu (Saar01), Vizemeister von 2024, und Sascha Löh (Hess01), Vizemeister von 2025.
Diesmal setzte sich der Saarländer durch. Justin Neu (Saar01) steigerte sich im Finale noch einmal und erzielte mit 41 Punkten seinen persönlichen Bestwert des DM-Wochenendes. Sascha Löh (Hess01) kam auf 32, ehe die Entscheidung vorzeitig gefallen war.
41:32 – Deutscher Tireur-Meister Justin Neu (Saar01)!
Damit holte Justin Neu (Saar01) seinen ersten Deutschen Meistertitel im Tireur der Erwachsenen.
Auch seine Geschichte verbindet dieses Wochenende unmittelbar mit der Jugend-DM sieben Tage zuvor: Justin Neu (Saar01) und Thibault Puchot (Saar05) hatten in Neuhausen-Steinegg gemeinsam mit Lukas Köhl Bronze im Triplette der Espoirs gewonnen. Im Tireur Espoirs standen beide ebenfalls auf dem Podest – dort gewann Thibault Puchot (Saar05) Silber und Justin Neu (Saar01) Bronze.
Nur eine Woche später verlassen beide Beelen als Deutsche Meister im Erwachsenenbereich:
Thibault Puchot (Saar05) bei der DM Tête-à-tête.
Justin Neu (Saar01) bei der DM Tireur.
Eine bemerkenswerte Woche für die Saarland-Espoirs.
Die DM-Medaillenträger
Zwei Deutsche Meister aus der jungen Generation
Die beiden Titelentscheidungen von Beelen zeigen einmal mehr, wie stark die nachrückende Generation im deutschen Pétanque inzwischen auftritt.
Mit Thibault Puchot (Saar05) und Justin Neu (Saar01) triumphierten zwei Espoirs gegen Felder mit ehemaligen Deutschen Meistern, Nationalspieler*innen und zahlreichen erfahrenen Akteuren.
Auch die beiden Bayern-Espoirs überzeugten nur eine Woche nach dem Espoirs-DM-Titel erneut: Tobias Moritz (Bay09) spielte sich bei der Tête-DM bis ins Halbfinale und gewann Bronze, Victor Pfortner (Bay05) erreichte den Finalsonntag und belegte den geteilten neunten Platz.
Für den Nachwuchs ist dieses Wochenende damit weit mehr als nur eine Momentaufnahme. Umso gespannter darf der Blick auf die kommenden Europameisterschaften der Juniors und Espoirs vom 3. bis 6. Oktober 2026 in Loutraki/Griechenland gehen.
Zahlreiche Spiele weiterhin im Re-Live
Auch medial wurde das DM-Wochenende umfangreich begleitet.
Das DPV-Kommunikationsteam mit Sophia Faulhaber, Joachim Busse und Thomas Schumann war an beiden Tagen vor Ort.
Zahlreiche Begegnungen der Tête-DM wurden live übertragen. Zusätzlich lief dauerhaft eine Kamera an den beiden Tireur-Bahnen, sodass auch große Teile des Präzisionsschießens ohne Kommentar verfolgt werden konnten. Sämtliche Übertragungen sind weiterhin über den DPV-YouTube-Kanal abrufbar:
https://www.youtube.com/@DPVvideo
Ein großes Dankeschön an Sophia Faulhaber, Joachim Busse und Thomas Schumann für viele Stunden reibungslose Live-Berichterstattung aus Beelen!
Alle Ergebnisse
Die kompletten Resultate sind weiterhin über das offizielle DM-Archiv abrufbar:
DM Tête-à-tête – A-Turnier:
https://deutsche-petanque-meisterschaften.de/archiv_dm_a.php?dm=26_tat
DM Tête-à-tête – B-Turnier:
https://deutsche-petanque-meisterschaften.de/archiv_dm_b.php?dm=26_tat
Classement:
https://deutsche-petanque-meisterschaften.de/archiv/classement/26_tat_classement.pdf
DM Tireur:
https://deutsche-petanque-meisterschaften.de/archiv_dm_tir.php?dm=26_tireur
Danke für ein gelungenes DM-Wochenende
Zum Abschluss gilt der Dank allen, die diese Deutsche Meisterschaft möglich gemacht haben.
Allen voran dem BCS Boule-Club Spielfreunde Beelen, der sich erstmals als Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft präsentierte und gemeinsam mit seinen zahlreichen Helfer*innen für ein gelungenes Wochenende sorgte.
Auch abseits der Spielfelder zeigte sich, mit wie viel Engagement die Gastgeber diese DM vorbereitet hatten. Das umfangreiche Buffet und die Verpflegung vor Ort fanden viel Zuspruch. Dabei wurde auch auf Nachhaltigkeit geachtet: Statt Einwegbesteck und Wegwerfgeschirr kamen richtige Teller und Besteck zum Einsatz. Die Gastfreundschaft ging sogar über das Vereinsgelände hinaus. Teilweise wurden privat Übernachtungsmöglichkeiten im Ort bereitgestellt und damit Spieler*innen bei der Organisation ihres DM-Wochenendes unterstützt.
Viele helfende Hände waren über beide Tage hinweg im Einsatz und sorgten dafür, dass sich Spieler*innen, Verantwortliche und Zuschauer*innen gleichermaßen in Beelen willkommen fühlen konnten.
Im DM-Team waren Alfons Schulze-Niehues, Torsten Göllinger, Jan Mensing, Bernd Meyer-Kirschner, Dominic Dachsel und Peter Schauseil im Einsatz. Als DPV-Vertreter war Hugo Port vor Ort.
Als Schiedsrichter*innen begleiteten Josef Major, Elisabeth Fenne, Graziano Cecchetti, Thomas Schnurr, Robin Cramer und Thorsten Ritter die Deutschen Meisterschaften.
Ein großes Dankeschön geht außerdem an sämtliche Helfer*innen, Spieler*innen und Zuschauer*innen, die zum gelungenen DM-Wochenende beigetragen haben.
Das neue Testformat wird nach dieser ersten Durchführung sicherlich noch ausgewertet werden. Beelen hat jedoch gezeigt, dass eine Tête-à-tête-DM auch mit einer reduzierten Zahl an Spielfeldern grundsätzlich umgesetzt werden kann, was für die kommenden Jahre sicher weitere neue DM-Ausrichter anlocken könnte.
Sportlich bleibt vor allem ein Wochenende der jungen Generation in Erinnerung.
Herzlichen Glückwunsch an die neuen Deutschen Meister Thibault Puchot und Justin Neu sowie an alle Platzierten!
Danke Beelen – Allez DPV!
