Vorschau: Länderpokal 2026 in Saarbrücken-Gersweiler
von Robin Wendeler · Veröffentlicht · Aktualisiert
Am kommenden Wochenende trifft sich die deutsche Pétanque-Elite noch einmal zu einem der traditionsreichsten Mannschaftswettbewerbe des Jahres: Am 24. und 25. Oktober 2026 steigt in der Boulehalle Saarbrücken-Gersweiler der Deutsche Länderpokal.
Alle zehn Landesverbände des Deutschen Pétanque-Verbandes treten dabei mit ihren Auswahlmannschaften gegeneinander an. Anders als in der Liga oder bei Deutschen Meisterschaften geht es in Gersweiler nicht um einzelne Vereine oder individuell qualifizierte Teams – gespielt wird ausschließlich für den eigenen Landesverband.
Jeder Landesverband schickt fünf Équipes ins Rennen:
Senioren 1
Senioren 2
Frauen
Espoirs
Jugend
Damit stehen an einem Wochenende mehrere Generationen des deutschen Pétanque-Sports gemeinsam auf dem Platz – von aktuellen Nationalspieler*innen und Deutschen Meister*innen bis hin zu den Nachwuchstalenten aus den Landes- und DPV-Kadern.
Austragungsort ist erneut die bewährte Boulehalle in Saarbrücken-Gersweiler:
Boulehalle Gersweiler
Krughütterstraße 96
66128 Saarbrücken-Gersweiler
Zehn Landesverbände – neun Runden – fünf Partien pro Begegnung
Der Deutsche Länderpokal wurde seit 1992 bereits 33-mal ausgetragen. Das Spielsystem ist ebenso einfach wie spannend: Jeder Landesverband trifft im Laufe des Wochenendes einmal auf jeden der neun anderen Landesverbände. Eine Begegnung zwischen zwei Landesverbänden besteht jeweils aus fünf einzelnen Triplettes: Senioren 1 gegen Senioren 1, Senioren 2 gegen Senioren 2, Frauen gegen Frauen, Espoirs gegen Espoirs und Jugend gegen Jugend.
Gewinnt ein Landesverband mindestens drei dieser fünf Partien, entscheidet er die komplette Begegnung für sich. Über das gesamte Wochenende ergeben sich damit 45 Begegnungen zwischen den Landesverbänden und insgesamt 225 einzelne Triplette-Partien.
Pro Équipe können bis zu vier Spieler*innen gemeldet werden. Wird ein Team mit vier Spieler*innen besetzt, besteht während einer Partie eine Wechselmöglichkeit. Die Auswechslung kann unmittelbar nach einer Aufnahme erfolgen und muss dem gegnerischen Team vorher angekündigt werden.
Für die Altersklassen Jugend und Espoirs gibt es in diesem Jahr zudem eine besondere Regelung: Einzelne Spieler*innen können zur Vervollständigung einer Équipe auch für einen anderen Landesverband eingesetzt werden. Damit soll ermöglicht werden, dass möglichst alle Landesverbände auch in den beiden Nachwuchskategorien antreten können.
Baden-Württemberg jagt den vierten Gesamtsieg in Folge
Als Titelverteidiger reist erneut Baden-Württemberg ins Saarland. Der Landesverband gewann den Länderpokal 2023, 2024 und 2025 dreimal in Folge und könnte diese Serie in Gersweiler nun weiter ausbauen. Überhaupt ist Baden-Württemberg der erfolgreichste Landesverband in der Geschichte des Wettbewerbs. Seit der Premiere des Länderpokals im Jahr 1992 in Essen gingen bereits 14 Gesamtsiege in den Südwesten. Auf Platz zwei der Ewigen Tabelle im Länderpokal folgt der LV Nordrhein-Westfalen mit 11 Gesamtsiegen. Dahinter folgen die Landesverbände Bayern, Hessen, Niedersachsen und das Saarland mit jeweils zwei Gesamtsiegen.
| Jahr und Ort | Deutscher Länderpokalsieger | Zweiter | Dritter |
|---|---|---|---|
| 2025 – Gersweiler | Baden-Württemberg | Rheinland-Pfalz | Hessen, Nordrhein-Westfalen und Saarland |
| 2024 – Gersweiler | Baden-Württemberg | Rheinland-Pfalz | Saarland |
| 2023 – Düsseldorf | Baden-Württemberg | Hessen | Niedersachsen |
| 2022 – Düsseldorf | Bayern | Baden-Württemberg | Nordrhein-Westfalen |
| 2021 – Diefflen | Baden-Württemberg | Saarland | Bayern |
| 2020 | kein Wettbewerb | ||
| 2019 – Heerlen (NL) | Bayern | Saarland | Baden-Württemberg |
| 2018 – Heerlen (NL) | Nordrhein-Westfalen | Bayern | Niedersachsen |
| 2017 – Heerlen (NL) | Baden-Württemberg | Niedersachsen | Saarland |
| 2016 – Düsseldorf | Baden-Württemberg | Nordrhein-Westfalen | Saarland |
| 2015 – Düsseldorf | Saarland | Rheinland-Pfalz | Baden-Württemberg |
| 2014 – Gersweiler | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen | Hessen |
| 2013 – Düsseldorf | Baden-Württemberg | Hessen | Nordrhein-Westfalen |
| 2012 – Düsseldorf | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen | Baden-Württemberg |
| 2011 – Rastatt | Baden-Württemberg | Hessen | Niedersachsen |
| 2010 – Düsseldorf | Baden-Württemberg | Nordrhein-Westfalen | Saarland |
| 2009 – Osterholz | Baden-Württemberg | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen |
| 2008 – Rastatt | Baden-Württemberg | Nordrhein-Westfalen | Rheinland-Pfalz |
| 2007 – Rastatt | Baden-Württemberg | Nordrhein-Westfalen | Bayern |
| 2006 – Hungen | Nordrhein-Westfalen | Baden-Württemberg | Niedersachsen |
| 2005 – Hungen | Baden-Württemberg | Nordrhein-Westfalen | Hessen |
| 2004 – Gersweiler | Hessen | Baden-Württemberg | Nordrhein-Westfalen |
| 2003 – Hungen | Nordrhein-Westfalen | Baden-Württemberg | Hessen |
| 2002 – Hungen | Nordrhein-Westfalen | Baden-Württemberg | Hessen |
| 2001 – Hungen | Nordrhein-Westfalen | Baden-Württemberg | Nord |
| 2000 – Hungen | Nordrhein-Westfalen | Hessen | Berlin |
| 1999 – Bochum | Hessen | Nordrhein-Westfalen | Baden-Württemberg |
| 1998 – Bochum | Nordrhein-Westfalen | Hessen | Saarland |
| 1997 – Hungen | Nordrhein-Westfalen | Berlin | Saarland |
| 1996 – Krefeld | Saarland | Nordrhein-Westfalen | Baden-Württemberg |
| 1995 – Offenburg | Baden-Württemberg | Nordrhein-Westfalen | Saarland |
| 1994 – Viernheim | Nordrhein-Westfalen | Hessen | Saarland |
| 1993 – Krefeld | Nordrhein-Westfalen | Hessen | Saarland |
| 1992 – Essen | Nordrhein-Westfalen | Hessen | Saarland |
Im vergangenen Jahr setzte sich Baden-Württemberg vor Rheinland-Pfalz durch. Dahinter gab es eine Besonderheit: Hessen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland belegten gemeinsam den dritten Platz.
Die Titelverteidiger in den fünf Teamwertungen
Neben der großen Gesamtwertung werden beim Länderpokal auch die Leistungen in den fünf einzelnen Kategorien ausgewertet.
2025 gingen die Siege in der Teamwertung an diese fünf Auswahlmannschaften:
Zahlreiche Nationalspieler*innen und Deutsche Meister am Start
Sportlich verspricht der Länderpokal 2026 wie immer ein hochklassiges Wochenende. In den bereits gemeldeten Auswahlmannschaften finden sich zahlreiche aktuelle DPV-Kaderspieler*innen, amtierende Deutsche Meister*innen und Spieler*innen, die Deutschland noch vor wenigen Wochen bei Europa- und Weltmeisterschaften vertreten haben.
Baden-Württemberg mit deutschem WM-Team
Besonders im Blickpunkt steht der dreifache Gesamtsieger Baden-Württemberg. In der Équipe Senioren 1 treten mit Tehina Anania, Tobias Müller, Fabian Vonberg und Moritz Rosik genau jene vier Spieler gemeinsam an, die im November auch bei der Triplette-Weltmeisterschaft der Männer in Thailand für Deutschland starten werden.
Eine Besonderheit: Moritz Rosik ist eigentlich für Nordrhein-Westfalen lizenziert. Auf Wunsch des DPV tritt er beim Länderpokal für Baden-Württemberg an, damit das komplette deutsche WM-Team den Wettbewerb zur gemeinsamen Vorbereitung unter Wettkampfbedingungen nutzen kann. Alle zehn Landesverbände stimmten dieser Sonderlösung einstimmig zu. Moritz Rosik wurde in dieser Saison gemeinsam mit Marco Lonken Deutscher Meister im Doublette. Tobias Müller holte gemeinsam mit Pascal Keller und Jannik Schaake bei der DM Triplette die Silbermedaille. Gecoacht wird die Formation von Bundestrainer Sascha Koch.
Auch die zweite Senioren-Équipe ist stark besetzt. Mit Christophe Riff, Abdoulaye Diol, Juan Lago und Kai-Robin Stentenbach stehen gleich mehrere Spieler mit großer nationaler und internationaler Erfahrung im Aufgebot. Bei den Frauen gehören unter anderem die aktuelle DPV-Kaderspielerin Nina Schell sowie Anna Lazaridis zum Team. Lazaridis erlebte eine herausragende DM-Saison und gewann 2026 sowohl die Deutsche Meisterschaft Triplette Frauen als auch den Titel im Tir de précision.
Bayern verteidigt die Espoirs-Teamwertung
Auch Bayern bringt mehrere bekannte Namen mit nach Gersweiler. Bei den Frauen steht mit Silvana Lichte eine aktuelle Nationalspielerin im Aufgebot, die erst im Oktober mit der deutschen Frauen-Équipe bei der Europameisterschaft in Loutraki antrat.
Besonders hochkarätig ist die Espoirs-Auswahl – und genau in dieser Kategorie geht Bayern als Titelverteidiger ins Wochenende. Mit Oskar Fitz, Tobias Moritz und Victor Pfortner stehen gleich drei amtierende Deutsche Meister gemeinsam im Team. Das Trio gewann im September die Deutsche Meisterschaft Triplette Espoirs. Oskar Fitz sicherte sich zusätzlich den Titel im Tir de précision. Fitz und Moritz standen wenige Wochen später außerdem bei der Espoirs-EM in Loutraki für Deutschland auf dem Platz.
Berlin mit Nationalspielerin und erfolgreicher Jugend
Für Berlin geht bei den Frauen unter anderem Celine Grauer an den Start. Die DPV-Kaderspielerin erreichte mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Loutraki das Viertelfinale und wurde in diesem Jahr außerdem Deutsche Vizemeisterin im Tir de précision.
Besonders interessant ist aber auch die Berliner Jugend-Équipe. Mit Cem Yildiz und Milan Zeug stehen dort zwei Spieler im Team, die in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche nationale Erfolge feiern konnten. Gemeinsam wurden beide 2025 Deutsche Meister bei den Cadets. Nur ein Jahr später spielten sie bereits bei ihrer ersten Juniors-DM erneut um Gold und wurden gemeinsam mit Lucas Savry Deutsche Vizemeister. Auch in den Einzelwettbewerben gehörten beide 2026 zur nationalen Spitze: Cem Yildiz wurde Deutscher Vizemeister im Tir de précision U18, Milan Zeug holte Silber im Pointeur-Wettbewerb. Ergänzt wird die aktuelle Berliner Meldung unter anderem durch Lennart Plichta, der bei der Jugend-DM 2026 mit Hessen die Silbermedaille im Triplette der Cadets gewann.
Hessen verteidigt gleich zwei Teamwertungen
Hessen reist gleich in zwei Kategorien als Titelverteidiger nach Gersweiler: Sowohl bei Senioren 1 als auch bei den Frauen gewann der Landesverband im vergangenen Jahr die jeweilige Teamwertung. Die Senioren-1-Équipe ist erneut stark besetzt. In diesem Aufgebot stehen Sascha Löh, Manuel Kern, Benjamin Lehmann und Christian Birk. Altmeister Sascha Löh wurde erst im September Deutscher Vizemeister im Tir de précision. Manuel Kern, Benjamin Lehmann und Christian Birk verfügen ebenfalls über große Erfahrung.
Bei den Frauen tritt mit Jessica Schuldt die frischgebackene Deutsche Meisterin im Doublette Mixte an. Erst am vergangenen Wochenende gewann sie gemeinsam mit Clement Melnikoff in Berlin-Tegel ihren ersten nationalen Titel. Mit Marie Baudis steht zudem eine weitere Spielerin aus dem aktuellen DPV-Frauenkader in der hessischen Auswahl.
Niedersachsen mit starken Senioren und Frauen
Auch Niedersachsen besitzt mehrere Équipes, denen am Wochenende einiges zuzutrauen ist. Bei Senioren 1 stehen mit Jan-Philipp Krug, Cihangir Ocak, Oliver von Alten und Sascha von Pleß vier Spieler mit reichlich Erfahrung auf nationaler Ebene im Aufgebot.
Sascha von Pleß kann auf eine lange und erfolgreiche DM-Historie zurückblicken und gewann insgesamt schon zehnmal DM-Gold, davon unter anderem siebenmal den Deutschen Meistertitel im Triplette. Auch Cihangir Ocak und Jan-Philipp Krug waren in den vergangenen Jahren regelmäßig in späten Runden bei Deutschen Meisterschaften vertreten.
Interessant ist ebenfalls die Frauen-Auswahl mit Sivan-Jasemin Everding, Dagmar Fischer, Vivien Nolte und Stefanie Wachendorf. Im Nachwuchs ist Niedersachsen unter anderem mit einer DPV-Kaderspielerin vertreten: Anna Timmer gehörte erst Anfang Oktober zur deutschen Juniors-Mädchen-Équipe, die bei der Europameisterschaft in Loutraki die Bronzemedaille gewann.
Nordrhein-Westfalen traditionell immer ein Podestkandidat
Der LV Nordrhein-Westfalen schickt diesmal zwei stark veränderte Senioren-Équipes ins Rennen. Traditionell spricht der nach Mitgliederzahl zweitgrößte Landesverband immer ein Wörtchen mit, wenn es um die vorderen Platzierungen beim Länderpokal geht.
Mit Lea Mitschker, Julia Reimers und Daniela Schupp stehen gleich mehrere Spielerinnen aus dem aktuellen DPV-Frauen-Kader im Aufgebot. Jennifer Schüler ist die vierte Spielerin dieser Équipe. Julia Reimers war im Oktober Teil der deutschen Frauen-Équipe bei der Europameisterschaft in Loutraki und erreichte dort das Viertelfinale.
Auch in der Jugend-Auswahl sind bekannte Gesichter am Start. Mit Gustav Ebbing und Alina Kettner stehen zwei aktuelle DPV-Juniors-Kaderspieler*innen im Team, die ebenfalls in Loutraki der deutschen Juniors-Delegation angehörten. Gustav Ebbing gewann zudem bei der Jugend-DM 2026 gemeinsam mit Luis Kriegers und Rieke Veenstra den Deutschen Meistertitel bei den Cadets.
Rheinland-Pfalz mit viel internationaler Nachwuchserfahrung
Rheinland-Pfalz belegte in den vergangenen beiden Jahren jeweils Platz zwei der Länderpokal-Gesamtwertung und dürfte auch 2026 wieder zu den besonders interessanten Auswahlmannschaften zählen.
Die stark besetzte Frauen-Équipe um Carsta Glaser, Bettina Werhan-Marx und Anja Deubel wird durch Nationalspielerin Gina Müller verstärkt. Bei den Espoirs sind mit Ella Koch, Finn Ochsenreither und Leander Becker gleich drei Spieler*innen gemeldet, die noch Anfang Oktober für Deutschland bei der Europameisterschaft in Loutraki im Einsatz waren.
In der Jugend tritt Rheinland-Pfalz als Titelverteidiger der Teamwertung an – und bringt erneut ein äußerst starkes Aufgebot nach Gersweiler. Mit Maria Hein und Ben Haug stehen zwei aktuelle Nationalspieler*innen im Team. Beide wurden 2026 gemeinsam mit Ben Stark Deutsche Meister im Triplette der Juniors. Maria Hein gewann zusätzlich den Deutschen Meistertitel im Tir de précision und kehrte Anfang Oktober mit gleich zwei Bronzemedaillen von der Europameisterschaft aus Loutraki zurück – im Tir de précision sowie mit der deutschen Juniors-Mädchen-Équipe. Auch Ben Stark ist erneut Bestandteil der rheinland-pfälzischen Jugend-Auswahl und war bereits letztes Jahr im Siegerteam beim Länderpokal am Start – ergänzt wird die Équipe dieses Jahr durch Polina Hrankova.
Saarland mit Titelverteidiger Senioren 2 und starken Espoirs
Als Gastgeber kann auch das Saarland auf zahlreiche bekannte Namen bauen. Manuel Strokosch tritt in Senioren 1 an und wurde erst am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Mercedes Strokosch Deutscher Vizemeister im Doublette Mixte. Bei den Frauen stehen unter anderem Mercedes Strokosch, Tatjana Löffler und Eileen Jenal im Aufgebot. Mercedes Strokosch und Tatjana Löffler gewannen Anfang Oktober mit den deutschen Espoirs Frauen die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Loutraki. Eileen Jenal wurde in diesem Jahr Deutsche Meisterin im Triplette Frauen.
Als Titelverteidiger geht das Saarland in der Kategorie Senioren 2 an den Start. In der aktuellen Meldung stehen dort Maurice Racz, Omar Abziz, David Kosmala und Sergio Petrosi.
Besondere Aufmerksamkeit dürfte außerdem der Espoirs-Équipe gelten. Mit Justin Neu und Thibault Puchot stehen dort gleich zwei amtierende Deutsche Meister aus dem Erwachsenenbereich: Justin Neu gewann im September den Titel im Tir de précision, Thibault Puchot nur wenige Stunden danach die Deutsche Meisterschaft im Tête-à-tête. Auch in der Jugend besitzt das Saarland viel Qualität. Unter anderem stehen Emil Croissant und Tom Schreiner im Aufgebot. Tom Schreiner wurde bei der Jugend-DM 2026 Deutscher Meister im Pointeur-Wettbewerb der U18.
Die Startliste ist noch vorläufig
Die bislang veröffentlichte Meldeliste ist weiterhin nicht vollständig. Insbesondere die Aufgebote der Landesverbände Nord und Ost sind derzeit noch nicht eingetragen (Stand: 22.10.2026 um 10:00 Uhr). Auch bei einzelnen anderen Landesverbänden fehlen teilweise noch Spieler*innen oder komplette Équipes. Kurzfristige Änderungen sind bis zum Wettkampfbeginn weiterhin möglich. Die vollständige und laufend aktualisierte Teilnehmerliste gibt es auf der Länderpokal-Sonderseite:
https://deutsche-petanque-meisterschaften.de/laenderpokal.php?table=laenderpokalteams
Der Spielplan steht
Die neun Runden des Länderpokals wurden bereits ausgelost. Am Samstag werden die ersten sechs Begegnungen gespielt, am Sonntag folgen die abschließenden Runden sieben bis neun.
Zum Auftakt treffen folgende Landesverbände aufeinander:
Bayern – Ost
Saarland – Nordrhein-Westfalen
Berlin – Hessen
Baden-Württemberg – Niedersachsen
Nord – Rheinland-Pfalz
Auch am Sonntag bleibt die Spannung bis zum Schluss garantiert. In der neunten und letzten Runde stehen die folgenden Begegnungen auf dem Programm:
Ost – Nordrhein-Westfalen
Bayern – Berlin
Saarland – Niedersachsen
Baden-Württemberg – Rheinland-Pfalz
Hessen – Nord
Gerade das Duell zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz könnte angesichts der Ergebnisse der vergangenen beiden Jahre zum Abschluss noch einmal besondere Bedeutung für die Gesamtwertung bekommen.
Vorläufiger Zeitplan
Der derzeit vorliegende organisatorische Ablauf sieht folgende Zeiten vor. Änderungen sind weiterhin möglich.
Freitag, 23. Oktober 2026
ab 16:00 Uhr: Öffnung der Boulehalle mit Catering
ab 18:00 Uhr: Einschreibung durch die Chefs d’Équipe
ab 19:00 Uhr: Turnierbesprechung mit Turnierleitung, Chefs d’Équipe und Schiedsrichter*innen sowie Benennung der fünfköpfigen Jury
Samstag, 24. Oktober 2026
08:00–08:30 Uhr: Einschreibung
08:30 Uhr: Begrüßung
09:00 Uhr: Beginn der Runden 1 bis 6
Für jede Runde sind maximal 75 Minuten plus zwei zusätzliche Aufnahmen vorgesehen. Je nach Verlauf ist mit dem Ende der letzten Begegnung gegen 21:00 bis 21:45 Uhr zu rechnen.
Sonntag, 25. Oktober 2026
08:30 Uhr: Beginn der Runden 7 bis 9
Auch am Sonntag beträgt die maximale Spielzeit pro Runde 75 Minuten plus zwei Aufnahmen. Nach Abschluss der neunten Runde folgt die Siegerehrung. Das Veranstaltungsende ist derzeit für etwa 15:30 Uhr vorgesehen.
Live-Ergebnisse während des gesamten Wochenendes
Wer den Länderpokal nicht vor Ort verfolgen kann, bleibt über die offizielle Länderpokal-Sonderseite jederzeit auf dem aktuellen Stand. Dort werden während des Wochenendes die Ergebnisse aller Begegnungen, die aktuelle Gesamttabelle sowie die einzelnen Teamwertungen veröffentlicht.
Länderpokal 2026 – Live-Ergebnisse, Tabelle und Teamwertungen:
https://deutsche-petanque-meisterschaften.de/laenderpokal.php
DPV-Livestreams aus Gersweiler
Natürlich wird der Deutsche Länderpokal auch 2026 wieder live begleitet. Für das DPV-Kommunikationsteam sind am Wochenende Joachim Busse und Thomas Schumann in Gersweiler im Einsatz.
An beiden Turniertagen werden ausgewählte Begegnungen live über den offiziellen YouTube-Kanal des Deutschen Pétanque-Verbandes übertragen. Welche Partien jeweils gezeigt werden, richtet sich nach dem Turnierverlauf und den sportlich besonders interessanten Begegnungen.
DPV-YouTube-Kanal:
https://www.youtube.com/@DPVvideo
Als offizieller Vertreter des Deutschen Pétanque-Verbandes ist Karl-Josef Flühr vor Ort.
Verpflegung in Gersweiler
Auch für die Verpflegung der Spieler*innen und Gäste ist am Wochenende gesorgt:
Wer holt den Länderpokal 2026?
Zehn Landesverbände, fünf Kategorien, neun Runden und zahlreiche der besten Pétanque-Spieler*innen Deutschlands: Der Länderpokal verspricht auch 2026 wieder ein besonderes Wochenende.
Baden-Württemberg reist mit drei Gesamtsiegen in Folge und einem hochkarätigen Aufgebot als Titelverteidiger nach Gersweiler. Rheinland-Pfalz war in den vergangenen beiden Jahren der erste Verfolger, Hessen verteidigt gleich zwei Teamwertungen, Bayern die Espoirs-Wertung und das Saarland möchte vor heimischem Publikum am liebsten nicht nur den Erfolg der Senioren 2 wiederholen.
Dazu kommen zahlreiche aktuelle Deutsche Meister*innen, Nationalspieler*innen und Nachwuchstalente, die erst vor wenigen Wochen bei internationalen Meisterschaften im Einsatz waren.
Spätestens am Sonntagnachmittag wird feststehen, welcher Landesverband den begehrten Pokal für ein weiteres Jahr mit nach Hause nehmen darf.
Allez Gersweiler – Allez DPV!
